Steckdose Defekt oder die Elektroinstallation?

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Autor
Steckdose Defekt oder die Elektroinstallation?
Suche nach: steckdose (11127) elektroinstallation (1721)

    







BID = 444445

Fentanyl

Fentanyl mit Overkill
Volle Kanne !




Beiträge: 1912
 

  


Früher war der L nicht braun sondern schwarz!

Und die Einfärbung der Adern macht schon sinn, da es Steckverbinder gibt, deren Polarität festgelegt ist (CEE z.B.) und es auch allgemein besser ist zu wissen, mit welchem Leiter man wo arbeitet, schließlich ist es kein Zusatzaufwand, die Leitung zu markieren. Außerdem darf die Leitung je nach Typ sehrwohl zur Installation verwendet werden!

MfG; Fenta

BID = 444454

faustian.spirit

Schreibmaschine



Beiträge: 1388
Wohnort: Dortmund

 

  

Kenne aber noch unzählige "olle Lampenstrippen" mit ner braunen Ader, die definitiv weit älter als 2003 sind?

Gibt es überhaupt CEE-Stecker die ich mit dreiadrigem 1,5mm oder gar 0,75mm anschliessen darf?

BID = 444459

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7692
Wohnort: Wien


Zitat :
Kenne aber noch unzählige "olle Lampenstrippen" mit ner braunen Ader, die definitiv weit älter als 2003 sind?

Darum gehts ja hier dauernd... NYM hatte schwarz und nicht braun.
Österreichisches YM allerdings hatte immer schon braun...


Zitat :
Gibt es überhaupt CEE-Stecker die ich mit dreiadrigem 1,5mm oder gar 0,75mm anschliessen darf?

Blaue CEE 2+N 16A wird man kaum mit etwas anderem als 3x1,5mm2 oder 2,5mm2 anschließen. Sieht man als Privatmensch eigentlich nur im Campingbereich.

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 444473

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
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Und alle harmonisierten Leitungen hatten schon immer braun als Außenleiter.
Österreichisches YM hatte auch nicht seit immer Braun, erst seit den 80er Jahren, als die ÖVE für flexiebele Leitungen den <HAR>-Farbcod übernahm, im gegensazt zu DE auch bei YM änderte!

Aber nun gilt in ganz Europa Gelb/Grün-Blau-Braun-Schwarz-Grau

MFG.
Shark1

[ Diese Nachricht wurde geändert von: shark1 am 20 Jul 2007 19:01 ]

BID = 446293

Elektroschock

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Beiträge: 9
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Hi,

da ich meinen ISP gewechselt habe, hatte ich eine Weile keinen Internetzugang...

Das Problem mit dem Lügenstift hat sich durch die sogena. klassische Nullung beseitigen lassen.

Die Netzform wäre ein TN-S-System.

Bei den Steckdosen in der Küche habe ich mich geirrt und in der Wohnung nur 2 Räume ohne angeschlossenem Schutzkontakt gefunden und diese dann klassisch genullt. Ich habe alle Steckdosen mit so einem billige Multimeter getestet.
L1 & N = 250V
L1 & PE = 250V
N & PE = 0V

Die Leitungen mit den Steckdosen und dem Licht haben alle einen Querschnitte von 1,5mm². Die 3-adrige Leitung sollte laut Wikiangaben eine "NYM-J3x1,5mm² G" sein, sieht in etwa so aus wie das hier -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:LeitungsendeAbisoliert.jpg

Verlegeklasse:
Leitungslänge von den Steckdosen zur Sicherung ca. bis zu 13m, gesamte Leitungslänge an diesem Stromkreis über 15m. Das Mauerwerk besteht teilweise aus Kiesbeton und Backstein, welches dann beiseitig mit ca. 2-5cm Sandputz verputz wurde. Rohre für die Stromleitungen konnte ich keine ausmachen.

Der Vermieter:
Mein Vermieter hat innerhalb einer Wochen einen Elektriker vorbei geschickt. Der gute Mann wollte sich die problematische Steckdose anschauen und behauptete, dass 2-adrige Leitungen völlig ungefährlich seien und ein Austausch der Leitungen viel Staub und Schmutz bedeuten würde. Ich meinte, da ja eine Modernisierung in 2 Monaten anstehe, könne man das doch zu diesem Zeitpunkt durchführen. Der sagte: "Hmmm mal sehen! Ich kann das jetzt nicht alles rausreißen und neue Leitungen verlegen. Ich habe keine Zeit, ich muss weg." (Nee, Sie machen das auf der Stelle und sind in 20 Minuten fertig. Zeit ist Geld! LOL.) Muss ich noch mit dem Vermieter klären...

Danke für die Hilfeleistung

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BID = 446295

DMfaF

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Beiträge: 6664
Wohnort: 26817 Rhauderfehn

Und dieser Mann sollte ein Elektriker gewesen sein? Sicher macht es Dreck die Leitungen auszuwechseln ( freundlich mal einen darauf vorzubereiten ) Aber ich glaube er wollte nur dem Mieter einen Schrecken einjagen, weil er Angst vor Dreck hat!

Gruß
Bernd

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An alle Hobby-Kundendienstler: Vor Arbeiten am Gerät, Netzstecker ziehen und VDE Vorschriften beachten!! Jeder trägt die Verantwortung für seine ausgeführte Arbeit!!!

Anfragen per Mail oder PN werden nicht beantwortet!

BID = 446360

Trumbaschl

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Ein Elektriker, der gegen seinen eigenen geldbringenden Auftrag argumentiert... sowas!

Bei TN-S darfst du aber keine Nullungsbrücken setzen!

250V sind, billiges Multimeter hin oder her, auch verdammt viel! (ich fand die 234-235 hier immer schon recht solide).

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BID = 446379

DMfaF

Inventar



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Meßgerätetoleranz ca. 10% ?

BID = 446455

Elektroschock

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Beiträge: 9
Wohnort: Frankfurt


Zitat :
Trumbaschl hat am 28 Jul 2007 17:30 geschrieben :

Ein Elektriker, der gegen seinen eigenen geldbringenden Auftrag argumentiert... sowas!

Bei TN-S darfst du aber keine Nullungsbrücken setzen!

250V sind, billiges Multimeter hin oder her, auch verdammt viel! (ich fand die 234-235 hier immer schon recht solide).



Nun ja, was soll ich sagen bei einem TN-System bleibt mir z.Z. nichts anders übrig als TN-C zu wählen. Was spricht dagegen? Siehe Skizzen...


Zitat :
DMfaF hat am 28 Jul 2007 19:44 geschrieben :


Meßgerätetoleranz ca. 10% ?



Nee, angeblich 5%!

Eine nagelneue Batterie mit 1,5V hat angeblich 1V, also 5% * 10
Hier mal ein Link zu dem Gerät: http://www.otik.de/elektronik/ota120460-multitester-mt-133.html

Der Elektriker kam wohl von der selben Firma die hier eine Modernisierung der Elektroinstallation vorgenommen hat. Wahrscheinlich haben die auch den Wechsel der Leitungen abgerechnet









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BID = 446482

Tobi P.

Schreibmaschine



Beiträge: 2163
Wohnort: 41464 Neuss


Zitat :

Was spricht dagegen?


Einiges:

1. Ein einmal in PE und N getrennter PEN darf nicht wieder zusammengeführt werden - was du durch die Brücke getan hast
2. PEN-Leiter mit einem Querschnitt <10mm² ist unzulässig
3. Durch den geringen Querschnitt erhöhte Gefahr eines PEN-Bruchs
4. Bei PEN-Bruch liegt an den Gehäusen aller hinter der Fehlerstelle angeschlossenen SK1-Geräte Netzspannung an
5. In Drehstromnetzen erfolgt bei PEN-Bruch eine Verschiebung des Sternpunkts, dadurch entstehen Überspannungen an den angeschlossenen Verbrauchern

TN-C-Netze sind aus diesen Gründen nur noch bei Querschnitten >10mm² Cu bzw. 16mm² Al zulässig und sollten soweit möglich durch frühzeitige Aufteilung des PEN in PE und N generell vermieden werden.


Gruß Tobi

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"Auch wenn einige Unwissende etwas anderes behaupten, bin ich doch der Meinung, dass man nie genug Werkzeug haben kann"

BID = 446508

Elektroschock

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Wohnort: Frankfurt

Hi Tobi,

also alle Brücken entfernen und mit Risiko leben bis die Leitungen getauscht wurden, wäre das hier die Empfehlung oder wie?


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BID = 446520

Tobi P.

Schreibmaschine



Beiträge: 2163
Wohnort: 41464 Neuss

Natürlich nicht. Du wolltest ja wissen, was dagegenspricht und ich habs dir gesagt
Die Empfehlung ist hier, die Installation schnellstmöglich in einen dem Stand der Technik entsprechenden Zustand zu versetzen.


Gruß Tobi

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BID = 446522

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 7507

...genau, die betreffenden Stromkreise freischalten und ausser Betrieb lassen bis sie in einen entsprechenden Zustand versetzt und durchgemessen wurden

_________________
...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 446995

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7692
Wohnort: Wien

Fragen wir mal andersherum. Auch wenn ich eine grobe Abneigung gegen TN-C in Haushalts-Endstromkreisen habe gibt es in der deutschen Normengebung einige Schlupflöcher für solche Fälle.
Eine Elektroinstallation muß nämlich den Normen und Vorschriften zum Zeitpunkt ihrer Errichtung entsprechen. Argumentiert man nun, Nullungsbrücken seien einmal vorhanden gewesen und lediglich bei laienhaftem Austausch der Steckdoseneinsätze oder gleich bei unsachgemäßer Installation vergessen worden kann man sie sehr wohl nachrüsten! Allerdings müßte ddazu der PEN des Endstromkreises auch auf der PEN-Schiene des Verteilers aufgelegt sein und nicht auf einer etwa nachgerüsteten N-Schiene. Sollte der betreffende Stromkreis erst hinter dem Verteiler eine PEN-Aufteilung enthalten würde ich persönlich einen FI-Schalter mit 30mA für alle Stromkreise einbauen und die Steckdosen bis zu einer sobald als möglich erfolgenden Generalsanierung mit einem aufputz nachgerüsteten (bei 1,5mm2 Außenleiterquerschnitt mindestens 4mm2) PE betreiben. Verlegt man den nachgerüsteten PE ausreichend solide kann das durchaus auch als längerfristige Lösung bleiben.

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BID = 447004

faustian.spirit

Schreibmaschine



Beiträge: 1388
Wohnort: Dortmund

Das Messgerät was Du da zeigst... ist das die Sorte, bei der die Messwerksabdeckung so leicht abfällt, dass dadurch eine Gefährdung hundertmal größer als durch alle nichtisolierten Messstrippenstecker der Welt zusammen entsteht?


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