NF Audio-Übertrager usw. Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik
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BID = 706495
Andi-872 Aus Forum ausgetreten
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Hallo,
ich habe zwischen einigen Audiogeräten Brummprobleme und möchte diese beseitigen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ich weiß (auch einfach zum kaufen), aber evt. kann ich vorhandene Übertrager benutzen. Diese habe ich aus einem alten Tonstudio ausgebaut, welches verschrottet wurde. Ich vermute, dass es sich daher nicht um die allerschlechtesten Übertrager handelt (ohne dass ich Vergleiche kenne), und evt. sind sie es wert, weiter benutzt zu werden, statt in der Mülltonne zu landen.
Ich habe leider keinerlei Angaben zu den Sulen. Es handelt sich um kleine Trafos auf Eisenkern.
Was ich messen konnte:
Induktivität Primär / Sekundär jeweils gleich groß: 5,55 H
Spulenwiderstand Primär / Sekundär ebenfalls gleich groß: 14,1 Ohm
Eine kleine Beschriftung ist aufgeklebt: 1Aü43
Hat von Euch jemand Kenntnisse, ob (und ggf. wie) ich anhand der gemessenen Werte diese Übertrager für meine Zwecke benutzen kann (galvanische Trennung und nachträgliche Symmetrierung eines unsymmetrischen Audiosignales), um dann damit in einen Line-Eingang eines Mischpultes zu gehen?
Andi |
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BID = 706499
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | habe zwischen einigen Audiogeräten Brummprobleme und möchte diese beseitigen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ich weiß | Vor allem gibt es viele Ursachen dafür.
Zitat :
| | Hat von Euch jemand Kenntnisse, ob (und ggf. wie) ich anhand der gemessenen Werte | Als erstes merkst du dir bitte, dass man an kleinen NF-Übertragern, Mikrofontrafos etc. nicht die Ohmzahl misst, weil sie dadurch irreversibel aufmagnetisiert werden können und dann ein Fall hierfür sind.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 8 Aug 2010 13:38 ] |
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BID = 706504
Andi-872 Aus Forum ausgetreten
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Gut. Merk ich mir.
Das Entstehen des Brummens ist mir bekannt. Ich habe schon einige Übertrager dazu in Verwendung, die wirksam Ihren Zweck erfüllen, aber Kaufexemplare sind und jeweils mit mind. 30 EUR zu Buche schlagen. Und dann hab ich eben diese alten Übertrager hier rumliegen, bei denen ich vermute, dass sie keine schlechte Qualität haben. Da kann man doch... oder?
Wenn ich die Ohmzahl nicht messen darf, wie Du schreibst, was kann ich denn dann machen, um die Werte zu ermitteln? So viele Werte sind es ja nicht, die in Frage kommen, da muß es doch auch Möglichkeiten geben, diese zu ermitteln, ohne was irreparabel zu schädigen. Ohne Datenblatt welche Alternative(n)? Wie machen das die Profis? Oder machen die das nicht?
Andi
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BID = 706513
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Das Entstehen des Brummens ist mir bekannt. |
Ach ja?
Dann beseitige diese Fehlerquellen doch einfach.
Übertrager sind dafür meist nicht erforderlich, die verderben nur den Frequenzgang.
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BID = 706517
Andi-872 Aus Forum ausgetreten
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>Ach ja?
>Dann beseitige diese Fehlerquellen doch einfach.
Irgendwie drehen sich die Antworten grad im Kreis, oder? Indem ich Übertrager einsetze, beseitige ich ja das Brummen.
Wenn Du so gut Bescheid weißt und glaubst, Brummen lässt sich einfach beseitigen bzw. umgehen, dann schätze ich, dass Du eine Firma dazu hast und Millionär bist, denn es gibt weltweit unzählige User, Tonstudios, Rundfunkanstalten usw., die mit diesem vielschichtigen Problem mehr oder weniger zu kämpfen haben und sich sehr über Deine Hinweise freuen.
Und das war eigentlich auch nicht das Anliegen meiner Frage. So einfach ist es eben doch nicht. Aber vielleicht gibt es ja doch jemand, der mir auf meine ursprüngliche Frage antworten kann???
Andi
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BID = 706528
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Warum gleich so patzig? Nur weil dir jemand helfen will und dir einen besseren weg als den Einsatz von Übertragern aufzeigen will?
Mit einem Übertrager beseitigst du die Wirkung aber nicht die Ursache.
Sicherlich ist der Einsatz eines Übertragers einfacher, als der Brummfreie Aufbau der Studiogeräte mit einem Zentralen Potentialausgleich.
Ansonsten, du hast ganze 2 Anschlüsse auf der Primär- und 2 weitere auf der Sekundärseite. Dazu gibt es dann eine Signalquelle mit 2 Anschlüssen, und einen Mischpulteingang mit 2 Signaleingängen. Der dritte Pin ist der Masseanschluss und die Ursache deines Brummproblems. Mit etwas nachdenken sollte der Anschluss dann wohl klar sein.
Falls nicht, das Schaltbild einer DI-Box gibt es in tausenfacher Ausführung im Netz.
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