Gefunden für hauptpotentialausgleich f�hrungsschienen - Zum Elektronik Forum





1 - Neue Unterverteilung planen -- Neue Unterverteilung planen




Ersatzteile bestellen
  Ich finde das superflache SIEMENS-N-System ("N" wie niedrig) gut. Allerdings gefiel mir die alte Version besser. Und superteuer nmüssen die Teile nicht sein. Bewegen sich im eigentlich im ganz normalen Preisrahmen.

Wenn dort 40A-FI drin sind (hoffentlich gleich für alle Stromkreise), sollte man die Steigleitungen unten mit 3x35A absichern. Dann wäre das soweit alles gut.

zu (1)
Die Dimensionierung der Schmelzeinsätze der Lasttrennschalter hängt
vor allem vom Leistungsbedarf der UV ab. Da 35A dicke reicht (25er täten es wohl auch, wenn es keine Durchlauferhitzer gibt) und wesentlich gängiger ist als 40A, würd ich 35er nehmen. Das liegt auch am besten "in der Mitte" zwischen der 63A-Vorsicherung und den Überstromschutzorganen der Endstromkreise (gute Selektivität zu erwarten).

zu (2)
Ja, der VNB liefert ein TN-C-Netz mit PEN, also der Schutzleiter kommt bereits mit ins Haus (allerdings in Form des kombinierten PEN-Leiters).

Zur Sicherheit wird der dann oft (so wie bei Euch) über den örtlichen Erder mit gestützt. Außerdem ist er in den Hauptpotentialausgleich des Gebäudes eingebunden.

zu (3)
Die Leitung vom HAK zum Hauptverteiler ist mit 99% Wahrscheinlichkeit vieradrig.
Getrennten N und PE könn...
2 - Potentialausgleich bei Duschtassensanierung in meinem Bad (Baujahr 1978) -- Potentialausgleich bei Duschtassensanierung in meinem Bad (Baujahr 1978)
Viel wichtiger ist es, zu prüfen ob der Hauptpotentialausgleich ordnungsgemäss ist, und FI nachzurüsten. ...








3 - Altbau - Fehlerstrom 60 V -- Altbau - Fehlerstrom 60 V
Das kann eigentlich jede halbwegs moderne Schutzmaßnahmenprüfgerät als Nebenleistung.


In dem Fall ist alles offen, es kann also ein unerkanntes TN-C genauso sein wie ein Uralt-TT ohne Schutzschalter.

Die Sache muß daher grundlegend angegangen werden:
1) gelieferte Netzform des örtlichen VNB erfragen (unter Angabe der genauen Adresse)
2) Unter- und ggf. Hauptverteilung öffnen (dabei aber KEINE verplombten Bereiche berühren) und nachsehen, wie die Verschaltung ist

Dann sieht man weiter.


Die Vorschriftenlage ist klar:
Da die Anlage nicht (mehr) den Bestimmungen entspricht, die zur Errichtungszeit bestanden und akute Lebens- wie auch Brandgefahr besteht, muß sie umgehend instandgesetzt werden.
Ob es genügt, sie nach den damaligen Bestimmungen zu reparieren, hängt von der Art des bzw. der Fehler ab. Wahrscheinlicher ist, daß sie nunmehr die Bestimmungen für Neuanlagen erfüllen muß.
Das sollte man aber sowieso anstreben, weil dadurch ein erheblich höheres Schutzniveau erreicht wird, auch gegenüber einer intakten Anlage älteren Stands.

Wenn in allen Endstromkreisen 3 bzw. 5 Adern schon vorhanden sind, ist die Nachrüstung mit 30mA-FIn ja auch mit sehr wenig Aufwand ...
4 - FI fliegt bei RJ-45 Patchkabel -- FI fliegt bei RJ-45 Patchkabel
Hallo Rodusmaris

überprüfe mal die PE Verbindungen der beteiligten UV !!!!
Nicht das diese bis zur UV als TN-C geführt sind, dann bekommst du auf Grund unterschiedlicher Leitungslängen evl Spannungsunterschiede der PEN die zum Auslösen der Fi führen. Notfalls die beteiligten UV mit seperaten PE untereinander über den Hauptpotentialausgleich verbinden.
Gruß Bernd ...
5 - Klassische Nullung-PEN auftrennen -- Klassische Nullung-PEN auftrennen
Gehe ich recht in der annahme, das du hinter dem rechten Zähler anklemmen möchtest? Meines erachtens gehört auch über den rechten Zähler ein Hauptschalter, um die Kundenanlage freischalten zu können.

Dann noch zusätzlich zur Wohnungszuleitung hinter dem Hauptschalter abgegriffen(wenn platz und VNB das zulassen) ein Neozedelement, welches deine neue Gartenhauszuleitung NYY-J 5x6 absichert, z.B. mit 25A.

Sollte dein VNB das nicht zulassen, nur den Hauptschalter, und neben der Kiste eine UV die von einem 5x10 NYM welches parralel zur Wohnungzuleitung am Hauptschalter angeklemmt wird gespeist wird. In der UV dann das Neozedelement + ein 4pol. 40/0.03 FI. Eventuell den Hauptschalter einfach zwischen Zählerabgang und Blockklemme einfügen, besser zum klemmen der zwei 5x10.

Im Gartenhaus einen FR-Kleinverteiler(Hensel!), und beliebig viele LS + FI wenn dieser nicht im Haus untergebracht ist.

Das der PE da so in der Luft baumelt, ist nicht richtig. Es mussd ein ordentlicher Hauptpotentialausgleich errichtet sein(suche-funktion). Dessen Zuleitung kann aber genauso vom HAK kommen.

PS.: Gratulation zum TN-S-System. Einzig demjenigen der die Haupzuleitung an das Sammelschienensystem gewürgt hat sollte man noch mal zum üben schicken!

[ Die...
6 - Verteiler neu auflegen, Tips und Vorschläge gesucht. -- Verteiler neu auflegen, Tips und Vorschläge gesucht.
Hallo Papapuuh,
(ob auch lieb, wissen wir ja noch nicht... )

erstmal noch willkommen im Forum!

Tipp vorweg:
Fenta hat gute Ideeen, aber übertreibt es häufig (mehr als ein Bisschen). Daher nicht irritieren lassen.

Zu Deiner Frage:
Indem man ein Zählerfeld rausnimmt und durch ein Verteilerfeld (mit mehreren Hutschienen) ersetzt.
Das Hauptproblem dabei dürfte sein, für den doch schon etwas betagte noch etwas Passendes zu bekommen. Evtl. nach ausgebauten Teilen Ausschau halten (örtlichen Eli fragen, auch mal in die Bucht sehen).
Notfalls was neues passsend machen (zeitaufwendiger).

Aber: Es kann sein, daß der VNB das nicht zuläßt, wenn die Hütte nicht als EFH eingestuft wird! Bei MFH dürfen nämlich seit geraumer Zeit normalerweise keine UV-Sachen mit im Zählerschrank sein, mit Ausnahme der Allgemein-UV und ggf. einzelnen Endstromkreisen für Keller etc.).

Alternativ:
Ne searate UV danebenhängen (oder an anderer Stelle im Keller).


Die LS komplett erneuern, die haben Ihr Geld verdient.
30mA-FI-Schutzschalter nachrüsten, nach Möglichkeit für ALLE Stromkreise!

Die 2kW-Regel gilt für Konzeptio...
7 - Eure Meinung zur Elektroinstallation -- Eure Meinung zur Elektroinstallation
Hallo Knaddle,

noch ein paar zu klärende Punkte:

Ist der FI für alle Stromkreise oder nur für bestimmte (welche/wieviele)? Welchen Bemessungsstrom hat er und wieviele Pole (wie breit ist er)?

Welche Auslösecharakteristik (Kennbuchstabe) haben die 16A-LS?

Gibt es einen Hauptpotentialausgleich im Gebäude? Mit Erder?

Dann sehen wir weiter.


Gruß,
sam2
...
8 - FI bei TN-Netz und Potentialausgleich -- FI bei TN-Netz und Potentialausgleich
Ob du die Brücke drinnenlässt oder nicht, das musst du entscheiden. Hängt davon ab ob du dir ein lokales TT-Netz oder ein TNC-S -Netz errichten willst. Was das ist gibts auf Wikipedia ne gute Seite dazu. Allerdings muss bei TT alles über FI!
Zum FI:
Eigentlich bräuchtest du min. 3 Schienen:
- PE-Schiene
- N Schiene ohne FI Schutz
- N Schiene für jeden FI

Ich würde es dann so machen: Grauer N von der Hauptleitung auf die N-Schiene, PE-Hauptleitung von Potentialausgleichsschiene zur PE-Schiene im Verteiler. (lokales TT)
Von der N-Schiene mit dem Grauen zu den einzelnen FIs. Von den FIs wo nur eine Leitung abgeht kann der N von der Abgangsleitung direkt am FI verklemmt werden. Der L selbstverständlich nach dem FI noch über einen LSS /Sicherung. Von den FIs, von denen mehrere Stromkreise abgehen, musst du mit dem N auf eine N-Schiene. Auf dieser können dann die einzelnen N-Leitungen von den Stromkreisen verklemmt werden. Die abgehende(n) L-Leitung(en) wird dann mit Hilfe einer Gabel oder Kammschiene (kommt auf deine LSS an) auf die LSS verteilt von dort aus gehts dann in die einzelnen Stromkreise.
NICHT VERGESSEN: ALLE PEs AUF DIE PE SCHIENE!!!!

Mir würden 3 FIs ausreichen: 1 Außenbereich, 2 fürs Wohnhaus. Aber das musst du wissen w...
9 - Baubiologisches TT-Netz installieren -- Baubiologisches TT-Netz installieren
Hallo Baubiologe,

erstmal noch willkommen im Forum!

Da mir Dein Ansinnen aus den verschiedensten Gründen sinnvoll scheint, ist es nicht nötig, darüber zu diskutieren, ob nun der eine oder der andere Faktor wesentlich ist.

Also:
Du möchtest (bei TN-C-Versorgung) ein lokales TT-System errichen.
Gar kein Problem, das kann und das darf man i.d.R. auch. Der Freileitungshausanschluß steht dem in keiner Weise entgegen.
Es müssen nur gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. Ein davon ist, daß es keine Bereiche mit klassischer Nullung (TN-C-System = zweiadrige Leitungsführung in Endstromkreisen) mehr geben darf. Insoweit muß Deine Installation nochmal nachgebessert werden! Es ist aber nicht unbedingt nötig, die alten Leitungen herauszureißen, da man den separaten Schutzleiter auch in getrennter Führung nachziehen darf (Achtung: höherer Querschnitt erforderlich!).
Wie das am sinnvollsten gemacht werden könnte, ist vor Ort zu prüfen.

Was die vagabundierenden Ausgleichsströme angeht:
Auch die sollten aus verschiedensten Gründen (u.a. Minimierung von Elektrosmog) bekämpft werden.

Wenn der Gas-Hausanschluß nicht absolut Asbach ist, sollte er schon ein Isolierstück besitzen (Fo...
10 - Automatenfeld erweitern -- Automatenfeld erweitern

Nunja, für eine (sowieso nicht infragekommende) Nachrüstung mit einem SLS müßte man aber sehr wohl in den Vorzählerbereich eingreifen...

Und da offenbar jegliche kundenbedienbare Freischaltmöglichkeit fehlt, kannst Du auch gar keine Arbeiten im Bereich zwischen Zähler und den LS der Endstromkreise ausführen!!!

Die Begründung mit der kommenden Erdverkabelung ist unverständlich. Das steht einer vernünftigen Erneuerung jetzt überhaupt nicht im Wege.
Wenn Erdkabel kommt, wird die Hausanschlußleitung dorthin umgeklemmt und fertig. Wenn dann Drehstrom gewünscht/genehmigt wird, kommen die Brücken raus und fertig.

Im Gegenteil: Könnte mir gut vorstellen, daß dann, wenn man jetzt einen ordentlichen Zählerschrank mit neuer UV einbaut, der VNB auch jetzt schon einer Umstellung auf Drehstrom (unter Beibehaltung der jetzigen Hausanschlußleitung!) zustimmt. Verbessert näml...
11 - Alle Küchengeräte auf einer Sicherung ? -- Alle Küchengeräte auf einer Sicherung ?
Hallo worf325,

das sieht ganz klar nach kompletter Neuverlegung der Leitungen für die Küche aus. Wenn Du also nicht Kochen und Backen auf Gas umstellen kannst/willst, gibt es ME keine andere Möglichkeit.
Hoffentlich ist wenigstens der Zähler bzw. die Zuleitung ausreichend belastbar...

Kannst Du mal ein paar Fotos von Hauptverteiler (Zähler) und Unterverteiler ()Sicherungskasten) machen?

Sei aber froh, daß Du das noch vor Einbau der neuen Kücheneinrichtung erledigen kannst.

Eventuell ist es sinnvoll, statt alle Leitungen nach oben zu ziehen, bei dieser Gelegenheit gleich einen neuen (zusätzlichen) UV ins EG oder den Keller zu setzen. Dann brauchst Du nur eine (Haupt-) Leitung nach oben (die könnte man z.B. auch außen über die Fassade ziehen), alle Endstromkreise gehen dann von dort aus (z.B. im Keller entlang und dann jeweils durch die Kellerdecke).

Der Einbaubackofen braucht einen eigenen Wechselstromkreis (vsl. 3x2,5mm², 1x16A).
Das Kochfeld braucht einen eigenen Stromkreis (vorzugsweise Drehstrom mit vsl. 5x2,5mm², 2(3)x16A, zur Not Wechselstrom, dann aber mit entsprechend erhöhtem Leitungsquerschnitt, vsl. 3(5)x6mm², 1x35A).
Die SpüMa brauchen einen eigenen Wechselstromkreis (vsl. 3x2,5mm², 1x16A), ebenso andere derart...
12 - Errichten eines lokalen TT-Netzes -- Errichten eines lokalen TT-Netzes
Hallo eltako
ja wenn er genügend niederohmig ist schon!! nur muss eben die stützung des pen Aufgehoben werden (im Hausanschluskasten erfolgt der anschluss des PEN an den Hauptpotentialausgleich !!!! und der hängt nun mal am Fundamenterder !! zum weiteren muss nachgewiesen werden , das im Fehlerfall keine berührungsspannung Grösser 25 volt bzw 50 volt ac bestehen bleiben kann PEN ist dann wie ein nulleiter zu behandeln der PE darf keine verbindung zum Netz des evus haben auser über die erde und den erdungspunkt des trafos !!!(TT -Netz )FI schalter ist hier zwingend erforderlich (allpoliges abschalten im fehlerfall)
gruß Bernddi...
13 - neue sicherungsautomaten im sicherungskasten einbauen ????? -- neue sicherungsautomaten im sicherungskasten einbauen ?????
Das kommt drauf an.

Wie steht es mit dem Hauptpotentialausgleich? Schon vorhanden? Sonst muß der mit erstellt werden!

Und die Kammschiene hat Bernddi schon erwähnt.

Der 63A FI muß vierpolig sein und 30mA Nennfehlerstrom haben.
Für den 2-poligen FI genügt einer mit 25A und auch 30mA.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 12 Dez 2004 21:31 ]...
14 - Neues Netzwerk, altes Haus -- Neues Netzwerk, altes Haus
Hallo Supervisor,

erstmal Willkommen im Forum!


Ob der Mann Recht hat oder nicht, kann man nach Deinen Angaben leider noch nicht abschließend beurteilen.
Ich vermute aber, er hat nicht Recht.

Es kommt nämlich sehr darauf an, wie die Netzform in den oberen Etagen ist! Sollten dort auch noch alte zweiadrige Zuleitungen vorhanden sein für die Steckdosen, an denen EDV-Geräte angeschlossen sind, dann hast Du tatsächlich ein nicht unerhebliches Problem.

Kannst Du (vorsichtig!) mal Fotos vom Inneren der Unterverteilungen (Sicherungskästen) für die oberen Etagen machen?
Und schau mal in ein paar der betreffenden Steckdosen.


Mit Maßnahmen wie zentraler Erdung am Patchpanel/Switch ist das Problem leider nicht zu lösen. Man beschränkt daruch Gefahren für den Benutzer, aber das hilft den Geräten nicht viel...


Da es sich um Mieträume handelt, benötigst Du für derartige Leitungsverlegungen zwingend die Zustimmung des Eigentümers. Hast Du die schon? Unbedingt schriftlich geben lassen.


Ich weiß nicht, welche Elektriker bei Euch bisher die Netzwerkleitungen verlegt haben, aber die sollten schon geschirmt sein und dann sollten diese Schirme zumindest bei größeren Anlagen (also nicht nur einzelnen Direktverb...
15 - Verteiler mit FI -- Verteiler mit FI
Exakt so ist es!

Aus gutem Grund ist das Arbeiten unter Spannung verboten.

Insofern muß also für die Durchführung dieser Arbeiten ein eingetragener Fachbetrieb herangezogen werden. Da derartige Arbeiten alles andere als trivial sind und Du ja keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hast und vermutlich auch nicht über die erforderlichen speziellen Meßgeräte verfügst, ist das sowieso sehr empfehlenswert.

Dieser Betrieb wird Dir dann vermutlich sagen, daß bei der Gelegenheit auch die alte Zählertafel entfernt und durch einen normgerechten Zählerschrank ersetzt werden soll oder muß. Falls nicht sowieso vom örtlichen EVU zwingend vorgegeben, sollte man den dann mit SLS vor dem Zähler ausrüsten. Wenn man die zu 3x35A wählt, kommt man mit 40A-FI-Schalter(n) aus.
Im EFH ist es möglich und preislich interessant, einen Zählerschrank mit integrierter Unterverteilung zu nehmen.

Bei der Gelegenheit sollte (muß) ein Hauptpotentialausgleich mit Erder (Staberder?) erstellt werden.


Du kannst einiges Geld sparen, wenn Du den Zählerschrank über ebay besorgst. Aber auf die für Deinen EVU-Bereich passende Ausführung achten (Ort angeben bei der Anfrage!).
...
16 - Umbau einer klassischen Nullung - Hausverteilung -- Umbau einer klassischen Nullung - Hausverteilung
Hallo top,

erstmal Willkommen im Forum!


Da hast Du Dir für den Anfang ja mal gleich einen lohnenden Fall ausgesucht. Es ist ein sehr löbliches Vorhaben und sollte ohne größere Schwierigkeiten machbar sein. Mußt halt jede Klemmstelle überarbeiten.

Aber man muß schließlich von Glück reden, wenn genügend Aderreserve vorhanden ist, um mittels Umklemmen einen separaten Schutzleiter zu bekommen.
Ich teile nicht die Ansicht des Kollegen, daß man in einem solchen Fall gleich alles herausreißen sollte. Erfahrungsgemäß sind solche Leitungen oft noch recht gut erhalten, auch wenn sie ihre rechnerische Lebensdauer schon überschritten haben. Aber das siehst Du schon. Manchmal kann es vorkommen, daß sich bei solch alten Leitungen die Aderisolierung ziemlich innig mit dem Kupferleiter verbunden hat. Dann muß man beim Abisolieren sehr vorsichtig und gründlich arbeiten. Dies geht dann nur mit einer (knapp eingestellten) manuellen Isolierabstreifzange der guten alten Bauart, zur Not muß man danach verbleibende Reste vorsichtig mit einem Messer entfernen. Sollte das Cu stark oxidiert sein, muß es vor den Verklemmen unbedingt ganz blank gemacht werden!

Dringend...
17 - zusätzlicher Potentialausgleich -- zusätzlicher Potentialausgleich
hallo zusammen

Ich habe ein Gebäude in dem der Hauptpotentialausgleich im Keller liegt.
Darf ich eine zusätzliche Potentialausgleichschiene,in einem Sepperaten Raum anschließen, wo auch nacher der Zählerkasten hinkommen soll, um die Badewannen und Duschen nur in der zusätzlichen Potentialausgleichschiene zu Erden,
oder muß ich den Schutzleiter zum keller hin verlegen für die Badewannen und Duschen?
in welcher stärke muß der Schutzleiter zur zusätzlichen Potentialausgleichschiene sein.

Reicht es aus wenn ich die Badewannen mit 4 qmm Schutzleiter zur zusätzlichen Potentialausgleichschiene Erde oder muß ich 6 qmm Schutzleiter nehmen?

Die neue Zuleitung vom HAK beträgt 4x16 qmm, da die NH Sicherungen vom HAK 50 A betragen.

Vom ZK zur 1. Wohnung des Sicherungskasten(SK) sind es 5 m.
Vom ZK zur 2. Wohnung des Sicherungskasten(SK) sind es 10 m.
Vom ZK zur 3. Wohnung des Sicherungskasten(SK) sind es 15 m.

vom Zählerkasten zum jeweiligen SK 16 qmm .

Die Kabel werden jeweils vom Zählerkasten aus verlegt der mit 50 A, SLS schalter abgesichert wird,es werden pro wohnung 63 A,30 mA FI eingesetzt.

Zum SK wird ein Schutzleiter verlegt der wenn erlaubt von der zusätzlichen Potentialausgleichschiene mit 16 qmm ve...
18 - TT-System für Außensteckdosen Pflicht? -- TT-System für Außensteckdosen Pflicht?
Hallo,

hier die Antwort des Dipl. Ing. E. Hering:


Dipl.-Ing. (FH) Enno Hering
Striesener Str. 39/704
D - 01307 Dresden
Tel. (0351) 4591030 Dresden, am 11.10.2004

Leseranfrage vom 06.10.04 – L 460
Ihr Kurzbrief vom 07.10.04
Steckdosen im Freien


Sehr geehrter Herr,
von der Redaktion Elektropraktiker wurde ich gebeten, Ihre Anfrage zu beantworten. Diese habe ich für eine eventuelle Veröffentlichung leicht aufbereitet.
?
Dass außerhalb von Gebäuden angeordnete Steckdosen auch im TN-System über einen RCD mit einem IΔN von max. 30 mA angeschlossen werden müssen, war mir bekannt. In [1] steht jedoch, dass der Schutzleiter der Außensteckdosen an einen separaten Erder angeschlossen werden muss, der keine Verbindung zum PEN-Leiter haben darf. Das ist in meinen Augen jedoch unmöglich, weil der PEN-Leiter in der Regel zusätzlich geerdet ist und ich so zwangsläufig eine Verbindung zwischen ihm und dem Schutzleiter der Außensteckdosen herstelle.
!
Die Schutzleiter für die im Gebäude fest installierten Verbrauchsgeräte und für die Steckdosen zum Anschluss der im Gebäude benutzten ortsveränderlichen Verbrauchsmittel sind m...
19 - Badewanne - Erden oder nicht erden, das ist hier die Frage! -- Badewanne - Erden oder nicht erden, das ist hier die Frage!
auch wenn meine lehrzeit einiges her ist.

bin ich der meinung das die badewanne geerdet werden muss.
und in einem bad nicht nur die badewanne.

eigentlich muss der abfluss des waschbeckens der badewanne die badewanne selber und alle rohrleitungen (eisen/Kupfer) mit 6mmq an einen nebenpotentialausgleich angeschlossen werden und dieser mit 16mmq an den hauptpotential ausgleich.

in der praxis haben wir nur die badewanne und die rohrleitungen (1x wasser 1x heizung) mit 6mmq geerdet und diese zum hauptpotentialausgleich verlegt.

und nu zum fön.

die frage ist ist der fön an oder nicht und ist überhaupt ein verbraucher an?
weil wenn kein verbrauche an kann der summstromzähler nicht auslösen, weil ja eigentlich kein strom fliesst, der verglichen werden kann. ist also kein verbraucher an kann der fi nicht auslösen und dann hast ggf einen kurzschluss. wenn aber ein verbrauch an ist, fliesst der strom nicht den mühsamenweg über den n zum sternpunkt sondern den leichtenweg über den potentialausgleich durch die erde (vorrausgesetzt die erde ist gut also richtig vermessen) und der summstromzähler löstaus, weil ja der rückfliessendestrom zu niedrig ist.

einfacher test:
alles aus machen und n und pe kurzschliessen.
reaktion : n...
20 - Fragen zur kompletten Neuinstallation einer Wohnung (Teil 2) -- Fragen zur kompletten Neuinstallation einer Wohnung (Teil 2)
So ist es!

Denn der Elektriker mag von der Funktion her vielleicht Recht haben (muß aber nicht - hat er den Erdungswiderstand der Wasserleitung gemessen?).

Aber bei den großen Änderungen, die Ihr vorgenommen habr, muß die Anlage sämtliche Anforderungen an Neuanlagen erfüllen. Und da ist die Nutzung der Wasserversorgungsleitungen für Erdungszwecke ausdrücklich untersagt!

Einen Hauptpotentialausgleich (sofern noch nicht vorhanden) muß er ja sowieso jetzt errichten. Da ist dann der Mehraufwand für einen vorschriftsmäßigen Erder (z.B. Kreuzerder im Keller) nur noch gering. Aber dann wäre alles korrekt und sicher.

Es passiert nämlich sehr oft, daß die Versorgungsleitungen Zug um Zug auf Kunststoffrohre umgestellt werden ohne daß die früher (erlaubterweise) so geerdeten Anlagen dann auch gleichzeitig umgestellt werden.
Das führt dann u.U. zum unbemerkten Ausfall der Schutzmaßnahme FI-Schutzschaltung! Denn auf die Funktion der Prüftaste hat das keinen Einfluß. Nur eben im Ernstfall...

...
21 - Problem! Meine Frau kann nicht Kochen (ohne Herd) -- Problem! Meine Frau kann nicht Kochen (ohne Herd)
Danke, hab mir die Bilder angesehen (das mit der Verteilerdose ist aber offenbar von Haus aus unscharf, macht aber nix).

Also die Sache ist ja noch schlimmer, als ich befürchtet habe.

Es besteht definitiv keine Möglichkeit, den Herd auch nur halbwegs sicher an dieser Installation zu betreiben!

Herd ist Schutzklasse I, braucht also zwingend einen Schutzleiter. Netz ist aber TT, hat demnach keinen. Man kann in dem Fall nicht mal verbotenerweise einen PE zaubern. Auch die Installation von Schukosteckdosen ist in diesem Haus so nicht möglich.

Deshalb muß zumindest ein Hauptpotentialausgleich mit ausreichendem Erder (z.B. Kreuzerder) errichtet werden.
Und zwar unabhängig davon, ob man dann ein wie auch immer geartetes Provisorium dranhängt oder gleich was gescheites.

Und warum sind die neu gezogenen Leitungen (naja, geflogen wäre treffender...) eigentlich allesamt falsch angeklemmt?


Geh zur Stadtverwaltung, laß das Haus besichtigen. Sehr wahrscheinlich bekommst Du eine Einstufung als unbewohnbar und darfst bei fehlenden Eigenmitteln demnächst auf Kosten des Sozialamts anderwärts wohnen.


Wenn ich von Deinem E...
22 - Installation FI-Schalter -- Installation FI-Schalter
>> Was sind das für dumme Sprüche hier im Forum. Ist mir ja
>> in keinem anderen Forum bisher vorgekommen.

[x] Du kennst nicht viele Foren


>> Der Fundamenterder geht direkt auf die PE-Schiene.

Aha. Mit 3,5x30er Flachstahl in den Verteilerkasten?!?
Dir ist der Begriff Hauptpotentialausgleich geläufig?

>> Und warum ist es ungewöhnlich, mit 5-adriger Leitung
>> durch die Bodenplatte zu gehen?

Weil meist der Verteiler gleich im /neben dem Zählerschrank ist. Oder als Stockwerksverteiler dann im Obergeschoss, da würde ich aber eher von Leitung kommt durch Fußboden/Decke sprechen. Bodenplatte klingt füür mich nach unterstem Fundament.


>> Und warum sollte alles im Haus über einen FI laufen?

Weil jede unter Spannung stehende Leitung gefährlich sein kann?


>> Sollte der mal auslösen, ist im ganzen Haus der Strom weg, und wozu?

Damit derjenige, der gerade dran packt nicht wieter gegrillt wird?!?


>> Dann ist ja die Herz/Lungen-Maschine von Oppa auch aus:-)

Die dürfte als Lebensnotwendiges medizinisches Gerät über einen Puffer-akku verfügen.


>> Nee, Außensteckdosen, alle Steckdosen in den Bädern und
>> WM/GSP über FI reicht völlig aus.

...
23 - 380 Voltanschluss aus Sicherungskasten? -- 380 Voltanschluss aus Sicherungskasten?
Hallo joborn,

gewisse Arbeiten für den Saunaofen-Anschluß kann auch ein halbwegs versierter Laie problemlos machen (Leitung verlegen nach Anweisung z.B.), aber für den Anschluß sollte dann doch ein Fachmann ran. Gerade, wenn es sich so bverhält, wie Du sagst. 30mA-FI muß nämlich für die Sauna sein. Und zwar nicht nur für den Ofen, sondern z.B. auch für die Beleuchtung in der Kabine!
Und das Wichtigste:
Nach Fertigstellung muß die Anlage (bzw. die Erweiterung) sorgfältig auf Funktionsfähigkeit der Schutzmaßnahme gegen indirektes Berühren überptrüft werden. Dazu sind spezielle Schutzmaßnahmenprüfgeräte erforderlich, über die nur der Fachbetrieb verfügt.


Was der Monteur Dir da in Sachen FI erzählt hat, hast Du entweder falsch verstandwen/wiedergegeben oder es ist Unsinn.

Natürlich darf, kann und sollte man alles über einen FI führen. Das genannte man steht ständig im Dunklen-Argument ist uralte Märchen-Mottenkiste! Leider geht die Nachrüstung eines FI nur, wenn die Stromkreise separaten Schutzleiter besitzen. Bei einer gemischten Installation kann man aber zumindest alle modernen Kreise damit erfassen.

Kannst Du bitte mal ein Foto der Unterverteilung hier hochladen? Und zwar geöffnet!

Dann kann man besser beurteilen, was da ...
24 - Phase in der Masseleitung und Erdung, brauche Hilfe und ein guten Rat -- Phase in der Masseleitung und Erdung, brauche Hilfe und ein guten Rat
Eigentlich darfste den nicht (mehr) zusammenpacken. Nur bei über 10mm² ist es noch zulässig.
FI-Schalter vorgesehen? wenn man a shcon irgendwie behelfsmäßig doch den alten PEN in die neuen N und PE-Leiter aufteilt, dann dort wenigstens einen kleinen Kasten mit 30mA-FI setzen.
Könntest du ggf. 'ne einzelne Ader zum Hauptpotentialausgleich (sofern denn sowas vorhanden ist) oder behelfsweise einem Staberder nachziehen? dann könnte man damit ein sauberes TT-Netz im neuen Bereich errichten.
Ersetzt allerding snicht den FI, für ein Bad wird der ohnehin gefordert, wenn man nicht auf Trenntrafos oder Kleinspannungsversorgung ausweichen will....
25 - FI Schalter vor Überlast sichern -- FI Schalter vor Überlast sichern
Erstmal Danke für die schnelle Antwort,

also ich versuch jetzt mal die IST Situation zu beschreiben. Seht über die Fehler hinweg. Bin normal im Maschinenbau tätig, also kein Haus-Installationsprofi.

Baujahr so ca. 1965

Es handelt sich um ein TN-C System, das im Sicherungskasten im OG zum TN-C-S System wird. Im EG nur TN-C. Ein Hauptpotentialausgleich ist im Keller mit einem Fundamenterder hergestellt (Wasser, Heizungsleitungen und 10mm² PEN Leiter) Die Höhe der Zählervorsicherung bzw. die der im Hausanschlusskasten verbauten NH Sicherungseinsätze kenne ich nicht. Ist nicht ersichtlich (kein Aufdruck oder ähnliches). Eine Zählernachsicherung ist meines wissens nicht vorhanden, ist glaub ich nur ein Hauptschalter. Dann kommt halt der Rundsteuerempfänger. Danach der Sicherungskasten im EG mit Steuerung für Nachtspeicheröfen und die Leitungsschutzschalter für die Stromkreise im EG. 15 mal 16A + 11 mal 16A für Nachtspeicheröfen. Das EG spielt ja vorerst mal keine Rolle. Möchte (bzw. kann) nur im OG wo der N-Leiter eingezogen ist, FI schalter installieren.

(OG)
In den Sicherungskasten führen 2 Kabel mit jeweils 4 mal 10mm² Kupferleiter. L1,L2,L3 und PEN. Ein Kabel führt auf die Sicherungsautomaten der Nachtspeicheröfen (nicht mehr vorhanden, nur ...
26 - Fragen zur kompletten Neuinstallation einer Altbauwohnung -- Fragen zur kompletten Neuinstallation einer Altbauwohnung
Nicht zuletzt durch stundenlanges Lesen hier im Archiv sind wir zum Schluß gekommen nicht nur unsere Küche neu zu verkabeln sondern das ganze Stockwerk neu anzugehen.
Am Freitag Nachmittag haben wir einen Ortstermin mit dem ausführenden Elektriker.
Da der Elektriker ja unsere Vorstellungen im Endeffekt dann technisch korrekt umsetzen muss haben wir uns erst einmal darüber Gedanken gemacht was wir denn eigentlich wollen.

Damit auch Ihr Bescheid wisst wie es bei uns ausschaut.

Netzform: TN-C-S
HAK (abgesichert mit 63A) und Zählerschrank im Keller. Im Zählerschrank (wie heißt der eigentlich Richtig? Wird dann der PEN aufgetrennt und über eine 5x10mm Leitung die UV angefahren abgesichert über 35A Neozed. Diese ist im Moment einreihig und wollen wir gerne durch eine 2 reihige Austauschen. Haben da an einen Verteiler von ABB gedacht.
An Stromkreise haben wir uns folgendes gedacht.
Leitungsverlegung ist unter Putz und Teilweise in gedämmten Wänden (Rigipstafeln mit Styropor auf altem Putz geklebt).

Küche:
1 Herd (LS 3x16A) Leitung 5x2,5mm
2 Herd
3 Herd
4 Spülmaschine (LS 16A) Leitung 3x2,5mm
5 Steckdosen, Kühlschrank, Licht (LS 16A) 3x2,5mm

Bad+Gang:
6 (LS 10A) Leitung 3x1,5mm

Balkon:
7 (LS ...
27 - Hilfe! Ungarisches Altbauchaos / FI-Schalter / Blitzschutz -- Hilfe! Ungarisches Altbauchaos / FI-Schalter / Blitzschutz
Hallo keletkep,

als bereits rumäniengeschädigter Nothelfer falle ich bei solchen Sachen nicht so schnell in Ohnmacht! Da kenne ich ganz andere Fälle...

Daher will ich dann auch noch mal meinen fachlichen Senf zu Deinem löblichen Vorhaben beitragen:

0) wie die Vorschriftenlage vor Ort bei Dir genau ist, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest offiziell dürfe es auch da (zumindest mittelfristig) auf die harmonisierte europäische Fassung zulaufen.
Wenn Du es also ähnlich machst wie in D oder A, liegst Du sicher nicht falsch.

1) Brücken zwischen N (Neutralleiter) und PE (Schutzleiter) darf es niemals irgendwo geben (und hat es auch früher nicht), vermutlich meinst Du einen PEN (Nulleiter)!

2) ist der PEN am HAK geerdet? woher weißt Du, daß es sich überhaupt tatsächlich um einen PEN handelt?
Sprich - welche Netzform (TT oder TN) wendet Euer EVU denn überhaupt an? Ggf. vor Ort fragen.
Wenn Du Pech hast, gibt es nämlich noch nicht einmal einen N!

3) ich nehme mal an, deß es sich um einen Wechselstromzähler handelt, dann ist bei einer Vorsicherung von 20A der 2-pol FI mit 25A völlig für die gesamte Anlage ausreichend

4) FI geht aber nur für die Leitungen, die en...
28 - Seltsame Installation im Altbau -- Seltsame Installation im Altbau
Hallo joker,

das ist ja mal wieder ne dolle Geschichte!

Vorab:
Nach meiner Einschätzung ist die von Dir beschriebene elektrische Anlage NICHT mehr sicher und sollte UMGEHEND überprüft und ggf. instandgesetzt bzw. umgerüstet werden!
!!! ÄUSSERSTE VORSICHT!!! GEFAHR!!!


Also:
Was Elektroprofi Dir geschrieben hat, ist zumindest SO nicht zutreffend!

Wenn es tatsächlich ein FehlerSPANNUNGSschutzschalter ist ("FU"), dann kann es eigentlich gar kein TN-Netz sein. Nach meiner Kenntnis und auch kurzer Recherche war FU-Schutzschaltung stets NUR im TT-Netz zulässig. Die Heranziehung des N (oder, falls vorhanden des PEN) als Hilfserdung war STETS unzulässig.
Alles andere würde auch (bedingt durch die Arbeitsweise des FU) gar keinen Sinn machen! Die FU-Schutzschaltung ist äußerst kritisch im Hinblick auf einen Ausfall ihrer Funktionsfähigkeit infolge einer Überbrückung der Spule. Selbst das Vorhandenseins eines (an sich vorteilhaften) Hauptpotentialausgleichs führt in vielen Fällen zum Unwirksamwerden der Schutzschaltung.
Und Du hast auch noch genau so ein Musterbeispiel
beschrieben: nämlich die Wasserpumpen!
29 - SONS Sicherung / FI-Schalter -- SONS Sicherung / FI-Schalter
Hallo Kajjo,

machen wir doch gerne!
Eine unserer leichteren Übungen (hoffentlich...)


Der erste Buchstabe bei der Angabe der Netz- (oder ganz neu: System-) Form sagt aus, ob der Sternpunkt der Quelle betriebsgeerdet ist (T = terre) oder nicht (I = isolée). Der zweit bezieht sich auf die Erdungsverhältnisse in der Verbraucheranlage. N heißt (über den PEN der Versorgungsleitung) verbunden mit dem Sternpunkt der Quelle, I bedeutet nicht geerdet und T heißt, eigene unabhängige Erdung.
Das C (= combinée) steht für gemeinsamen Rück- und Schutzleiter (PEN), S (= separée) bedeutet getrennte (N- und PE-) Leiter. Und C-S heißt dann, anfangs gemeinsam, im späteren Verlauf dann aufgeteilt.

Jetzt weißt Du auch schon, daß (wenn Deine Angaben stimmen) Ihr ein TT-Netz habt. Wäre schon mal nicht schlecht. Ist das erdverkabelt oder mit Freileitung?

Gibt es einen Hauptpotentialausgleich? Wie alt ist das Haus etwa ? Ein-oder Mehrfamilienhaus? Eigentum oder zur Miete?


Wieder etwas zur Nomenklatur:
Wenn (veraltet, national) die Außenleiter R, S, und T heißen, ist das Kürzel für den Mittelpunktleiter Mp. Heute (harmonisiert) nennt sich der Neutralleiter N (hatten wir ja schon), die daz...
30 - Erdung nachrüsten ? -- Erdung nachrüsten ?
Hallo guido,

willst Du wirklich separate Schutzleiter (die Erdung) nachrüsten (was an sich möglich wäre, aber alles andere als sinnvoll...)?
Oder doch eher die Leitungen innerhalb der Wohnung komplett durch solche mit integriertem Schutzleiter ersetzen?

Wenn Du bisher eine klassische Nullung hast, handelt es sich um ein TN-C-Netz.
Bei der Umrüstung ändert sich dieses dann für den Bereich Deiner Wohnung in ein TN-C-S-Netz.

Dabei wird erst einmal KEINE Erdung benötigt.
Es wird lediglich der Aufteilungspunkt des ankommenen (kombinierten) PEN-Leiters in den N (Rückleitung des Betriebsstroms) und den PE (Schutzleiter) von den Steckdosen (und Leuchten, Herd etc.) zurückverlegt in die Unterverteilung (Sicherungskasten).

Dies hat dann weiters den Vorteil, daß man die Anlage mit einem Fehlerstromschutzschalter ausrüsten kann und in dem Fall auch muß. Dieser erhöht - richtig dimensioniert - die elektrische Sicherheit beträchtlich.

Zusätzlich müßte für das Badezimmer (falls es im Haus noch keinen Hauptpotentialausgleich gibt) ein lokaler Potentialausgleich eingebaut werden. Das ist eine Verbindung vom Schutzleiter zu allen dort vorhandenen metallenen Rohrsystemen und ggf. Kontruktionsteilen.


Alternativ wäre auch ein TT-N...
31 - FI-Schalter löst regelmäßig aus, wie verhext!!! -- FI-Schalter löst regelmäßig aus, wie verhext!!!
Hallo
Interessant wären auf jedenfall die Stromkreise die durch den FI abgeschalten werden.
Dann würde mich interessieren wie lange das schon geht ? Und ob nur ein einziger FI oder mehrere ( im gleichen Haus ) betroffen sind?
Wenn das wirklich vom Nachbarhaus kommen sollte hast du mit deinem Hauptpotentialausgleich ein größeres Problem !

Da gibt es eine interessante Methode um solche Fehler zu finden .
Es nennt sich ASS Analyse von Systemstörungen, das Prinzip beruht auf Zusammentragen und hinterfragen von allen möglichen Tatsachen und Fakten ,die man später versucht zu wiederlegen . Diese werden dann mit ja oder nein beantwortet und scheiden entsprechend aus .
So kann man Fehler gezielt einkreisen .
ASS klappt nicht immer , aber in deinem Falle mit Sicherheit.

1. Seit wann löst der FI aus ?
2. Auch an Sonn und Feiertagen ?
3. Wieviele Stromkreise sind davon betroffen ?
4. Wenn du kurz vor der Auslösezeit alle Verbraucher aussteckst oder einzelne Stromkreise abschaltest ,was passiert dann ?
5. Nur bei Dir oder bei Nachbarn ?

Durch diese paar Fragen kann man sicher schon einige Sachen ausschliessen und den Fehlerkreis erheblich reduzieren .



Greetz Daniel
...

Nicht gefunden ? Eventuell gibt es im Elektroforum Transistornet.de für Hauptpotentialausgleich F�hrungsschienen eine Antwort


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