mir unbekanntes defektes(?) Bauteil (Trafo?) auf Netzteil-Platine

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mir unbekanntes defektes(?) Bauteil (Trafo?) auf Netzteil-Platine
Suche nach: bauteil (9018) trafo (14866) netzteil (24594) platine (23691)

    










BID = 585045

ha_drei

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Hallo allerseits,
- Bin neu hier, also Bitte um Nachsicht, falls Fragen doof oder an der falschen Stelle oder falsch gestellt sind.
- Bin auch kein Elektronikfreak; Schaltungen verstehe ich nicht wirklich, kann aber ansatzweise Bauteile auf Schaltplänen identifizieren und ein wenig mit Messgerät und Lötkolben umgehen.
- Soweit zu mir, jetzt zu meinem Problem:
Ich habe ein Problem mit dem Netzteil einer 20 Jahre alten elektronischen Ladenwaage (Mettler LI5). Ersatzteile gibts nicht mehr, aber ich konnte einen Schaltplan auftreiben.
Die Sicherung war durch, und nach einigem Testen habe ich einen "Verdächtigen" ausgelötet, nämlich einen Trafo(?). Der ist "hinter" dem ersten 230V->12V-Trafo (TR1) geschaltet und im Schaltplan als "TR2" bezeichnet. Er hat - wenn ich das richtig sehe - mehrere Ausgangsspannungen. Die Primärwicklung hat einen Kurzschluss, das sollte m. E. nicht sein, oder?
Das einfachste wäre, dieses Bauteil zu ersetzten und dann zu schauen, ob alles wieder funktioniert. Nur, ich finde das Teil nicht in den Listen.
Es ist schwarz, ca. 15mm hoch hat einen ovalen Ring oben drauf, der seitlich von zwei Klammern gehalten wird. Eingelötet werden auf jeder Seite 6 Füßchen. Oben drauf steht: "N48" und darunter "630".
Ich habe versucht, ein Foto (.jpg, 180KB)anzufügen, aber das klappt nicht!?
Kann jemand das Bauteil identifizieren? Bezugsquelle?


BID = 585048

sam2

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Bitte das Bild nochmal hochladen.
Dabei NICHT die Vorschaufunktion betätigen, sondern direkt absenden!








BID = 585049

Nukeman

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Wohnort: bei Kleve

Hallo ha-drei,

willkommen im Forum. Ohne ein Foto wird es sicher schwierig, das Teil zu
identifizieren.

Sehr niederohmige Widerstände der Primärwicklung(ist ja nur Kupferdraht) können
normal sein, besonders wenn der Trafo mit niedriger Spannung betrieben wird.
Meistens geht im Fehlerfall auch was anderes hoch als der Trafo.

Aufgrund der vielen Anschlüsse und der Bauform wird es wahrscheinlich ein
Schaltnetzteil-Trafo sein. Sonst hätte man wahrscheinlich einen anderen
TR1 verwendet, der von sich aus schon mehr Wicklungen hat.

Warte mal ab, vielleicht kennt jemand ja die Waage aus persönlicher Erfahrung.

Gruß
Stefan

edit:
PS: Am besten den Schaltplan auch gleich mit hochladen, der wird sicher gebraucht.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Nukeman am  2 Feb 2009  1:42 ]

BID = 585050

ha_drei

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Beiträge: 29
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Mann, geht das hier schnell!
Danke für die Tipps, ich hatte tatsächlich die Vorschau betätigt.
Der Widerstand beträgt übrigens lt. Messgerät 0,5 Ohm.
Ich versuch's nochmal mit dem Foto, Schaltplan müsste ich erst noch suchen, kann ich ggf. morgen nachliefern.
Gute Nachtruhe allerseits!
Emil



BID = 585051

Nukeman

Schriftsteller



Beiträge: 754
Wohnort: bei Kleve

Ja, das ist wohl ein Schaltnetzteil-Trafo und wahrscheinlich hat er den Fehler
überlebt. Also bitte den Schaltplan hochladen.
Auch gute Nachtruhe allerseits, ist für mich auch schon wieder viel zu spät
geworden

Gruß
Stefan

BID = 585052

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
und nach einigem Testen habe ich einen "Verdächtigen" ausgelötet, nämlich einen Trafo
Löte ihn wieder ein, der ist nicht verdächtig.
Das ist ein Wandlertrafo, N48 ist das Ferritmaterial von Siemens und 630 der AL-Wert.
Den findest du nicht in Listen, weil die Bewicklung eine Spezialanfertigung ist.
Vermutlich dient er nur zur Versorgung der Anzeigeröhre. (Grün ? )

Ich bin nicht sicher, ob Mettler es gerne sieht, wenn deren Schaltpläne durchs Internet geistern, aber du kannst mir auch eine Kopie des interessanten Teils (Gegend um den Netztrafo) auch mailen.

Welche Mess- und Prüfmöglichkeiten hast du ?


P.S.:
Ich weiss nicht, ob du die Waasge selbst reparieren darfst.
Als Ladenwaage unterliegt sie evtl. der Eichpflicht und dann könnte es damit Probleme geben, wenn man sie öffnet.



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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 2 Feb 2009 2:09 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  2 Feb 2009  2:14 ]

BID = 585318

ha_drei

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'N Abend allerseits,
zunächst mal Danke für die Tipps. Den Schaltplan habe ich hochgeladen. Die Qualität ist nicht besonders, und zusätzlich musste ich ihn noch von .pdf in .jpg konvertieren.
Ich habe jetzt auch die anderen Wicklungen des Schalt-Trafos gemessen (hätte ich auch gleich machen können !!!!) und in der Tat sind alle Widerstände so plus/minus ein Ohm. Da werdet ihr also recht haben, dass dieses Teil eher aus dem Kreis der Verdächtigen auszuschließen ist.
Dafür gibt es aber einen neuen Verdächtigen. Ich habe aufgrund Eurer Hinweise ein paar Messungen durchgeführt und daraufhin den Transistor T3 ausgelötet, der einen Kurzschluss hat! Das merkwürdige daran ist, den hatte ich eigentlich schon mal ausgewechselt gehabt, zusammen mit T2!?
Der Plan ist jetzt folgender:
Der T3 wird nochmal ersetzt und dann messe ich nochmal durch, ob alles plausibel erscheint, bevor ich den Trafo wieder einlöte.
C7, D6, D7 und R5 bis R8 sind übrigens getestet und OK, GR1 ebenso.
C4 und C5 werde ich nochmal separat unter die Lupe nehmen.
Dann wird ein Stoßgebet zum Himmel geschickt und das ganze in die Waage eingebaut.
... es sei denn Ihr habt eine bessere Idee.
Zu der Aktion komme ich aber erst am Freitag.
Nochmal Danke und Kompliment an perl, die Anzeigen sind tatsächlich grün!
Emilio







BID = 585320

perl

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Wohnort: Rheinbach


Zitat :
zusätzlich musste ich ihn noch von .pdf in .jpg konvertieren
Warum ?
Pdf wäre mir sogar lieber gewesen.


Zitat :
Das merkwürdige daran ist, den hatte ich eigentlich schon mal ausgewechselt gehabt, zusammen mit T2!?
Dann wird es nicht an diesen Transistoren liegen, sondern daran dass sie durch einen anderen Fehler überlastet wurden.
Sicherheitshalber solltest du auch diesesmal wieder beide ersetzen sowie die beiden parallelgeschalteten Dioden.
Kontrolliere auch die Werte der Widerstände R5, R6, R7, R8. Dazu mit einem Bein auslöten.
Auf Kurzschlüsse am Gleichrichter Gr2, den zugehörigen Siebelkos und dem folgenden Linearregler prüfen.

Den Wandler dann in ausgebautem Zustand mit einem an C7 angeschlossenen strombegrenzten Labornetzteil vorsichtig in Betrieb nehmen. Bauen sich die 37..42V hinter dem Linearregler richtig auf ?
Möglicherweise gibt es einen Kurzschluss im Bereich der VFD-Platine, die von diesem Wandler versorgt wird.

Schau dir auch mal die Platine genauer an. Ich hatte mal eine Waage, ob sie von Mettler oder Sartorius war, weiss ich nicht mehr, aber das Alter kann hinkommen, da war aus den Leiterbahnen eine schwarze Schicht herausgekrochen, die letzlich Kurschlüsse und Feuerwerk verursacht hat. Nachdem ich diese Metallschicht mit dem Glasfaserradierer entfernt hatte, war alles wieder gut.
Ich habe einen solchen Fehler davor oder später nie wieder gesehen. Möglicherweise hatte das auch etwas damit zu tun, dass diese Waage in einer sauerstofffreien Umgebung betrieben wurde.



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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  3 Feb 2009  2:45 ]

BID = 585567

Nukeman

Schriftsteller



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Finde ich sehr interessant, diese relativ "einfache" Variante ( wenn man von
den Anforderungen an den Trafo absieht) um die benötigten, exotischen
Spannungen für das Display zu erzeugen.

Rein interessehalber: Darf man das ohne Last betreiben, oder hebt dann die
Eingangsspannung für den Linear-Regler ab? Wenn das darf würde ich
das Display-Modul bei dem Test mit dem Labornetzteil erstmal abgeklemmt lassen.
(edit: Genau das meinte Perl wohl mit "Wandler in ausgebautem Zustand" )

Ansonsten kann man ja die Heizspannung evtl. mit einer 12V Glühbirne belasten.

Kann sonst leider nicht mehr Sinnvolles beitragen.

Gruß
Stefan




[ Diese Nachricht wurde geändert von: Nukeman am  4 Feb 2009  0:17 ]

BID = 585569

perl

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Zitat :
Darf man das ohne Last betreiben, oder hebt dann die
Eingangsspannung für den Linear-Regler ab?
Das ist ein Gegentaktwandler, da wird die Spannung im Leerlauf nicht sehr hoch werden, weil dann ja der entgegengesetzte Kollektor negativ würde, was u.a. durch die Dioden verhindert wird.
Also keine Bedenken.

So exotisch sind die Spannungen fürs VFD übrigens auch wieder nicht.

BID = 585573

Nukeman

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Danke, hatte den Teil mit den Dioden noch nicht verstanden vor Deiner Mail.
Bei dieser Schaltung finde ich es insbesondere kurios, dass das Anschwingen
immer sicher funktioniert, weil man ja teilweise auf Basis-Ströme aus der
Sekundär-Wicklung angewiesen ist. Also so eine gewisse Henne-Ei-Problematik
Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein System gerne in einem besonders
stromhungrigen oder einem besonders ruhigen Zustand einfrieren kann.

Klar werden aktuell gerne in vielen Anwendungen noch VFDs eingesetzt, aber die
Spannungserzeugung regelt dann meist ein kleiner Controller der auch für alle
Ausnahmesituationen eine Lösung parat hat.

Aber ich möchte diesen Thread auch nicht mit Verständnisfragen zumüllen,
es gibt ja diverse Möglichkeiten sich selbst Klarheit zu verschaffen

Gruß
Stefan


BID = 585575

perl

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Offtopic :

Zitat :
Also so eine gewisse Henne-Ei-Problematik
Im Gegenteil.
Selbstschwingende Wandler funktionieren meist unproblematischer als fremdgesteuerte.

BID = 586107

ha_drei

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Hallo Jungs (und Mädels?),
bin wieder da und bereit zu neuen Taten.
Habe inzwischen so gut wie alle Bauteile auf der Platine gecheckt, sind bis auf den kurzschlüssigen T1 alle OK. Lediglich der C7 hat 79 Mikrofarad (wie kriege ich ein my in diesen Text?) statt wie aufgedruckt und im Schaltplan angegeben 100. Außerdem haben R5 und R6 jeweils 55 Ohm (wie kriege ich ein Omega in diesen Text?). Dies stimmt zwar mit deren Farbcodierung (grün/grün/schwarz) überein, widerspricht aber dem Schaltplan, der jeweils 100 Ohm fordert.
Habe mich außerdem inzwischen (dank Euren Tipps!) etwas schlauer gemacht über die größeren Zusammenhänge und weiß jetzt auch, was eine VFD-Anzeige ist.
Folgender Plan steht jetzt an:
1. Beim Elektronikhändler meines Vertrauens werde ich T1, T2 und die zugehörigen Dioden D6 und D7 erstehen sowie sicherheitshalber die ohnehin ausgelöteten C4, C5 und C7.
Frage 1a dazu: würdet Ihr bei dieser Gelegenheit weitere Bauteile sicherheitshalber mit austauschen?
Frage 1b: Soll ich R5 und R6 so wie vorgefunden (55 Ohm) belassen (hat ja immerhin 20 Jahre funktioniert?!) oder gegen 100er austauschen?
2. Das Netzteil prüfe ich dann mit Last (passende Glühbirne) an den Anschlüssen der VFD-Platine. Da ich kein Labornetzgerät besitze, würde ich einen Märklin-Trafo (0..16V Wechselstrom) an den Eingang von GR1 anschließen. Den dann vorsichtig hochdrehen und Stromflüsse sowie die Spannungen am Steckerausgang zur VFD-Platine prüfen.
Frage 2: Einverstanden?
3. Da ich verstanden zu haben glaube, dass nach allen bisherigen Erkenntnissen jetzt doch die nachgeschaltete (VFD-)Platine in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen werden muss, widme ich mich dann - wenn bis dahin alles OK ist - dieser und beginne damit, ob ich bereits am Stecker-Eingang einen Kurzschluss finde. Das würde nach meinem jetzigen Kenntnisstand manches erklären, da ich das Netzteil ja in meiner anfänglichen Unbedarftheit oft ohne Last getestet habe.
Sollte das der Fehler sein und ich kann das Problem nicht beheben, werde ich damit einen neuen Thread aufmachen (in der Hoffung, Euch dort wiederzufinden).

Noch zur Erklärung: So eine eichfähige Ladenwaage kostet locker an die 300 Euronen aufwärts. Es würde sich also schon lohnen, die alte nochmal hinzukriegen. Und dass ich drin rumgelötet habe, muss man dem freundlichen Herrn vom Eichamt ja nicht sagen, Hauptsache sie ist genau genug.

Soweit mal für heute abend.
Emilio



BID = 586112

perl

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Zitat :
Lediglich der C7 hat 79 Mikrofarad (wie kriege ich ein my in diesen Text?) statt wie aufgedruckt und im Schaltplan angegeben 100
Der Kapazitätswert wird ok sein, aber was du nicht siehst, ist der ESR und wenn der extrem hoch ist, könnte dieser Kondensator für den Tod des Wandlertransistors verantwortlich sein.
Das hängt aber auch von anderen Schaltungsdetails ab, die ich auf dieser einen Seite nicht sehen kann, und ich halte es auch nicht für sehr wahrscheinlich.
µ geht mit AltGr-m


Zitat :
Dies stimmt zwar mit deren Farbcodierung (grün/grün/schwarz) überein, widerspricht aber dem Schaltplan, der jeweils 100 Ohm fordert
Auch ok, das macht die Modellpflege.


Zitat :
würdet Ihr bei dieser Gelegenheit weitere Bauteile sicherheitshalber mit austauschen
Aluminium-Elkos, die sehr viele Betriebsstunden auf dem Buckel haben, sind immer der verdächtig. Wenn die Waage 20 Jahre gelaufen hat, mal 52 Wochen mal 6 Tage mal 10 Stunden = 62400 Stunden, dann dürfen sie schon mal schlapp machen.
Am besten alle erneuern. Vertrocknete Elkos können für mysteriöse Fehler verantwortlich sein.

Prüf auch mal, ob die +10..14V vom Netztrafo an der 2A-Sicherung ok sind.
Es hat den Anschein, dass da der Plan einer Regelschaltung fehlt, die davor angeschlossen wird.
Nicht, dass diese defekt ist und massive Überspannung liefert.


Zitat :
Soll ich R5 und R6 so wie vorgefunden (55 Ohm) belassen (hat ja immerhin 20 Jahre funktioniert?!)
Klares Ja.
Evtl. hat man nämlich dazu passend auch den Wandlertrafo geändert.

Zitat :
Einverstanden?
Nein!
Auf keinen Fall Wechselstrom verwenden, das gibt nur Unheil.
Ohne die Last des Displays sollte der Wandler so ab 4..6V anschwingen und das kannst du auch mal aus einer Batterie holen.
Die volle Spannung, mit der du die Regelschaltung überprüfen kannst, wird der Wandler erst mit 12V liefern.
Entweder holst du die aus dem Waagennetzteil oder einem alten Computernetzteil, welches auch +12V stiften kann.
In jedem Fall sollte dabei eine 12V Glühlampe, z.B. vom Blink- oder Bremslicht -oder sogar nur 5W vom Rücklicht-, als Strombegrenzung vorhanden sein. Jeder Autofahrer hat ja wohl einen Ersatzlampenkasten.
Ich schätze, dass der unbelastete Wandler nicht mehr als 100mA zieht. Jedenfalls darf da nichts heiss werden.

Zitat :
dieser und beginne damit, ob ich bereits am Stecker-Eingang einen Kurzschluss finde.
Sehr richtig!
Prüfe auch, ob zwischen den Heizfadenanschlüssen (die Wechselspannung, die vom Wandlertrafo geliefert wird) und den +40V ein Kurzschluss oder eine niederohmige Verbindung besteht.
Das könnte dann durch einen Heizfadenbruch in der Röhre verursacht sein.
Der Heizfaden selbst sollte nur wenige Ohm haben.
Am besten postest du auch mal die Pläne von VFD und der zugehörigen Treiberschaltung

Zitat :
So eine eichfähige Ladenwaage kostet locker an die 300 Euronen aufwärts.
So billig ?
Die Waagen, mit denen ich hin und wieder spiele, kosten mindestens das Zehnfache.


_________________
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 586349

ha_drei

Neu hier



Beiträge: 29
Wohnort: kirchentellinsfurt

Hallo da draußen (hallo perl, Mr. Allwissend),
alles hatte sich so schön angelassen, ich habe heute (gestern) die Bauteile besorgt und alles sauber eingelötet, x-Mal die Durchgänge gecheckt und dann mal Spannung draufgegeben. Ergebnis: ?????? (s. u.)
Also nochmal Stand der Dinge:
- Die Platine hat zu 99% keine Kurzschlüsse, ich habe bei ausgebauten Bauteilen alles gecheckt, was mir in den Sinn kam.
- Alles wurde wieder eingelötet.
- Die "kritischen" Bauteile (C4, C5, C6, C7, T2, T3, D6, D7) sind alle nigelnagelneu.
- Die Stromversorgung zum Testen habe ich mir aus einem Märklin-Trafo geholt, hinter den ich einen kräftigen Gleichricheter geschaltet habe.
- Das ganze habe ich an C7 angeschlossen (mit offener Sicherung SI2, damit mir der Netztrafo nicht in die Quere kommt). Den Trafo kann ich zwischen 7 und 16V regeln.
- hintendran habe ich zwei Auto-Glühbirnen angeschlossen, eine(12V/10W) zwischen Masse und die 37-42V , also Pin 19/20 des Steckers, und die andere (12V/21W) zwischen 1/2 und 3/4 des Steckers.
- Ergebnis: die Glühbirnen bleiben dunkel, und es fließen bei 6 V schon 2,5A in die Schaltung, wenn ich (kurz!!!) weiter drehe, werden es noch mehr. Ich mach das natürlich nur für wenige Sekunden, dennoch kann ich nicht feststellen, dass irgendwas warm wir oder so.
- Das passt auch, denn der Gesamtwiderstand der Schaltung, gemessen an C7, beträgt 3,6 Ohm. Das Ohm'sche Gesetz stimmt also größenordnungsmäßig (7 = 2,5 x 3,6). Müsste der nicht größer sein ??????

Jetzt bin ich wieder mal ratlos, um nicht zu sagen verzweifelt, und brauch wieder einen Tipp für den nächten Schritt.

Emil








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