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Frage zu 380 V Drehstrommotor mit Kondensator Rechts und Linkslauf Suche nach: kondensator (17593) |
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BID = 606154
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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Ein 500-Watt-Motor hebt eine Last von 500 kg in zehn Sekunden einen Meter hoch. Mit allerlei Reibungsverlusten braucht er dazu vielleicht 20 Sekunden. Darauf würde ich die Untersetzung auch auslegen. Wenn das jetzt nicht klappt, liegt das einzig daran, dass jemand nicht rechnen kann. Einfach einen 4-fach leistungsfähigeren Motor einzusetzen, löst das grundlegende Problem nicht und schafft gegebenenfalls neue.
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor) |
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BID = 606162
Hupelmann Neu hier

Beiträge: 23 Wohnort: Ankum
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@ Sam
Die wiederholte Frage nach dem Kondensator hat den Hintergrund....
Zitat :
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Verwendung von Motorkondensatoren.
Wann Anlaufkondensator ? Wann Betriebskondensator ?
Viele Anwender haben Probleme damit zu entscheiden, ob sie nun einen Anlaufkondensator oder einen Betriebskondensator benötigen. Oftmals werden deshalb irrtümlicher Weise Anlaufkondensatoren eingesetzt, obwohl ein Betriebskondensator richtig gewesen wäre. Die Folge ist, dass die Anlaufkondensatoren unmittelbar ihren Dienst versagen.
Grundsätzlich gilt: Anlaufkondensatoren werden nur im Moment des Anlauf eines Elektromotors an Spannung gelegt und unmittelbar nach dem Anlauf von der Spannung getrennt. Bleiben diese an Spannung erfolgt ein rascher Ausfall des Kondensators.Betriebskondensatoren bleiben zu 100% der Zeit mit der Motorwicklung und der Spannung verbunden.
Warum das so ist wollen wir nun kurz erläutern.
In der Regel werden an Einphasen-Asynchronmotoren Betriebskondensatoren verwendet. Diese erzeugen eine Phasenverschiebung und somit einen Drehmoment, was die grundsätzliche Voraussetzung dafür ist, dass sich dieser Einphasenmotor überhaupt dreht. Auf diesen Kondensatoren sind dann manchmal Hinweise wie z.B. DB (für Dauerbetrieb) oder ED 100% ( Einschaltdauer 100%) zu lesen. Da Motorkondensatoren aber aus allen Ländern kommen sind diese Angaben durchaus nicht immer vorhanden.
Deutlich seltener sind Einphasenmotoren, die nur mit einem Anlaufkondensator auskommen. Dieser dient dann nur in der Startphase dazu dem Elektromotor einen „Kick“ in die richtige Richtung zu versetzen. Unmittelbar nach dem Start werden diese Kondensatoren durch einen, wie auch immer gearteten, Mechanismus ein- oder zweipolig von der Spannung getrennt. Diese Mechanismen können z.B. Fliehkraftschalter oder s.g. Anlaufrelais sein (i.d.R. ein schwarzer Kasten mit drei Anschlüssen). Letztere erkennen das Absinken des Motorstroms nach dem Hochlauf (zumeist mittels stupider Heizschlange) und schalten den Anlaufkondensator entsprechend ab. Unterbleibt diese Abschaltung (z.B. weil diese Mechanismen defekt sind), erfolgt kurz danach auch der Ausfall des nicht abgeschalteten Anlaufkondensators, der sich dann zumeist mit einem Getöse und stinkend in das Kondensatoren-Paradies verabschiedet. Bitte prüfen Sie deshalb, noch bevor sie einen defekten Anlaufkondensator austauschen, ob die Abschaltautomatik funktionstüchtig ist.
| Quelle http://www.elosal.de/ratgeber/trmot.....de016 |
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BID = 606164
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Offtopic :
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Zitat :
| Die wiederholte Frage nach dem Kondensator hat den Hintergrund.
.... | Was du da zitierst, nennt man Eulen nach Athen tragen ... |
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BID = 606167
Kleinspannung Urgestein
     
Beiträge: 13393 Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Hupelmann schrieb am 2009-05-05 19:21 :
Die wiederholte Frage nach dem Kondensator hat den Hintergrund....
Zitat :
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In der Regel werden an Einphasen-Asynchronmotoren Betriebskondensatoren verwendet.
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Zitat :
| erstmal die Daten zum Motor....
Spannung : 380-420 V
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Fällt was auf?
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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)
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BID = 606172
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Sehe ich das richtig, ihr drückt mit der Spindel?
Grumpf!
Wie arbeitete denn der Original-Antrieb?
(Spindel mit Handkurbel?) Auch auf Druck?
Ist das vom Motor entfernte Ende der Spindel fliegend?
Für so was wurde übrigens mal das Trapezgewinde Erfunden.
Georg
PS
Noch deutlicher, weil du vermutlich perls Anmerkung
nicht verstehst:
Du brauchst überhaupt keinen Kondensator,
da du einen Drehstrommotor hast!
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 606174
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Noch genauer:
...weil Du einen Drehstrommotor UND ein Drehstrom-Versorgungsnetz hast.
Aber die Elektrik ist immer noch der absolute Nebenkriegsschauplatz Eures Projekts!
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BID = 606181
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Offtopic :
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Zitat :
| Noch genauer:
...weil Du einen Drehstrommotor UND ein Drehstrom-Versorgungsnetz hast. | und weil den meisten der hiesigen Ratgeber das zitierte so vertraut ist, dass sie diesen Artikel leicht hätten selbst schreiben können. |
Zitat :
| | Aber die Elektrik ist immer noch der absolute Nebenkriegsschauplatz Eures Projekts! |
Eben!
Also beantworte bitte erstmal sam2s Fragen, bevor du uns Selbstverständlichkeiten lehrst.
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BID = 606322
Hupelmann Neu hier

Beiträge: 23 Wohnort: Ankum
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So. Nächster versuch. Jetzt schreib ich den Text zum 3 ten mal.
@ All.
Ich wollte niemanden etwas lehren.
Im gegenteil. "Ich" bin hier, etwas zu lernen.
Nun gut.
@ Sam2
Zitat :
| | Rechnetr doch erst einmal aus, welche Leistung überhaupt benötigt wird. Vor allem, welches Drehmoment bei welcher Drehzahl. |
Das kann ich leider nicht, hab das nie gelernt. Landmaschienenschlosser!
@ GeorgS
Zitat :
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Sehe ich das richtig, ihr drückt mit der Spindel? |
Ja, das siehst Du richtig.
Zitat :
| | Wie arbeitete denn der Original-Antrieb? |
Mit einem Hydraulikstempel Marke Wagenheber. Auf Druck per Fußpumphebel.
In diesen Ösen war der Stempel eingehängt....
Bild eingefügt
Zitat :
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Ist das vom Motor entfernte Ende der Spindel fliegend? |
Wenn "fliegend" bedeutet " Freilaufend Kugelgelagert ? Ja !
Die freilaufend gelagerte welle ist in der bei Bild 1 rechten Öse eingehängt.
Bild eingefügt
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BID = 606327
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo,
"Freilaufend Kugelgelagert" ist nun gar kein Begriff.
Also:
in einem Angriffspunkt des ehemaligen Hydraulikzylinders
gibt es eine Mutter, im anderen das Kugellager,
und weiter "draußen" den Motor, dazwischen noch ein
Kardangelenk. Richtig?
Da ist so ziemlich alles falsch gemacht, was man
falsch machen kann.
Eine so schlanke Spindel betreibt man niemals auf "Druck",
sie kann allzuleicht knicken.
Die beiden Fluchtpunkte der Spindel in der Schere
heben sich an, der Motor aber nicht. Das führt zu Zwängungen,
mit der 30er Spindel wird es vermutlich gar nicht
gehen. (Könnte auch der Grund sein, warum es
mit dem 500 Watt Motor nicht ging)
Wenn denn schon ein Elektroantrieb sein mußte,
warum dann nicht eine elektrisch angetriebene
Hydraulikpumpe?
Georg
PS
"Fliegend" heißt einseitg gelagert.
Das andere Wellenende "fliegt".
Beispiel ist z. B. die Trommel der
üblichen Waschmaschinen.
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Dimmen ist für die Dummen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 6 Mai 2009 11:43 ]
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BID = 606336
Hupelmann Neu hier

Beiträge: 23 Wohnort: Ankum
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Hallo GeorgS.
Zitat :
| Die beiden Fluchtpunkte der Spindel in der Schere
heben sich an, der Motor aber nicht. Das führt zu Zwängungen,
mit der 30er Spindel wird es vermutlich gar nicht
gehen. |
Nein Nein. Der Motor kann sich hin und her und auf und ab bewegen.
Damit sich die welle nicht biegt und der Motor nicht beim ablassen nach hinten gepresst wird. Der Motor geht bei der bewegung mit.
Bild eingefügt
Zitat :
| in einem Angriffspunkt des ehemaligen Hydraulikzylinders
gibt es eine Mutter, im anderen das Kugellager,
und weiter "draußen" den Motor, dazwischen noch ein
Kardangelenk. Richtig? |
Fast Richtig !
Bild eingefügt
Zitat :
| Wenn denn schon ein Elektroantrieb sein mußte,
warum dann nicht eine elektrisch angetriebene
Hydraulikpumpe? |
Alles eine Frage des Geldes. Die Sachen die wir verbauen wollen bekomme ich Kostenlos.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hupelmann am 6 Mai 2009 12:19 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hupelmann am 6 Mai 2009 12:21 ]
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BID = 606343
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Zitat :
| | Alles eine Frage des Geldes. |
Am billigsten und sichersten und gesündesten
und stromausfallfest war die Hydraulikfußpumpe.
Ich steige aus.
Georg
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 606344
Hupelmann Neu hier

Beiträge: 23 Wohnort: Ankum
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Trotzdem Danke.
Thema bitte schließen
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BID = 606407
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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Zitat :
Hupelmann hat am 6 Mai 2009 10:55 geschrieben :
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Das kann ich leider nicht, hab das nie gelernt. Landmaschienenschlosser!
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Komisch, ich hätte gedacht, dass gerade Landmaschinenschlosser auch solche Sachen lernen. In meiner Metaller-Ausbildung gehörte das zu den Grundlagen. Sonderlich kompliziert ist das nicht.
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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