Gefunden für leistungsschalter f�r motorschutz - Zum Elektronik Forum |
| 1 - Hilfe!!! Sicherungskasten in Thailand -- Hilfe!!! Sicherungskasten in Thailand | |||
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| 2 - Unterverteilung 125A, Besonderheiten -- Unterverteilung 125A, Besonderheiten | |||
| Hi andi,
Zunächst einmal: Für alles oberhalb von 100A würde ich in deinem Fall nicht mit Hutschienentechnik arbeiten - Weil ganz ehrlich: 70mm² an einen Schalter für Hutschiene anschließen sind sicher kein Vergnügen! Und gute Leistungsschalter (ich persönlich verwende nur EATON/moeller, in deinem Fall wäre das Serie NZM) sind was Qualität, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer angeht, diesem Hutschienenschalter ganz klar überlegen, ganz abgesehen davon, dass ein Leistungsschalter eh viel besser ist, als Sicherung+Lasttrenner. Falls du Letzteres möchtest: Von EATON gibt es auch Lasttrennschalter, die praktisch baugleich mit den Leistungsschaltern sind, nur eben ohne Auslöser (Serie N) Falls du unbedingt Siemens verwenden möchtest - die haben auch Leistungsschalter im Programm! Übrigens ist es nicht verkehrt, im Schrank einen Platz für einen weiteren Leistungsschalter einzuplanen, das erleichtert eventuelle spätere Erweiterungen oder Umbauten! Ein weiterer Vorteil: Mit einem Leistungsschalter kann auch der N vor Überlast und Kurzschluss geschützt werden. Das ist in Gebäuden mit hohen Kapazitiven Lasten zunehmend empfehlenswert (z.B. Bürogebäude mit vielen Computern). | |||
3 - Modernisierung Unterverteiler -- Modernisierung Unterverteiler | |||
| Um zuerstmal in die "Biegedebatte" einzusteigen: Ich biege dir mit bloßen Händen ein eindrähtiges 16mm² (das ist deutlich "zäher", als ein 10mm²) mit 3cm Biegeradius. Kleine Biegeradien Bei mehrdrähtigen Leitungen mit 5x70mm² oder 4x95mm² sind mit bloßen Händen schon weniger toll zu realisieren, geht aber auch...
Zum eigentlichen Thema: - Für Drehstromkreise ist eigentlich eine allpolige Abschaltmöglichkeit für die Außenleiter vorzusehen, teilweise sogar für den N, von daher ist der dreipolige LS nicht verkehrt. Wobei ich das auch nicht immer so mache. Es ist aber auf keinen Fall Kritikwürdig, wenn etwas nach Norm gemacht wird. - Die Sache mit dem zweipoligen LS und den zwei Stromkreisen ist Murks! Wesentlich besser wären zwei verschiedene Außenleiter gewesen, die Aussage von wegen "geht nicht wegen 400V" ist absoluter Quatsch! Wobei gerade dann genaugenommen nach Norm ein zweipoliger LS angesagt wäre wegen allpoliger Abschaltmöglichkeit der Außenleiter, im aktuellen Zustand bräuchte man den nicht. Aber unter uns: Die von dir geplante Variante (unvollständiger) Drehstromkreis mit zwei einpoligen LS wäre auch mein Favorit gewesen! Jedenfalls sind es aktuell zwei Stromkreise, die gemeinsam geschaltet werden. | |||
| 4 - Selektivität von Sicherungen -- Selektivität von Sicherungen | |||
| Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Auch für deutsche Produkte machen immer mehr Hersteller geringere verbindliche Angaben zur Vorsicherung von FI. Zumindest bei 40A-FI von EATON und Hager darf bei Verwendung von gG höchstens mit 25A vorgesichert werden. Bei Verwendung von LS, SLS und Leistungsschaltern kann mit dem Nennstrom abgesichert werden.
Bzgl. Selektivität: Ein 63A-SLS wird im Regelfall bei Kurzschluss sogar vor einer gG35-Sicherung auslösen. SLS als Zählervorsicherung für Wohnungen ist daher ein brauchbarer Ansatz, für die Absicherung von Häusern aber sehr schlecht, da man schlecht vorgesicherte Stränge bilden kann. Wesentlich besser wäre, es SLS als Ersatz für Neozed-Sicherungen zu verwenden und statt SLS gleich richtige Leistungsschalter mit elektronischen Auslösern, idealerweise 4-polig, Vernetzt mit den Leistungsschaltern in der NSHV und den nachgeschalteten Leistungsschaltern (bei Mehrfamilienhäusern). MfG; Fenta ... | |||
| 5 - Röhrenradiochassis - Preis gerechtfertigt? -- Röhrenradiochassis - Preis gerechtfertigt? | |||
| Das sind keine Das ist kein FI das sind ist ein FI/LS und zum Verständnis da sind in dem Gehäuse ein C16 LS und ein 0.03A FI verbaut. Beide wirken auf das Schaltschloss ein.
Edit: Die sind Der ist auch richtig gekennzeichnet, den es sind ist ein Leistungsschalter (Q) und keine Sicherungen (F) [ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 5 Apr 2014 19:32 ] [ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 5 Apr 2014 19:36 ]... | |||
| 6 - etwas unübliche ternförmige Hausverdrahtung -- etwas unübliche ternförmige Hausverdrahtung | |||
| Moin Erik,
ich erlaube mir mal Stellung zu deiner Antwort zu beziehen
Zitat : Warum nicht? Weil bei einem höheren Querschnitt der Spannungsfall sinkt. Das macht sich zb darin bemerkbar dass über der Leitung weniger Leistung in Wärme umgesetzt wird, sprich die Verluste werden kleiner. Ausserdem ist die thermische Vorschädigung der Isolierwerkstoffe bei geringfügigen Überlastungen wie sie immer wieder mal vorkommen können geringer. Zitat : Wird auch nur dann gemacht, wenn an dieser Stelle irgendwann einmal mehr Leistung bzw. unterschiedliche Phasen (z.B. wegen Hifi-Anlage) benötigt w... | |||
| 7 - Schraubklemmen anziehen: Wie fest? -- Schraubklemmen anziehen: Wie fest? | |||
| Aus unserer Praxis:
Reihenklemmen zb Weid. WDU mit Schlitzschrauben -> nach Gefühl aber eher fest LS, FI, . . . mit Kreuz / Schlitzschrauben -> nach Gefühl eher sehr fest Leistungsschalter mit Flachanschluss (egal ob 125A oder 2500A) -> meist nach Gefühl, aber immer mal wider mit Drehmomentschlüssel (wenn man das oft mit dem selben Werkzeug macht bekommt man ein bisschen Gefühl fürs Drehmoment) V-Laschen meist mit AL Leitern zwischen 120 und 240mm² -> nur mit Drehmoment V-Laschen an Trafos (bis 300mm²CU) -> nur mit Drehmoment Sammelschinenverbindungen an Niederspannungs HV zwischen 250A bis 6000A -> Drehmoment Verbindungen an offenen MSP Schaltanlagen -> nach Gefühl, je nach Materialkombination Anschlüsse SF6 Schaltanlagen -> nur mit Drehmoment also eine "gesunde" Mischung Wer regelmässig mal schrauben mit Drehmoment anzieht und die dann händisch nachtestet bekommt halbwegs ein Gefühl dafür (ist natürlich stark von der Tagesform abhängig). Natürlich kann mann das nicht alles dokumentieren. ... | |||
| 8 - Industrie Steuerschrank (FI,LSS,MSS,FU) -- Industrie Steuerschrank (FI,LSS,MSS,FU) | |||
| 1. Der MSS kann einen Kurzschluss abschalten, wenn er das Symbol "I>>" hat. Bei Siemens steht meins Wissens der Auslösestrom daneben.
2. Den FI kann man nach dem LS setzen, diese Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben. So würde der LS den FI schützen. Im Regelfall ist es aber andersrum, weil nach dem FI mehrere LS kommen werden. Der FI braucht trotzdem vorderhalb einen Schutz gegen Überlastung. Es sei denn, z.B. nach dem 40A FI kommt nur ein 32A LS. Dann ist der Überlastschutz gegeben. Kurzschlussschutz muss die Sicherung vor dem FI übernehmen, die Höhe dieser steht in der FI-Anleitung. 3. Zu den LS mit Verzögerung weiß ich nichts, vielleicht sind das Leistungsschalter. Wenn die Selektivität nicht erreicht wird (Kennlinien ansehen), könnte man die Zuleitung noch stärker auslegen, damit der Unterschied groß genug wird. Ein großer Lampenhersteller hat das neulich von mir soverlangt, und schon hatte seine Maschine mit läppischen 3x10A Nennstrom einen 32A CEE-Stecker und 6²-Verdrahtung... Ich weiß nicht, ob die Selektivität zwingend vorgeschrieben ist. Wenn keine Gefahr davon ausgeht, dass die ganze Anlage beim Kurzschluss dunkel ist, ist das meiner Meinung nach nur eine Komfortsache. 4. Ich dachte eher dass es weniger als 40A... | |||
| 9 - Auslegung einer Zuleitung -- Auslegung einer Zuleitung | |||
| @wome
Es muss auch akademisch sein
Ich schreibe meine Diplomarbeit über diesen Kaltwassersatz. Wir haben im Studium nicht so viel mit der Elektrotechnik zu tuen gehabt. Würde es aber gerne in 2-3 Seiten mit erklären, da es bei der Auslegung eine Rolle spielt. Es soll von einer Unterverteilung(Schaltschrank mit Vorabsicherung) aus eine Zuleitung zu einer weiteren Verteilung gelegt werden. Dies soll folgender Maßen aussehen. Erst soll die Zuleitung über einen Leistungsschalter geführt werden. Danach soll die Leitung in eine Verteilung gelegt werden. In der Verteilung wird dann über 6 Sicherungen und 2 allstromsensitive FI's 2 Zuleitungen zum KWS und zur Heizung geführt. Reserve bräuchte ich auch. Es kommt eventuell noch ein Steuerschaltkasten an diese Zuleitung mit dran. Da werden aber nur ca. 10 Verbraucher, wie Schütze etc. drin sein. Das wäre auch meine nächste Frage gewesen.
Würde man da einen Daumenwert nehmen oder eher doch alle Verbraucher nach Leistung aufnehmen und danach die Zuleitung bestimmen? Gruß Fritz ... | |||
| 10 - Aufteilung Unterverteilung: LS / RCD: Auslegung, Anzahl, ... -- Aufteilung Unterverteilung: LS / RCD: Auslegung, Anzahl, ... | |||
| Hallo,
wir haben in unserer Einliegerwohnung so einiges an zusätzlichen Steckdosen gesetzt, Kabel neu gelegt und erneuert, Wände verschubst, Wasserleitungen neu - also schon so ziemlich viel renoviert bzw. saniert. Jetzt hängen in dem alten Unterverteilungs-Kasten so einige 'Strippen' aus dem Kasten, die nach Anschluß rufen...: 3x1,5 Kinderzimmer 1 3x1,5 Kinderzimmer 2 3x1,5 Außensteckdosen + Terrassenbeleuchtung 3x1,5 Flur 3x1,5 Schlafzimmer 3x1,5 Toilette (Mini-Bad) 3x1,5 großes Bad (späterer Umbau zur Küche möglich) 5x2,5 Herdanschlußdose (endet im Moment in Unterputzdose) Der Klingeltrafo hat keinen eingebauten Schalter und sollte deshalb mit Hilfe eines Sicherungsautomaten zum Ausschalten der Klingel vom Netz getrennt werden können. Der Klingeltrafo belegt einen Platz von 5 TE Zusätzlich ist ein Hutschienen-Dimmer für die Flurbeleuchtung mit 1TE installiert. Die 2 vorhandenen Hutschienen bieten Platz für jeweils 13 TE. => Abzüglich der von Trafo und Dimmer bereits belegten Plätze bleiben für Sicherungsautomaten und FI-Schalter also noch 20TE zur Verfügung. Sicher ist es sinnvoll, die Zimmer einzeln von der Netzspannung trennen zu können, ggf. könnten KiZi 1+2 sowie Flur +... | |||
| 11 - SAT-Antenne Blitzschutz -- SAT-Antenne Blitzschutz | |||
Zitat : Bartholomew hat am 25 Jun 2008 20:24 geschrieben : Bei meinen Eltern ist auch "bloß" ein Blitzableiter installiert, ohne Überspannungsschutz. Willst Du mir jetzt allen Ernstes weiß machen, dass der Blitzableiter kontraproduktiv ist? In gewisser Hinsicht: Ja! Das Haus ist jetzt zwar äußerlich rundum gegen Blitzeinschlag geschützt, aber durch den fehlenden inneren Blitzschutz können Blitzteilströme jetzt über den Umweg übers Leitungsnetz schwere Schäden hervorrufen!
Zitat : Haus ist Bj 78, Fundamenterder sitzt mittig (TNC vom VNB), der Ableiter ist an allen vier Hausecken geerdet. Und h... | |||
| 12 - Grundlegende Fragen zur Hausinstallation -- Grundlegende Fragen zur Hausinstallation | |||
| Hallo Thomas,
Dein Kumpel braucht seine Beziehungen nicht spielen zu lassen, Überspannungsschutz ist eines meiner Spezialgebiete und kann dir für jede nur erdenkliche Konfiguration ein passendes Konzept erstellen - ich muss dazu lediglich die notwendigen Details wissen, dann ist das kein Problem! Die Bauteile bekommt man günstig bei ih-bäh, aber ich würde das Überspannungsschutztheme gern ein wenig später behandeln und vorher noch einige Dinge diskutieren. Dass du dich damit nicht auskennst, sollte dir nicht allzu schwer zu schaffen machen - die meisten Elektriker verstehen davon nichts oder nicht viel. Ich kenne mich diesbezüglich auch nur so gut aus, weil ich mich sehr dafür interessiert habe. == Grundlegendes für eine sichere Installation == 1,5mm² als Einzelader im Rohr kann man bei nicht allzugroßen Längen, kaum Häufung und Umgebungstemperaturen von 25-30°C relativ bedenkenlosbis 13A (A13/B13/C13/K13/R13/Z13) verwenden, wobei ich persönlich für alles oberhalb 10A mindestens 2,5mm² verwende, aber das muss man nicht immer. Nur sollte man eine 16A-Absicherung für Schukosteckdosen genauso vermeiden wie eine 16A-Absicherung für 1,5mm²-Leitungen. Der Punkt ist, dass die Charakteritiken A/B/C/D eine Toleranz von 1,13-1,45 * Nennstrom im Überlastauslöser haben ... | |||
| 13 - TT-Netz zwingend FI? -- TT-Netz zwingend FI? | |||
| Es gibt mehrere Gründe, dafür, keine 35A-SLS zu nehmen:
- Flexibilität: Wenn man doch mal mehr braucht, und sei es nur für einen Tag, ist es ein riesen Aufwand, es wieder erweitern zu lassen. - Man kann sich bei so einem Anschluss nicht mal ein kleines Physiklabor für elektrotechnische Versuche einrichten. - Ich persönlich gehe immer mehr dazu über, nicht nur mehrere FI-Gruppenstromkreise (an die mehrere Endstromkreis-LS angeschlossen sind) einzurichten, sondern auch mehrere Hauptgruppenstromkreise, die einzeln mit Neozed oder NH vorgesichert sind, im Gesamten dann so: Offtopic :Partielle Beispielkonfiguration für ein modernes EFH, Überspannungsschutz noch nicht inbegriffen, weils bei dem Thema nur um die Absicherung geht: == Vorsicherung 1: 3x 63A SLS (Netz) == Vorsicherung 2: 3x 32A Neozed (Externe Einspeisung mit Umschaltung bei Spannungsabfall) Installationsteile Wohnung generell (3x 25A oder 3x35A Neozed) 1.: FI Küche (40/4/003-A) - Herd (3x B16) - Spülmaschine (C13) - Laststeckdose 1 (C13) - Laststeckdose 2 (C13) - Dunstabzug (C6) ... | |||
| 14 - Welche Sicherung vor 63A CEE Steckdose / Selektivität? -- Welche Sicherung vor 63A CEE Steckdose / Selektivität? | |||
| Ich würde der CEE einen Leistungsschalter für Anlagen- und Kabelschutz vorschalten, z.B. Moeller NZM B1-A63 (oder NZM B1-4-63 wenn vierpolig). Das hat den Vorteil, dass man sowohl Überlastauslöser als auch Kurzschlußauslöser exakt den Bedürfnissen anpassen kann. Zudem hat man einen starken Schalter für das Betriebsmäßige Schalten der Dose. Und im Falld er Fälle kann dieser auch als Notschalter verwendet werden. Möglich ist auch der etwas betagte NZM6-63 (oder NZM64-63, wenn vierpolig), die bekommt man relativ günstig bei ih-bäh. Ein NZM7-63 (oder NZM74-63 in vierpoliger Ausführung) geht genauso.
Im Fachhandel sind die natürlich zu teuer (250 Euro aufwärts), bei ih-bäh bekommt man allerdings oft neue oder sehr gute gebrauchte für weit unter 50 Euro. Dann noch ein ordentliches Gehäuse dazu und fertig ist die Laube. Ist jedenfalls die eindeutig beste und flexibelste Lösung. Und einen solchen Schalter kann man samt der CEE auch dauerhaft installiert lassen - falls nochmal was anfällt. andernfalls kann man ihn z.B. zur Absicherung einer UV verwenden (trotz des nicht-selektiven Auslösemoduls funktioniert das ziemlich gut)! btw: Gutes Beispiel: | |||
| 15 - Super-günstige Leitungsschutzschalter ? -- Super-günstige Leitungsschutzschalter ? | |||
| Ja, ich meine das Schaltgefühl. Es ist einfach absolut unnatürlich und macht keinen allzu professionellen Eindruck, einem Kunden würd ich sowas niemals verkaufen, auch nicht die neueren ABB, obwohl die immerhin ein wenig besser sind, als die Alten. Die Siemens-LS von früher fand ich vom Schaltgefühl ansich und der Verarbeitung nicht schlecht. Auch das Aussehen ging eigentlich, obwohl mit die Umrandung nicht so gefallen hat. Bei mehrpoligen war auch das Schalten ansich kein Problem und die habe ich auch schon ein paarmal verbaut. Nur bei den einpoligen nervt das Pulen. Und die FI gefallen mir optisch nicht.
Die Mittelstellungsproblematik seh ich nicht - ich hab, wenn ich früher die Kopp verbaut hab, einfach ein Schild innen an die Verteilertür geklebt mit einer Kurzanleitung drauf und dem Kunden kurz gesagt: Wenn ausgelöst, stehen die Hebel in der Mitte. Zum Wiedereinschalten Hebel erst runter, dann hoch. Musste ich sowieso oft dazusagen, weil ich immer wenn es ging auch Leistungsschalter verbaut habe, die diese Mittelstellung glücklicherweise standardmäßig haben. Von meinen moeller-FI ist bis dato noch nie einer kleben geblieben! MfG; Fenta ... | |||
| 16 - Querschnitt zur UV, DIN 18015 und Ausnahmen -- Querschnitt zur UV, DIN 18015 und Ausnahmen | |||
| Das Problem ist IMO deutlich kritischer! Während die geringere absicherung und die 6mm² der Sicherheit absolut keinen Abbruch tun, ist das bei einem Erdschluß sehrwohl der Fall. Also entweder muss ein FI der Leitung vorgeschaltet werden, oder ein Leistungsschalter mit FI- oder Erdschlussschutzmodul. Alternativ könnte man einen leistungsstarken 25kA- oder 40kA/40V-Varistor zwischen N und PE bauen - weiß aber nicht, ob das bei euch zulässig ist (technisch gesehen kein Problem).
MfG; Fenta ... | |||
| 17 - Schraubsicherung sehr heiß -- Schraubsicherung sehr heiß | |||
| Man sollte allerdings auch folgendes beachten:
- Installations-Schmelzsicherungen gL lösen bei Kurzschlüssen deutlich langsamer und träger aus, als B, C oder sogar D-LS! Betreibt z.B. jemand ein Gerät an einer Verlängerung, kann es da viel leichter passieren, dass bei einem Kurzschluss die Abschaltbedingungen überhaupt nicht eingehalten werden und die Leitung vielleicht sogar abbrennt. - LS sollten alle 20-30 Jahre gewechselt werden. Befolgt man das, ist das Risiko eines LS-Defektes sehr gering - allerdings nur dann, wenn man hochqualitative LS gekauft hat und nicht die Dü*wi-Sch....! Außerdem sollte man die Hebel aller LS mindestens 1x pro Jahr betätigen. Festgebrannte Kontakte erkennt man so sehr schnell, allerdings kommt dies bei -echten- 10kA-LS selten vor, wenn eine passende Vorsicherung gewählt wurde. Ich persönlich sichere meistens mit 25 oder 35A gL oder mit einem Leistungsschalter vor. Bei einem sehr starken kurzschluss löst dann diese vorsicherung aus. - Bei verwendung zweipoliger LS (2-polig, nicht 1+N) für Wechselstromkreise gehtd as Risiko eines nicht-erkannten Defektes nochmals extrem zurück, da hier zwei unabhängige Auslöser vorhanden sind (im L und im N) und beide versagen müssten, damit keine Abschaltung erfolgtb (bei Verwendung mit FI)... | |||
| 18 - Aufbau Unterverteiler (Wien) -- Aufbau Unterverteiler (Wien) | |||
| Ganz schnell, da ich fort muss, später mehr! Nun die zwei augenscheinlichsten Sachen sowie eine persönliche Bemerkung:
- Für Schukosteckdosen keine 16A-LS der Charakteristiken A, B, C oder D! Diese lassen bis zu 23,1A durch, ohne auszulösen, was eine ernstzunehmende Brandgefahr darstellt, sollte irgendjemand mal zuviel anschließen oder es zu einem Fehler kommen. Da die meisten Mehrfachsteckdosen und viele Verlängerungsleitungen mit gerade mal 1mm² ausgestattet sind, wird es bei derem Einsatz noch viel Schneller gefährlich! Obwohl meist erlaubt, sollte man dies also vermeiden, wenn man Wert auf moderne Sicherheit legt. Die Leitungsschutzschalter kosten zwar je nach Ausführung 3-10 Euro mehr pro Stück, dies sollte einem allerdings die eigene Sicherheit wert sein. Geeignet: B10, C10, B13, C13, K10, K13 (K-Char. wenn Abschaltbedingungen gewährleistet sind!). Übrigens: Ein B/C13A-LS schaltet in der Regel bei 16,5A, +-1A ab, mindestens lässt er 14,68A durch, maximal 18,85, liegt somit also genau im Schutzbereich der Steckdose! In Notfall kann man auch K16 nehmen, wenn der Toleranzfaktor des Herstellers der K-Serie 1,05-1,2 beträgt, in diesem Fall ist auch ein recht guter Schutz vorhanden, man muss allerdings die Abschaltbedingungen wegen des hohen nötigen Kurzschlussstrome... | |||
| 19 - Neue UV in Werkstatt Hobbyraum -- Neue UV in Werkstatt Hobbyraum | |||
| - Zuleitung reicht für 35A gL Vorsicherung!
- Ich würde noch eine CEE32 setzen und mit LS C/K 25/32 absichern! - Die Schukosteckdosen sollten C13 bekommen, nicht B16. B16 bietet keinen guten Schutz für Schukosteckdosen und löst bei Anlaufströmen leichter aus. C13 lässt mindestens 14,7A durch, im Schnitt bis zu 16,5 und maximal 18,85, ein B16 schaltet frühestens bei 18,1A ab und lässt bis zu 23,2A durch - bietet keinen guten Überlastschutz. - ein extra FI oder FI/LS für Licht ist anzuraten (sagte ja Sam schon) - ich würde eine Not-Aus-Schaltung der gesamten Steckdosen (nicht Licht) einbauen, um im Notfall mit einem Druck auf einen Not-Aus-taster alles abschalten zu können. - ein Mittelschutzblock (Ableiter C, 4 Module) ist hier sicher nicht verkehrt, um Spannungsspitzen zu kappen, insbesondere wenn man noch elektronische Geräte anschließt, aber auch deswegen, weil die Spitzen in die Hausinstallation geleitet werden können. Zudem bietet der Ableiter mehr Arbeitssicherheit bei Überspannung aus dem Netz. Kostenpunkt: Etwa 40 Euro. - für die CEE-Steckdosen entweder K-LS oder C-LS mit 16A (für CEE16) verwenden! - Als Hauptleitung unbedingt Erdkabel (NYY oder besser NYCY) verwenden, dies ist bei 6mm² günstiger oder gleichte... | |||
| 20 - Steckdosenverteiler Bauen -- Steckdosenverteiler Bauen | |||
| Ich persönlich mag die Vollgummigehäuse nicht - mir gefällt das Material von den mechanischen eigenschaften her nicht, außerdem sieht es optisch IMO nicht sonderlich ästhetisch aus.
Wenn ich sowas machen sollte, würde ich entweder Edelstahlgehäuse oder GFK nehmen. Da Edelstahl ohne Spezialwerkzeug und spezielle Maschinen so gut wie nicht zu bearbeiten ist, fällt meine Wahl auf GFK entsprechender Stärke und Ausführung. Als Eingang würde ich einen 63A oder 125A CEE-Stecker mit nachgeschaltetem 4-poligen moeller Leistungsschalter und folgend NH-Element/-Trenner (damit man auch bei 63A Anschluss z.B. auf 40A runtersichern kann). Trenner oder Sockel legen die 3 Außenleiter auf verzinnte Sammelschienen, von da gehts mit Neozedreitern D02 (Abgänge von 2 bis 35A) bzw. NH-Trennern (40-125A), also auch weiterverbindung zu anderen Verteilern möglich) oder Adapterplatten für einzelne Hochleistungsautomaten (z.B. moeller AZ), Motorschutzschalter (Moeller PKZ 2) oder andere Geräte (SLS, ... etc.) weiter. Abgänge unter 32A sind mit LS ausgeführt, die Vorsicherungen dafür könnten z.B. auch 2-4 Neozedreiter oder 1-2 NH-Trenner sein. Man könnte den Verteiler auch mit zwei Eingängen ausstatten um auf ein anderes Netz umschalten zu können, falls erforderlich. Die ... | |||
| 21 - Warum schalten Leistungsschalter und vierpolige LS den N nicht verzögert/voreilend? -- Warum schalten Leistungsschalter und vierpolige LS den N nicht verzögert/voreilend? | |||
| Hallo!
http://www.hagergroup.ch/menu/deuts.....8.htm darin steht u.A.: Schalten alle Kontakte beim FI (RCCD) gleichzeitig? Alle Kontakte schalten gleichzeitig auch N Ist der 4. Pol der 4-poligen LS, Leistungsschalter, Schalter nacheilend öffnend und voreilend schliessend? Es geht um den Neutralleiter. Fur die Artikeln : NB4xx, NC4xx, HA4xx, HH1xx, HN1xx, HN2XX, HN7XX, HE7XX, HN8XX, HE8XX schliessen und öffnen sich die 4 Pol gleichzeitig. Ich würde dir empfehlen, verschiedene Hersteller anzurufen. Martin ... | |||
| 22 - EDV Anlage an freileitungsnetz gegen blitzeinschlag sichern ? Hilfe bitte -- EDV Anlage an freileitungsnetz gegen blitzeinschlag sichern ? Hilfe bitte | |||
| Na gut, dann sieht das Ganze schon wieder besser für dich aus: Du benötigst nämlich nur einen (ich würde zwei nehmen) Feinschutz Pro Außenleiter und N in der Verteilung in form einer Stich-Verdrahtung, d.h. einfach ein Separater abgang mit 3x16A/+N (gut, je nach Ableiter unterschiedlich, meist sinds aber 16A) und du hast einen recht guten Feinschutz (bei der Wahl guter Ableiter oder gutem Selbstbau), zur Sicherheit kann man natürlich auch mehrere als Redundanz verwenden, aber das ist dann eher Option, als Pflicht.
Pflicht ist aber in jedem Fall: Ein Blitzstromableiterblock oder ein LEISTUNGSSTARKER Kombiableiterblock (dein alter da wäre mir zu schwachbrüstig) mit der richtigen Netzformkonfiguration nah am Gebäudeeingang und ein Überspannungsableiterblock (mindestens 20kA) oder Leistungsvaristoren mindestens 15m davon entfernt mit noch mindestens 5m Leitungslänge zu deiner großen Verteilung mit dem Feinschutz. ODER: Du baust den Mittelschutz auch in deinen großen Verteiler ein, das aber nur bei leistungsstarkem Kombiableiter am Gebäudeeingang und nur, wenn alle Endstromkreise über B oder C-LS abgesichert sind und auch der Feinschutz eine solche Absicherung bekommt, die Magnetspule drosselt die Überspannung noch etwas und stellt eine zusätzliche, leichte Barriere dar. Und ... | |||
| 23 - Fragen zu Steuerleitung und Installationsort von UVen -- Fragen zu Steuerleitung und Installationsort von UVen | |||
Zitat : Surfer hat am 1 Feb 2007 16:18 geschrieben : Was soll denn in der UV aufgeteilt werden?Was befindet sich sonst noch in dem Raum?Für alle Nutzer zugänglich???? Gib doch noch ein paar Eckdaten deines Projektes an. Als Verteiler dachte ich an einen Schaltschrank aus Stahlblech oder GFK. Gerne würde ich auch Edelstahl nehmen, aber das ist mir von der bearbeitung ger ein paar Nummern zu heftig, außerdem ists sauteuer. Am Liebsten würde ich GFK nehmen, aber auch da ist die Auswahl begrenzt. Das Gehäuse darf höchstens 20cm tief sein, besser wären 15, bzgl. Höhe und Breite dachte ich so an 80x60cm, wobei evtl. später (bei Erweiterung des Systems mit SPS-Komponenten) Noch ein zweiter Schrank mit etwa den gleichen Maßen unter den ersten kommen soll. Die Verteilung soll als UV nach dem Zählerschrank für eine Wohnung mit etwa 140m² Wohnfläche + 70m² Garage und Keller und Waschküche und 160m² Speicher fungieren. Leider ist die Hauseinspeisung sehr ... | |||
| 24 - Mit Nennstrom vorsicherbare FI-Schutzschalter -- Mit Nennstrom vorsicherbare FI-Schutzschalter | |||
Zitat : @ fenta In Deinen Postings wurde hin und wieder schon deutlich das Du es mit gewissen Dingen nicht so genau nimmst. Du hast aber immer wieder betont das Du immer alles genau nach Vorschrift auslegst und Dich an alles hältst. Ich halte mich auch an alles, was für eine sichere Funktion der Anlage in der praxis unerlässlich ist, dimensioniere sogar oft über. Ich halte mich dagegen nicht an Vorschriften, die klares Resultat von Bürokratie sind und bei genauer Betrachtung keine Daseinsberechtigung haben. Schau, selbst du greifst dir an den Kopf. Zitat : Und jetzt erklärt Du hier das Du nicht an Herstellervorschriften halten möchtest. Das habe ich so nicht ge... | |||
| 25 - Verteilung mal anders -- Verteilung mal anders | |||
| Hallo
Zitat : @fentanyl Ein LS mit 30kA IST Käse und zwar ³! Bei so hohen Abschaltströmen verwendet man professionellerweise Leistungsschalter - und nicht so ein Spielzeug da Ein kleines Beispiel: Kieswerk mit eigener Trafostation, gefordertes Abschaltvermögen (unter Einbezug des Schutzes durch koordination, d.h. Vorsicherung schützt LS) 17,8kA. Alle Lastabgänge (>100A) mit Leistungsschalter geschützt. Es kommen noch ca. 40 Abgänge im Bereich 6-63A an die gleiche Samelschiene. Lösen kann man die Aufgabe auf verschiedene Arten klar, aber... Der Q- Automat hat hier entscheidende Vorteile: - kleiner Platzbedarf, d.h. ich bringe alle Kleinabgänge in einen Schrank und habe noch Reserveplätze frei. - Massive Kosteneinsparung (Leistungsschalter ca. 15-20x teurer als Q- Automat), wir sparen einen Schrank - Einfache Einspeisung d.h. ob LS, MS, FI, alle Automaten sind kompatibel (gleiche Bauform) - Bewährtes System. Q- Automaten gibt es schon... | |||
| 26 - Drehrichtung und Belegung der Aussenleiter -- Drehrichtung und Belegung der Aussenleiter | |||
| Was ist das bitte für eine Arbeitsmentalität? Und eines steht fest: Ein HAK mit falschem Drehfeld ist für mich inakzeptabel und würde unter keinen Umständen falsch angeschlossen bleiben! angesichts der horrenden Preise von Versorgungsanschlüssen darf man wohl wenigstens erwarten, dass nicht geschludert wird!
Btw meinte ich mit Prinzip, dass man Arbeit so sorgsam verrichten sollte wie nur irgend möglich und nicht lieblos. Das gilt übrigens auch für das Umbiegen und Abisolieren der einzelnen Leiter. Wenn ich sehe, wie es in so manchem HAK aussieht, frage ich mich, ob der ausführende Techniker überhaupt keinen Stolz hatte. Zum Glück sind derartige HAKen eher eine Seltenheit! Bei einem undurchsichtigen HAK-Gehäuse kann man ZUR NOT (!) nochmal ein Auge zudrücken, wenn die VNBler ansonsten sympathisch waren. Bei einem Gehäuse aus z.B. durchsichtigem Polycarbonat geht das allerdings mal garnicht an, weil es einfach BESCH***** aussieht, wenn der daneben hängende Leistungsschalter, zur besseren Kontrolle hier auch in einem SKII-Gehäuse, in anderer Folge verdrahtet ist, wenn z.B. die Belegung am HAK 3-2-1 ist, wegen der Drehrichtung aber auf 1-2-3 geändert werden muss und daher die Klemmen 1/2/3 des HAK nicht mit denen des Leistungsschalters gleichwertig verbunden sind. ... | |||
| 27 - Hilfe beim aufteilen von Stromkreisen gesucht -- Hilfe beim aufteilen von Stromkreisen gesucht | |||
Zitat : Das 5x zum Rolladen werd ich mir wahrscheinlich sparen weil wir die Automatisierung höchstwahrscheinlich per Funk realisieren werden. Dies ist nur ein paar EUR teurer und läßt auch für später noch einige Türen offen. Das würde ich lassen, da es durch die vermehrte Benutzung dieser Technologie zu einem heillosen Frequenzsalat und dadurch bedingten Ausfällen kommen kann (ähnlich wie bei heute der 433MHz-Technik), außerdem ist das ganze nicht sonderlich sicher. Ich persönlich halte von Funk als Basissystem nichts, dazu ist das ganze zu schlecht steuerbar und zu inkonsistent! Die Anzahl der Küchenstromkreise ist schon annäherungsweise Fenta-Standard. Man könnte noch überlegen, ob eine dezentrale UV nicht effizienter wäre (Erweiterungen sind leichter durchzuführen, weniger Spannungsfall, weniger Leitungsmaterial, ... etc.). Ich würde noch separate EDV-Stromkreise vorsehen, idealerweise entweder mit NYM in geschirmter Ausführung oder dezentralen UVen ... | |||
| 28 - Erdseitige Anschlusslänge bei einem Ableiter? -- Erdseitige Anschlusslänge bei einem Ableiter? | |||
Zitat : brody hat am 29 Okt 2006 17:57 geschrieben : Hallo, also nach Aussage meines Elektrikers müsste die Aufteilung unmittelbar danach sein. Die Aufteilung ist davor: Von der PEN-Klemmschiene zweigen die Leitungen ab zu - Zähler-Stichleitung - N für Verbrauichsanlage - PE für Verbrauchsanlage - PEN für Ableiter Da die Schiene im Leitungsweg vor dem Ableiter ist, ist die Aufteilung davor! Zitat : Hatte vor kurzem sehr ähnliche Situation, ein Elektriker hat auch einen Ableiter installiert - ebenfalls einen für ein TN-C-Netz. Seine Begründung war: Da der Anlagen-N erst am FI-Ausgang zur Verfügun... | |||
| 29 - Gibt es in Deutschland auch so eine Art Einheitsschlüssel für Zählerkästen wie in Österreich ? -- Gibt es in Deutschland auch so eine Art Einheitsschlüssel für Zählerkästen wie in Österreich ? | |||
Zitat : Gonzo2k1 hat am 27 Okt 2006 23:57 geschrieben : fenta... ich bin noch nicht solange hier im rennen und weiß auch nicht so richtig was du eigentlich für ne quali hast.. aber scheinbar wissen es ja die kollegen.... nun gut... offiziell garkeine, inoffiziell hab ich mit 5 Jahren angefangen, damals mit Schutzkleinspannung bis 24V. Da mich das später so fasziniert hat, dass ich "mehr" machen wollte, habe ich mich nach und nach weiter informiert und kleinere Sachen im Niederspannungsbereich gemacht (Steckdosen setzen, Schalter auswechseln, so kram halt). Nunja, als ich 16 war, stand bei uns halt eine größere Sache an, und die UV wurde von einem Elektriker SEHR LIEBLOS gemacht! Da mich das jedes Mal geärgert hat, wenn cih dran vorbei gegangen bin, nahm ich mir vor, diese grundlegend zu erneuern. da ich zwar gewisse Grundkenntnisse hatte, aber mir selbst noch nicht so ganz über den Weg traute, da ich die Befürchtung hatte, wichtige Dinge nicht zu wissen, habe... | |||
| 30 - Dimensionierung ..-Schutzschaltern ??? -- Dimensionierung ..-Schutzschaltern ??? | |||
So, jetzt muß ich bei unserem Lieblingsthema auch mal wieder...
Hallo LennyP, erstmal noch Willkommen im Forum! Einen Hauptleistungsschutzschalter kenne ich nicht. Auch nicht ohne Haupt. Nur Leitungsschutzschalter oder Leistungsschalter. Und natürlich die schönen selektiven Hauptleitungsschutzschalter (SLS). Vermutlich meinst Du solche! Das sind die nicht verplombten Dinger unterhalb des Zählers. (also vermutlich wars bei Dir nur ein Schreibfehler oder Begriffsirrtum) Zu Deinen Fragen: 1. Nein, in Dtl. darf der Hauptleitungsschutzschalter auch größer gewählt werden als der Nennstrom des nachgeschalteten FI-Schutzschalters (im Rahmen der für diesen zulässigen höchsten Kurzschlußvorsicherung). Aber es muß dann anderweitig sichergestellt werden, daß im bestimmungsgemäßen Betrieb sein Nennstrom nicht überschritten wird. Insofern wäre: SLS 35A --> FI-Schutzschalter 40A (genauso wie 40A zu 40A!) in Ordnung, aber eben nicht die einzige Möglichkeit. 2. Nein, die Summe der Nennströme der an einem FI-Schutzschalter nachgeschalteten LS-Schalter pro Außenleiter darf auch gerne größer sein als der Nennstrom des FI-S... | |||
| 31 - Elektroinstallationen in Miertwohnung - Fragen -- Elektroinstallationen in Miertwohnung - Fragen | |||
| Hallo Bastian,
erstmal Willkommen im Forum! Und Danke fürs Lob. Zu Deiner Haupt-Frage müßte man noch das ein- oder andere wissen: Was ist das für ein DLE? Wechselstrom oder Drehstrom? Gib uns doch mal bitte die Angaben vom Typenschild durch! Deine Schilderung hört sich nämlich etwas seltsam an. Denn entweder gibt es nur zwei LS (Sicherungsautomaten), dann ist das ein Gerät mit 1x400V. Aber dann dürfte es überhaupt nicht mehr gehen, wenn eine der beiden ausgelöst hat. Oder es hat 3x400V, dann muß es aber auch drei LS dafür geben. Der Leistungsschalter (Stufe 1 und 2) deutet eigentlich auf Drehstrom hin. Kannst Du mal ein Foto des Unterverteilers (Sicherungskasten) hier hochladen? Zu den anderen Punkten: Trennung von Steckdosen und Leuchten sowie Zahl der Stromkreise ist nicht vorgegeben. Je nach Alter und Größe der Wohnung (Baujahr? Zimmerzahl?) kann das recht wenig sein. Handelt es sich bei der Deckenleuchte im Wohnzimmer um ein mitgemietetes Teil oder hast Du eine eigene an dem vorhandenen Anschluß angebracht? Hast Du schon mal die Netzspannung gemessen? Ist es ein Mehrfamilienhaus? Reine... |
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