Saba Transeuropa G Kofferradio

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: kein Sender mehr zu empfangen

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Sonstige Saba Transeuropa G Kofferradio --- kein Sender mehr zu empfangen
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BID = 1049029

Furbie

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Hallo,
nochmals am R422 sollten 3,8V anliegen es sind aber nur 0,7 V da liegt doch etwas nicht richtig??
Ach ja, den T402 BC308B hab ich nochmals geprüft er wäre lt. Messgerät ok.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Furbie am  8 Feb 2019 21:38 ]

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BID = 1049138

mlf_by

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Soooo, neue Woche neues Glück^^. Bei mir baut sich nur grad so etwa ein halbes bis dreivierteltes Jahr Ärger auf ... entsprechend versuche ich derzeit parallel Schadensbegrenzung zu betreiben indem ich mein Faxgerät mit einem Blatt Papier nach dem anderen quäle.


Zitat :
am R422 sollten
Mmmmh ... gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten: entweder
a) du hast diesmal versehentlich "am falschen Ende" des R422 gemessen, oder
b) irgendein Bauteil im NF-Zweig hat nur eine Stunde gehalten und nibbelt grad ab bzw. ist kürzlichst abgenibbelt.

Mir ist übrigens noch eingefallen, daß ja der T402 anscheinend auch erst vor kurzem getauscht worden ist. Soviel zu dem Thema "als letztes haben wir ...".

Ein grundsätzliches Problemchen ist, daß man "schlicht" durchgehend von Anfang bis Ende kontinuierlich "den gleichen Stiefel" fahren muß. Man muß sich da "schlicht" sein eigenes Prüfschema ausdenken, dieses aufschreiben und dann ausnahmslos nach dem vorgehen. Jede Änderung usw. muß notiert werden, jede Auffälligkeit usw. ebenso. Nur so kann man seine Schritte -und- die Messergebnisse zurückverfolgen. Und das zugrundeliegende muß immer gleich sein; ansonsten kommt man in Teufels Küche (oder/und rennt auch mal einen halben Tag einem nicht existierenden Fehler hinterher).

Bei dem Gerätchen könnte das z.B. heißen, daß alle Messwerte aus dem NF-Verstärker mehr oder weniger Mumpitz sein könnten, solange nicht stur mit z.B. exakt 9,0V Eingangsspg. und 1kHz-Sinussignal mit 300 mVpp (? - du hast ja nachgeforscht) am TB-Eingang gemessen wird (und ohne Rauschen oder gar Sendersignal von der ZF-Stufe her ...).


Zitat :
Der T4xx lt. Messgerät OK
Könntest du das bitte noch etwas weiter ausführen?. Kann ja alles heißen; von Diodentest ok über hfe-Messung ok bis hin zu Komponententester malt ein schönes Bild oder genauso Transistortester sagt ok.


Und ich will dich natürlich nicht bis Ostern an dem Verstärkerchen festnageln. Es sind nur die Fehlermeldungen i.a. immer sehr "relativ". Blödes Beispiel: Kunde sagt - die Glotze lässt sich nicht einschalten; Techniker sagt - Blödsinn, schaltet wunderbar ein, kommt nur kein Bild ...

Wenn du mal zwischendrin kurz Abstand von der NF-Stufe brauchen solltest^^, dann könntest du schonmal einen etwa 3m langen Fetzen alten ~1,5qmm -Installationsdraht oder Lautsprecherlitze o.ä. raussuchen.

Die ZF-Stufe und der FM-Zweig scheinen ja eigtl. einwandfrei zu funktionieren; zumindest behaupten das die Messwerte an den Testpunkten.
Wenn da irgendein Filter ect. verstimmt sein sollte, hätten wir sowieso ein ganz anderes Problem. Vonwegen Prüfgeräte dafür.
Also gehen wir in Bezug auf ´isse nix Ukw-Sender dudeln´ lieber erstmal von einem komplett simplen Fehler aus.

Hast du schonmal rausgefunden, wo die Teleskopantenne in die Schaltung reingeht (hab ich noch nicht so recht)? Teleskopantennen sind zudem dafür bekannt, daß sie öfter nur noch wie Antennen ausschauen - aber trotzdem nichts (mehr) empfangen; was tut die deinige? Was "passiert" wenn du den vorher gesuchten Litzen-Fetzen in einer Art primitiven ´Ukw-Faltdipol´ an den 240Ohm-Eingang des Gerätchens anstöpselst?

Wenn daß noch nicht "dudeln" lässt, dann piepse doch mal (ohne Spg.-Versorgung) die mind. 2 Antennensignalwege (auf dem Schaltplan linke Seite) komplett durch bis zum Eingangsübertrager L101 / L102. Einmal vom ~C99 weg. Und von C30/C19 weg das gleiche; dieser Weg führt zudem noch über einen "U6" genannten Schaltkontakt - der selbstverständlich keinen Widerstand in einem riesengroßen Ohm-Bereich haben darf, weil ... bin grad zu faul nachzuschauen wieviele mV von der Antenne kommen bei einem Eingangspegel von viell. 60 dBµV an 50 Ohm (und die Teleskopantenne hat eher sogar noch eine Impedanz i.H.v. 2 kOhm) ... also "viiieeeel".

Und wenn du da ggf. noch den Übertrager selbst bzw. weiter bis zum T101 messen wolltest /müsstest, -unbedingt! Klamotten mit hohem Polyester-Anteil vermeiden, und jew. vorher nochmal die statische Aufladung loswerden-, solche (U)HF-Transistoren sind nicht selten übelst ESD-empfindlich.

 

  

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BID = 1049142

Furbie

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Hallo,
also ich habe sämtliche Messungen ohne Eingangssignal durchgeführt. Am R422 liegen 0,80V auf beiden Seiten an. Mein Tester siehe Bilder. Ich habe die Leitung der Stabantenne über die Schalter U und AFC bis Eingang FM-Tuner verfolgt bzw. durchgepiepst. Das Signal liegt auch auf der Abschirmung bzw. Masse??
Anbei mal ein paar Bilder.
















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BID = 1049180

mlf_by

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Der gute "LCR-T4"

Die Messung vom R422 bzw. Kollektor des T402 ist eine Gleichspannungsmessung, oder? Dann können die 0,8V eigtl. nur rückwärts über den R421 kommen; kannst den ja kurz mal testweise einseitig hochheben. Der C418 ist i.O.?

Ist die D401 eigtl. grad drin oder draußen; und der C423?
Um da 3,8V messen zu können, muß m.M.n. irgendein Audiosignal vorhanden sein, also bspw. von der TB-Buchse her.
Hast du vielleicht ab und zu während dem messen Masseprobleme? Nicht alles was wie Masse ausschaut, ist auch Masse. Ähm, deine Krokoklemmen sind sicher in Ordnung?
Taste U + K1 gedrückt?

Hast du jetzt eigtl. den T404 -und- den T405 schonmal auf annähernd gleiche Werte hin überprüft? Bei denen könnte es reichen, wenn du nur die Litze zur Basis hin von der Schaltung löst, und ansonsten BCE fliegend mit dem LCR-T4-Tester verbindest.


Zitat :
Ich habe die Leitung der Stabantenne über die Schalter U und AFC bis Eingang FM-Tuner verfolgt bzw. durchgepiepst. Das Signal liegt auch auf der Abschirmung bzw. Masse??
Letzteres ist schon ok; 100 MHz sind halt doch was anderes wie Gleichspannung beim "durchpiepsen". Du kannst da praktisch jew. kaum über 0 Ohm messen?

Moment mal ... wer sagt eigentlich daß die Teleskopantenne (auch) für Ukw-Empfang ist?

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BID = 1049265

Furbie

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Hallo,
ohne den R426 hab ich mit Gleichstrommessung ca. 20,4 V
den C402 hab ich gegen einen Elko 470uF gewechselt da nur ein 220uF drin war die D401 war bei den Messungen drin. Die beiden T404 und T405 haben HFE 147 111mV uF, und HFE102 121uF
Ich hatte bei sämtlichen letzten Messungen nur die U Taste gedrückt ohne ein Signal einzuspeisen. Die Masse nehme ich eigentlich immer am Gehäuse von der ZF wo auch die Abschirmung der Antenne angelötet ist. Die Kabel sollten eigentlich ok sein.

Gruß Micha

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BID = 1049280

mlf_by

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Holla die Waldfee ... ist deine Tastatur besoffen?


Zitat :
Die Masse nehme ich eigentlich immer am Gehäuse von der ZF wo auch die Abschirmung der Antenne angelötet ist.
Immer den gleichen Massepunkt nehmen ist schonmal gut!


Zitat :
ohne den R426 hab ich mit Gleichstrommessung ca. 20,4 V
Ähm, ich meinte den R421 - der ist auf dem Schaltplan vom Transistor T402 aus gesehen rechts das 4.te Bauteil; der R426 ist ja vom unteren Endstufen-Transistor T405 aus gesehen links das 2.te Bauteil.

Aber egal welchen Widerstand du hochgehoben hast, m.M.n. dürfen weder mit dem R421 noch mit dem R426 hochgehoben eine "soooo" hohe Spg. gemessen werden können.

... nicht nur das, >>> dein Messgerät misst wohl grad komplett Mist. Denn mit einer Versorgungsspannung von 9 Volt DC können ganz und gar bestimmt niemals regulär irgendwo 20,4 Volt DC zustandekommen. Die Frage ist nur, wie dieser Anzeigewert entstehen konnte - ist evtl. die Batterie des DMM leer? Daß das DMM in die Elektronik-Jagdgründe gegangen wäre, kann gottseidank nicht gar so schnell vermutet werden; dafür sind die Gerätchen dann doch zu robust. ...?


Zitat :
den C402 hab ich gegen einen Elko 470uF gewechselt da nur ein 220uF drin war
Mmh, der C402 ist auf dem Schaltplan der Elko direkt unterm Vorverstärker-Transistor T401 - der soll 1µF haben; gemeint war der Elko C418, ist vom mittigen T402 aus gesehen rechterhand das 6.te Bauteil - und soll lt. Schaltplan 250µF haben (also 220µF wären auch noch ok, 250µF sind kein allzu gebräuchlicher Wert).


Zitat :
Die beiden T404 und T405 haben HFE 147 111mV uF, und HFE102 121uF
Dann könnten die beiden Dingerchen am Leben sein.
Die mit "uF" bezeichnete "Vorwärtsspannung", also der Spg.-Abfall über die Diode(n) im Transistor erscheint zwar mit 111 bzw. 121 Millivolt etwas niedrig - aber zum einen sind das Germaniumtransistoren, und zum zweiten kann auch eine leichte Fehlmessung nie ganz ausgeschlossen werden solange die T´s noch halb in der Schaltung hängen. Die ohne Not komplett auslöten wäre aber auch Schwachsinn, weil dann nicht klar wäre ob sie dabei evtl. durch den Temperaturstress beim löten abnibbeln.
Die hfe 147 zu hfe 102 könnten auch noch ok sein; die Abweichung liegt noch bei ~30%. Dazu kommt, daß pnp-Transistoren wohl meistens etwas schlechtere Verstärkungswerte wie ihre npn-Komplementärtypen aufweisen - und auch noch daß diese Werte vermutlich mit dem LCR-T4-Tester produziert wurden. Da sind wir dann halt bei den Feinheiten des jeweiligen Messgerätes; der Transistor-Tester ist verflixt gut, aber bedingt durch seine besonders transistorschonende Messmethode gibt er m.E.n. auch ziemlich gerne viel zu niedrige hfe-Hausnummern an.


Zitat :
Die Kabel sollten eigentlich ok sein.
Nur als Glaskugelguck-Hinweis: "eigentlich" ist ein schönes Wort - meine original Ende der 1980´ger /Anfang der 1990´ger Jahre noch für teure D-Mark in einem klitzekleinen Elektroladen (und damit noch vor China-Import-Zeiten) gekauften Krokoklemmen funktionieren "eigentlich" immer noch alle einwandfrei. Bis ich dann doch wieder mal eine Strippe ins Eck feuere ... natürlich nicht ohne sie Wochen später wieder in meinen Mess-Strippen-Pool zurückzuholen.
Die Dinger verlangen schlicht grundsätzlich besondere Aufmerksamkeit. Das Krokomaul neigt generell zu Kontaktfehlern, und die Leitungen sind -zumindest bei meinen- original wohl mit den Zähnen abisoliert und allerhöchstens mit einer Nagelfeile "gecrimpt" worden.
Den Überzieher bekommt man beschädigungsfrei runter (und auch wieder rauf) indem man das Maul an z.b. einen Bleistift klemmt ...

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BID = 1049350

Furbie

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Hallo,
es lag wohl nicht am Messgerät sondern am Ableser, ich habe den R421 entfernt und nochmals gemessen diesmal mit zwei Geräten auf der einen Seite sind es 8,7V und auf der anderen ca. 16,5mV

Mit dem Elko meinte ich den C418 wie du richtig erkannt hast.

Deine Vermutung mit den Messkabeln bzw. Krokoklemmen halte ich für richtig, besorge mir neue von Hirschmann oder vergleichbares.

Ich habe jetzt mal über einen kleinen Messsender der mit 88,1 MHz sendete und an meinem iPad angeschossen war versucht etwas auf dem Saba zu empfangen, und siehe da es funktionierte. Aber der Empfang war mit viel Rauschen verbunden und nicht sonderlich stark. Ich musste die Lautstärke schon bis fast Anschlag drehen damit es laut genug war.Ich hatte auch noch ein Blaupunkt Derby 691 in der Nähe stehen mit dem ich dies sauber empfangen konnte.
Gruß

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BID = 1049357

perl

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Zitat :
solche (U)HF-Transistoren sind nicht selten übelst ESD-empfindlich.
Ja, und selbst wenn sie i.A. sind, können sie sich gleichstrommäßig noch normal verhalten.

Wenn du noch eine andere Transistorquietsche hast, könntest du mal versuchen die aus den Tunern kommende 10,7MHz dem ZF-Verstärker des jeweils anderen Geräts zuzuführen.
Da ist zwar nix genaues, aber so erfährst du wenigstens, ob der Tuner oder der ZF-Verstärker/Demodulator defekt ist.

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BID = 1049377

Furbie

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Hallo,
der Vorschlag ist für mich wahrscheinlich nicht zu realisieren da ich keine Unterlagen zu dem anderen Radio habe und ich auch leider nur begrenzte Kenntnisse habe. Aber ich hatte eben den Belkin Mini UKW-Sender auf das verlängerte Kabel der Stabantenne gelegt und siehe da der Ton war klar und laut sobald ich mit dem Drehko richtig abgestimmt hatte.

Gruß Micha

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BID = 1049394

perl

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Wohnort: Rheinbach


Zitat :
ich hatte eben den Belkin Mini UKW-Sender auf das verlängerte Kabel der Stabantenne gelegt
Brutal!
Nur sagt das leider fast nichts über die Fehlerursache aus.

Ich hatte schon befürchtet, daß dein oben erwähnter Meßsender gar keiner ist.
Ein Meßsender zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass sich mittels eines genauen Abschwächers kleine und kleinste Leistungen definiert einstellen lassen.
Für 10,7MHz kann man solche Abschwächer noch ganz gut selbst bauen, aber bei 100MHz wird es schon einigermassen schwierig sicherzustellen, dass der Aufbau sich wie gewünscht verhält.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 17 Feb 2019 18:49 ]

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BID = 1049498

Furbie

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Hallo zusammen,
der Übertäter war der T101. Das Teil läuft wieder. Vielen Dank nochmals für die Hilfe.

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