Mängelliste E-Installation - hab ich was übersehen?

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Mängelliste E-Installation - hab ich was übersehen?

    










BID = 765859

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien
 

  


Ein Freund von mir hat soeben eine neue Wohnung in Wien gemietet und mich gebeten, einen Blick auf die E-Installation zu werfen, um gegebenfalls dem Vermieter gegenüber Forderungen stellen zu können. Das Ergebnis war ziemlich ernüchternd... eine A4-Seite 12 Punkt Helvetica Mängelliste.

Ich fasse mal die Highlights zusammen und wüßte gerne von euch (vor allem den Österreichern) ob ich irgendwo entweder über das Ziel hinausgeschossen bin oder es bessere Formulierungen gäbe.


Zitat :
Zimmer rechts
3 von 5 Steckdosen funktionslos
2 von 5 Steckdosen kein Schutzleiter
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F) unterputz verlegt
feindrähtige Adern ohne Aderendhülsen an nicht dafür zugelassene Klemmen angeschlossen
mehrere Steckdosen nicht ordnungsgemäß befestigt

Zimmer links:
1 von 3 Steckdosen funktionslos
2 von 3 Steckdosen kein Schutzleiter
mehrere Steckdosen nicht ordnungsgemäß befestigt
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F) unterputz verlegt
feindrähtige Adern ohne Aderendhülsen an nicht dafür zugelassene Klemmen angeschlossen

Kabinett:
völlig desolate Installation mit weit überschrittener Nutzungsdauer, starke Isolationsschäden (= blanke Drähte, akute Brandgefahr!)
Alle Steckdosen ohne Schutzleiter
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F) unterputz verlegt
feindrähtige Adern ohne Aderendhülsen an nicht dafür zugelassene Klemmen angeschlossen
Übersicherte Leitungen mit für feste Verlegung unzulässig kleinem Querschnitt (1mm2)
Deckenleuchtenanschluß kein Schutzleiter

Küche:
völlig desolate Installation mit weit überschrittener Nutzungsdauer, starke Isolationsschäden (= blanke Drähte, akute Brandgefahr!)
Alle Steckdosen ohne Schutzleiter
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F)
feindrähtige Adern ohne Aderendhülsen an nicht dafür zugelassene Klemmen angeschlossen
Übersicherte Leitungen mit für feste Verlegung unzulässig kleinem Querschnitt (0,75mm2 und 1mm2)
Bereits bis zum Schmelzen von Plastikteilen überhitzte Klemmstellen - akute Brandgefahr!

Abstellraum:
Steckdose gegenüber der Tür mit funktionslosem, ehemals an die Wasserleitung angeschlossenem Schutzleiter (seit 1.1.2001 unzulässig gemäß Vorgabe der Wr. Wasserwerke und Wienstrom sowie TAEV, mit Nachrüstverpflichtung ab diesem Stichtag!)
Alle Steckdosen ohne Schutzleiter
feindrähtige Adern ohne Aderendhülsen an nicht dafür zugelassene Klemmen angeschlossen
Übersicherte Leitungen mit für feste Verlegung unzulässig kleinem Querschnitt (0,75mm2)
Lose Aderenden und fliegende Klemmen (Gefahr von Stromschlag!)

Vorraum:
Desolate Altinstallation mit teilweise deutlich beschädigter Isolation
unzulässige Klemmverbindungen (Brandgefahr!)
Unzulässige Montage von Lichtschalter in Holzrückwand eines Möbelstücks ohne Verwendung von Ausgleichsringen
Verteiler unterdimensioniert (müßte lt. TAEV mindestens zweireihig sein)
lose Klemmen in Verteiler
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F) ohne jede mechanische Befestigung
Deckenleuchtenanschluß kein Schutzleiter
Übersicherte Leitungen

Bad:
Waschmaschinensteckdose defekt (unzulässige Erwärmung), kein Schutzleiter
Gastherme (direkt über der Badewanne situiert) kein Schutzleiteranschluß, grob fahrlässig!!! Lebensgefahr!
für feste Verlegung ohne Schutzrohr nicht zulässige Leitung (H05VV-F) unterputz verlegt
Potentialausgleich im Bad (falls überhaupt vorhanden) nur in 1,5mm2 ausgeführt

Akute Gefahr von Brand- und Personenschäden!


Ich würde mal sagen das reicht, um eine komplette Neuinstallation zu fordern, oder?

Gelbgrüne Adern sind zwar stellenweise vorhanden, aber teils direkt in der Steckdose nicht angeklemmt, teils im Bereich der Zuleitung. Stellenweise sind auch zweiadrige Stegleitungen und ein einzelner 1,5mm2-PE verlegt. Für die Küche wurden anscheinend mal 2 oder 3 Stromkreise nachgerüstet (E-Backrohr, Untertischspeicher, Geschirrspüler), trotzdem tummelt sich dort eine Galerie Mehrfachsteckdosen, zumindest zwei dieser Stromkreise sind mit H05VV-F verlegt, teils in Kanal, teils einfach lose mit ein paar Nägeln an Türrahmen entlang gespannt. Die Steckdosen in den Zimmern sind zu fast 90% mit H05VV-F im Spalt zwischen Parkettboden und Wand sowie senkrechten Stichleitungen angeschlossen.

Momentan ist der FI ausgeschaltet und bleibt das wohl auch bis zur Behebung der Mängel.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 765863

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704

 

  

Das kanns wohl tatsächlich nur in einer Wiener Altbauwohnung geben.

Kabinett, auch schon lange nicht mehr gehört dieses Wort.

Dein Freund sollte mal diesen Artikel dem Vermieter zeigen

http://www.elektrojournal.at/ireds-111378.html








BID = 765866

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien

Ah geh, die Installation in der deutschen (westdeutschen) Altbauwohnung meiner Oma war nur geringfügig besser! Die blanken Stellen waren kürzer und die verschmorten Klemmen überwiegend ausgetauscht, so daß man nur mehr die Schmauchspuren in den Dosen gesehen hat. Dafür war der FI 500mA und nicht 30. Die Kombi aus Schukosteckdose und Serienschalter mit 4 schwarzen und einer grauen Ader war auch nicht übel.
Aber generell Murks pur.

Danke jedenfalls für den Link!

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BID = 765876

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Offtopic :
Du wunderst dich?
Ich hatte eigentlich geglaubt, daß du ähnliche Verhältnisse in den alten Wiener Häusern öfter zu Gesicht bekommst.
Nach meiner Erfahrung sind solche Zustände in Häusern, die nur noch an Studenten oder andere rechtlose Kreaturen vermietet werden, gar nicht so selten.
Die unvorschriftsmäßigen Leitungen und Litzen sind vermutlich von den Mietern in eigener Regie verlegt worden. Im Baumarkt bekommt man doch alles erforderliche, - nur keinen Sachverstand.

BID = 765879

Aufputzdose

Gesprächig



Beiträge: 182
Wohnort: Hinterbrühl

Wieso "übers Ziel hinaus geschossen", ist doch alles treffend formuliert.

Das einzige, was ich evtl. durchgehen lassen würde (muss gestehen, "passiert" mir auch manchmal wenn Verteiler voll oder keine Reihenklemmen mit: "lose Klemmen in Verteiler").

Wie sieht denn die Verteilung sonst aus, wurde die mal erneuert? Und die Zuleitung zur Wohnung, 2x4mm2 oder sonst was tolles?

BID = 765894

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien

Die losen (Wagos) an den zu kurzen Leitungen einiger Stromkreise habe ich nur pro forma dazugeschrieben, die sind so ziemlich das harmloseste...

An sich bin ich Kummer gewöhnt, aber die hier ist doch ein relativ heftiger Fall - Schutzleiter gibt es meistens, Brandspuren und komplett blanke Adern (bis zu 5cm lang) sind nicht unbedingt häufig. Öfter sieht man irgendwie dazugefummelte Schutzleiter, Lichtstromsteckdosen und ähnliches.

Der Verteiler ist das einzig neue, ein nicht allzu alter Hager Volta (einreihig, ohne QuickConnect) mit FI Moeller 40/4/0,03 und einigen Moeller PLN6 (1+N in 1 TE). Zählerzuleitung zu meiner nicht zu knappen Überraschung 5x10mm2 mehrdrähtig, Drehstromzähler. Das wurde offenbar bei einer Steigleitungssanierung gemacht.

Der richtige Ärger beginnt also erst hinter dem Verteiler. Der Gag ist ja, daß fast überall gelbgrüne Adern vorhanden sind, die aber offensichtlich überwiegend im unmittelbaren Nahbereich des Verteilers lose enden, im Verteiler selbst sind für 5 Stromkreise zwei Schutzleiter aufgelegt.

Witz am Rande: der Mietvertrag verbietet explizit das Hinzufügen von Aufputzinstallationen durch den Mieter...
Gestern habe ich nur analog fotografiert, digitale Bilder kann ich heute abend liefern.

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BID = 766111

Peed

Gerade angekommen


Beiträge: 17
Wohnort: Montabaur

Du schreibst es sei in vielen Steckdosen kein Schutzleiter vorhanden, trotzdem aber ein FI verbaut. Wie kann das sein? Müsste nicht eigentlicht bei Klassische Nullung der FI dauernt auslösen, oder ist überhauptkeine Nullung, und damit Schutzmaßnahme gegeben.
Wäre das der Fall, würde ich dem Vermieter mal auf die Finder klopfen. Am besten mittels einer Elektrofirma (evtl. dein Arbeitgeber, oder deine eigene Firma), denn die wird dem Vermieter schon sagen, dass seine Anlage nicht mehr in einem Zustand ist in dem sie betrieben werden darf.

Außerdem würde ich auch auf den von "fuchsi" bereitgestellten Link zurückgreifen.

LG

BID = 766154

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien

Nein nein, nicht genullt - einfach gar keine Schutzmaßnahme. Einzelne Steckdosen haben gar keine entsprechende Ader, in anderen ist eine gelbgrüne Ader vorhanden, hat aber keine Verbindung zur PE-Schiene des Verteilers (und auch sonst zu nichts) und ein paar Steckdosen sind mit der Wasserleitung verbunden (Bad und Küche).

Der Vermieter schickt Freitag um 8 Uhr einen Elektriker, das Ergebnis warten wir mal ab. Wenn das nicht zufriedenstellend ausfällt, erstellt ein Kollege des Mieters (der neben der Anstellung in einem Planungsbüro eine E-Konzession besitzt) ein Prüfprotokoll mit Stempel und Unterschrift, das wird natürlich entsprechend ausfallen. Die Rechtslage ist so, daß der Vermieter eine sichere E-Anlage zur Verfügung stellen muß und bei jedem Mieterwechsel ein Prüfbefund gemacht werden - beides scheint nicht gegeben zu sein.

Ist im Übrigen zwar eine günstige Wohnung (alleine schon weil sie unrenoviert und ansonsten ziemlich verranzt ist) aber keine typische Studentenbude. Wäre es eine Eigentumswohnung, würde ich eventuell überlegen in die bestehenden Bergmannrohre neu einzuziehen, aber so ist klar eine Neuinstallation fällig - auf Kosten des Vermieters versteht sich. Allerdings könnte der (wenn er schlecht gelaunt ist) dann exakt eine Deckenleuchte und eine Steckdose pro Zimmer installieren lassen - mehr ist nicht vorgeschrieben.

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BID = 766254

Peed

Gerade angekommen


Beiträge: 17
Wohnort: Montabaur

Es wäre allerdings kein Problem die Steckdosen und Lampenschaltungen zu erweitern wenn sich eine Zuleitung (aktueller Sicherheitstandart) in jedem Zimmer befindet!!

BID = 766263

Wienstrom

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Beiträge: 446
Wohnort: Wien

Was in Altbauten auch gerne vorkommt : Abzweigdosen im Handbereich welche mit Klemmen versehen sind und wo sich der Deckel werkzeuglos abnehmen lässt .

Wegen den Steckdosen ohne Schutzleiter : Früher als es in den Räumen noch keine fremden Potentiale (Heizungsleitungen , etc.) gab , war es da nicht sogar zulässig Steckdosen ohne Schutzleiter anuschliessen ? Es konnte ja durch die Standortisolierung (Holzfussböden usw.) kein Fehlerstrom über den Körper zum fliessen kommen .

BID = 766285

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :
Wienstrom hat am 19 Mai 2011 20:15 geschrieben :

Was in Altbauten auch gerne vorkommt : Abzweigdosen im Handbereich welche mit Klemmen versehen sind und wo sich der Deckel werkzeuglos abnehmen lässt .


Ach die Federklemmdeckel sind nach wie vor beliebt.
Sieht man sogar jetzt noch im Handbereich.


Zitat :
Wienstrom hat am 19 Mai 2011 20:15 geschrieben :

Wegen den Steckdosen ohne Schutzleiter : Früher als es in den Räumen noch keine fremden Potentiale (Heizungsleitungen , etc.) gab , war es da nicht sogar zulässig Steckdosen ohne Schutzleiter anuschliessen ? Es konnte ja durch die Standortisolierung (Holzfussböden usw.) kein Fehlerstrom über den Körper zum fliessen kommen .


Schutz durch nichtleitende Räume oder so ähnlich.
Dazu waren aber flache Steckdosen ohne Schutzleiterkontakt in Verwendung.

BID = 766291

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien

Die Zuleitungen zu sämtlichen Räumen sind sogenannte G-Drähte (entspricht der deutschen Bezeichnung NGA) 1mm2 Cu in Bergmannrohr mit nachgezogenem aber offensichtlich kurz hinter dem Verteiler unterbrochenem Schutzleiter und somit kaum mehr als aktuellen Standards entsprechend anzusehen, außerdem mit den aktuellen 13A eindeutig übersichert.

Standortisolierung dürfte ursprünglich durchaus gegeben gewesen sein, allerdings gibt es aktuell eine alles andere als neue Etagenheizung (Stahl-Rippenheizkörper, ich würde meinen frühe 1970er, wenn nicht noch älter) und Schukosteckdosen mit überwiegend vorhandenen, aber wie gesagt unterbrochenen Schutzleitern, einige wenige Steckdosen haben gar keinen Schutzleiter.

De facto habe ich in jeder Abzweigdose (Holzrahmen mit Blechdeckel, hinten offen) einen Schutzleiter gefunden, nur im Verteiler nicht. In Anbetracht des schlechten Zustands der G-Drähte, des zu geringen Querschnitts und der allgegenwärtigen fest verlegten H05VV-F in allen Querschnitten von 0,75 bis 1,5mm2 kann mit einer Reparatur der bestehenden Anlage kaum etwas zu gewinnen sein, sie dürfte eher mehr Aufwand sein als eine Neuinstallation ab Verteiler. Ursprünglich gab es wohl eine Steckdose pro Raum, alle(!) anderen sind mit H05VV-F nachgerüstet. Der Rest ist wie erwähnt abgesehen von kurzen Stücken Stegleitung (teilweise 2x1,5 mit gelbgrüner Einzelader 1,5mm2 parallel verlegt) mit G-Drähten in Bergmannrohr ausgeführt, die teilweise schon völlig blank sind. Die Stromkreise sind extrem ungünstig aufgeteilt, soweit ich das überblicke gibt es einen Kreis für die ganze Wohnung und einen für Bad und WC. Somit ist nicht einmal die Verrohrung der Zuleitungen wirklich brauchbar.

Mal sehen, was der Elektriker morgen dazu sagt.

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BID = 766361

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
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Der Elektriker war da, hat einen Blick auf die Installation geworfen und gemeint er macht mit der Hausverwaltung einen Termin für eine Kompletterneuerung der Installation aus.

Meine Mängelliste scheint also überzeugend gewesen zu sein...

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BID = 767764

Trumbaschl

Inventar



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Und noch die schönen Bildchen...

Bild 1: so haben die Vormieter die Leuchtenauslässe hinterlassen... naja, fast. Ursprünglich haben sich die Adernenden mehr oder weniger berührt.

2: beeindruckend freie Verlegung von H05VV-F im WC

3: der beste Lichtschalter. Man beachte 1) die blanke ehemals textilumsponnene Ader, b) die von der Kralle erwischte blaue Ader, c) das VOrhandensein von 2 blauen Adern, von denen eine L ist und d) den Knoten in der einen blauen Ader.

4: noch ein Leuchtenauslaß, der dürfte früher schon so schlecht gewesen sein, daß jemand mit Isolierband nachgebessert hat.

5: Abstellraum. Der Mietvertrag untersagt übrigens AP-Installationen... und das ist alles H05VV-F, das wäre ja im Kanal noch zulässig, aber nicht 3G0,75...








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Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7467
Wohnort: Wien

Und weiter gehts...

1) Loses Leitungsende mit Dosenklemme einfach oben am Türrahmen, Sinn und frühere Funktion unbekannt (die beiden Adern scheinen miteinander verbunden zu sein, die gelbgrüne ist an beiden Enden abgezzwickt)

2) Abstellraum, Verteilerdose mit noch mehr Knoten.

3) WUnderschön gerade Leitungsverlegung unter den Oberschränken. Auch Schukos an 3G0,75 gefallen mir nicht sonderlich, gerade in der Küche wo schon mal eine Mikrowelle dran kann oder ein Wasserkocher (oder beides). Das sind die einzigen Steckdosen in der ganzen Küche mit Ausnahme der beiden Unterbausteckdosen für GSP und Backrohr, die jeweils eigene Stromkreise haben.

4) Als Abzweigdosen kommen überwiegend die allseits beliebten Peschelrahmen zum Einsatz, simple Holzrahmen, hinten offen, vorne ein Blechdeckel drauf. Man beachte die Dosenklemmen mit großzügig freiem Kupfer. Auch die fast bündig mit der Wand abgeschnittene und dann verlängerte Stegleitung kommt super. Ist aber aus unbekannten Gründen alles spannungslos, ich nehme an der über die Deckenleuchte geschleifte L ist dort unterbrochen.

5) Bei fast allen Steckdosen gibt es seltsame Korrosionsspuren an der Schutzleiterklemmschraube. Die Idee, man könnte zwei Adern unter diese Schraube klemmen war diesem Experten wohl auch höchst suspekt. Ist aber egal, da die gesamten Schutzleiter sowieso irgendwo zwischen Verteiler und erster Abzweigdose blind enden - überall gibt es gelbgrüne Adern, nur im Verteiler nicht.








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