Gefunden für absicherung steckdosen 20a - Zum Elektronik Forum |
| 1 - Küchenanschlussdose 3 Phasen auf 2 Schuko-Steckdosen + Herd mit 2 Platten (1 Phase) -- Küchenanschlussdose 3 Phasen auf 2 Schuko-Steckdosen + Herd mit 2 Platten (1 Phase) | |||
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| 2 - Mit Generator 2 unterschiedliche Geräte betreiben 400V 380–400 V / 3 N- / PE / 50 Hz -- Mit Generator 2 unterschiedliche Geräte betreiben 400V 380–400 V / 3 N- / PE / 50 Hz | |||
| Aus deiner Beschreibung werde ich nicht so recht schlau.
Zitat : 3 x D20 Absicherung Max Leistung 4,9 KW Also ein 20A Leitungsschutzschalter in D Charakteristik? Reichlich viel für die geringe Nennleistung. Zitat : "Roter Anschluss"Also eine CEE-Steckdose? Zitat : Einmal Abends die Kühlung und zur Tages Zeit der Grill. | |||
3 - Hilfe!!! Sicherungskasten in Thailand -- Hilfe!!! Sicherungskasten in Thailand | |||
| Sawadee Kha!
Der Thai und seine Elektrik - das ist eine Sache für sich selbst! Ebenso wie in Deutschland gibt es auch in Thailand Normen, wie Elektroinstallationen ausgeführt werden sollen. Leider Interessiert das den Thai genausowenig, wie auch den bastelwütigen Deutschen. Ich sehe bei deiner Installation Zwei Hauptprobleme: 1. Viel zu hohe Absicherung. Normale Steckdosen sollten mit maximal 16A (laut TH-Norm 15A) abgesichert werden, die bei dir verwendeten 2,5mm² Einzeladern können jedoch auch bei anderen Verbrauchern, aufgrund der bei euch hohen Umgebungstemperaturen, nur mit maximal 20A abgesichert werden. 2. Der fehlende Erdleiter. Sofern er nicht nachgezogen werden kann, bleibt nur eine Aufputzverlegung oder einer der zitierten, nicht so schönen Lösungen. Zitat : Zum Thema 2-Adrige Verkabelung, hier sind mehrere Varianten möglich! Sofern wirklich nur Steckdosen ohne Erdkontakt verbaut sind und in Leuchten die Erdklemme f... | |||
| 4 - Renault ZOE Greenup Ladesteckdose -- Renault ZOE Greenup Ladesteckdose | |||
| Es ist tatsächlich so, dass in F (und auch in B) Steckdosenstromkreise
- schon seit Jahrzehnten grundsätzlich über 30mA geschützt werden müssen - in B immer und in F in der Regel in mindestens 2,5mm² ausgeführt werden - die maximale Anzahl der Steckdosen pro Stromkreis exakt definiert ist - als maximale Absicherung bei 2,5mm² (früher alternativ eine 16A Schmelzsicherung und heute nur noch) ein 20A LS vorgeschrieben ist Insofern entspricht das angebotene Set nach meinem Kenntnisstand NF und CEBEC. Man kann trotz gemeinsamer Regelungen im Detail immer wieder zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Allein dadurch sind Installationen in anderen Ländern nicht schlechter oder unsicherer als solche in D. Dies ist eher eine Frage der Ausführung, und daran hapert es hier wie dort. Erschreckend ist dagegen die Unwissenheit und das fehlende Vermögen vieler Forumsmitglieder, auch nur ein bisschen über den Tellerrand zu schauen. ... | |||
| 5 - Zwei Waschmaschinen an einem Stromkreis B16 -- Zwei Waschmaschinen an einem Stromkreis B16 | |||
Zitat : Primus von Quack hat am 28 Mai 2017 22:28 geschrieben : ...was ist deiner Meinung nach mit allen Geräten die einen Eurostecker haben, der darf max. 2,5 A Die sind dafür ausgelegt, an Steckdosen angeschlossen zu werden, die bis zu 16A abgesichert sein können. Aber eben nur bis 16A. Wo würdest du denn die Grenze ziehen. Wenn die Leitung ausreichend dimensioniert ist, würdest du die Waschmaschine auch mit 25A, 32A, 35A, 50A, 63A absichern? 63A sicher nicht. Weil die Waschmaschine dafür nicht ausgelegt ist. Und genauso wenig ist sie für 20A ausgelegt. Ich würde vermuten, dass auf dem Typenschild auch ein entsprechender Hinweis auf max. 16A Absicherung ist. Selbst wenn nicht halte ich es für Riskant. ... | |||
| 6 - Sauna mit Stromzähler nachrüsten -- Sauna mit Stromzähler nachrüsten | |||
Jetzt ergibt das ganze schon etwas mehr Sinn! Ich hätte das ganze ein bisschen anderes gemacht und es sind ein paar Schönheitsfehler drinnen, jedoch ist das kein Weltuntergang
Prüfe mal bitte, ob im Verteilerkasten Waschmaschine und andere Steckdosen mit 16A abgesichert sind. Also Sicherung ausschalten und schauen, ob die Steckdosen aus sind. Waschmaschine und Steckdosen dürfen auf keinen Fall höher als 16A abgesichert werden. Eine Absicherung von 20A oder 25A für den E-Herd sind dagegen zulässig. 20A sind bei einem Querschnitt bis 1,5mm² und Unterputzverlegung im Bestand ok. 25A bei 2,5mm². Die Lüsterklemme hat im Verteiler nichts zu suchen und sollte durch einen Elektriker durch einen Quetschverbinder getauscht werden. Der PEN der Zuleitung, des neuen Verteilerkastens, sollte eigentlich Grün / Gelb mit blauer Markierung sein. Aber gut, dem Strom ist die Farbe egal. Bei Gelegenheit ändern lassen. Läuft die Waschmaschine und der Herd über den Sauna FI-Schalter (einmal abschalten bitte)? Prüfe das einmal bitte. Grundsätzlich sieht es aber so schon viel besser aus. Das Relais ist ein Lastabwurf, damit der Zähler und die Vors... | |||
| 7 - Altbau Neuinstallation, Kabel Kauf Empfehlung -- Altbau Neuinstallation, Kabel Kauf Empfehlung | |||
| Moin,
3x 1,5mm² ist für normale Steckdosenstromkreise bis 18m Leitungslänge sind in solch einer Wohnung mit verputzen Wänden völlig ausreichend. Da reicht das 3x 1,5mm² auch für Spülmaschine und co., sofern einzeln abgesichert. 5x 2,5mm² für den Herd sind inzwischen Pflicht (Absicherbarkeit mit 20A). Wird die Leitung in einer Wärme gedämmten Wand (Rigips) oder im Kabelkanal verlegt, so braucht man bei Absicherung mit 16A immer 2,5mm². Oder man sichert nur mit B13A ab, dann ist das 1,5mm² auch wieder ok. 5x brauchst du für Wechselschaltungen, Stromstoßrelais, Serienschaltungen und ähnliche Späße. Zur Installation, ich würde auf jeden Fall die Installation in tiefen Schalterdosen empfehlen. Das ist optisch und technisch besser als die Version mit den Abzweigdosen! Ich habe es hier selbst so gelöst. Und Schalter von 1950 eingebaut Der Elektriker des Vermieters hat wie blöd die Abzweigdose gesucht, um ein Heizgerät anzuschließen.
Installation mit Abzweigdosen nur bei zu dünner Wand oder einer Stelle mit extrem viel Leitungen. Erleichtert die Arbeit wesentlich. Wer will den schon heute noch auf 2,50m Höhe eine Dose eingipsen.... Wie schaut den eigentlich die Zähleranlage aus? Nur Wechselst... | |||
| 8 - Fragen zur E-Installation -- Fragen zur E-Installation | |||
Zitat : 2,5mm² Querschnitt einsetzen soll?Kann nicht schaden, muss man aber nicht. Zitat : mit was sichert man das ab? 16A oder sogar mit 20A 20A schon mal gar nicht, da die Steckdosen nur bis 16A zugelassen sind. Folglich muss die Absicherung <=16A erfolgen. Lichtschalter sind sogar oft nur bis 10A zugelasssen, sodass die Lichtkreise mit <=10A abgesichert werden müssen. Zitat : | |||
| 9 - Steckdose mit LSS 20A absichern erlaubt? -- Steckdose mit LSS 20A absichern erlaubt? | |||
| Bevor ihr Euch jetzt zu sehr ereifert.
In Belgien ist 2,5mm² Pflicht und als Absicherung alternativ 16A gG oder ein LS von 20A Nennstrom eine zumindest in der Vergangenheit zulässige Kombination gewesen. Dagegen ist die zulässige Anzahl an Steckdosen pro Stromkreis limitiert (Ich glaube max. 8). Man kann auch argumentieren: Kein Gerät mit Schukostecker zieht konstruktiv mehr als 16A, sonst wär ja ein anderer Stecker dran. Wie am Herd zum Beispiel, der dann im einphasigen Netz einen 32A-Stecker mit 6mm² bekommt. ... | |||
| 10 - Dimensonierung der Vorsicherung für neue DG Unterverteilung -- Dimensonierung der Vorsicherung für neue DG Unterverteilung | |||
| Moin miteinander,aufgrund einiger Fragen bezüglich meiner bevorstehenden neuen Elektroinstallation für unser Dachgeschoss hab ich mir hier angemeldet und hoffe auf sachdienliche Antworten
Es geht um die Dimensionierung unserer Vorsicherung für das völlig neu ausgebaute Dachgeschoss,Es wurden bereits 32 Steckdosen,8 Lichtschalter und 1 Bewegungsmelder verdrahtet. Lichtstromkreis(1,5 mm) mit 10 A abgesichert,Steckdosenstromkreis getrennt (2,5mm) mit 16 A abgesichert. Jeweils ein FI für die Stromkreise lcht und Steckdose. Es befinden sich 3 Schlafzimmer und 1 Badezimmer im DG. Die Verlegung der Leitungenund die anstehende verdrahtung werden von mir durchgeführt und dem für den Anschluss der Anlage an den Hauptverteiler beauftragten Elektriker überprüft. Jetzt hat mir der Elektro Meister der die "Endabnahme" macht auf meine Nachfrage welche Sicherungen ich zur Absicherung der UV im Hauptverteiler besorgen soll gesagt eine 25A Neozed 3 polig wäre die beste Lösung. Allerdings ist die Hauptsicherung nach dem Zäher,an der das EG abgesichert ist auch eine 25A Neozed. Macht es da wirklich Sinn einfach noch eine 25A dahinter zu klemmen oder wäre es nicht besser nach dieser bestehenden 24A Neozed3 polig 2 x 20A Neozed 3 polig zu klemmen und dann ein... | |||
| 11 - Russischer Verteilerbau -- Russischer Verteilerbau | |||
| Standortisolierung mit Steckdosen ohne Schutzkontakt soll in RU noch ziemlich weit verbreitet sein. Was mich positiv überrascht, ist die 5-adrige Hauszuleitung, allerdings scheint im Verteiler ein deutliches Missverhältnis zwischen blauen und gelb-grünen Adern doch auf klassische Nullung hinzudeuten.
Die Hauszuleitung mit 5x6mm2 Al (die 5x6 lese ich aus dem Plan raus, Al sieht man) würde jedenfalls ganz gut zum C20 passen. Der 40er-LSS dient dann möglicherweise als simpler Schalter für einen 20A-Stromkreis, für den eine separate Absicherung ziemlich unnötig wäre. Selektivität kriegt man da sowieso keine. Die Leitungsbefestigung mit Kabelbindern kann durchaus was, aber leidlich stabil dürfte sie sein. Mehr irritiert mich die Leitungseinführung ohne jegliche Verschraubungen o.ä., andererseits wird so der Kondensatablauf zweifelsfrei sichergestellt
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| 12 - Zuleitung für Unterverteilung -- Zuleitung für Unterverteilung | |||
Zitat : MarkusGTI hat am 2 Aug 2012 21:25 geschrieben : Vielen Dank. Also werde ich 4x16mm² NYM-O im Rohr zum Nebenhaus legen. 1x16mm² extra dann für den PE. Darf ich den neuen PE a) in der HV vom Haupthaus an der PE-Schiene anklemmen? b) den PE an den Staberder vom Haupthaus anklemmen? c) einen extra Staberder am Nebenhaus setzen und dort den PE anklemmen? Die beste Lösung ist doch sicher c? Sind die 16mm² nun "zu hoch" dimensioniert, wenn ich direkt an die HV hinter die 3x35A Absicherung klemme und nur max. 20A gleichzeitig nutze? Vielen Dank
Setze in der HV einen Neozed-Block ( 20 A )Lege ein 5x10mm² in die UV des Nebenhauses. Setze einen Staberder für das Nebenhaus und verbinde diese mit der PE Schiene deiner UV. Denke an den 30mA RCD für all deine Stromkreise. LSS dann B10 für´s Licht und C10 für Steckdosen....So würde ich e... | |||
| 13 - Industrie Steuerschrank (FI,LSS,MSS,FU) -- Industrie Steuerschrank (FI,LSS,MSS,FU) | |||
| Hallo Texas_Hold und willkommen im Forum.
Meine Antworten zu dieser Uhrzeit ohne Garantie, und bezogen auf Deutschland. 1. Im Zweifelsfall gibt sicher der Herstller des FU an, wie sein Gerät vorzusichern ist. Dort gibts auch Info, welche Entstörmaßnahmen einzusetzen sind. 2. Welche andere Reihenfolge schwebt dir denn vor? Der FI ist nicht vorgeschrieben, wenn es keine laienbedienbaren Steckdosen <=20A an der Anlage gibt. Also kann er als Nettigkeit eingesetzt werden, wo und für welche Kreise es dem Konstrukteur beliebt. Hauptschalter direkt nach Einspeiseklemmen macht sicher Sinn, vor dem HS die Adern kennzeichnen (im Normalfall gelb). 3. Ist der Nennstrom gleich, nur C und D der Unterschied? Dann glaube ich nicht, dass eine Selektivität erreicht wird. 4. Das hat wohl auch mit 3. zu tun, wenn es in der Anlage einen Haupt-LS gibt, muss die Zuleitung und deren Absicherung ein Stück größer sein. Sonst fliegen beim Fehler beide und man muss laufen. Du erwähnst jetzt nur einen Motor, weiter oben steht es sind mehrere mit 12 und 17kW? 40A und 17kW passt nicht zusammen. 5. LS und MSS sind prinzipiell recht ähnlich, der MSS ist halt für Motoren gedacht und einstellbar. Beide hab... | |||
| 14 - Abischerung Haushalt bei 120V ?? -- Abischerung Haushalt bei 120V ?? | |||
| Eine Spannung von 120V spricht i.A. für die Verwendung von US-Installationsmaterial. Dortige LSS haben keine Kennbuchstaben und FI existieren nicht! Es gibt lediglich DI-LSS und DI-Steckdosen mit 5mA, die sind für diverse Geräte relativ ungeeignet, da sie gerne Fehlauslösungen produzieren. Vorgeschrieben sind sie in den USA für Küchen, Bäder und unbeheizte Räume, wobei die LSS relativ rar sind und häufiger die Steckdosen zum Einsatz kommen.
Eine Absicherung mit 30A ist sofern die oben genannten Verhältnisse zutreffen klar unzulässig, US-Steckdosen und Stecker sind für 15 (die bekannten Typen NEMA 1-15 und 5-15 mit 2 parallelen flachen Stiften) oder 20A (NEMA 5-20 mit einem um 90 Grad gedrehten Stift) zugelassen. Auch die Leitungen AWG14 (etwa 3mm2) sind nur für 15A zugelassen, AWG12 (die nächstgrößere Nummer) für 20A. Zumindest sofern es sich um Kupfer handelt, Al oder AlCu braucht man AWG12 für 15A. Übersichern mit 30A war und ist bei Schmelzsicherungen äußerst beliebt, das US-Schraubsicherungssystem hat keinen Schutz vor Übersichern und 30A sind die stärksten Sicherungen, genügend Leute meinen "Die halten am längsten/sind die teuersten, die müssen die besten sein!". Notiz am Rande: auch die Kennfarben der Edison-Schraubsicherungen (einteilig... | |||
| 15 - Erweiterung einer Scheune in bestehende Hausinstallation -- Erweiterung einer Scheune in bestehende Hausinstallation | |||
| Hallo Floppi,
erstmal willkommen im Forum!
Gut, daß Du gefragt hast, denn einiges ist so heutzutage nicht mehr zulässig. Insbesondere müssen seit einiger Zeit ALLE Steckdosen bis 20A, also auch ne CEE16, mit 30mA-FI geschützt werden. Überall! Wowereit.
In der Scheune übrigens auch 32er (da Feuchtraum)! Und wenn das ein noch genutzter landwirtschaftlicher Betrieb ist, sowieso generell alle Stromkreise. Auch kann aufgrund der Netzform ein genereller FI-Einsatz zwingend sein (Abschaltbedingungen). Und wenn ich micht recht entsinne, war zumindest vor einiger Zeit im Würzburger Bereich VNB-seitig auch im TN-Netz genereller FI-Schutz vorgeschrieben. Auch die Höhe der Absicherung solltest Du überdenken (B16A ist oft nicht gut oder sogar unzulässig). Für Drehstromsteckdosen 3-polige LS nehmen. Außen verwendet man vorzugsweise NYY. Den Verteiler besser größer wählen! Der FI braucht vermutlich eine Vorsicherung (z.B. Neozed-Trenner 35A, anzuordnen sinnvollerweise in der speisenden Hauptverteilung) Welche Aderzahl und Länge hat die 10mm²-Zuleitung zur Scheune? Welcher Spannungsfall wird ... | |||
| 16 - Überspannungsschutz - Verteiler - Stromerzeuger -- Überspannungsschutz - Verteiler - Stromerzeuger | |||
| Erstmal besten Dank für die prompte und fachkundige Antwort.
Zum unteren Absatz: Das Moppel ist ein Stromerzeuger der Fa. Mosa -- GE 14000 -- inkl FI und 20A Sicherung pro Phase. Normal sollte da keine weitere Absicherung nötig sein. Da wir dieses Glück, ein Profi-Aggregat zu bekommen, nicht jedes Jahr haben, wollen wir einen Verteilerkasten bauen / bauen lassen, der diese Absicherungen beinhaltet. Das Starkstromkabel nehmen wir, um die "Belastung" auf drei Leitungen zu verteilen. Da wir nicht genau abschätzen können, wieviel die einzelenen Verbraucher an Leistungsaufnahme haben, wollten wir jede der drei Steckdosen mit 16A gegen Überlastung absichern (Ist dies falsch?). Wir hatten bei einem älteren Moppel schon mal Aussetzer und es kam deshalb wohl zu Spannungsspitzen. Dadurch ist uns dann ein PC abgeraucht. Dies wollen wir verhindern und einen Überspannungsschutz (Ableiter?) verbauen. Jetzt ist mir noch nicht klar, wie dies ohne Erdung bewerkstelligt werden soll. Kann man noch zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Stromschlag einbauen? Nochmals Dank für eure Hilfe ... | |||
| 17 - Viele Fragen zu einer Altinstallation in neuer Wohnung -- Viele Fragen zu einer Altinstallation in neuer Wohnung | |||
| Hallo ergster,
Anfragen wie die Deine muß man lobend hervorheben.
Nicht nur, daß Du Dir im Vorfeld schon Gedanken machst, sondern es wird auch gleich umfassend die Problemstellung beschrieben.
Und das in sogar für zartfühlende Geister lesbarem Deutsch! Also versuche ich gerne, mir mit der Beantwortung ebensolche Mühe zu geben. Wichtige Frage vorab: Habt Ihr diese Wohnung gekauft oder gemietet? Für die damalige Zeit klingt das alles wirklich ziemlich gut. Aber könnte es sein, daß es gar keine genullte Anlage (TN-C-S) ist, sondern eine in Fehlerstromschutzschaltung (TT-System)? Wenn keine Überlast stattfand, dürften die Leitungen noch lange brauchbar sein. Aber eine Isolationswiderstandsmessung ist trotzdem angeraten. zu Frage 1. Einzeladern in Rohr ist sehr hilfreich für Erweiterungen und Reparaturen. Aber natürlich kann man Erweiterungen mit NYM vornehmen. Achtung: Seit 6/2007 müssen ALLE neu angebrachten Steckdosen (bis 20A) zwingend und unabhängig von der Netzform mit 30mA Fehlerstromschutzschalter versehen werden... | |||
| 18 - Grundlegende Fragen zur Hausinstallation -- Grundlegende Fragen zur Hausinstallation | |||
| Hallo Thomas,
hier ein paar Hinweise: -ein zweireihiger UV pro Etage ist bei der Größe wohl ausreichend, aber viel Reserve bleibt dann nicht mehr -eine Aufteilung ist sinnvoll, wobei ein separater Licht-Stromkreis pro Raum wohl nicht nötig ist. Man könnte stattdessen z.B. die Raumbeleuchtung immer umschichtig auf insgesamt zwei Stromkreise verteilen. Hinzu kommen neben dem Herd noch alle Stromkreise für Großverbraucher, also WaMa, Trockner, SpüMa, Mikrowelle, ggf. Warmwasser etc. -Absicherung Licht in B10A und allgemeine Steckdosen in C10A oder C13A, dann genügt dafür auch 1,5mm². Nur Herd und Einzelsteckdosen Großverbraucher mit B16A, dann jedoch in 2,5mm². -Achtung: Es besteht seit mittel letzten Jahres nun endlich auch in D FI-Pflicht für alle Steckdosen (bis 20A), unabhängig von Netzform, VNB-Vorgaben und Sonderfällen wie Bad/Feuchträume). Daneben gibt es jedoch keinerlei Grund, nicht auch reine Lichtstromkreise mit diesem vorzüglichen Personen- und Brandschutz zu versehen. Daher die einfache Regel: ALLES über (mehrere) 30mA-FI!!! -Bei TN-C-Versorgungsnetz sollte die PEN-Aufteilung so früh wie möglich erfolgen. Also bestenfalls im HAK, ansonsten spätestens an der Zählerklemme. Die Leitungen zu den UVen als... | |||
| 19 - Neue UV im Keller -- Neue UV im Keller | |||
| L-LS sind nicht ungefährlich, weil sie fast so eine hohe Überlastauslösertoleranz haben, wie H-LS. L-LS haben 1,45 - 1,75 * Nennstrom, H-LS 1,5 - 1,9 * Nennstrom. Dies bedeutet:
Ein L16-LS löst frühestens bei 23,2A aus und spätestens bei 28A (!!!). Da raucht im Überlastfall jede Steckdose gnadenlos ab! Nicht gut - GAR NICHT GUT! Scheint so, als hätte der Elektriker schon öfter Mist gebaut! Schon A/B/C/D16 sind für Schukosteckdosen problematisch, weil eben im Überlastfall meist etwa 20A fließen müssen,d amitd er LS überhaupt auslöst (Toleranz des Überlastauslösers: 1,13 - 1,45 * Nennstrom). Da Schukosteckdosen keine arge Lastreserve, fängts schon da meist zu schmoren an. Deshalb: RAUS mit den L-LS. Und wenn schon keine B13/C13 verwendet werden, was empfehlenswert wäre, die aber teurer, als B16 sind, dann wenigstens B16 - das ist zwar auch nicht ganz gut, aber wenigstens nicht so gefährlich, wie L-LS! Die LS-Charakteristik gibt Aufschluss über die Toleranzen von Überlastauslöser und Kurzschlußauslöser! Siehe dazu: Wikipedia: Leitungsschutzschalter. De... | |||
| 20 - waschmaschine im bad...eigene absicherung ein muß? -- waschmaschine im bad...eigene absicherung ein muß? | |||
| Waschmaschine und Trockner parallel am selben Stromkreis zu betreiben, ist jedenfalls extremst gefährlich, da meistens mit B16 abgesichert wird und diese bis zu 23,19A durchlassen, ohne abzuschalten. Schon bei weit weniger (~20A) macht das die Schukosteckdose nicht lange mit und verschmort! Und wenn man auch noch Mehrfachsteckdosen verwendet, ist ein Brand vorprogrammiert!
Wenn Drehstrom verfügbar ist, ist es sinnvoll, ein 5x2,5mm² zu verlegen, damit kann man drei Steckdosen gleichzeitig und vollwertig benutzen. Absicherung B/C16 nur im Notfall, besser ist B/C13! Die Dritte Steckdose kann man z.B. für einen Fön oder andere ~2kW-Geräte verwenden! Wenn nur einphasen-Wechselstrom verfügbar ist, am besten zwei 3x2,5mm² verlegen und jeden mit B13 oder C13 absichern, das müsste auch für den Trockner gehen, auch wenn er etwas mehr als 13A verbrät. Denn vor 14,69A schaltet ein 13A-LS nie ab, im Mittel zwischen 16 und 17A. Die meisten modernen Waschmaschinen kommen sogar mit B10 aus, aber da man nicht weiß, ob evtl mal eine alte Maschine angeschlossen wird, ist B13 oder C13 sinnvoll! An Steckdoseneinsätzen sind nur hochwertige zu verwenden. Mehrfachsteckdosen sind tabu, sofern es sich nicht um extrem hochwertige (i.d.r. 100 Euro aufwärts) handelt, dasse... | |||
| 21 - Aufbau UV -- Aufbau UV | |||
| Das Problem sind nicht die Lichtbereiche, sondern die Steckdosen selbst!
Die (heutigen) vertragen leider kaum die 16A, für die sie an sich zugelassen sind. Ein B16 läßt aber längere Zeit weit über 20A fließen, bevor er abschaltet. Das führt dann gerne zu verschmorten Steckverbindern oder schlimmerem... Ein B/C13er dagegen bildet mit seiner Auslösecharakteristik die Strombelastbarkeit von Schukosteckdosen recht gut ab. Wenn man neu installiert, sollte es das Problem von zu wenigen Stromkreisen eigentlich nicht geben. Ich empfehle z.B. einen gemischten Kreis pro vollwertigem Zimmer. Dann genügt sogar eine Absicherung mit 10A vollauf. Geräte, die wirklich 16A benötigen, gibt es heutzutage kaum noch. Es sind entweder alte Haushaltgroßgeräte (WaMa, SpüMa - heutige kommen dagegen i.d.R. mit 10A aus), welche sowieso nen eigenen Stromkreis brauchen. Oder schwachsinnge Teile wie Wasserkocher mit 3,65kW... Ansonsten Elektrowerkzeuge wie Zweihandwinkelschlöeifer, Kreissägen oder Schweißgeräte. Die betreibt man in Wohnräumen eher selten. Probleme mit Einschaltstzromstößen bestimmter Geräte (z.B. schlecht konstruierte Protz-Staubsauger) bekommt man mit der Verwendung von C-LS in den Griff. Auch da sind keine 16A nötig. Weiterer Vorteil der ... | |||
| 22 - Neue UV in Werkstatt Hobbyraum -- Neue UV in Werkstatt Hobbyraum | |||
| Für die Heizung reicht B13 dicke, da brauchts keinen B16!
@wome: Ist doch völlig egal, ob es übers Ziel hinausgeht - ich mache lediglich Vorschläge und der Nutzer kann sich dann das heraussuchen, was er möchte! Bei Nutzern, denen man nicht anmerkt, dass sie sich sehr gut auskennen, gehe ich natürlich etwas anders vor! Mangelnde Erfahrung ist nicht der Grund für meine Einstellung. Der Grund ist der, dass ich von dem dämlichen Sparwahn extrem genervt bin. Oft kann man für wenig Geld eine Installation deutlich sicherer machen, und ich bin nicht gewillt, mich damit zufriedenzugeben, dies ginge nicht, weil die Realität anders sei. Wir alle beeinflussen die Realität und wenn jeder extra wenig macht nur um ja den Auftrag zu bekommen, geht es mit der qualität mehr und mehr bergab! Wenn man zuviel macht, schadet das niemandem, es hat nur vorteile! Und der finanzielle Aspekt ist nicht das Problem: Die Leute können oft erstaunlich schnell Geld organisieren, wenn es erforderlich ist. Ich rede jetzt nicht von Extrem-Overkill, sondern von so alltäglichen Sachen wie 2-4 FI, mindestens 3 Stromkreise pro Raum (Licht, Laststeckdosen, EDV-Steckdosen), B-LS, ausreichenden Querschnitten und guter Produktqualität sowie guter Arbeitsqualität. Jeder der in dieser Branche kann dazu beit... | |||
| 23 - Leitungslänge, Querschnitt, Absicherung! -- Leitungslänge, Querschnitt, Absicherung! | |||
| Wie ist die Leitung denn verlegt (im Putz, in einer gedämmten Wand, ... etc)? Mindestens 2,5mm² in deinem Fall. Dennoch würde ich nur mit maximal 13A absichern, weil eine Überlastung der Schukosteckdose bei Absicherung mit B16 oft nicht ausreichend verhindert wird (der löst frühestens bei 18,1A aus, spätestens bei 23,2A, im Schnitt so bei 20A. Und eine Schuko-Steckdose hat schon mit 16A oftmals ihre Probleme).
Für die meisten Steckdosen reicht sogar B10A/C10A locker! MfG; Fenta ... | |||
| 24 - Absicherung NYY und CEE + Leistung -- Absicherung NYY und CEE + Leistung | |||
| Also zuerst einmal würde ich nicht direkt auf H07RN gehen, sondern am Endpunkt der Leitung aufteilen und zwei CEE-Wandsteckdosen setzen. Dann mit Flexiblen Leitungen zu den Containern, schließlich sollen die Leitungen ja nicht blöd herum liegen, wenn man sie mal rauszieht.
Zu deinem eigentlichen Problem: Ich würde notfalls mit gl 3x20A absichern und Leitungsende einen Kleinverteiler setzen. Dort gehen folgende LS, jeweils als Version 3x1 (3 einzelne) oder 1x3 (dreierblock) oder bei Absicherung des N halt ein 1x4 (viererblock bzw. 3+N-Block): B10 C10 K10 B13 C13 K13 K16 Laut Vorschrift gingen auch B/C 16, aber das würde ich nicht machen, wenn es keine unüberwindbar hohe Forderung für euch darstellt, andere LS als Charakteristik B und 16A zu kaufen. Ich persönlich empfehle C13A! Damit hat man gut Reserve was anlaufströme angeht (falls mal was anderes angeschlossen wird) und der Überlastschutz ist auf eine 16A-Steckdose zugeschnitten: B/C16 löst bei dem 1,13-1,45-fachen des Nennstroms bei Überlast aus, dies wäre also 18,08-23,2A, im Schnitt etwa 20A, also 4,6kW! Das ist natürlich kein guter Schutz für Leitung und Steckdose! ein B13 löst aus von 14,69-18,58A, im Schnitt wohl etwa bei 16A, was 3,7k... | |||
| 25 - Lastabwurf ala DLE für Kombi Trockner SpüMa -- Lastabwurf ala DLE für Kombi Trockner SpüMa | |||
Zitat : flicflac hat am 15 Aug 2007 21:52 geschrieben : .... dann könnte ich auch noch auf 20A Absicherung gehen.... ...ploss nicht wenn Steckdosen da mit dranhängen darf nicht höhr als 16 A abgesichert werden
____________________________ @Gilb: ...was ist den mit Klementine passiert
... | |||
| 26 - Zuleitung UV -- Zuleitung UV | |||
| Das mit den Sicherungen im HAK hab ich nur geschrieben, dass man einen etwas besseren Überblick über die Anlage hat und das die Möglichkeit 5x4mm2 und 20A Absicherung ausscheidet (wegen fehlender Selektivität).
UV wäre scho gut weil da müsste schon einiges hin: WaMA Trockner Heizung Werkstatt Garage Garten 4 Kellerräume CEE 400V Sauna evtl. CEE 400V Garten evtl. CEE 400V Werkstatt Bis jetzt hängen zusammen: Kreis 1: 2 Kellerräume, WaMa, Heizung, Werkstatt (Licht) Kreis 2: 2 Kellerräume, Trockner, Garten, Garage, Werkstatt (Steckdosen) Kreis 3: CEE 400V Sauna Alles über einen FI mit der Wohnung im OG zusammen. ... | |||
| 27 - Herdanschluss mit dürftigem Querschnitt -- Herdanschluss mit dürftigem Querschnitt | |||
Zitat : Impulseigenzustand hat am 3 Jan 2007 18:00 geschrieben : Ok, also die Tabelle gibt mir für Verlegeart C, 25 °C Umgebungstemperatur und 3x 1,5 mm² (Herdanschluss) einen Bemessungsstrom von 16 A Die länge der Leitung muss auch berücksichtigt werden. ohne diese Information ist keine Berechnung der maximal möglichen Absicherung möglich! Zitat : Für die Steckdosen (2x 1,5 mm²) wären sogar 20 A drin. Schukosteckdosen dürfen nur bis 16A abgesichert werden. 20A wären also nicht drin! davon abgesehen spielt auch hier wieder die Länge eine Rolle! Und davon abgesehen erhöht sich die Lebensdauer der Leitung drastisch, wenn man großzügig dimensioniert. Ma... | |||
| 28 - Leiterquerschnitt für 32A- und 16A-Adapterkabel -- Leiterquerschnitt für 32A- und 16A-Adapterkabel | |||
Wollen wir dazu mal eine Begründung geben und Tipps, wie es gehen würde: > 32A stecker auf 6 schukosteckdosen und eine 16A-drehstromsteckdose Das könnte reichen (ich würd 6mm² nehmen), aber du brauchst da auf jeden Fall Sicherungen zwischen (evtl. sogar FI)! 1x 3pol 16A und 3 o. 6x 1pol 16A, sonst kannst du das vergessen > Und wie sieht es für 16A-Drehstromkabel aus (zB 32A-stecker auf 16A-kupplung) Da gilt das Gleiche: Ohne zusätzliche Absicherung ist das nicht erlaubt! Es geht sich ja nicht um das Kabel, dass man notfalls auch 16mm² gönnen könnte, aber die Kupplung bzw. Steckdose brutzeln bei ca. 20A (CEE, Spitzenlast) oder 16A (gute Schuko) weg. Ich glaube es würde eine 16A Sicherung vor der 32A-Steckdose reichen, aber man kann sich ja nicht darauf verlassen, dass der Adapter genau da rein gesteckt wird. Was höchstens gehen würde wäre ein Adapter von einem 16A-CEE-Stecker (3~) auf 3 bzw. 6 Schuko-Steckdosen (auf die Aussenleiter verteilt; Kabel 5x... | |||
| 29 - Planungshilfe Umbau HVT -- Planungshilfe Umbau HVT | |||
| Naja, letztlich heißen die Dinger aber weiterhin Leitungsschutzschalter und die VDE-Tabellen geben neben der Belastbarkeit im 16...20A Bereich dann auch als zulässige Absicherung 16A an.
Im Privatbereich kommen solche Überlastungen IMHO doch nur für vergleichsweise kurze Zeiten vor. Voraussetzung ist natürlich, dass die zu erwartende "normale" Belastung deutlich unter 16A liegt und man nicht mit Absicht im Normalbetrieb in den Auslösebereich fährt. Soll heißen, im Wohnzimmer mit TV und zwei Deckenlampen als Standardlast spricht m.E. nichts dagegen auch mit 16A zu sichern um für die Kreissäge+Industriesauger bei der Renovierung in 15 Jahren genug Strom zu haben. Anders sieht's natürlich aus, wenn man alle Küchengeräte auf eine Leitung packt und der Geschirrspüler schon 2,8 kW belegt, da ist schon zu erwarten, dass Wasserkocher/Mikrowelle/Staubsauger bei gleichzeitigem Betrieb mit dem GSP des öfteren zu Überlastungen führen, die erst verzögert/gar nicht abgeschaltet werden. Leitungsverlegung: Die Steigleitungen hinter Rigips würd ich mal als Verlegeart B werten. Bei Häufung mehrer Leitungen ist 16A dann aber nicht mehr zu empfehlen. Gleiches Problem mit den Trockner/WaMa/Alarmanlagenleitungen. Zumindest Geräte, die wirklich die 3,6kW der ... |
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