Klebendes Relais Funksteckdose

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Klebendes Relais Funksteckdose
Suche nach: relais (21656) funksteckdose (165)

    










BID = 936007

schneemann1973

Neu hier



Beiträge: 33
Wohnort: Westerwald
 

  


Guten Morgen allerseits,

ich ärgere mich gerade mal wieder über ein klebendes Relais in einer Funksteckdose.
Darüber schalte ich das Schaltnetzteil meines Notebooks, da die Steckdose an einer schwer zugänglichen Stelle hinter der Couch ist.
Wie läßt sich das verhindern?
Im Schaltschrank stecke ich RC-Glieder auf die Schütze, damit die Koppelrelais länger halten.
Wäre das auch hierbei sinnvoll? Ein RC-Glied parallel zum Netzteil? Und wie müßte ich es auslegen? Mein privates Lager ist reichlich gefüllt.
Oder gibt es bessere Alternativen?
Ein neuer Steckdosensatz samt FB ist zwar nicht teuer, aber warum soll ich es wegwerfen, wenn ich es vielleicht reparieren kann?

Gruß
schneemann

BID = 936112

:andi:

Inventar



Beiträge: 3174
Wohnort: Bayern

 

  

Vielleicht findest Du grundsätzlich ein "besseres" Relais als das original eingebaute. Die haben ja auch immer klare Angaben für nicht-ohmsche Lasten im Datenblatt.
Oder mal einen Einschaltstrombegrenzer-Zwischenstecker probieren.

_________________
"Gestern gings noch, da kann net viel sein"








BID = 936122

Rafikus

Inventar

Beiträge: 3853

Oder eine stinknormale Verlängerung mit schaltbarer Steckdosenleiste verwenden. Die Steckdosen mit dem Schalter einfach so anbringen, dass man diesen bequem bedienen kann.

BID = 936123

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12135
Wohnort: Cottbus


Zitat :
:andi: hat am 29 Aug 2014 14:10 geschrieben :

Vielleicht findest Du grundsätzlich ein "besseres" Relais als das original eingebaute. Die haben ja auch immer klare Angaben für nicht-ohmsche Lasten im Datenblatt.
Oder mal einen Einschaltstrombegrenzer-Zwischenstecker probieren.


Nur dass ein Schaltnetzteil alles andere als eine ohmsche Last ist. Der Einschaltstromstoß der primärseitigen Kondensatoren ist nicht ohne. Bei vielen SNTs ist er im Datenblatt vermerkt. Selbst SNTs geringer Nennleistung haben sehr große Einschaltstöme: https://cdn-reichelt.de/documents/d.....E.pdf (bei Pn=25W sind es 30A)
Glücklicher Weise besteht kein linearer Zusammenhang zwischen Nennleistung und (Stoß)Einschaltstrom, bei der 500W Variante beträgt er 36A - also nur unwesentlich mehr, im Vergleich zur 20fachen Nennleistung.

Um zur Problematik der klebenden/verschweißten Kontakte zurückzukommen, es gibt von den verschiedenen Herstellern speziell für diesen Zweck entwickelte Relais, dieses bspw: http://catalog.weidmueller.com/cata.....64812, welches Einschaltströße >100A verkraftet.




_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 936450

:andi:

Inventar



Beiträge: 3174
Wohnort: Bayern

Deshalb schrub ich ja auch extra NICHT-ohmsche Lasten

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BID = 936526

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4682


Zitat : schneemann1973 hat am 28 Aug 2014 09:42 geschrieben :

Ein RC-Glied parallel zum Netzteil?
Das bringt nichts, erhöht sogar noch etwas den Einschaltstrom da die kapazitive Last weiter erhöht wird. Eine Induktivität oder ein einschaltstrombegrenzender Heißleiter in Reihe wäre besser.

Wenn etwas Platz im Gehäuse ist und nur Kleinverbraucher dran betrieben werden, was haltet ihr davon, dass Relais gegen einen (Opto-)Triac + passende Sicherung zu ersetzten?

BID = 936535

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1523
Wohnort: Liessow b SN


Zitat :
BlackLight hat am  1 Sep 2014 23:38 geschrieben :

Wenn etwas Platz im Gehäuse ist und nur Kleinverbraucher dran betrieben werden, was haltet ihr davon, dass Relais gegen einen (Opto-)Triac + passende Sicherung zu ersetzten?

Aus eigener Erfahrung in einem ähnlich gelagertem Fall kann ich sagen
das der OptoTriac oder auch SSR schneller durch ist als
irgendeine Sicherung kommt.

_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 936539

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4682


Zitat :
... das der OptoTriac oder auch SSR schneller durch ist als
irgendeine Sicherung kommt.
Dass eine Sicherung Träger ist als ein Halbleiter weiß ich. Die Sicherung soll den Triac vor Überlast schützen, da z.B. der S202S02 zwar 80A Einschaltstrom verträgt, auf Dauer aber nur 8A und das nur mit (richtiger) Kühlung. Schukosteckdosen sind aber für 16A ausgelegt. (Nicht umsonst werden heute immer noch Relais verwedet.) Falls jemand einen Staubsauger an die Steckdose hängt brennt hoffentlich zuerst die Sicherung durch...

Als Beispiel: Einen Triac nehmen der ein paar Ampere schalten kann und als Dauer-Überlastschutz eine flinke Sicherung mit 1A. Sollte für ein Notebooknetzteil ausreichen - oder hat das vom TE deutlich mehr als 100W?


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