Wir haben folgendes Problem:
Unsere Schaltung funktioniert im realen Meßaufbau nicht.
Siehe screenshot.
Aufgabenstellung:
Es sollen in einem Meßstand verschiedene Volumenstrom-Meßgeräte (Prüfling) kalibriert und normiert werden.
Dazu haben wir den Prüfling über eine Pumpe und zwei Wasser-Fässer a 50 Liter,
eins davon auf einer Waage mit RS232-Schnittstelle, in einem Kreislauf
mit einander verbunden. Das Wasser wird zwischen den Fässern hin und her gepumpt.
Am Boden der Fässer ist jeweils ein Drucksensor MPX2010DP von freescale
eingebaut. Meßbereich 0-10 kPa (max. 25 mV Ausgang, Betriebsspannung 12V-)
Über eine OPV-Schaltung mit dem Baustein LM358N soll nun das Drucksignal
in 400-facher Verstärkung (0-10 V-) am Ausgang für ein Modbus-Ethernet-Modul
zur Weiterverarbeitung bereit gestellt werden.
Im Trockentraining funktioniert die OPV-Schaltung wie folgt:
Wir haben ein Labornetzteil mit 12V- für die Drucksensoren und ein Labornetzteil
mit 24V- für die OPV-Schaltung.
An den beiden Eingängen der OPV-Schaltung haben wir zwei unabhängige
mV-Spannungsquellen (YOKOGAWA) die uns die 0-25 mV- von den Drucksensoren
simulieren. An den beiden OPV-Ausgängen können wir exakt die 400-fach verstärkte
Druck-Kennlinie von 0-10 kPa mit 0-10V- nachbilden.
Es gibt keine Beeinflussung der OPV-Signale untereinander.
Testet man die Druck-Sensor Signale einzeln ohne OPV-Schaltung kommen
saubere 0-25 mV- raus und es gibt keine gegenseitige Beeinflussung untereinander.
Klemmen wir nun die beiden Drucksensor-Signale direkt an die Eingänge von der OPV-Schaltung, beeinflussen sich die Signale gegenseitig und an den Ausgängen
kommt nur noch Schrott raus. Das Ethernet-Modul ist dabei noch gar nicht mit angeschlossen.
Im Internet findet man nur Schaltungen mit einem freescale-Sensor und OPV.
Wenn uns jemand helfen kann die Fehler-Ursache zu finden, würden wir uns freuen.
Direkter Kontakt über thomas.unger äht tu-dresden.de (automatisch editiert wegen spamgefahr)