Gefunden für 13a schukosteckdosen - Zum Elektronik Forum |
| 1 - TN-C oder TN-C-S? -- TN-C oder TN-C-S? | |||
| |||
| 2 - Kraftsteckdosenzuleitung als Kleinverteilerzuleitung nutzen -- Kraftsteckdosenzuleitung als Kleinverteilerzuleitung nutzen | |||
Zitat : technofreak hat am 7 Jan 2014 12:33 geschrieben : Hallo ich (gelernter Elektroinstallateur, aber seit Jahren nicht mehr im Beruf tätig) wurde von einem Bekannten gebeten die Installation in zwei Räumen (Garage mit kleiner Werkstatt und Waschküche) zu erneuern. Meine Überlegung war das 4*2,5 als 3L+PEN zu nutzen und im Kleinverteiler einen FI und drei Sicherungen zu setzen. Eine Sicherung soll für eine Waschmaschine sein, die anderen beiden für Licht und Steckdosen für je einen der beiden Räume. Dass ich dort keine Selektivität erreichen kann ist mir bewusst, dann muss halt im ungünstigen Fall die Schmelzsicherung im Haus getauscht werden wenn die schneller ist als der LSS. Da ja inzwischen oft über die Überlastung des N-Leiters gesprochen wird, ist es sinnvoll einen zusätzlichen 4-poligen LSS zu setzen der den N mit absichert? Gruß Silvio Da du einen PEN hast und für diesen das Schaltverbot... | |||
3 - Leitungen/Sicherungen richtig auf Räume in EG (inkl. Küche) verteilen. Vorschläge? -- Leitungen/Sicherungen richtig auf Räume in EG (inkl. Küche) verteilen. Vorschläge? | |||
Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
Hier wurden schon seit den 80er Jahren L12 oder B/C13-LSS verbaut und ist deswegen auch ganz normal für alle. In DE ist der B13 und B10 LSS ja jetzt seit wenigen Jahren stärker vertreten, vorher gab es ja nur B16. L12 gab es glaub garnicht. Im endeffekt sind wir uns einig, dass C10 oder B13 mit 1,5mm² vollkommen für eine Wohnungsinstallation ausreicht. 2,5mm² verkraftet B16 auch locker, aber eben bei den Steckdosen habe ich Bedenken, da ich shon viele Schmorstellen entfernt habe, wenn mal 16A über eine längere Zeit fließt. Auch bei installation von B16 mit 1,5mm² ist leider immer noch die Steckdose das schwächste glied. ME sollte man den Bemessungsstrom von Schukosteckdosen sowieso auf 13A senken. Und eine Kombination von B/C13 mit 2,5mm² halte ich für "normale" Stromkreise für vollkommen übertrieben. Auch muss ich ehrlich sagen, dass ich mit 2,5mm² nicht so gerne in Gerätedosen arbeite und das somit auf ein Mindestmaß senken möchte. Bei der Rohrinstallation sind wir vollkommen einer Meinung. Von mir aus könnte man eine solche auch vorschrieben. So viele Vorteile wie auswechselbare Leitungen bieten ist das der Mehrpreis locker wert. Ich ... | |||
| 4 - Wieviele Steckdosen an einen LS Schalter 16A? -- Wieviele Steckdosen an einen LS Schalter 16A? | |||
| Erstmal sollte man es überhaupt vermeiden, Stromkreise mit mehreren Steckdosen mit 16A abzusichern!
Besser mit nur 13A oder u.U. 10A, ggf. in Charakteristik C. Generell gibt es keine feste Beschränkung der Zahl, aber sehr wohl z.B. der Leitungslänge und der zu erwartenden Last. Daher kann man die Frage nicht pauschal beantworten. Wichtiger Sicherheitshinweis: Der Neuanschluß von Schukosteckdosen ist generell nur noch an Stromkreise zulässig, die (neben dem Leitungsschutzschalter) auch mit einem Fehlerstromschutzschalter (von max. 30mA) geschützt sind!!! Was ist der Hintergrund Deiner Frage? ... | |||
| 5 - Maximalbelastbarkeit einer 3x1,5 NYM Leitung -- Maximalbelastbarkeit einer 3x1,5 NYM Leitung | |||
| Abgesehen davon darf auch bei höherem Leiterquerschnitt ein Stromkreis, der Schukosteckdosen enthält, NIEMALS mit mehr als 16A abgesichert werden (und die sind schon reichlich - besser wären 13A)!
Je nach Netrzform und in der Anlage angewandter Schutzmaßnahme ist so auch der Personenschutz nicht gegeben! Wer hat denn den Unfug verbrochen??? ... | |||
| 6 - Mängelliste E-Installation - hab ich was übersehen? -- Mängelliste E-Installation - hab ich was übersehen? | |||
| Die Zuleitungen zu sämtlichen Räumen sind sogenannte G-Drähte (entspricht der deutschen Bezeichnung NGA) 1mm2 Cu in Bergmannrohr mit nachgezogenem aber offensichtlich kurz hinter dem Verteiler unterbrochenem Schutzleiter und somit kaum mehr als aktuellen Standards entsprechend anzusehen, außerdem mit den aktuellen 13A eindeutig übersichert.
Standortisolierung dürfte ursprünglich durchaus gegeben gewesen sein, allerdings gibt es aktuell eine alles andere als neue Etagenheizung (Stahl-Rippenheizkörper, ich würde meinen frühe 1970er, wenn nicht noch älter) und Schukosteckdosen mit überwiegend vorhandenen, aber wie gesagt unterbrochenen Schutzleitern, einige wenige Steckdosen haben gar keinen Schutzleiter. De facto habe ich in jeder Abzweigdose (Holzrahmen mit Blechdeckel, hinten offen) einen Schutzleiter gefunden, nur im Verteiler nicht. In Anbetracht des schlechten Zustands der G-Drähte, des zu geringen Querschnitts und der allgegenwärtigen fest verlegten H05VV-F in allen Querschnitten von 0,75 bis 1,5mm2 kann mit einer Reparatur der bestehenden Anlage kaum etwas zu gewinnen sein, sie dürfte eher mehr Aufwand sein als eine Neuinstallation ab Verteiler. Ursprünglich gab es wohl eine Steckdose pro Raum, alle(!) anderen sind mit H05VV-F nachgerüstet. Der Rest ist wie... | |||
| 7 - Aufbau der neuen Unterverteilung für Wohnung -- Aufbau der neuen Unterverteilung für Wohnung | |||
| Staffelung von zwei A-FIs ist sinnlos, die sind nicht selektiv. Meines Erachtens nach ist bei Netzform TN ein Haupt-FI relativ sinnlos, wenn du willst kannst du Hauptschalter verbauen, um Gruppen freischalten zu können, eventuell (je nach Vor-/Nachzählersicherung) brauchst du auch FI-Vorsicherungen. Bei TT mag ein(!) selektiver 300mA-FI Sinn haben, in Österreich ist er vorgeschrieben, in D nicht. Dieser wäre dann allen anderen FIs vorgeschaltet.
Unabhängig von der Netzform würde ich schlicht alle Stromkreise über FI führen, bei TT kann es sogar notwendig sein. Kühl- und Gefriergeräte würde ich persönlich unedingt mit ein paar häufig gebrauchten Leuchten auf einen FI und LSS hängen, damit ein Ausfall rasch bemerkt wird. Steckdosen mit 2,5mm2 und 16A sind nett, es ist aber die Frage, ob 1,5mm2 und 13A nicht der bequemere Kompromiß sind, noch dazu wo aktuelle Schukosteckdosen nicht unbedingt den Ruf genießen, mehr als 16A auf längere Zeit (bis zur Überlastabschaltung des LSS, das kann ja dauern) verkraften zu können. ... | |||
| 8 - Dimensionierung RCD -- Dimensionierung RCD | |||
| Generell gilt mal der Grundatz, nicht höher abzusichern als nötig.
Das dient ganz allgemein der Sicherheit. In Bezug auf den in D ach so beliebten billigen B16 (der eigentlich eine Spätfolge der Buntmetallknappheit des 2.WK ist, denn vorher hat man 1,5er Leitungen auch bei uns - wie anderswo auch später noch - nur mit 10A abgesichert) gibt es drei Knackpunkte (in aufsteigender Reihenfolge des Gefahrenpotentials): 1) bei den in Wohnungen heute üblichen Leitungslängen (die beliebte Verdrahtung vorzugsweise mit Gerätabzweigdosen macht die Sache noch schlimmer) wird der höchstzulässige Spannungsfall durchaus gerne mal überschritten 2) je nach Verlegeart, Zahl belasteter Adern und Häufung dürfen Leitungen von 1,5mm² NICHT mit 16A belastet werden (sonst werden sie zu heiß und nehmen Schaden) 3) die heute hergestellten Schuko-Stecker, Kupplungen und Steckdosen sind zwar weiterhin für 16A zugelassen, halten oft aber im neuwertigen Zustand schon diesen Strom nur mit Mühe aus (wenn sie verschmutzt sind, dann raucht es...), ein B16 läßt aber weit mehr (ca. 23A) fast dauerhaft fließen Daher sollte man Allgemeinstromkreise mit Schukosteckdosen möglichst mit höchstens B13A oder C13A (wenn FI vorhanden) absichern, notfalls (wenn die höhere L... | |||
| 9 - Absicherung 13A für Schukosteckdosen -- Absicherung 13A für Schukosteckdosen | |||
| Moin!
Ich habe hier immer wieder gelesen, dass Schukosteckdosen nur mit 13A abgesichert werden sollten, was auch einleuchtet. Aber gibt es dafür eine Grundlage im VDE-Regelwerk auf die ich mich in einer Ausarbeitung zum Thema Elektroinstallation hier in der Ausbildung berufen könnte, bzw. eine fundamentierte Aussage. Ein Grund ist ja u.a. das ein B 16A Automat erst relativ spät bei Überlast abschaltet (deutlich im Bereich 20A). Ich möchte nur auf die Standard-Aussagen: Steht doch 16A drauf; Wurde immer schon so gemacht etc. eine passend fundamentierte Gegenantwort parat haben. Danke schön schon mal! Gruß Ottifant ... | |||
| 10 - SONS unbekannt Deckenfluter mit Dimmer -- SONS unbekannt Deckenfluter mit Dimmer | |||
| Offenbar stimmt das mit der Vergangenheit.
Denn auch die 15A gibt es schon lange nicht mehr. Und zwar deutlich länger als die 220V...
Ja, die in Haushalten üblichen Überstromschutzorgane (entweder in Form von Schmelzpatronen, Tyl gL, oder von Leitungsschutzschaltern, Typ L, B oder C) weisen auch dieses Verhalten auf. Sie müssen einen sog. kleinen Prüfstrom mindestens ne Stunde halten und beim sog. großen Prüfstrom innerhalb einer Stunde auslösen. Diese betragen z.B. bei einer 16A-Sicherung 22A und 28A. Eine wirkliche Schnellabschaltung (in weniger als 0,2s) erfolgt da erst bei Strömen von mindestens 112A! Noch schlimmer sind die alten LSS von Typ H. Daher: "H wie Hausbrand"... Deswegen ist es nicht sinnvoll (aber leider üblich) die normalen 16A-Schukosteckdosen auch mit 16A abzusichern. Ströme von weit über 20A führen da nämlich schnell zu Rauchzeichen, während eine vorgeschaltete 16A-Sicherung dieser Auslösecharaktristik dem bösen Spiel noch lange zusieht... Für solche Fälle gibt es LSS vom Typ K, die schalten bei Überlast schneller ab. Konkret: Deine 5kW muß eine haushaltsübliche 16A-Sicherung mindestens eine Stunde lang halten. Leider kann es u.U. sein, daß ... | |||
| 11 - Frage zur Hauptverteilung bzgl. Bemessungsströmen -- Frage zur Hauptverteilung bzgl. Bemessungsströmen | |||
| Lies dieses Dokument, da wird die Problematik schonmal zu einem Großteil beschrieben. Außerderm ist hinzuzufügen, dass Schukosteckdosen nicht viel Lastreserve haben, also nicht viel mehr als 16A aushalten! Da aber A/B/C/D16-LS im Schnitt erst bei etwa 20,5A Überlast abschalten, bieten diese keinen guten Leitungsschutz! Prinzipiell erlaubt ist die Absicherung mit Nennstrom - besser ist, man tut es nicht! 13A-LS der Charakteristiken A/B/C/D schalten im Schnitt bei etwa 16,5A ab (nicht vor 14,69A und spätestens bei 18,85A) - das ist ideal für Schukosteckdosen und reicht für praktisch alle Anwendungen voll aus - wenn mehrere Steckdosenstromkreise pro Raum errichtet werden, genügt meistens auch C10 für die Kreise! Haushaltsübliche Waschmaschinen kommen heutzutage meist mit 10A aus, mehr als 13 braucht praktisch keine! Trockner brauchen oft leider mehr, hier empfiehlt sich der Tausch des Steckersystems gegen das blaue CEE-System! Für Lichtstromkreise sollte man im Haushalt nur max. B/C10 verwenden! Elektroherde gehen gut mit 3x B16 (4-Platten und Backofen) bzw. 3x B20 (6-Platten und Backofen). Spülmaschine C13, TV/Video B10, HiFi B10-C13, Computer B10, C10, B13 ... | |||
| 12 - Anschluss Durchlauferhitzer -- Anschluss Durchlauferhitzer | |||
| Dann würde ich zwei Kanäle nebeneinander legen - sicher ist sicher. Ansonsten 5x10mm² - dann kann man auch mal einen 27kW oder evtl. sogar 33kW-DLE anschließen.
Bitte unbedingt auf den Rat von Sam hören: Keinen hydraulischen DLE verwenden, bei denen ist der Duschcomfort einfach beschis***, da ständig die Temperatur wechselt! Neue Steckdosen würde ich immer mit 2,5mm² anfahren und mit B13 oder C13 absichern. Auf kurze Distanz geht auch 1,5mm², aber das würde ich nicht machen, wenn die Steckdosen nicht nur mit 10A abgesichert werden (was zwar meistens ausreicht, aber doch wenig Reserve bietet). Bei Drehstromverfügbarkeit kann man auch drei Steckdosen über ein 5x2,5mm² betreiben, in den meisten Fällen im Hausbereich ist das möglich, hilfreich und unkompliziert. Schlecht ist es hingegen, wenn - der N am LS mitabgesichert werden soll - wenn der N am LS jeder Steckdose mitgeschaltet werden soll - wenn mit erheblicher Oberwellenbelastung zu rechnen ist - wenn die Leitungen nicht neu sind. - Wenn jede Steckdose einen eigenen FI bekommen soll Andernfalls spricht nichts dagegen! Absicherung A16/B16/C16/D16 bei Schukosteckdosen ist zu vermeiden, da dabei der Schutz nicht gut ist - die LS lösen im Schnitt erst bei 20,5A aus (1... | |||
| 13 - Nur 4 Adern zu den Unbterverteilern -- Nur 4 Adern zu den Unbterverteilern | |||
Zitat : sam2 hat am 25 Aug 2008 17:52 geschrieben : Die Angaben von Fenta sind in einigen Punkten nicht korrekt: Es muß i.d.R. zwei getrennte Potentialausgleichsverbindungen geben! Einmal zentral für das Gebäude (meist im Keller) und einmal bei jedem Badezimmer (das sind Räume mit Bade- und/oder Duschwanne). Nur für Bäder im EG, die direkt oberhalb des HPA liegen, kann das ggf. entfallen. In oberen Stockwerken ist IMMER ein separater örtlicher PA nötig. In Deinem Fall müssen dort jeweils die Heizungsrohre mit dem PE(N) in der zugehörigen UV verbunden werden. Stimmt, an die Heizung im Bad hatte ich nicht gedacht, danke für die Ergänzung. Zitat : | |||
| 14 - Überspannungsschutz -- Überspannungsschutz | |||
| Hast du ein TT-Netz? Wenn ja, ist es der falsche Ableiter, wenn du ein TNS oder TNC hast, kannst du ihn verwenden!
Übrigens würde ich gern mir dir das Überspannungsschutzkonzept durchgehen - nicht, dass ich deinem Elektriker etwas unterstellen wollte, aber die meisten verstehen halt nicht wirklich was von Überspannungsschutz. Und das Ding ist halt (keine Übertreibung!) dass ein fehlerhaftes Konzept mitunter fast wirkungslos sein oder mehr schaden als nutzen kann! Daher bitte ich dich, dir etwas Zeit zu nehmen, schließlich bekommst du diese Beratung hier kostenlos! Zusätzlich zu der Frage mit der netzform, hier ein paar weitere (wenn du einiges nicht weißt, beantworte das, WAS du weißt ):
- Wird ein äußerer Blitzschutz ("Blitzableiter") errichtet? - Welche Art Erdersystem habt ihr? Fundamenterder? - Ich nehme an, der Strom kommt unterirdisch (Erdkabel)? - Werden auf dem Dach Antenne montiert, die eine Blitzschutzerdung bekommen? - Führen Strom- oder Datenleitungen wieder aus dem Haus heraus, z.B. zu einer Wegbeleuchtung, einer Gartenhütte, einem Pool oder sonst etwas? - Welcher Schutz ist für die Telefonleitung vorgesehen? - Welcher Art wird der Telefonanschluß sein? ISDN/DS... | |||
| 15 - Teichfilter mit Strom versorgen + Terrassensteckdose -- Teichfilter mit Strom versorgen + Terrassensteckdose | |||
| Wofür soll das "Automatengehäuse" (Fachbegriff: Kleinverteiler) sein? Sollen da Leitungsschutzschalter rein, also die Aufteilung am Teich erfolgen? Wenn ja, dann bitte IP65 nehmen, das kostet kaum mehr und ist deutlich besser!
Wenn du allerdings am Teich aufteilen willst, brauchst du mindestens NYY-J 3x6mm², besser NYM-J 5x6mm², damit eine ausreichend hohe Vorsicherung verwendet werden kann, um die selektive Abschaltung im Kurzschlußfall sicherzustellen! Ich persönlich würde bei kleinen Teichen am/im Haus aufteilen und 1-2 Leitungen zum Teich legen. Sollen viele kleine Lasten von durchschnittlich 50W geschaltet werden, können trotzdem zwei Leitungen genügen, wenn die zweite Leitung eine Steuerleitung ist und man eine kleine Steuerung am Teich installiert. Dann könnte man ein Wasserdichtes Bedientableau machen, von dem auch man den Teich überwachen und Bedienen kann. Alle Verbraucher haben Statusanzeigen, die jeweils anzeigen, ob der Verbraucher an oder aus ist: - Licht 1 1/0 auto (bei Dämmerung) - Licht 2 1/0/auto (bei Dämmerung) - Unterwasserbeleuchtung 1/0/auto (Dämmerung) - Wegbeleuchtung 1/0/auto (Dämmerung) - Pumpe 1 1/0/auto (Zeitschaltung) - Pumpe 2 1/0/auto (Zeitschaltung) - Anzeige Wasserstand in 2/3/4/5 Stufen ... | |||
| 16 - Altbausanierung, darf man alte Drehstromanschlüsse nutzen? -- Altbausanierung, darf man alte Drehstromanschlüsse nutzen? | |||
| Bei so einer Situation gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Entweder man macht es richtig, d.h. Kompletterneuerung mit - - LS B10/C10/K10/B13/C13/K13 für Schukosteckdosen, die bei 13A und Leitungslängen über 15m bis 30m mit 3x2,5mm² anzufahren sind - B16 oder B20 für den Herd, der mit mindestens 5x2,5mm² anzuschließen ist - C10 für den allgemeinen Lichtstromkreis (max. 10 Zimmer), ausgeführt mit mindestens 3x1,5mm² - C10 für den Kühlschrank - jeweils C13 für die Spülmaschine und zwei Lastkreise - B16/C16/K16/D16/gL16 für CEE16-Steckdosen - B32/C32/K32/D32/gL25 für CEE32-Steckdosen - ein eigener Steckdosenstromkreis je Raum - fünfadrige Zuleitung mit mindestens 16mm² zu den (neuen!) UVen (NYY-J 5x16 RE) - Neue HV - FI für Außenbereiche - FI für allgemeinen Wohnbereich - FI für die Werkstatt - FI für sensible Dinge (Kühlschrank, Telefonanlage, ... etc.) Oder man lässt die Finger davon!! Alles andere ist grober Pfusch! MfG; Fenta ... | |||
| 17 - Klassische Nullung-PEN auftrennen -- Klassische Nullung-PEN auftrennen | |||
| Ich persönlich würde es entweder direkt verlegen oder in ein großes Rohr - nicht in eines, das wie eine zweite Haut anliegt.
Ich persönlich würde es so machen: - Neozed-Lasttrennschalter mit 3x25A-Sicherung Nachzählerseitig - daran angeschlossen ein NYY-J oder NYCY 5x6mm² - In der Hütte dann eine UV mit FI und LS mit 10 und 13A - keine 16A, wenn nicht unbedingt nötig. Für Licht reicht B10 oder C10 sehr sehr dicke! Schukosteckdosen sollten ohnehin nicht mit 16A B/C abgesichert werden, die fahren mit B13/C13, sofern mehr als 10A benötigt wird, bestens! Der Saunaofen kann bzgl. Überlast wenn nötig seine 16A bekommen, in der Regel geht der aber auch mit 13A. Merke: Die LS lassen immer mehr durch, als 13 oder 16A. Ein 13A-LS bis zu 18,84A, ein 16A-LS bis zu 23,19A! Daher bieten B/C16-LS keinen guten Schutz für Schukosteckdosen, im Schnitt schalten die nämlich nicht vor 20-21A ab! Wenn Überspanungsschutz gewünscht wird, was hier empfehlenswert ist, hier eine beispielkonfiguration: Mindestkonfig: - Kombiableiter B/C TNC (z.B. Dehnventil TNC) nachzählerseitig vor Neozedelemente, FI und LS - C-Ableiter TNS (z.B. Dehnguard TNS) in die Hütten-UV und die Wohnungs-UVen, sofern vorhanden - Feinschutz vor Heizungssteuerung, Telefonanl... | |||
| 18 - DEHNbloc / 3 Einbau in ein TN-C Netz -- DEHNbloc / 3 Einbau in ein TN-C Netz | |||
| Wie die anderen ja schon treffend gesagt haben, muss die Verteilung neu gemacht werden, dazu einige Dinge von mir:
- Wenn man keine passenden LS hat, darf man NIEMALS - auch nicht übergangsweise - welche mit zu hohem Auslösestrom verwenden! Dies ist absolut unzulässig und extrem gefährlich. Ein LS ist nicht zum Jux in der Verteilung, der soll schützen, was aber nur möglich ist, wenn der richtige ausgewählt wurde! - Billig-LS und Billig-FI von Dü*wi, ASS, Itzlake, ... etc. sind ja schonmal komplett indiskutabel! Die LS von moeller z.B. sind performant, funktional und hochqualitativ und kosten auch nicht viel mehr, als der partielle Schrott, den du in deine UV gebastelt hast (LS B6/B10/B20/B25/B32: 3-5 Euro, LS B16: 1,80-2 Euro, FI bei ih-bäh, Serie PXF 25 oder 40A: ~22 Euro). Also kauf bitte anständiges Material! - Schukosteckdosen sollten nicht mit B/C16 abgesichert werden, da diese keinen guten Schutz bietet, da sie teilweise erst bei mehr als 23A auslösen! B13/C13 sollten hier das Maximum sein, im Notfall geht K16, wenn die Abschaltbedingungen bei Kurzschluss eingehalten werden! - Für den Herd kann man bedenkenlos B16 nehmen (4-platten) oder halt B20 (6-platten). - Lichtstromkreise kommen prima mit B10/C10 zurecht, ebenso wie der Kühl... | |||
| 19 - Grundlegende Fragen zur Hausinstallation -- Grundlegende Fragen zur Hausinstallation | |||
| Hallo Thomas,
Dein Kumpel braucht seine Beziehungen nicht spielen zu lassen, Überspannungsschutz ist eines meiner Spezialgebiete und kann dir für jede nur erdenkliche Konfiguration ein passendes Konzept erstellen - ich muss dazu lediglich die notwendigen Details wissen, dann ist das kein Problem! Die Bauteile bekommt man günstig bei ih-bäh, aber ich würde das Überspannungsschutztheme gern ein wenig später behandeln und vorher noch einige Dinge diskutieren. Dass du dich damit nicht auskennst, sollte dir nicht allzu schwer zu schaffen machen - die meisten Elektriker verstehen davon nichts oder nicht viel. Ich kenne mich diesbezüglich auch nur so gut aus, weil ich mich sehr dafür interessiert habe. == Grundlegendes für eine sichere Installation == 1,5mm² als Einzelader im Rohr kann man bei nicht allzugroßen Längen, kaum Häufung und Umgebungstemperaturen von 25-30°C relativ bedenkenlosbis 13A (A13/B13/C13/K13/R13/Z13) verwenden, wobei ich persönlich für alles oberhalb 10A mindestens 2,5mm² verwende, aber das muss man nicht immer. Nur sollte man eine 16A-Absicherung für Schukosteckdosen genauso vermeiden wie eine 16A-Absicherung für 1,5mm²-Leitungen. Der Punkt ist, dass die Charakteritiken A/B/C/D eine Toleranz von 1,13-1,45 * Nennstrom im Überlastauslöser haben ... | |||
| 20 - FI Pflicht in Gebäuden besonderer Art -- FI Pflicht in Gebäuden besonderer Art | |||
| Ja, 2000 könnte stimmen, bin mir aber auch nicht sicher. Brandschutz ist nicht gerade mein Spezialgebiet, daher weiss ich es nicht genau. Die 13A-Absicherung zeigt aber schonmal dass sich da jemand Gedanken gemacht und nicht wie sonst leider vielerorts üblich einfach mit B16A abgesichert hat. Mit 13A sind Schukosteckdosen in Bezug auf den Überlastschutz optimal abgesichert, die 13A können allerdings auch auf Leitungslänge, abweichende Umgebungsbedingungen, Verlegeart, Häufung etc. zurückzuführen sein.
Gruß Tobi ... | |||
| 21 - neuer Zählerschrank -- neuer Zählerschrank | |||
| Puh, der Thread ist unübersichtlich... aber ich versuchs mal.
Zitat : was meinst du mit 1,5er pen? den querschnitt!? der ist doch 6 qmm (vom hak zum zähler - blaue ader) Wenn du die Zuleitung deines renovierten Zimmers gleich vom neuen Zählerplatz holst ist das kein Problem. Da geht es darum, wenn man ein Zimmer saniert, aber an die alte Leitung vom Verteiler zum Zimmer anschließt. Man könnte allerdings überlegen, das 5x10mm2 dauerhaft zu lassen und statt dem alten Zählerplatz einen Unterverteiler im OG zu machen. Sowas ist immer praktisch. Da du aber in den alten Zählerplatz kaum einen zusätzlichen FI und LSS unterbringen wirst, müßtest du an die 10mm2-Zuleitung auch noch einen weiteren Verteiler anschließen - beispielsweise den künftigen Unterverteiler OG neben den alten Zählerplatz setzen statt direkt drauf. | |||
| 22 - Welche Leitung wo einsetzen? -- Welche Leitung wo einsetzen? | |||
| Hier einige Mindestquerschnitte und Leitungstypen für eine zeitgemäße Installation:
Diese mindestquerschnitte gelten für folgende Bedingungen: - Leitungslänge: <25m - Verlegeart: B2, C oder D - Häufung: Keine bis wenig - Umgebungstemeratur: 25°C Lichtstromkreise, abgesichert mit B10/C10: NYM-J 3x1,5mm² (natürlich kann man auch mehradrige Leitungen verwenden, z.B. für Steuerungszwecke). Schukosteckdosen-Kreise, abgesichert mit B10/C10/K10: NYM-J 3x1,5mm² (oder 5x1,5mm² bei Drehstromaufteilung) Schukosteckdosenkreise, abgesichert mit B13/C13/K13/K16: NYM-J 3x2,5mm² (oder 5x2,5mm² bei Drehstromaufteilung) Herd an Drehstrom: NYM-J 5x2,5mm² Herd an Wechselstrom: NYY-J 3x10mm² + NYM-O 3x2,5mm² (letzteres als vorbereitung auf Drehstrombetrieb. NYY deshalb, weil es bei den großen Querschnitten günstiger ist). CEE-Steckdosen, 16A, abgesichert mit B16/C16/K16/D16: NYM-J 5x2,5mm² bzw. NYM-J 5x4mm² bei D-Charakteristik CEE-Steckdosen, 32A, abgesichert mit gL25A: NYM-J 5x6mm² Hinweis: Höherwertige Leitungen als NYM sind NHXMH, NHXCH oder NHXH Außeninstallationen sind aufgrund der nicht-vorhandenen UV-Stabilität von NYM generell mit NYY, NYCY, NYCWY ... | |||
| 23 - Steckdosenstromkeise mit 1,5er² nur noch mit 13A absichern? Pflicht? -- Steckdosenstromkeise mit 1,5er² nur noch mit 13A absichern? Pflicht? | |||
| Das hat sich zwar auch geändert, aber schon vor ein paar Jahren.
Eine sture Zuordnung "Leiterquerschnitt zu Bemessungssstrom des Überstromschutzorgans" gab es allerdings weder vor noch nach der Änderung!
Es hängt also von den jeweiligen tatsächlichen Verhältnissen vor Ort ab. Je nach Leitungstyp, Verlegeart, Zahl der belasteten Adern, Länge, Häufung, Umgebungstemperatur etc. darf also eine Leitung von 1,5mm² in einem Fall mit 16A abgesichert werden. In einem anderen Fall nur mit max. 13A, 10A oder 6A etc. Es können jedoch auch 20A zulässig sein. Es hängt jedoch auch von der Auslösecharakteristik des verwendeten Überstromschutzorgans ab.
Die Antwort auf die Frage lautet also: Weder - noch! Sprich: Wenn der eine behauptet hat, 16A seien (generell) zulässig und der andere, sie seien (generell) unzulässig, haben BEIDE Unrecht...
Sollten sich jedoch Schukosteckdosen im Stromkreis befinden, beträgt (auch bei Verwendung von ggf. erforderlichen höheren Aderquerschnitten) die absolute Obergrenze 16A. Es empfiehlt sich allerdin... | |||
| 24 - Geschaltete Steckdose -- Geschaltete Steckdose | |||
| Ich glaub schön langsam ihr müsst alle eine Henne zuhause halten , die goldene Eier legt . Da ist dauernd die Rede von 10A LS (egal jetzt ob B oder C-Charakteristik) . Wegen einer läppischen Steckdose auf der eine Stehlampe angeschlossen wird einen ganzen Zimmerstromkreis auf 10A auslegen . In einem anderen Thread war mal die Rede von 6A LS für eine Werkstattsteckdosenleiste weil die Zuleitung zur Werkstatt nur mit 16A vorgesichert war .
Schon mal geschaut was 10A oder 6A LS mehr kosten im Vergleich zu 13A oder 16A??? 10A wären 2500W mit der die geschaltete Steckdose maximal zu belasten wäre um den Schalter nicht zu gefährden . Welche Geräte mit 2500W habt ihr zuhause die 2500W oder mehr ziehen und an Schukosteckdosen angeschlossen werden (und auch dauernd bewegt werden um an verschiedenen Steckdosen angeschlossen zu werden) ? Und dann kommen Einwände wegen der Glasrohrsicherung in der Steckdose wegen dem Ausschaltstrom wo ich im schlechteren Fall 400A Kurzschlusstrom anstehen hab , was die Sicherung locker schluckt . Ihr bewegt euch wirklich zurück zu Grossmutters Zeiten wo es für eine 50qm Wohnung genau 2 Sicherungen gegeben hat . Eine 6A für Licht und Steckdosen in der gesamten Wohnung und eine 10A für Warmwasserbereiter ... | |||
| 25 - Elektroherd über Steckdose anschließen -- Elektroherd über Steckdose anschließen | |||
| Wie bartholomew schon andeutete: LS Charakteristik A, B, C, D mit 16A lassen bis zu 23,19A durch, LS der Charakteristiken L und H sogar noch viel mehr! Dies bedeutet, dass eine massive Überlastung von Steckdose und Stecker sowie der Steckdosenzuleitung erfolgen kann, da ein Herd bis zu ~45A bei Volllast zieht - hier muss dringend etwas geschehen: Entweder man tauscht die für die Steckdose zuständige sicherung gegen B13 aus oder man muss den Herd anders anschließen - notfalls über eine neue Leitung!
Ich würde auch nicht auf den Vermieter warten: Wenn kein Herdanschluss vorhanden ist, muss entweder solange der LS auf B13 oder B10 geändert oder halt der Herd solange außer Betrieb gesetzt werden, bis eine Zuleitung gelegt wurde. Mit Verlängerungsleitung darf ein solches Konstrukt erstrecht nicht betrieben werden! Wichtig: - Die Zuleitung zu der Steckdose muss auf ihre Isolationseigenschaften hin untersucht werden, sie kann schon schwerste Schäden davongetragen haben! - In dem Zug ist auch die Herdzuleitung zu überprüfen und ggf. die Herdanschlußdose zu erneuern (falls vorhanden). - Sofern die anderen LS der Wohnung Charakteristik H oder L haben, sind diese durch solche von neuerer Charakteristik zu ersetzen (meistens B oder C), der ideale Absicherun... | |||
| 26 - UV mit zwei getrennten Zuleitungen -- UV mit zwei getrennten Zuleitungen | |||
| Würde ich so machen, wenn keine neue Leitung gelegt werden kann! NYCY sind ja von der Qualität her eh höher als NYY, ist halt blöd, dass man die UV-Vorsicherung niedrig wählen muss. Ich würde, sofern nicht unbedingt 16A notwendig sind, die CEE-Steckdose mit 3xC10 oder 3xB13/C13 absichern und die Vorsicherung mit 20A gL realisieren (Neozed-Lasttrennschalter mit 20A-Sciherungen). Schukosteckdosen eh mit 10 oder 13A, Licht mit 6 oder 10A. Eventuell gehen auch 25A-Sicherungen, ich persönlich würd das aber lassen.
Btw: Wenn beide konzentrischen Erdleiter korrekt angeschlossen werden, sehe ich keine EMV-Probleme! MfG; Fenta MfG; Fenta ... | |||
| 27 - Erdung im Altbau -- Erdung im Altbau | |||
| Metallische Gas- und Wasserleitungen sind immer zu erden, das dagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Ähnlich sieht es bei Heizungsrohren aus!
Genauso ist es auch absolut nicht ratsam, auf einen Stützerder zu verzichten. Wenn das jeder machen würde, wäre die Erdungswirkung des PEN estrem mies bis hin zu gleich Null! Was den Erder angeht: 2,5m ist zuwenig! Bei einem Kreuzstaberder würde das reichen, bei einem Tiefenerder sollten es mindestens 6-9m unterhalb des Erdniveaus sein, damit zu jeder Jahreszeit zuverlässig niedrige Erdungswiderstände möglich sind. Auch wenn bei Kreuzerden 2,5m (und manchmal 1,5m) offiziell ausreicht, ist die Erderwirkung von Tiefenerdern doch deutlich besser. Das Gute: Man hat ja immer Stäbe von 1m oder 1,5m Länge, was bedeutet, dass man, sollte man z.B. nur auf 4,5 oder sogar nur 3m kommen, man einfach mehrere TZiefenerder in einem Raster einschlagen kann. Damit kann man die Tiefe zwar nicht vollständig, aber doch zu einem guten Teil kompensieren. Möglich ist dabei ein Raster von 3x3m, d.h. 4 erder werden an den kanten eines imaginären quadrates von 3m Seitenlänge bis zur Maximaltiefe eingeschlagen. Man muss halt meihrere Einschlagspitzen kaufen Generell: Ein einzelner Tiefenerder (auch bei einer Länge von 9m) ist als S... | |||
| 28 - Zwischenschalter für Computer-Ecke...etc... - Möglich? -- Zwischenschalter für Computer-Ecke...etc... - Möglich? | |||
Zitat : Denn mehr als 16A können es ja auf keinen Fall werden, da löst ja der Sicherungsautomat aus. Falsch! Bei Absicherung mit A16/B16/C16/D16 können es bis zu 23,19A werden, ohne dass der LS auslöst (mindestens 18,1A), bei Absicherung mit L16 bis zu 27,9A (mindestens 23), bei Absicherung mit H16 bis zu 30,3A (mindestens 23,4). Aus diesem Grund sollten H und L-LS UNBEDINGT ausgestauscht werden, A/B/C/D16-LS sollten nicht für Schukosteckdosen verwendet werden (werden sie trotzdem meistens (vor allem aus unwissenheit der Elektriker), gut ist das aber keinesfalls! Bei euch ist es wahrscheinlich nicht ohneweiteres Möglich, auf 13A herunterzusichern, wenn da alles dran hängt. Zumindest aber auf B16 oder C16 sollte gewechselt werden. Damit kann die Steckdose zar immernoch verschmoren, aber wenigstens ist das Risiko ein wenig gesenkt! MfG; Fenta ... | |||
| 29 - Aufbau UV -- Aufbau UV | |||
| Das Problem sind nicht die Lichtbereiche, sondern die Steckdosen selbst!
Die (heutigen) vertragen leider kaum die 16A, für die sie an sich zugelassen sind. Ein B16 läßt aber längere Zeit weit über 20A fließen, bevor er abschaltet. Das führt dann gerne zu verschmorten Steckverbindern oder schlimmerem... Ein B/C13er dagegen bildet mit seiner Auslösecharakteristik die Strombelastbarkeit von Schukosteckdosen recht gut ab. Wenn man neu installiert, sollte es das Problem von zu wenigen Stromkreisen eigentlich nicht geben. Ich empfehle z.B. einen gemischten Kreis pro vollwertigem Zimmer. Dann genügt sogar eine Absicherung mit 10A vollauf. Geräte, die wirklich 16A benötigen, gibt es heutzutage kaum noch. Es sind entweder alte Haushaltgroßgeräte (WaMa, SpüMa - heutige kommen dagegen i.d.R. mit 10A aus), welche sowieso nen eigenen Stromkreis brauchen. Oder schwachsinnge Teile wie Wasserkocher mit 3,65kW... Ansonsten Elektrowerkzeuge wie Zweihandwinkelschlöeifer, Kreissägen oder Schweißgeräte. Die betreibt man in Wohnräumen eher selten. Probleme mit Einschaltstzromstößen bestimmter Geräte (z.B. schlecht konstruierte Protz-Staubsauger) bekommt man mit der Verwendung von C-LS in den Griff. Auch da sind keine 16A nötig. Weiterer Vorteil der ... | |||
| 30 - FI Einbau für Whg Stromkreis -- FI Einbau für Whg Stromkreis | |||
| 16A sind für Stromkreise mit Schukosteckdosen i.d.R. weder nötig noch sinnvoll. Außerdem unnötig aufwändig, weil dafür oftmals 1,5mm²-Leitung nicht mehr ausreicht.
Wenn Du jedem Zimmer nen eigenen Stromkreis gibst, genügt Absicherung mit 10A (ggf. C10), ansonsten 13A. Aber was ist nun mit der Vorsicherung? Wie kann die UV freigeschaltet werden? Drehstromzähler? [ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 3 Dez 2007 21:53 ]... | |||
| 31 - Neuverkabelung -- Neuverkabelung | |||
| Soweit nicht schlecht. Allerdings müssen die 32A-CEE mit mindestens 6mm² angeschlossen werden. Desweiteren würde ich für Stromkreise mit Schukosteckdosen eine Absicherung mit 13A empfehlen, da der Überlastschutz bei 16A nicht optimal gewährleistet ist. Bei den Leitungsquerschnitten wäre dann noch zu prüfen, ob die bzgl. Verlegeart, Länge der Leitungen und evt. abweichender Umgebungstemperaturen und Häufung hinkommen.
Welche Netzform liegt denn seitens des Versorgers vor und wie hoch ist der Nennstrom des SLS? Gruß Tobi ... | |||
| 32 - Neue UV in Werkstatt Hobbyraum -- Neue UV in Werkstatt Hobbyraum | |||
| @ego: Ich stelle nur solche Leute als inkompetent hin, die Arbeiten auf eine bestimmte Art ausführen, die nach heutiger Sicht zumindest Grenzwerti/suboptimal, meist sogar gefährlich ist und die dies so machen, weil ja ein 13A-LS 4 Euro teurer ist oder weil man es immer so gemacht hat. Das kanns irgendwie nicht sein, das ist nicht fortschrittlich.
@surfer: Nein, das Niveau deines letzten Postings ist mir nicht zu niedrig, im Gegenteil: Ich wertschätze es sehr, dass du so sachlich geblieben bist, das ist eine bessere Diskussionsgrundlage, als Zynismus!
Ich denke aber (das ist nur eine Meinung, die nicht zwangsläufig stimmen muss), dass Du (und viele andere)zu pessimistisch bist, was das durchsetzen einer anderen Mentalität angeht. Wie gesagt, von heute auf morgen geht das nicht, aber wenn alle an einem Strang ziehen, lässt sich die Qualität mittel- und langfristig deutlich anheben. Dazu gehört zunächst einmal, den Bilungsstand des Ottonormalverbrauchers im Bezug auf Elektrotechnik zu erhöhen und gut konzeptionierte elektroinstallationen attraktiv zu machen. Andere Firmen schaffen es auch, den Leuten massdig Geld für mittelmäßige Produkte (super Beispiel: iPhone) aus dem Kreuz zu leiern. Das ist der Grund, warum ich von ... | |||
| 33 - Fehlerhafte Elektroinstallation, bitte um Rat -- Fehlerhafte Elektroinstallation, bitte um Rat | |||
| @Huginn: Meine Aussagen bzgl. Bildung mehrerer Stromkreise und additiver Schutzmaßnahmen sind Vorschläge, um dir ein paar kreative und hilfreiche anregungen zu geben, was Du davon umsetzt, bleibt dir überlassen, Die Problematik der Kombination B16 und Schukosteckdosen solltest du aber ernst nehmen – dies ist mehr als nur ein Vorschlag! Es gibt hier zwei empfehlenswerte Herangehensweisen: Entweder 2,5mm² Querschnitt und Absicherung bis maximal B13, C13 oder K16. Oder 1,5mm² Querschnitt und Absicherung bis maximal B10/C10/B13/C13.
Alles natürlich abhängig von Leitungslänge, Verlegeart, Leitungstyp, Anzahl belasteter Leiter und evtl. Häufung. Für dich als Laien ist es am einfachsten, du gibst uns die notwendigen Daten und wir berechnen dir Querschnitt und Überstromschutzorgan. Du solltest zwei Dinge wissen, um die Problematik verstehen zu können: Schukosteckdosen sind keine hochpräzisen Steckverbindungen und sollten auf keinen Fall mit mehr als 16-17A belastet werden können. Ein Leitungsschutzschalter (LS) mit 16A der Charakteristik A oder B oder C oder D löst aber FRÜHESTENS bei 18,1A aus und darf BIS ZU 23,2A durchlassen - Grund ist die Toleranz: Ein LS dieser vier Charakteristika darf ab dem 1,13-fachen des Nennstromes auslösen, muss es jedoch erst beim 1,45... | |||
| 34 - Frage zu FI un LS einbau -- Frage zu FI un LS einbau | |||
| So ist es.
Diese Installation ist recht verzwickt! Es könnte z.B. gut sein, daß mindestens die Herdleitung mehr als einen N enthält. Das muß man vor Ort auseinanderklamüsern und sauber durchmessen. Ich zähle nämlich 8 N und 7 PE, von denen einer noch der örtliche PA sein könnte. Einzig klar ist: Es handelt sich um ein TN-(C-)S-System. Daher gibt es entgegen Deiner Annahme nirgends in dem Unterverteiler oder in den Endstromkreisen einen Nulleiter (PEN). Auch nicht in der Zuleitung ab dem Hauptverteiler. Und das ist auch gut so... Stattdessen separate Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE). Wenn die von Dir angegebene Verleghart (B1) zutrifft, dann dürfen die Stromkreise (sofern sie nicht die Längengrenzen überschreiten) vermutlich wie folgt abgesichert werden: 1,5er mit max. 16A (das ist aber für allgemeine Steckdosenstromkreise weder nötig noch empfehlenswert) 2,5er mit max. 25A (das wird für einen halbwegs vernünftigen Betrieb des Herds auch erforderlich sein) Vorsicherung (in der HV) z.B. mit Neozed 35A (wenn dort LS, wäre der sehr teure E-Typ nötig, daher vorzugsweise Schmelzsicherung) Dies gilt nur, wenn FI verwendet wird und es bei reinen Wechselstromkreisen bleibt. Außerdem dürfen keine weiteren beg... | |||
| 35 - Altbau Sanierung / neue Elektrik -- Altbau Sanierung / neue Elektrik | |||
Zitat : bl0w2006 hat am 26 Jul 2007 22:26 geschrieben : Hallo, danke schon mal für die vielen nützlichen Antworten. Bitte!
Zitat : Kein Problem Sicherungen sind bisher noch nicht besorgt, dann werde ich die normalen Räume mit 13A absichern. Bei dir kann man das vielleicht so machen, weil die Leitungen (leider!) ohnehin schon verlegt sind. Generell würde ich das aber nicht so machen - besser ist es, die LS individuell auszuwählen. Für Lichtstromkreise reichen B/C6 oder B10 dicke, für viele Räume sind B10 oder C10 günstig, B13 oder C 13 würde ich für Stromkreise mit etwas stärkerer Belastbarkeit ... | |||
| 36 - Wie kam man früher auf die 240V? -- Wie kam man früher auf die 240V? | |||
Also ich bin auch nicht gerade der größte Fan des BS1363-Systems. Ein paar Kritikpunkte: die Stifte sind für 13A gewaltig überdimensioniert, die haben gewisse Ähnlichkeiten mit CEE32. Ringstromkreise mit 2,5mm2 sind bei Ringunterbrechungen saugefährlich. Die alten Sicherungsdrahthalter werden durchaus auch mal mit weit höheren Stärken eingesetzt als zulässig. Und die Sicherungen im Stecker werden mit Vorliebe überbrückt oder geflickt. Es gibt sehr wohl Schukosteckdosen mit Kindersicherung, die nur bei gleichmäßigem Druck in beide Löcher aufmachen. Kein Argument für BS. Die haben das nur wegen der riesigen Löcher so früh eingeführt. In Schweden sind Kinderschutz-Schukos vorgeschrieben, kein Problem. Ansonsten sind die versenkten Schukos deutlich sicherer, auch wenn die Engländer mit den isolierten Stiften kürzlich etwas nachgezogen haben. Gibt aber noch genug (auch neue) Billigstecker mit blanken Stiften -> saugefährlich, genau wie die US-Stecker. Daß die Iren von Schuko auf BS umgestellt haben hatte auch _nur_ wirtschaftliche Gründe! Schuko ist in der ROI nachwievor zulässig und wird auch für manche Zwecke eingesetzt, z.B. Geschirrspüler mit etwa 3500W Leistungsaufnahme. ... | |||
| 37 - Geschirrspüler eigener Stromkreis -- Geschirrspüler eigener Stromkreis | |||
@all Wollt Ihr wirklich behaupten, daß Ihr in D jeden Steckdosenkreis in einem Wohnhaus grundsätzlich und aus Prinzip mit 16A absichert. Oder hab Ihr vielleicht soger wieder eine schöne Vorschrift. die das sogar fordert, man möge es mir verzeihen, das ich die als Ösi nicht kenne, und auch nicht Eure Gepflogenheiten. 16A über eine Schukosteckdose, und dann auch noch vielleicht einen Verbraucher der das dauernd rauszieht, eine neue wird es eine Weile lang mitmachen. Aber wenn die täglich vielleicht auch noch mehrmals ein- und ausgesteckt wird, wohl eher nicht. Wobei die 16A ja nur der Sicherungsnennstrom ist. Habe schon viele ausgebrannte Schukosteckdosen ausgetauscht, die etwas in die Jahre gekommen sind und die Federn nicht mehr ganz so stark waren. Und das bei den uns so üblichen "biederen" 10, 12 oder 13A Sicherungen. 2,52 Drähte sind da dann wohl obligatorisch. Gruß Selfman ... | |||
| 38 - VDE FI Schutzschalter ... -- VDE FI Schutzschalter ... | |||
| Lieber Leo,
das ist schlicht ne Kostenfrage und deswegen sind gemische Licht-/Steckdosenstromkreise durchaus üblich. In der Praxis auch völlig unproblematisch! Wer Murks an der Steckdose baut soll froh sein, wenn es für diese einen 30mA-FI gibt und ansonsten ruhig im Dunklen stehn. Hilft vielleicht der Selbstwerkenntnis auf die Sprünge... @ doof Da Du das mit dem FI so detailliert erläutert hast, gehe ich davon aus, daß sich Deine zweite Frage auf Leitungsschutzschalter (vulgo: Sicherungen) mit 16A bzw. 10A Bemessungsstrom (Nennstrom) bezieht. Generell gilt: Absichern so niedrig wie möglich. Und: Höchstens aber so hoch, wie Betriebsmittel, Leitungen (nach thermischer Last und Spannungsfall), Abschaltbedingungen und ergänzende Bestimmungen es zulassen (es zählt der jeweils niedrigeste dieser Grenzwerte). Sehr oft werden 16A-LS verwendet, weil das idiotischerweise die billigsten sind und es für Stromkreise mit Schukosteckdosen sowieso der absolut höchstzulässige Wert ist. Meist aus falsch verstandener Sparsamkeit leider auch noch in Verbindung mit Leitungen von nur 1,5mm² Querschnitt, was vielfach unzulässig ist... Für Licht- und Steckdosenstromkreise im Haushalt genügen üblicherweise jedoch 10A, wenn wirklich mehr L... | |||
| 39 - Sicherung / Stromnkreis -- Sicherung / Stromnkreis | |||
| Hallo Thomas,
wegen der Brisanz auch von mir nochmals: Stromkreise mit Schukosteckdosen dürfen mit höchstens 16A abgesichert sein!!! Der 20A-LS muß also umgehend da raus. Gefährlich!!! Je nach Leitungslänge, Verlegeeart und Querschnitt muß dann mit 10A, 13A oder 16A abgesichert werden. Dabei kann man auch gleich das Problem der unerwünschten Auslösungen aufgrund der Einschaltstromstöße lösen: Indem man den neuen LS in Charakteristik B oder sogar C wählt. Wenn so ein heftiger Fehler in der Anlage vorhanden ist, empfiehlt es sich, bei der Gelegenheit gleich die ganze Anlage zu überprüfen. Und was heißt eigentlich Sicherungen? Gibt es denn etwa noch mehr solche Himmelfahrtsstromkreise bei Euch...??? Da Du spätestens jetzt weißt, daß die Anlage nicht elektrisch sicher ist, kann z.B. eine Sachversicherung die Leistung verweigern (bzw. Regreß nehmen), von strafrechtlichen Folgen bei möglichen Personenschäden ganz zu schweigen... Du solltest Dir also wesentlich mehr Sorgen um das Wohlbefinden der Menschen bei Euch machen, als um das der PCs (die Rechner können sic... |
|
Zum Ersatzteileshop Bezeichnungen von Produkten, Abbildungen und Logos , die in diesem Forum oder im Shop verwendet werden, sind Eigentum des entsprechenden Herstellers oder Besitzers. Diese dienen lediglich zur Identifikation! gerechnet auf die letzten 30 Tage haben wir 7 Beiträge im Durchschnitt pro Tag heute wurden bisher 0 Beiträge verfasst 26 Besucher in den letzten 60 Sekunden alle 2.31 Sekunden ein neuer Besucher ---- logout ----su ---- logout ---- |