Gefunden für natriumpersulfat lange tzdauer - Zum Elektronik Forum





1 - mit dem Ätzen anfangen (Fragen) -- mit dem Ätzen anfangen (Fragen)




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  Hallo Forum,
Ich bin neu Hier im Forum, Ich bin jetz ca. 13,5 Jahre alt. Ich intressiere mich sehr für Elektronik und Computer. Ich Würde gerne ein paar Platine ätzen (damit anfangen) Ich habe von einem bekannten, dieses Ätzset bekommen. Ich habe mich in das Thema schon hineingelesen und Mir ist auch Klar das Ich ein Paar Praktische versuche brauchen werde um es einigermaßen zu beherschen. Nun habe Ich trotzdem noch ein paar Fragen:

1. Kann Ich auch mit einem 500W Halogenstrahler problemlos belichten?
2. Reicht auch ein Tintenstrahldrucker mit Folie?
3. Wie lange ist das Ätzmittel (Natriumpersulfat) haltbar?
4. Sollte Ich anstatt von Natriumpersulfat, lieber EisenIIIChlorid nehmen?

Danke, schon mal im Voraus

mfg Elektrotrottel204

P.s: Ich kann mit Chemikalien umgehen, vonwgen ...
2 - Welche Entwickler & Ätzmittel gibt es u. welche sind empfehlenswert und leicht & günst. zu bekommen? -- Welche Entwickler & Ätzmittel gibt es u. welche sind empfehlenswert und leicht & günst. zu bekommen?
Mein Entwickler ist ca. 40 Jahre alt (hat jemand noch älteren? )
Den gab es früher um verstopfte Toiletten wieder frei zu bekommen in einer Kilodose für wenig Geld.
Früher habe ich auch mit Eisendreichlorid gearbeitet, aber das war eine ziemliche Sauerei; auch konnte man in der braunen Brühe nicht so gut sehen, wann alles weggeätzt war. Ich heize jetzt das Ätzbad mit Natriumpersulfat auf 55 Grad auf, dann dauert es nicht mehr ganz so lange.
Gruß
Peter ...








3 - Lagerfähigkeit von Photoplatinen und Ätzmitteln ? -- Lagerfähigkeit von Photoplatinen und Ätzmitteln ?
Hallo, meinst du mit "Ätzmittel" das NaOH, also zum Entwickeln? Oder die Lösung zum Ätzen?

NaOH sollte vor allem so gelagert werden, dass es nicht übermäßig viel Luftfeuchtigkeit aufnimmt, ansonsten hält es eigentlich lange.

Ist die Lösung allerdings bereits angesetzt hält sie nicht ewig. Da gilt dann vor allem: kühl und lichtgeschützt lagern (und wo du es sagst: unerreichbar fürs Kind!).

Das Basismaterial altert ebenfalls. Mit Bungardmaterial habe ich persönlich bezüglich der Lebensdauer allerdings ganz gute Erfahrungen, ein Jahr sind kein Problem, bei kühler und trockener Lagerung.
Ansonsten gilt: lieber nicht zu große Mengen kaufen, die man nicht in absehbarer Zeit verbrauchen kann.
Allerdings lagen bei mir auch jahrelang beschichtete Platten herum, die ich kürzlich benutzt habe, ohne Probleme.

Wie es mit dem Ätzmittel aussieht, kann man dir erst sagen, wenn wir wissen, was du benutzt. Über Natriumpersulfat meine ich gelesen zu haben, dass es auch nicht ewig hält (dazu bitte auf GeorgS warten, der kennt sich damit bekanntlich aus und wird vermutlich auch diesen Beitrag auseinandernehmen... , zurecht, bin chemikalisch eher un...
4 - Mein Lötstopp -- Mein Lötstopp
Ja, wie bereits erwähnt liegt der Grund für die Korrosion der Leiterbahnen vor allem bei der zu stark durchlässigen Fotomaske. Sonst sehen meine Leiterplatten so nicht aus. Zudem kam hier ja auch der nichtentfernte Kupfergrat an einer Seite dazu.
Das Basismaterial ist leider auch billiges Hartpapier einer Nonamefirma, mit Bungard-Material habe ich solche Probleme nicht, obwohl die Leiterplatte bis zu 45 Minuten im Natriumpersulfat hing. Das muss man sich mal vorstellen...
Ich ätze halt aktuell noch im Gurkenglas ohne Sauerstoffbläschen, Umwälzung und sonstigem Luxus. Da dauert das lange, stellenweise zulange .
Bald wird aber ein Schaumätzgerät angeschafft, das sollte schneller gehen

Ich übersprühe auch nicht gerne irgendwelche SMD-Bauteile.


Gruß


[ Diese Nachricht wurde geändert von: DonComi am 26 Okt 2008 18:58 ]...
5 - platinen ätzen anfangen -- platinen ätzen anfangen
Ich habe bisher sowohl die HCl + H2O2 Methode, als auch die Na2S2O8 Methode probiert.
Mit Natriumpersulfat war ich absolut unzufrieden:

- Muss erwärmt werden
- Lange Ätzzeit
- Nicht ergiebig
- Unterätzung
- Teuer

Vorteile der Säure Methode:

- Schnell
- Ergiebiger
- Keine Erhitzung nötig
- Absolut perfekte Konturen (ich arbeite meistens mit 10mil Leiterbahnbreite)


Aber dafür muss man mit HCl am besten unter einem Abzug arbeiten und höllisch aufpassen. Ich empfehle Natriumpersulfat, für Anfänger und unvorsichtige Leute. Ein Freund von mir arbeitet mit Natriumpersulfat und ist zufrieden, auch wenn er neidisch auf meine Ergebnisse ist. Aber er traut es sich nicht zu mit HCl zu arbeiten, ist ihm zu gefährlich. ...
6 - Verschärfte Gesetzeslage für Ätzchemikalien -- Verschärfte Gesetzeslage für Ätzchemikalien
Ich glaube ich muss noch schnell 25kg NaOH kaufen oder kann/soll ich meine Platinen in Essigessenz (25% lach ) oder
Toilettenreiniger ätzen?
Natriumpersulfat kann man ja lange lagern, aber Wasserstoffperoxid
zerfällt bei Lichteinwirkung und nach gewisser Zeit auch so.

Außerdem, müssten unsere tollen Minister und ihre Berater auch
Sauerstoff, Acetylen, Propan, Butan, Spiritus, Benzin, Heizoel und alle Spirituosen über 50% Alkoholgehalt verbieten.

Ab in den Müll mit solchen Gesetzen .

Wer diese Chemikalien zum Bombenbasteln kauft und sich das in den
"Kopf" gesetzt hat, der findet immer Quellen, die er anzapfen kann.

Ich fürchte auch, dass es bald nur noch wenige Hobbyelektroniker oder naturwissenschaftlich Interessierte gibt.
Hoffentlich stirb das Alles nicht ganz aus . ...
7 - \"Plastikkondom\" für PCBs -- \Plastikkondom\ für PCBs
cool danke, vom Pusterla hab ich noch nie was gehört, bei Distrelec sind wir allerdings auch schon lange kunden, haben dort auch schon oft gekauft, ua hab ich dort das Natriumpersulfat. die liegen auch ganz nah, und bei denen kann ich auch abholen
werd mir den pusterla mal anschauen ...
8 - Platinen bügeln oder belichten -- Platinen bügeln oder belichten
Hallo,

nach einigen experimentieren hier nun meine Methode:

Auch ich belichte mit einem Gesichtsbräuner (4x15W Röhren) 2,5 Minuten. Entwickelt wird mit NaOH exakt 10g auf einen Liter kaltes Leitungswasser. Da beim Auflößen des NaOH Wärme entsteht, hatt der Entwickler dann so 17-20°C. Ich habe mir dazu extra eine Waage für kleine Mengen ersteigert (max. 300g in 0,05g Schritten). Dies war notwendig da ich mit meiner Schätzmethode (ein gehäufter Teelöffel auf 1l Wasser) den Entwickler viel zu stark gemacht hatte und dadurch lauter Löcher im Kupfer hatte. Entwickelt wird dann so 1-2 Minuten. Halt so lange bis sich keine Schleier mehr ablösen. Dann kurz abspülen und in Natriumpersulfat (200g auf 1l Wasser) ca. 50°C geätzt. Wieder abspülen. Den restlichen Fotolack bekommt man mit Brennspiritus ganz gut ab. Die kleinsten Leiterbahnen waren 0,4mm breit. Auch Abstände in dieser Breite sind kein Problem. Ein bisschen SMD der 1206 Reihe hab ich auch schon gelötet. Das ging ebenfalls ganz gut.

Gruß Sven

PS: Das Layout drucke ich mit einem Tintenstrahler (HP Deskjet 930C) auf HP Transparentfolie. Dabei stelle ich im Treiber s/w ein und alles auf mehr Farbe (also dunkler, kräftiger etc.).

[ Diese Nachricht wurde geändert von: stepp64 am 11 Sep...
9 - Erwärmen des Ätzbades???Vorschläge, eigene Erfahrungen, etc. -- Erwärmen des Ätzbades???Vorschläge, eigene Erfahrungen, etc.
Hallo

Also, ich habe nicht alles gelesen. Aber ich schildere mal meine Erfahrungen (die mich einiges an Material und nerven gekostet haben)

Ich habe mir bei Dehner (falls dir das nichts sagt, Ein garten-bedarfs handel) Eine Ovale blumenvase gekauft. ist 15cm hoch, 15 cm breit und 4cm tief. (Perfekt halt).

Dann nehme ich mein Natriumpersulfat, wovon ich mir einen Liter mit der auf der Pakung(ja!!) beschriebenen Menge anmische. Dann Erwärme ich sie in der Mikrowelle (in der Vase) auf so ca 70°. (die VAse ist aus sehr dickem Glas und hält die Wärme sehr lange)
Dann gebe ich die Platinen rein(Automasse nicht vergessen, sonst ist die Ätzflüssigkeit schnell gesättigt), schmeiß noch ne Aquariumumwälzpumpe rein (mit ner Metallzentrierung, mal sehen wie lange die durchhält ) und dann kanns auch schon losgehen.

Habe das jetzt schon ein paar mal gemacht und bin mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Die Ätzflüssigkeit hält,und hält und hält......

Edit: Habe gerade die oberen Beiträge gelesen. Ich würde erst mal bei Dehner, oder Ikea nach einer geeigneten Blumenvase schauen. Das Mit dem Glas selber basteln wäre bei mir die Aller aller letzte Alternative gewesen. Es gibt (man muß sich nur a biss...
10 - Naturwissenschaften sind unerwünscht. (Terrorgefahr) -- Naturwissenschaften sind unerwünscht. (Terrorgefahr)

Was mich bei diesen Dingen aufregt, ist dass alle unter
Generalverdacht fallen, die Chemikalien zu Hause haben.
Demnach dürfte jeder, ja jeder, Bundesbürger unter Verdacht
stehen, damit Bomben zu bauen.

Das Natriumpersulfat habe ich bestellt um damit Platin zu
ätzen. Natriumhydroxid habe ich die nächsten Jahre noch
genug, sind noch ca. 375g von 1kg. Um den Photolack zu
entwickeln brauche ich ca. 2,5g in 250ml DHMO .
Ich weiß nicht, wann mein Vater das mal gekauft hat. Ist
bestimmt schon mehr als 20 Jahre her. Salzsäure ist auch
noch da, bestimmt auch schon mehr als 20 Jahre alt. Wurde
zum Löten von Dachrinnen benötigt.
Und so sammeln sich dann die Chemikalien, die alle einen
anderen Zweck dienen, als damit Sprengstoffe zu
synthetisieren.

Das Sprengstoffgesetz erlaubt Ausländern sogar bis zu 1kg
Schwarzpulver einzuführen, da gegen ist es einem
Bundesbürger unter Strafandrohung verboten 1g und weniger zu
besitze. Selbst das Öffnen von Knallern ist eine Straftat!

Wer es noch nicht wusste: Eine Bombe kann man im Baumar...
11 - Platinen ätzen -- Platinen ätzen
Vielleicht habe ich mich da unklar ausgedrückt: Er äzt natürlich nicht jeden Tag, vielleicht einmal im Monat, aber dicke Platten (100µm)

Und mein Opa erzäht in der Regel eingentlich keine Märchen. Ich gehe mal davon aus, dass es da wirklich keine Rückstände gibt.

Wie es denn das mit Salzsäure + Wasserstoffperoxid? Ist das praktischer und auch lange nutzbar? - Das wäre wirklich was für mich, weil ich fast jeden Tag was ätze.

Vielleicht gibt es ja eine praktische Alternative zu Natriumpersulfat bzw. Eisen3Chlorid. ...

Nicht gefunden ? Eventuell gibt es im Elektroforum Transistornet.de für Natriumpersulfat Lange Tzdauer eine Antwort
Im transitornet gefunden: Natriumpersulfat Lange


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