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1 - Kampf dem Elektroschrott -- Kampf dem Elektroschrott




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  Servus!

Der Konsument hat leider den Unterschied zwischen "Preiswert" und "Billig" längst vergessen. Die großen Elektronikmärkte haben es uns ja schon vor 20-30 Jahren eingehämmert, dass "Geiz geil ist".

PREISWERT im korrekten Sinn ist ein Gerät, welches zwar in der Anschaffung teurer ist, als ein BILLIGES Gerät, dafür aber wegen langer Lebensdauer und guter Qualität auch seinen PREIS WERT ist. So z.B. mein Grundig Röhrenfernseher, der seit 24 Jahren ohne einen Ausfall täglich seinen Dienst tut - er war damals auch deutlich teurer, als die Billigheimer aus Fernost. Dafür erfreut er mich seit dem ersten Tag mit guter Qualität und Zuverlässigkeit. Dasselbe bei der Miele Waschmaschine W830, die wir mit 11 Jahren in 2006 bei einer Hausräumung ergattern konnten. Die noch vorhandene Kaufrechnung von 1995 sagte, dass diese WaMa einst 1.975 DM kostete, also heute rund 1000 Euro. Bestimmt gab es damals auch schon deutlich billigere Maschinen, aber diese würden heute, nach 26 Jahren, bestimmt nicht mehr laufen - die Miele tut's aber immer noch, einzige Reparatur mit 18 oder 19 Jahren waren die Stoßdämpfer.
Also, was ist "preis-werter", die Miele für rd. 1000 € geteilt durch 26 Jahre (weitere folgen bestimmt noch) = rd. 38,50 € p...
2 - Plattenspieler dreht sich (plötzlich) zu schnell ? -- Plattenspieler dreht sich (plötzlich) zu schnell ?
Will man ein wenig mehr investieren, ist auch ein alter THORENS als eine gute Wahl anzusehen. Die TD-160 Serie z.B. ist für erschwingliches Geld zu haben, besonders gut sind die Ur-Version und die Mk-II Version.
Auch gut, aber schon teurer sind die älteren Serien, wie z.B. TD-150, TD-124 usw. - aber gut!

Dagegen würde ich von dem, was heute unter dem Namen "Thorens" verkauft wird, die Finger lassen!

Ich selbst nutze seit ein paar Jahren einen TD-160 Mk.II von ca. 1978/79 mit einem ELAC ESG-896 (v.d.Hul-I-Nadel) zum täglichen Gebrauch. Der Plattendreher wird stets dem CD-Spieler klanglich vorgezogen!

Diese Billigheimer ohne Auflagekraft- und Antiskating-Einstellmöglichkeit sind die reinsten Plattenkiller, denn um die Nadel in der Rille zu halten, wird meist die Auflagekraft recht hoch eingestellt (2,5-3 g), zusätzlich drückt die Nadelspitze dann an die innere Rillenflanke wegen der fehlenden Antiskating-Einrichtung. Bei verwellten Platten kann es passieren, daß der Billigdreher die Platte nicht ohne zu springen abspielen kann.

Für 78 U/min habe ich einige richtig alte Plattenspieler, z.B. Dual 1008 aus 1961, Philips von 1955, Perpetuum-Ebner von 1958 - alle mit 4 Geschwindigkeiten u...








3 - Tonarm macht was er will -- Plattenspieler Universum F 2330
Servus!

Am Wichtigsten nach der Montage des neuen Systems ist selbstverständlich die korrekte Justage der Auflagekraft (soviel ich weiß, beim AT-95 sollten es je nach Tonarm 1,75 - 2,0 g sein), sowie unbedingt die korrekte Antiskating-Einrichtung.

Meistens ist an der Antiskating-Einrichtung eine Skala dran, welche auf den gleichen Wert zu stellen ist, wie das Auflagegewicht. Bei hochwertigeren Geräten ist sogar eine getrennte Skala für sphärische und elliptische Diamantnadeln, sowie für "Trockenläufer" und "Naßläufer" angebracht (wie bei meinem Thorens TD-160 Mk.II).

Das Auflagegewicht wird oft eingestellt, indem das Gegengewicht soweit herausgedreht wird, bis der Tonarm "schwebt". Anschließend wird die am Gewicht befindliche Skala auf 0(Null) gestellt, dann das Gewicht mitsamt der Skala bis zur vorgeschriebenen Auflagekraft gedreht (z.B. 1,75). Antiskating nicht vergessen!

Und ebenso darauf achten, daß der Plattenspieler absolut "im Wasser" steht! Also mit Wasserwaage überprüfen.

Außerdem:
Vor jedem Abspielen einer Schallplatte sollte diese mit einer feinen Carbon-Bürste gründlich gesäubert werden, ebenso die Diamantspitze der Abtastnadel! Verhindert Verschleiß und Verzerrungen.

4 - Langsamer Anlauf -- Plattenspieler Thorens TD280
Servus!

Da die Thorens Plattenspieler meist einen Wechselstrom-Asynchronmotor haben (der mit 10 oder 16 Volt Wechselspannung aus einem externen Stecker-Transformator gespeist wird), sitzt auf dem Motorpulley häufig eine Rutschkupplung, die verhindert, daß der Motor den Riemen sofort mit voller Wucht anzieht. Der Plattenteller hat üblicherweise bei Thorens auch ein heftiges Gewicht, diese Schwungmasse muß erstmal in Bewegung gebracht werden.

Eine Anlaufzeit von 5-10 Sekunden bis zur Soll-Drehzahl ist im normalen Rahmen. Dauert es erheblich länger, würde ich in der Reihenfolge prüfen:

- Riemen ausgeleiert? Achtung, Originalteil verwenden! Billige Nachbauten vermiesen den Spaß am hervorragenden Laufwerk!

- Rutschkupplung überprüfen: Riemen ab, Laufwerk ein. Motorpulley mit der Hand bremsen. Bleibt der Pulley schnell stehen, obwohl der Motor weiter dreht, ist die Rutschkupplung entweder zu schlaff justiert oder das Kupplungsmaterial (Filz?) ist am Ende.

Gruß
stego
(der einen Thorens TD-160 Mk.II sein Eigen nennen darf... ) ...
5 - Spur verstellt -- Videorecorder Philips VR285/02
Wenn ich mir diese Entwicklung anschaue, und vor allem, wie schnell das gegangen ist mit dem Verschwinden der Videorecorder, dann stelle ich fest, daß ich offenbar ein "ewig Gestriger" bin.
Weder DVD-Recorder noch HDD-Recorder besitze ich, keinen Digital-Sat-Receiver und auch keinen Flachfernseher - meine Geräte sind allesamt weit über 10 Jahre alt und erfreuen mich immer noch mit tadelloser Qualität!

Meine Videorecorder benutze ich häufig und regelmäßig. Überwiegend natürlich meine beiden Grundig VHS (GV440 von 1994 und GV740 von 1997), aber beizeiten auch mal den Beta, den Video 2000 oder den VCR-Longplay von 1977. Alle funktionieren noch recht gut.

Die paar Videorecorder, die es heute noch zu kaufen gibt, haben diese Bezeichnung eigentlich nicht mehr verdient. Wenn ich die Mechanik aus Lego oder Fischertechnik bauen würde, wäre diese bestimmt um einiges stabiler und robuster als diese Chinesenschachteln. Und die Elektronik wird ja absichtlich auf Garantiezeit + 3 Monate ausgelegt. Der Kunde will´s so. Alle 3 Jahre was neues und der Schrotthaufen wächst und wächst.

Ganz aussterben werden die Magnetband-Videorecorder bestimmt die nächsten zig Jahre nicht. Als Nischenprodukt werden solche Geräte mit Sicherheit immer mal angeboten werden, w...
6 - wie kann ich einen kofferplattenspieler reparieren? -- wie kann ich einen kofferplattenspieler reparieren?
Möglicherweise ist das Öl in den Motorlagern verharzt/klebrig geworden.

Dreht der Plattenteller mit der richtigen Geschwindigkeit? Oder zu langsam?

Evtl. sollten die Lager neu geschmiert werden.

Soweit ich erkennen kann, ist der Motorblock selbst ohne Gummipuffer am Chassis montiert, dadurch kann sich das typische Brummen über das Chassis ausbreiten, ist dadurch relativ laut zu hören. Muß kein Fehler sein, ein alter Perpetuum-Ebner-Plattenspieler aus den 50er-Jahren (in meiner Sammlung ) macht auch recht laute Geräusche.

Gruß
stego


Edit sagt noch:
Logischerweise darf man bei einem Kofferplattenspieler der 50-er/60-er Jahre nicht die Laufwerksqualität und Geräusch-Armut eines Spitzen-Laufwerkes (z.B. Thorens, Dual, etc.) erwarten! Die Ansprüche waren seinerzeit noch wesentlich geringer als heute, wo man es gewöhnt ist, daß ein CD-Spieler fast gar kein Laufgeräusch mehr erzeugt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 13 Nov 2007 12:12 ]...
7 - Was ist das für ein Teil -- Was ist das für ein Teil
Richtig, Mr. Ed!
Schallplatten klingen -mal gutes Equipment vorausgesetzt- selbstverständlich besser als CDs.

Die CD´s werden nur künstlich hochgeputscht in der Lautstärke und dadurch meinen die Leute, die Dynamik ist auch Wunder wie hoch!
Eigentlich kann man die *theoretische* Dynamik der CD nicht ausnutzen, bedenkt man mal, daß der Grundgeräuschpegel in einem normalen Wohnraum schon bei ca. 30 dB liegt. Bei 90 dB tut´s dann schon arg weh in den Ohren, also bleiben max. ca. 60 dB nutzbare Dynamik. Und das bringen gute Plattenspieler auch hin.

Im Gegensatz zu CD´s wird die Musik per Schallplatte nicht erst von der ursprünglichen analogen Form in eine digitale "gequetscht" (mit mehr oder weniger originalgetreuer Umsetzung), sondern einfach 1:1 analog in die Rillen gepresst. Ein guter Abtaster holt dann das, was in diese Rillen gepresst wurde, wieder nahezu 1:1 heraus. Das "harte" und "synthetische" am CD-Klang fehlt bei der Schallplatte, wodurch diese -zumindest für mich- auf meinem Thorens TD 160 Mk II mit ELAC 896 H Sp Abtaster wesentlich "musikalischer" klingt als ...
8 - Plattenspieler - Elta -- Plattenspieler - Elta

Eigenzitat:


Zitat : dl2jas hat am  5 Okt 2005 21:10 geschrieben :
Kurztip: RIAA Vorverstärker = Entzerrvorverstärker

Wird immer bei Plattenspielern Magnetsystem benötigt. Anderen Plattenspieler nicht kaufen, rausgeschmissenes Geld.

DL2JAS




Scheint mißverständlich zu sein.
Ich meinte, nur einen hochwertigen Plattenspieler mit Magnetsystem kaufen.
Finger weg von irgendwelchem Billigtrödel mit ganz viel PMPO.
Ich habe z.B. einen Dual CS 607 Halbautomat.
Wenn es eher die Oberliga sein soll, dann mal bei Thorens nachsehen. Von denen gibt es sehr viele gute alte Plattenspieler und auch aktuelle Modelle, laufende Produktion.

DL2JAS ...

Nicht gefunden ? Eventuell gibt es im Elektroforum Transistornet.de für Thorens Plattenspieler Zu eine Antwort
Im transitornet gefunden: Plattenspieler


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