Balkon-Solar mit Batteriepuffer und auch als Notstrom

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Autor
Balkon-Solar mit Batteriepuffer und auch als Notstrom
Suche nach: solar (659) notstrom (138)

    










BID = 1103308

elektrikum

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Beiträge: 71
 

  


Ich möchte mir eine sog. Balkon-Solar-Anlage zusammenbauen, wg. Stromkosten / Umwelt / Blackout-Gefahr.
Mein Vermieter sagt, ich darf die Solarzellen auf mein Garagendach (Südausrichtung) montieren. Da bekomme ich 6 Panele (jeweils 1mx1,75m, 380V peak, 45V Leerlaufspannung, 35V 10A unter Last) drauf. Ich bekomme die Panele günstig, daher nehm ich nicht nur 2, sondern soviel wie drauf geht. Die überschüssige Leistung möchte ich in einer Batterie zwischenspeichern. Ich bekomme auch die Batterie günstig (24V Lithium-Eisen-Phosphat, 5kWh). Mein Vermieter sagt, alles muss ordentlich und gesetzeskonform aufgebaut werden.

Die Panele möchte ich teilweise oder ganz parallel schalten, falls das eine oder ander Panel im Schatten liegt oder Probleme macht.


Nun brauche ich einen Ladekontroller, den ich zwischen Solar-Panele und Batterie hänge.

Ich brauche einen Grid-Konverter (On-Grid). Ich möchte den Grid-Konverter so einstellen können, dass er abhängig von der Tageszeit unterschiedlich viel Leistung liefert, so dass ich meinen durchschnittlichen Verbrauch möglichst gut decken kann. Natürlich nicht mehr als 600W und normkonform (EN4501). Die Garage hat eine Steckdose, wo ich den Strom einspeisen möchte.

Ich brauche für den Blackout-Fall einen Wechselrichter (Off-Grid), damit ich die Panele und auch die Batterie bei Stromausfall mit einer Kabeltrommel von der Garage zum Haus nutzen kann. Die Leistung ist nicht mehr auf 600W begrenzt, weil ich Off-Grid bin. Dann brauch ich für Wasserkocher oder Waschmaschine 2-3kW.

Wenn der Ladekontroller mit dem Grid-Konverter eine Einheit bildet, müsste sicher gestellt sein, dass bei Stromausfall (wenn der Grid-Konverter nicht liefert) trotzdem die Batterie geladen wird und ich über den Wechselrichter (Off-Grid) mit der Kabeltrommel meine Kühlschrank / Wasserkocher / Herd / Waschmaschine betreiben kann.

Ich bin Ingenieur, aber kein Elektriker. Die Solarpanele lasse ich von Fachläuten auf dem Dach montieren. Den Rest möchte ich selber versuchen, zu montieren.

Der Knackpunkt bei meiner Suche scheint mir der Grid-Konverter, der einstellbar, abhängig von der Tageszeit (z. B. 8:00-20:00 Uhr 300W, 20:00-8:00 100W), auf max. 600W begrenzt ist (wg. Registrierung beim Energieversorger) und normkonform (EN4501) wg. Registrierung beim Energieversorger ist. Hat einer von Euch eine Idee, welchen Grid-Konverter man hier verwenden kann?

Ideal wäre, wenn Ihr auch einen passenden Ladekontroller und Wechselrichter wüsstet.

BID = 1103311

Offroad GTI

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Beiträge: 12613
Wohnort: Cottbus

 

  


Zitat :
Natürlich nicht mehr als 600W
Den Stress kannst du dir auch sparen. Eine Anlage >600W muss zwar auch beim Netzbetreiber (über einen zugelassenen Elektriker) angemeldet werden, aber zumindest musst du steuerlich bei <10kWp nichts mehr weiter machen, außer die Anlage einmalig beim FA zu melden.


Zitat :
und ich über den Wechselrichter (Off-Grid) mit der Kabeltrommel meine Kühlschrank / Wasserkocher / Herd / Waschmaschine betreiben kann.
Keine gute Idee. Mit dem Wasserkocher kannst du auch zur Garage gehen, und Wäsche waschen muss ja nicht unbedingt sein, genau so wenig, wie den Herd anzuschalten, wenn gerade Blackout ist. Dann ist die kleine Batterie ja sofort leer.
Außerdem würde die 24V Batterie mit >100A belastet werden, wenn eine Waschmaschine mit 2400W Leistung daran betrieben würde...auch nicht wirklich praktikabel.


Zitat :
Grid-Konverter, der einstellbar, abhängig von der Tageszeit (z. B. 8:00-20:00 Uhr 300W, 20:00-8:00 100W)
Solche Spielereien kenne ich nur als Selbstbau-Bastellösung.


Zitat :
Ideal wäre, wenn Ihr auch einen passenden Ladekontroller und Wechselrichter wüsstet.
Gibt es in einem Gerät, und nennt sich Hybrid-Wechselrichter.
Vorzugsweise einen mit "Notstrom-Ausgang". An diesen können dann Kühlschränke und Beleuchtung angeschlossen werden. Aber natürlich nicht über eine Kabeltrommel. Ist natürlich schlecht, wenn du zur Miete wohnst, und nicht im erforderlichen Maße in die Elektroinstallation eingreifen kannst.


_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1103314

Murray

Inventar



Beiträge: 4635

DIN EN 4501 - 2007-05 Luft- und Raumfahrt - Sechskant-Paßschrauben, kleiner Kopf, kurzes Gewinde, aus Titanlegierung, anodisiert, mit Aluminium pigmentierte ...

Was hat das mit dem Energieversorger zu tun?
Meinst die 4105?

Und was soll das bedeuten
"380V peak" ?

Oje Ingenieure

So eine eierlegende Wollmilchsau macht zum Schluss eh nicht das was du willst.
Davon abgesehen das es die nach deinen Wünschen wohl nicht gibt.
Ich an deiner Stelle würde einfach mit einer Balkonanlage anfangen.

Für Notstrom stellst dir am besten einen einfachen WR hin und hälst die Akkus halt voll.
Zudem rechne erstmal aus was du effektiv verbrauchst, was deine Anlage dann bringt (auch im Herbst/Winter).

Ongrid mit Akku für die Nacht ist an sich von wenig Erfolg gekrönt.
Bzw. das wäre dann entsprechend grösser anzusetzen.




BID = 1103316

elektrikum

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Beiträge: 71


Zitat :
Den Stress kannst du dir auch sparen. Eine Anlage >600W muss zwar auch beim Netzbetreiber (über einen zugelassenen Elektriker) angemeldet werden, aber zumindest musst du steuerlich bei <10kWp nichts mehr weiter machen, außer die Anlage einmalig beim FA zu melden.

Ich habe in der Garage nur eine normale Schuko-Steckdose und wohne zur Miete. Könnte ich denn über eine einzelne Phase 1800W einspeisen? 3 Phasen in die Garage zu legen durch den Garten wäre wohl sehr aufwendig und ich weiß nicht, was der Vermieter sagen würde. Heißt FA Finanzamt?


Zitat :
Keine gute Idee. Mit dem Wasserkocher kannst du auch zur Garage gehen, und Wäsche waschen muss ja nicht unbedingt sein, genau so wenig, wie den Herd anzuschalten, wenn gerade Blackout ist. Dann ist die kleine Batterie ja sofort leer. Außerdem würde die 24V Batterie mit >100A belastet werden, wenn eine Waschmaschine mit 2400W Leistung daran betrieben würde...auch nicht wirklich praktikabel.
Ich denke eher daran, dass der Russe ein Umspannwerk bombardiert und ich Wochen lang im Winter ohne Strom da sitze. Durch solch eine Notstromversorgung wäre das Leben doch deutlich leichter.


Zitat :
Meinst die 4105?
Entschuldigung, VDE-AR-N 4105:2018-11, siehe Anlage Anmeldung.pdf.


Zitat :
Und was soll das bedeuten "380V peak"?
Entschuldigung, 380W peak. Gestern war schon ein bisschen spät.

Die 6 Panele würde ich gerne ausnützen. Der effektive Jahreszins ist dann zwar geringer, der Ertrag absolut gesehen aber höher und ich würde die Fläche gerne voll ausnutzen.


PDF anzeigen



BID = 1103321

Offroad GTI

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Beiträge: 12613
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Könnte ich denn über eine einzelne Phase 1800W einspeisen?
Wenn es ein separater Stromkreis ist, dann schon. Die Normale Steckdose sollte dann aber nicht mehr verwendet, sondern ein fester Einspeisepunkt gesetzt werden.


Zitat :
Heißt FA Finanzamt?
Ja.


Zitat :
denke eher daran, dass der Russe ein Umspannwerk bombardiert und ich Wochen lang im Winter ohne Strom da sitze.
Da helfen dir 2kWp auch nur begrenzt weiter.
Gestern hatten wir fast den ganzen Tag Regen und allgemein sehr dichte Wolken. Der Ertrag der 10kWp Anlage lag da gerade noch bei 1,5kWh. Das reicht nicht mal für den Eigenbedarf der "Grundlasten" im Haus, ganz zu schweigen davon, die Batterie nachzuladen.


Zitat :
Die 6 Panele würde ich gerne ausnützen.
Absolut verständlich. Dann aber mit einem entsprechend großen Wechselrichter, so kannst du mit der Maximalleistung der Module auch etwas anfangen. Z.B. Wäsche waschen, wenn die Sonne scheint.


Zitat :

Ongrid mit Akku für die Nacht ist an sich von wenig Erfolg gekrönt.
Kann man so pauschal nicht sagen. Mit meinem "Nacht-Akku" bin ich ganz zufrieden.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am 19 Okt 2022 12:36 ]

BID = 1103324

elektrikum

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Beiträge: 71


Zitat :
Wenn es ein separater Stromkreis ist, dann schon. Die Normale Steckdose sollte dann aber nicht mehr verwendet, sondern ein fester Einspeisepunkt gesetzt werden.
Was meinst Du mit separater Stromkreis? Im Keller habe ich drei Hauptsicherungen. Ich vermute, das sind die drei Phasen und daran hängt meine Wohnung, die Waschmaschine und der Trockner im Waschraum und auch die Garage. Insofern ist die Wohnung mit Garage und Waschraum ein eigener Stromkreis, aber die Garage allein vermute ich eher nicht.

Habt Ihr eine Idee für einen Wechselrichter mit Ladeautomatik und Notstrom?

BID = 1103326

elektrikum

Gelegenheitsposter



Beiträge: 71


Zitat :
Die Normale Steckdose sollte dann aber nicht mehr verwendet, sondern ein fester Einspeisepunkt gesetzt werden.
Eine Steckdose in der Garage wäre super. Mittelfristig hätte ich gerne ein Elektrofahrzeug. Außerdem hab ich meinen 3D-Drucker in der Garage. Für die Wohnung ist der zu laut und stinkt zu sehr.

BID = 1103335

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 7327

Wenn du einspeisen willst, dann lass erstmal deinen Zähler umtauschen, falls da noch kein dafür geeigneter drin ist

Und einen hohen Zaun oder eine hohe Mauer mit Stacheldraht obendrauf um das Grundstück und Waffen, Munition und Lebensmittel (Nudeln und Klopapier) und Trinkwasser

Was meinst du was deine Nachbarn machen wenn drei Tage der Strom weg ist und bei dir Licht brennt und die Waschmaschine läuft

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1103338

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Was meinst du was deine Nachbarn machen wenn drei Tage der Strom weg ist und bei dir Licht brennt und die Waschmaschine läuft
Im Winter leihen sie sich bei ihm die Brennstäbe des stillgelegten KKW aus, die er auch günstig bekommen hat.

BID = 1103387

elektrikum

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Beiträge: 71

Im Anhang findet Ihr die Spezifikation der Solar-Module (Spezifikation.jpg). Die Solar-Module sind inzwischen auf dem Dach. Eigentlich wollte ich eine Parallel-Schaltung. Jetzt sind aber alle 6 Panele in Reihe geschaltet. Die Montagefirma hatte gesagt, das geht nur in Reihe. Abgesehen davon, ob das nun stimmt oder nicht. Kennt einer von Euch einen MPPT Ladekontroller, mit dem ich die 6 in Reihe geschalteten Panele nun an meine 24V-Batterie anschließen könnte? Mein Volt-Meter zeigt an den beiden Leitungen, die vom Garagendach kommen 233,7 V an (Es ist 21. Oktober, 14:26 und bewölkt).

Viele Grüße
Elektrikum




BID = 1103398

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 7327

Und weiter ? Du machst doch eh was du willst, warum stellst du dann Fragen

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1103406

elektrikum

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Beiträge: 71

Was haltet Ihr von dem Laderegler
Victron MPPT 250/60 (Datenblatt siehe Anlage) für die 6 PV-Panele in Reihe?


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BID = 1103413

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12613
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Eigentlich wollte ich eine Parallel-Schaltung.
Bei 6 Modulen ist das nicht mehr sinnvoll. Du musst auch erst mal einen Wechselrichter finden, welcher dann diesen Strom ab kann.


Zitat :
Victron MPPT 250/60

Ist viel zu knapp bemessen. Wenn es richtig kalt ist, liegt die Leerlaufspannung locker über 250V.

Ein Hybrid-Wechselrichter, welcher die Batterie lädt, wenn gerade Überschuss da ist, wäre meine bevorzugte Variante.



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BID = 1103415

elektrikum

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Beiträge: 71


Zitat :
Ein Hybrid-Wechselrichter, welcher die Batterie lädt, wenn gerade Überschuss da ist, wäre meine bevorzugte Variante.

Weißt Du zufällig einen Hybrid-Wechselrichter, der auch konform zu VDE-AR-N 4105:2018-11 ist und nicht mehr als 600W liefert?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: elektrikum am 21 Okt 2022 21:19 ]

BID = 1103423

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12613
Wohnort: Cottbus

In der Leistungsklasse wird es schwierig. Viele Wechselrichter lassen sich aber per Software in der Ausgangsleistung begrenzen.
Eine Anlage mit so relativ viel Produktionskapazität auf 600W zu begrenzen, ist allerdings mehr als fragwürdig.



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.


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