Teufel HiFi Verstärker Audio Anlage  Concept E Magnum

Reparaturtipps zum Fehler: DC Offset

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Autor
HiFi Verstärker Teufel Concept E Magnum --- DC Offset
Suche nach HiFi Verstärker Teufel Concept Magnum

    







BID = 787363

bleebsen

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin
 

  


Geräteart : Verstärker
Defekt : DC Offset
Hersteller : Teufel
Gerätetyp : Concept E Magnum
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Hallo!

Ich habe ein Problem mit meiner Teufel Concept E 5.1 Anlage. Der eingebaute Verstärker hat ein Problem, dass bereits scheinbar einen der Satelliten beschädigt hat. Teufel gibt erheblich länger Garantie auf Lautsprecher als den Verstärker selbst, so dass sie mir zwar den Satelliten austauschen, für die Reparatur des Verstärkers aber um die 100€ sehen wollen - und DAFÜR gibts das ganze Set bei Ebay...

Der Verstärker ist scheinbar eine ziemliche gewöhnliche TDA7265 Schaltung.

Das Problem besteht nun in dem ziemlich hohen DC-Anteil an den Ausgängen. Zwei Ausgänge haben knapp 20mV Gleichspannungsanteil, aber der Ausgang, der schon eine Box gekillt hat, hat knapp 200mV !!

Ich kann gut löten und sowohl Oszi wie auch Multimeter bedienen, habe aber keine Ahnung von Verstärkerschaltungen. Kann mir jemand eventuell erklären, woher so ein hoher Gleichspannungsanteil kommt, und wie man ihn üblicherweise los wird? Potis finde ich auf der Platine keine, zum Einstellen in dem Sinne gibt's nichts.

Den betroffenen TDA7265 hab ich schonmal prophylaktisch ausgetauscht, aber der DC-Anteil hat sich nicht verändert. Entsteht das Problem eher vor dem TDA oder danach? Auf Verdacht alle ELKOs tauschen?

Jede Hilfe wäre großartig, viele Grüße!

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BID = 787365

bluebyte

Schriftsteller



Beiträge: 705
Wohnort: Unterfranken

 

  


Zitat :

aber der Ausgang, der schon eine Box gekillt hat, hat knapp 200mV !!

Hi,
Durch diese minimale Spannung wurde Dein Lautspr. sicher nicht beschädigt.
Funktioniert denn der Verstärker an sich noch ?

_________________
Gruß
bluebyte

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BID = 787369

bleebsen

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

Funktionieren tut er an sich. Könnte mir einreden er klang schonmal besser, aber wer kann das schon genau sagen.

Hab vor dem Post hier ne Weile nach "amp dc offset" (und so ähnlich) gegoogelt und mehrere Stellen gefunden, die so ungefähr sagen: "bis 20mV ist optimal, bis 50mV akzeptabel, über 100mV Gefahr von Schäden". Ist das nicht zutreffend?


Erklärung von Abkürzungen

BID = 787374

onnanokodesu

Gelegenheitsposter



Beiträge: 85
Wohnort: nirenno
Zur Homepage von onnanokodesu ICQ Status  


Zitat :
Durch diese minimale Spannung wurde Dein Lautspr. sicher nicht beschädigt.

Da der Offset des IC bei der Produktion eingestellt wird (darum auch keine Potis!), ist eine solche große Abweichung zwischen einzelnen IC mehr als verdächtig.


Zitat :
Entsteht das Problem eher vor dem TDA oder danach? Auf Verdacht alle ELKOs tauschen?
Laut Standardbeschaltung aus dem Datenblatt http://www.datasheetcatalog.org/dat.....8.pdf , Figure 1,2 soll das IC an Pins 7 und 11 gleichspannungsfrei angesteuert werden.
Hohe Offsetpegel können daher durchaus durch "Leckage" der Koppelkondensatoren auftreten, bei der Gleichspannungspegel der Vorstufen in die Endstufe verschleppt werden.
Insoweit könnte man versuchen die Eingangselkos abzuhängen und dann den Offset messen.

Kläre aber bitte ob eine symmetrische Versorgung gemäß Fig 1 oder eine Asymmetrische Versorgung nach Fig 2 vorliegt.
Bei Fig 2 käme viel mehr noch ein Leckstrom durch den Ausgangselko in Frage.

Auch alle Lötstellen am IC und in der Umgebung nachlöten. Das gilt auch für scheinbar unwichtige Drahtbrücken bzw Lötstellen an Kühlkörpern.
Auch leitende Verschaubungen von Platine zu Metallteilen nachziehen; die Metallteile könnten als Massebrücken missbraucht worden sein.
Vielleicht schwingt der betreffende Verstärker wegen schlechter Masseführung schon, und du kannst es nur nicht messen, bzw es äussert sich für dich in einem scheibar zu hohen Offset.

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BID = 787379

bleebsen

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin


Zitat :
onnanokodesu hat am 20 Sep 2011 17:51 geschrieben :

Kläre aber bitte ob eine symmetrische Versorgung gemäß Fig 1 oder eine Asymmetrische Versorgung nach Fig 2 vorliegt.
Bei Fig 2 käme viel mehr noch ein Leckstrom durch den Ausgangselko in Frage.

Vielen Dank für deinen ausführlichen Post.

Bin gerade nicht in der Nähe des Geräts, bin aber relativ sicher, dass es asymmetrisch ist. Zumindest hatte das Netzteil nicht "alles doppelt", wie es sonst hätte sein müssen.. nur ein dicker Elko und ein Gleichrichter.

Dann also bevorzugt C9/C10 verdächtigen?

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BID = 787468

bleebsen

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

Nein, ist doch symmetrisch!

Auskoppelelkos gibt es demnach keine.

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