Lieber perl,
was Du ja nun nicht wissen kannst:
Vor -zig Jahren, noch in meiner Siemens-Zeit, als diese Drucker aktuell und stark verbreitet waren, habe ich die auch sehr oft reparieren dürfen/müssen.
Das hier vorliegende Fehlerbild war bei älteren und stark benutzten Geräten sehr eindeutig und konnte ausnahmslos durch Developer-Tausch beseitigt werden.
(Mit Koronaspannungen o.ä. hatte ich da niemals irgendwelchen Ärger!)
Ich hatte es mir dann zur Praxis gemacht, die alte Developer-Einheit wie folgt zu begutachten: man drehe die silbergraue Metallwalze mit rauher Oberfläche, die im eingebauten Zustand direkt der OPC-Trommel gegenüber ist - bei hp hieße sie "Transferwalze",
in die "richtige Richtung", und auf der silbernen Oberfläche taucht eine GRAUE Schicht aus Tonerpulver auf.
Mache ich das gleiche mit der neuen Developer-Einheit, taucht dort eine TIEFSCHWARZE Schicht aus Tonerpulver auf - entsprechend ist dann auch das jeweilige Druckbild (neu: hervorragend tiefschwarz bzw. alt: total verblasst...).
Was da nun genau im Inneren gealtert, physikalisch oder chemisch verändert sein mag, das war (und ist mir auch heute)
völlig Banane - die Developer-Einheit ist halt verschlissen und/oder gealtert und muß erneuert werden *
- dann klappts auch wieder mit der Schwarz-Dichte!
Der TE soll sich halt einfach eine neue DV-62 beschaffen, einbauen - und staunen!
*: Die ersten Laserdrucker, mit denen ich zu tun hatte, waren von Dataproducts und riesige Monsterteile. Da war noch alles extra und alles getrennt und einzeln zu tauschen. Den Toner füllte man aus der Nachfüllflasche in eine Dosiereinheit um. Im Developer war ein Magnetpartikel/Tonergemisch, das nach gewisser Seitenzahl komplett zu erneuern war.
Im Developer war eine Dosierlichtschranke, die man reinigen und justieren mußte. Das neue Developer-Pulvergemisch diente als Referenz und man glich die Lichtschranke darauf hin ab, dass eine bestimmte Schwärzung an einem Referenz-Metallring auftrat, den die Dosierlichtschranke abfrug. Nach Art eines Fensterdiskriminators war dann (während der Developer ständig von einem motorgetriebenen Quirl durchgerührt wurde) zwischen zwei LEDs der Mittelwert einzustellen (beide aus) - damit war das Developer/Toner-Gemisch optimal justiert, und wenn durch das Drucken Toner verbraucht wurde, dann wurde der Metallring heller, Tonerbedarf signalisiert und aus dem Tonerbehälter "frische Kohle" unter den Developer gerührt - das war sozusagen noch "der Urschleim" - Heutzutage ist ja in den Kompaktlaserdruckern alles, komplett alles in der Tonerkartusche integriert.
Schon ein Unterschied.
justmy50cent,
TOM.
EDIT: @packet: wie nabruxas schon schrub, brauchst Du vermutlich KEINE neue OPC. Hol Dir den DV-62, und gut is!
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[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tom-Driver am 22 Mai 2018 18:58 ]