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| 1 - Schleifenimpedanz der Steigleitung in TN-System -- Schleifenimpedanz der Steigleitung in TN-System | |||
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| 2 - Gartenhaus und Erdung -- Gartenhaus und Erdung | |||
Gut geschrieben Teletrabi !
- Ganz so "easy" ist der Spannungsfall nicht anzusehen ! (Zumal ihn nicht nur VDE, sondern auch EVU vorschreiben !) Denn : Schleifenwiderstand setzt sich aus Formel : (Spannung zwischen unbelastetem Aussenleiter und PEN bzw.PE-Leiter minus Spannung bei eingeschaltetem Prüfwiderstand) durch Prüfstrom. Heisst also bei geringen Spannungswerten (also hohem Spannungsfall) wird der Schleifenwiderstand zu gross ! Ist der Schleifenwiderstand nicht so klein , dass bei einem Körperschluss der Abschaltstrom der vorgeschalteten Überstrom-Schutzteinrichtung fliessen kann , gibt es nicht unerhebliche Probleme ! Höchstzulässiger Wert der Schleifenimpedanz bekommt man , indem man die Nennspannung gegen geerdeten Leiter durch den Abschaltstrom der Überstrom-Schutzeinrichtung teilt. Es geht eigentlich immer darum, dass in TN- und TT-Systemen bei Auftreten eines Fehlers das Bestehenbleiben einer unzulässig hohen Berührungsspannung durch Abschlatung verhindert wird. - Bezgl. TT-System: Die Fehlerspannung am Anlagenerder Ra einschliesslich des Schutzleiters darf UL nicht überschreiten. Bei Einsatz von Überstrom-Schutzeinrichtungen ist der ... | |||
3 - Fi Schalter -- Fi Schalter | |||
| Auweia, ganz schon heftig ist die Diskussion geworden.
Nur schade fand ich das sich viele auf die VDE berufen haben, aber keiner sie zitiert. Das will ich mal nachholen: Zum Thema Feuchtraum/Trockener Raum: Findet sich in der Vde 0100 Teil 200 1998-06 Zitat: A.6.3 Trockene Räume sind Räume oder Orte, in denen in der Regel kein Kondenswasser auftritt oder in denen die Luft nicht mit Feuchtigkeit gesättigt ist. ANMERKUNG: Hierzu gehören z. B. Wohnräume (auch Hotelzimmer), Büros; weiterhin können hierzu gehören: Geschäftsräume, Verkaufsräume, Dachböden, Treppenhäuser, beheizte und belüftbare Keller. Küchen in Wohnungen und Baderäume in Wohnungen und Hotels gelten in bezug auf die Installation als trockene Räume, da in ihnen nur zeitweise Feuchtigkeit auftritt. A.6.4 Feuchte und nasse Räume sind Räume oder Orte, in denen die Sicherheit der Betriebsmittel durch Feuchtigkeit, Kondenswasser, chemische oder ähnliche Einflüsse beeinträchtigt werden kann. ANMERKUNG: Hierzu können z. B. gehören: Großküchen, Spülküchen, Kornspeicher, Düngerschuppen, Milchkammern, Futterküchen, Waschküchen, Backstuben, Kühlräume, Pumpenräume, unbeheizte oder unbelüftbare Keller, Räume, deren Fußbö... | |||
| 4 - Spannungsfall zu hoch -- Spannungsfall zu hoch | |||
| Laut Threadersteller handelt es sich um ein TT-System, das durchgängog mit 30mA-RCDs ausgetattet ist.
Daraus folgt, dass der Fehlerschutz über die RCDs erfolgt, wozu ein Strom von 30mA + ein bisschen Sicherheit fließen muss. Das sollte hier gegeben sein. Damit ist bei für in Ordnung befundenen RCDs das Thema Fehlerschutz und das Thema Abschaltzeit bereits erledigt. Zumindest für die Anlage hinter dem FI. Das Thema Spannungsfall kann man so oder so angehen. Wenn sich bei Vergleich der Werte von Einspeisepunkt und Verbrauchsstelle höhere Verluste in der Wohnungsinstallation ergeben, sollte diese bei Gelegenheit überarbeitet werden, sonst fängt früher oder später etwas an zu kokeln. Ich persönlich würde dann wirklich eine orientierende Niederohmmessung zwischen Verteiler und Verbraucher durchführen, indirekte Messungen wie die des Schleifenwiderstands können einen völlig vom Weg abbringen. Liegt das Problem eher im Vorzähler- oder Hauptleitungsbereich, müsste man wirklich mal am HAK messen (lassen) und dann weitersehen. Das ist aber bisher "geraten", weil keine Werte bekannt sind. ... | |||
| 5 - Abschaltzeiten Endstromkreise TN / TT Netz - Gründe -- Abschaltzeiten Endstromkreise TN / TT Netz - Gründe | |||
| Hallo zusammen,
ich hätte da mal eine Frage zum Thema Abschaltzeiten im TT und im TN Netz. Warum fordert die DIN für Endstromkreise im TT Netz eine niedrigere Abschaltzeit als im TN System? Die 0,4s im TN Netz habe ich so hergeleitet, dass wenn ein Fehler Auftritt und der Mensch zu diesem Zeitpunkt das Gehäuse berührt, aufgrund des Körperwiderstandes nur 170mA fließen können und diese 170mA unterhalb der Schwelle fürs Herztkammerflimmern liegt, wenn sie nicht länger als 0,4s ansteht. Warum aber im TT Netz 0,2 Sekunden? Ich bin auf eure Antworten gespannt. ... | |||
| 6 - Umbau meiner alten Elektroinstallation !!! -- Umbau meiner alten Elektroinstallation !!! | |||
Ich sehe Dir ja gerne nach, daß Du ob Deiner beschränkten Fachkenntnis nicht übersehen kannst, was Du da behauptest.
Und zwar nicht nur in Bezug auf die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme. Sondern eben vor allem im Hinblick auf die Netzform. Gasinnenleitungen sind WEDER als Erder NOCH als Erdungsleitungen zulässig. Und auch noch nie gewesen. Daher ist das entweder unwahr (was nicht unbedingt heißen muß, von Dir erfunden, sondern schlicht auf mangelnde Erkenntnisse über ein doch etwas komplexeres System zurückzuführen) oder ein grober Murks (egal, durch wen ausgeführt. Erfolgte Auslösungen im Fehlerfalle sind übrigens KEIN ausreichender Nachweis! Weder über die Wirksamkeit (wie hoch war denn dabei die auftretende Berührungsspannung und die Abschaltzeit?) noch über die nötige Zuverlässigkeit der Schutzmaßnahme. Hinweis zum Nachdenken: Welche tatsächliche Netzform ergibt sich, wenn man im OG ein lokales TT mit "Erdung" an der Gasleitung errichtet und im EG ein TN-C mit korrektem PA besteht??? Na, dämmerts...?
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| 7 - Abischerung Haushalt bei 120V ?? -- Abischerung Haushalt bei 120V ?? | |||
| Hallo neuling_unwissend,
im Prinzip hört sich das alles brauchbar an. Ob es den örtlichen Vorschriften entspricht, kann man nicht sagen. Schon gar nicht ohne Kenntnis des Landes! Welche Steckernorm gilt denn dort? 30A ergeben bei 120V ein3 Leistung von 3,6kW, das entspricht einem ganz normalen hiesigen Stromkreis mit 16A bei 230V. Es müssen dann allerdings entweder die Steckdosen und Stecker auch für 30A zugelassen sein oder sich in den Steckdosen oder in den Steckern weitere Sicherungen befinden (in britischen Steckern z.B. sind solche, von max. 13A). Außerdem muß der Leitungsquerschnitt für diesen Strom ausreichend sein (im Detail hängt er noch von Länge, Leitungstyp, evtl. Häufung und auch der örtlichen Raumtemperatur ab). Kritisch im Hinblick auf die Sicherheit könnte die Verwendung ausländischer Geräte über Adapterstecker sein, wenn nicht die Adapter oder die Steckdosen zusätzliche Sicherungen enthalten. Was den Personenschutz angeht: In Europa wäre eine Abschaltzeit von 3 sec. viel zu lang, daher unzulässig, weil gefährlich. Das kann aber in Ländern mit 120V ganz anders aussehen (siehe obige Rückfrage). Generell ist es bei niedrigeren Spannungen und höheren Bemessungsströmen auch technisch schwie... | |||
| 8 - Berührungsspannung -- Berührungsspannung | |||
Zitat : Zitat : Es bildet sich ein Spannungsteiler: Im TN liegt dann am Gehäuse bis zur Abschaltung rund die halbe Strangspannung an, also im üblichen Falle 115V gegen Erde. Das verstehe ich noch nicht ganz, wo liegen denn dann die anderen 115V an? Ein Spannungsteiler setzt doch eine Reihenschaltung voraus? Richtig! Und genau die besteht ja. Im TN stellt ein solcher vollkommener Körperschluß (unter "Körper" versteht man hier NICHT den menschlichen, sondern das leitfähige Gerätegehäuse) einen Kurzschluß dar. Er wird gebildet über den Außenleiter (L) vom Trafo/Generator zur Fehlerstelle als Hinweg und erst den Schutzleiter (... | |||
| 9 - Jetzt kann ich beruhigt schlafen...(E-check bestanden ) -- Jetzt kann ich beruhigt schlafen...(E-check bestanden ) | |||
| Tja, ich weiß im Moment auch nicht, was es da nicht zu verstehen gibt.
Denn ich habe es (im Gegensatz zu Dir) doch eigentlich klar formuliert! Also: Ob abgeschaltet wird oder nicht, ist unbestimmt! Kann sein oder eben auch nicht. Weiß ja keiner, ob die Abschaltbedingungen erfüllt sind. Oder vielleicht ne andere Schutzmaßnahme als Schutz durch Abschaltung greift. Entscheidend ist aber, daß innerhalb der höchstzulässigen Abschaltzeit die Berührungsspannung bis zur Nennspannung des Systems gegen Erde betragen darf. Danach eben nicht mehr als die höchstzulässige verbleibende Berührungsspannung. Wenn abgeschaltet wurde, ist die Berührungsspannung natürlich im Normalfall praktisch komplett weg. Aber wer sagt Dir, daß z.B. rechtzeitig abgeschaltet wird??? Könnte ja z.B. TN-System mit Schutz nur durch Überstromschutzorgane sein und durch eine zu lange Verlängerungsleitung steigt die Auslösezeit des Überstromschutzorgans. Im Gegenzug fällt aber die Berührungsspannung auf etwa die Hälfte der Nennspannung gegen Erde. So - und nu, schöne bunte Kuh...?
Unabhängig davon: Wenn Deine Aussage | |||
| 10 - Auslösezeit FI in Abhängigkeit der Leitungslänge -- Auslösezeit FI in Abhängigkeit der Leitungslänge | |||
| Der Leitungswiderstand ist bei der berücksichtigung der abschaltzeit beim Einsatz eine FI in der Regel vernachlässigbar.
Wichtig ist im TT-System der Erderwiderstand, aber auch der ist bei einsatz von 30mA Typen selten ein Problem. ... | |||
| 11 - E-Herd (Drehstrom) getrennt absichern - Pflicht? -- E-Herd (Drehstrom) getrennt absichern - Pflicht? | |||
| Hallo wweidner,
Zitat : wweidner hat am 8 Mär 2007 19:24 geschrieben : Wenn eine Neuinstallation bevorsteht so ist in DE auf jeden Fall im BAD bzw. in Nassräumen ein FI mit 30mA Vorschrift. Alle anderen Räume sind davon nicht betroffen. Im Bad ist ein FI mit <= 30mA nach Norm. Mit Feuchtraum hat die FI Pflicht nicht immer zu tun. Ein nicht Bewohnter Keller ist ein Feuchtraum. Ein FI ist im TN-System dort nicht Pflicht. Für Schukosteckdosen im Garten ist ein FI Pflicht. Wenn Garage, Keller Steckdosen für Geräte im Garten verwendet werden FI einbauen. Für Landwirtschalft ... ist FI Pflicht. Hager Info Seite 5 http://www.hager.de/e-volution/file.....s.pdf IM TT-System ist in der Regel die Abscha... | |||
| 12 - FI in landwirtschaftlichem Gebäude? -- FI in landwirtschaftlichem Gebäude? | |||
hm?? Bisher in der Firmen-Hälfte dann also TT ohne FI?!? Entweder die Installation dort ist lebensgefährlich oder das Gebäude steht auf einem Erzberg oder es ist doch nur ein TN-S-System (separater Schutzleiter, aber zumindest im Hausanschluss/Zählerschrank mit dem N verbunden, ggf. auch auf Teilstrecken als PEN-Leiter zusammengefasst). Für die armen Tierchen jedenfalls
TN-S lässt sich aber ohne allzuviel Aufwand dann umbauen. Brücke zwischen PE und N raus, FI rein, Erdungswiderstand bzw. Berührspannung und Abschaltzeit checken, fertig. Andere Frage - lohnen sich denn überhaupt zwei Zähler/EVU-Anschlüsse?!? Soll die Scheune dann vermietet werden? Oder warum bezahlt man doppelte Anschlüsse?!? Was den FI betrifft - lieber 2x 40A-FI's verbauen als einen 63er. Kommt preislich beinahe auf's gleiche raus.... |
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