Audio-Brückenverstärker - Potentiometer zur Lautstärkenregelung?

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Audio-Brückenverstärker - Potentiometer zur Lautstärkenregelung?
Suche nach: audio (2477) potentiometer (860)

    










BID = 860798

schuhverkäufer

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Hallo,

ich habe folgende Ausgangssituation:

Ich habe einen Videospielautomaten aus den frühen 80ern.
In diesem Automat ist eine Platine mit dem Spiel eingebaut.
Auf dieser Platine ist ein Audioverstärker (Soundamp) integriert.
Es handelt sich in meinem Fall um einen NEC uPC1181H Baustein mit 10W Ausgangsleistung, wie er damals wohl auch in Autoradios zu finden war.
Mein Videospielautomat hat einen Lautsprecher, der mit zwei Kabeln an der Platine verbunden ist.
Auf der Platine ist ein kleiner Regler, zum Einstellen der Lautstärke.
Der Regler kann nur mit einem kleinen Schraubenzieher eingestellt werden.
Das Einstellen der Lautstärke ist natürlich etwas Gefummel, zumal die Platine hinten im Automat eingebaut ist.
Deshalb hatten nahezu alle Automaten damals vorne an der Kassentür ein Poti, damit der Betreiber einfacher die Lautstärke nachregeln konnte.
Das Poti war damals üblicherweise zwischen Platine und Lautsprecher und funktionierte also als Spannungsteiler.
Die meisten Spieleplatinen damals hatten aber keinen Brückenverstärker, sondern einen 'normalen' Verstärker, der auf Masse geht.

Meine Platine, ein Sonderfall mit extra Soundbums :), hat aber einen NEC uPC1181H, der ein Brückenverstärker zu sein scheint.

Hauptfrage:
Kann ich einen Brückenverstärker überhaupt mit einem Poti zur Lautstärkeregulierung zwischen Soundamp und Speaker betreiben?

Ich hatte es mal verkabelt, dann hatte ich aber gar keinen Sound mehr und den Verdacht, dass mein NEC abgeschaltet hat.

Mir ist klar, dass die Lautstärkeregulierung zwischen Soundausgang und Lautsprecher suboptimal ist.

Hat jemand eine Idee, wie ich die Lautstärke bei meinen Gegebenheiten anders benutzerfreundlich regulieren könnte?

Ich könnte das unverstärkte Signal an der Platine vor dem NEC-Chip abgreifen und mit einem externen Verstärker an Lautsprechern betreiben.
Hatte ich mal probiert - funktioniert - ist aber eben nicht mehr so original wie damals.

Danke
Thomas



[ Diese Nachricht wurde geändert von: schuhverkäufer am  3 Dez 2012 19:34 ]

BID = 860801

ElektroNicki

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Wie wäre es mit dem Eingang?
Dann muss das Poti auch nicht viel aushalten...

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BID = 860817

dl2jas

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So etwa 5 Watt macht der bei 12 Volt an 4 Ω.

Wenn der Eingriff minimalinvasiv sein soll, würde ich ein Drahtpoti mit 10 oder 22 Ω vorschlagen, was an die Lautsprecheranschlüsse des Ausgangs kommt. Ein Drahtpoti mit ein paar Watt reicht.

DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

BID = 860818

Mr.Ed

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Eine Lautstärkeregelung per Spannungsteiler ist auch an der Lautsprecherseite möglich. Das Poti muß aber für die Leistung ausgelegt sein, i.d.r. nimmt man dafür also größere Drahtpotis.

EDIT: Das ist übrigens keine Brückenendstufe. http://english.electronica-pt.com/d.....age=8

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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ed am  3 Dez 2012 20:19 ]

BID = 860950

schuhverkäufer

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Danke mal ...

der Name der Spieleplatine ist 'Gyruss'.

An den Eingang möchte ist erstmal nicht ran. Da müsste ich auf der Platine löten und ich möchte den Automat nahe am Originalzustand halten.
Ich werde mir mal ein 22 Ohm Poti besorgen. In einigen Schaltplänen von anderen Automaten mit anderen Platinen ist auch ein 10-20 Ohm Poti angegeben.

In meinem Automat war ein 100K Ohm Poti eingebaut. Einer der Vorbesitzer hat es aber abgeklemmt.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das 100K Poti jemals funktioniert hat. Bei einer vollständigen Drehung bei 360° hat man bei einem Grad ja schon 277 Ohm.
Vielleicht hat es auch ein Vorsitzer mal (falsch) ausgetauscht o.ä.

Tatsächlich, mein NEC-Chip ist kein Brückenverstärker. Ich hatte zu dem Typ nur das Datenblatt, aber nicht das Schaltbild in Google gefunden.
Ich habe noch eine andere 'Gyruss'-Platine. Die hat wieder einen anderen Soundamp, der sollte ein Brückenverstärker sein.



BID = 862617

schuhverkäufer

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So ... ich habe mir jetzt hier einen Lautstärkeregler gekauft:

Lautsprecher.de

Er ist stereo, hat 8 Ohm und 15 Watt, ein Drahtpoti.
Ich habe ihn erstmal mono angeschlossen, also nur einen der zwei hintereinander liegenden Regler beschaltet.

Ich habe ihn also lt. Schaltplan zwischen Soundamp und LS angeschlossen ... aber ... es gibt gar keinen Sound mehr.

Er funktioniert ja quasi wie ein Spannungsteiler - ist ja nicht zu kompliziert.
Ich hatte auch schon andere Potis getestet - genauso angeschlossen wie auf dem Bild zu sehen - auch kein Sound.

Mein Soundamp (NEC) schaltet da scheinbar einfach ab, wenn ich ein Poti mit drei Pins anschließe, auch bei diesem Drahtpoti.

Ich bekomme nur Sound und kann die Lautstärke nur regeln, wenn ich mein Poti nur mit Pin3 und Pin2 anschließe, also als einfachen regelbaren Widerstand zwischen Soundamp und LS.

Kann ich die Lautstärke auch so dauerhaft regeln, ohne dass der Baustein oder das Poti Schaden nimmt?

Danke im Voraus






BID = 862645

dl2jas

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Mache mal eine Skizze, wie Du genau das Poti angeschlossen hattest.

DL2JAS

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BID = 862653

ElektroNicki

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Würde der TE sich mal dazu herablassen, zu lesen was ich schreibe?
Fotos wären vielleicht auch nicht schlecht.

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BID = 862668

DonComi

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Warum sollte er?

Im Eingang scheidet aus, Fotos hat er geliefert, dort ist ein Schaltbild inkl. Pinnummern abgedruckt.


Angenommen, du stellst 0 Ohm ein, dann wird der Verstärker bei Parallelschaltung praktisch kurzgeschlossen.

Hänge das Poti daher in Reihe zum Verbraucher.
Dann ist auch die Lautstärkeeinstellung proportional, bei Parallelschaltung sieht das anders aus und hat halt das Problem bei 0 Ohm.

So, wie im Prinzipschaltbild dargestellt, umgeht man das Problem.

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BID = 862671

Mr.Ed

Moderator



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Zitat :
Angenommen, du stellst 0 Ohm ein, dann wird der Verstärker bei Parallelschaltung praktisch kurzgeschlossen.

Eben nicht wenn es richtig angeschlossen wird. Diese Potis werden weder parallel noch in Reihe angeschlossen sondern eben als Spannungsteiler. Dann hat der Verstärker auch keinen Grund abzuschalten.


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BID = 862703

DonComi

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Zitat :
Achwas

Zitat :
So, wie im Prinzipschaltbild dargestellt, umgeht man das Problem.

Sorry, war heute morgen noch nicht auf der Höhe...

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: DonComi am 15 Dez 2012 13:11 ]

BID = 862708

ElektroNicki

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Mir erschließt sich aber immer nocht nicht, warum man ein teures Hochlastpoti an den Ausgang schaltet, statt ein wesentlich günstigeres "normales" an den Eingang anzuschließen...

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BID = 862709

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34517
Wohnort: Recklinghausen

Vermutlich weil man eine 30 Jahre alte, und entsprechend seltene, Videospielplatine nicht sinnlos verbasteln will.


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BID = 862823

ElektroNicki

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seems legit

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BID = 863384

schuhverkäufer

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Beiträge: 33
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Hallo,

genau wie Mr.Ed geschrieben hat, möchte ich meine 30 Jahre alte Platine nicht verbasteln.
In diesen Automaten war es auch damals üblich, die Lautstärke ein zweites Mal zwischen Amp und LS zu regeln.
Natürlich macht es mehr Sinn, die Lautstärke vor dem Eingang des Amps über ein (kleines und billiges) Poti zu regeln.
Aber diese Konstellation hat man ja heute noch bei jedem PC, einmal Lautstärkeregelung softwareseitig
und dann nochmal per Drehregler an den Aktiv-Lautsprechern.
Mein Lautstärkeregler kommt außen an das Gehäuse, was natürlich mit einem zweiten (großen) Poti leichter zu realisieren ist.

So ... jetzt funktioniert's ... genauso, wie auf der Skizze zu sehen.

Meine Platine hat 2x 18 Pins, davon einen 'LS1' und einen 'LS2' beschriftet.
Einer von beiden geht auf Masse. Habe ich eben nochmal mit dem Multimeter nachgemessen.

Es funktioniert nur so, wie auf der Skizze zu sehen.

Vertauscht man 'LS1' und 'LS2', also '+' und '-', habe ich gar keinen Sound mehr.

Gruß
Thomas





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