Gefunden für icl7650 - Zum Elektronik Forum |
| 1 - Unbekannte Bauteile TP102 und DC2004XV -- Unbekannte Bauteile TP102 und DC2004XV | |||
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| 2 - diskrete Schaltung(Schematics) für Chopperopamp gesucht -- diskrete Schaltung(Schematics) für Chopperopamp gesucht | |||
| Warum willst du dir den diskreten Aufbau überhaupt antun?
Es gibt doch seit über 30 Jahren entsprechende ICs, der ICL7650 war der Erste, und sie wurden weiterentwickelt. P.S.: Falls das ein Elektrometerverstärker werden soll, solltest du dir mal bei National Semiconductors (nsc.com) die simplen Operationsverstärker anschauen, deren Typenbezeichnungen mit LMC6... anfangen. Damit erreicht man Eingangsströme im fA-Bereich! [ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 3 Okt 2010 16:10 ]... | |||
3 - Warum verwendet man chopperstabilisierte OPAmps -- Warum verwendet man chopperstabilisierte OPAmps | |||
| Man macht das, weil chopperstabilisierte Operationsverstärker einfacher anzuwenden sind als echte Chopperverstärker.
Der Grund liegt darin, daß es schwierig ist kleinste Gleichspannungen zu verstärken, weil der Verstärker selbst ja mit viel höherer Gleichspannung betrieben wird, und das Messignal dadurch verfälscht wird. Da diese überlagerte Fehlerspannung (Offset) von Temperatureinflüssen und Alterung beeinflußt wird, ist es praktisch unmöglich sie auf Dauer durch eine von Hand eingestellte Korrekturspannung zu kompensieren. Durch symmetrische Auslegung des Verstärkers versucht man diese dem Eingangssignal überlagerte Fehlerspannung möglichst gering zu halten, aber das gelingt nur in Grenzen. Bei vielen preiswerten Operationsverstärkern liegt sie in der Größenordnung von 2..5mV, also das zehnfache des Meßbereichs deines Schreibers, moderne Präzisionsverstärker kommen auf etwa 200µV, was immer noch viel zu viel ist. Deshalb hat man schon vor sehr langer Zeit, als nur Röhren zur Verfügung standen, die Eingangsspannung mit einem mechanischen Zerhacker, der ähnlich wie ein Relais aufgebaut ist, aber mit der Netzfrequenz schwingt, in eine Wechselspannung verwandelt, diese dann in einem rein wechselspannungsmäßig gekoppelten Verstärker problemlos s... | |||
| 4 - Waagensensor -- Waagensensor | |||
| Dann wird es doch eine DMS Brücke sein.
Das lastabhängige Signal ist wirklich sehr klein. Normale Opamps sind als Verstärker nicht stabil genug, weil die Offsetspannung zusehr driftet. Man nimmt dafür chopperstabilisierte Verstärker. Der Urahn dieser ICs ist der ICL7650. ... | |||
| 5 - Eingangswiderstand eines Messwerks erhöhen. -- Eingangswiderstand eines Messwerks erhöhen. | |||
| 3 Ohm erscheint mir für ein Messwerk (ausser vielleicht einen Hitzdrahtstrommesser) sehr gering, wahrscheinlich ist da ein Parallelwiderstand vorhanden (und müsste ausgebaut werden). Normal für ein Drehspulmesswerk sind 50-250 Mikro(!!)ampere Vollausschlag bei Ohmzahl im unteren dreistelligen Bereich.
Mach doch mal ein Foto von dem Messwerk. Und ein ein einfacher bipolarer Transistor wie der BC14x hat selbst in Kollektorbasisschaltung (Emitterfolger) noch einen viel zu niedrigen Eingangswiderstand. Da müsste man schon mehrere verschalten, und würde als Dank auch noch Unlinearitäten durch den extrem geringen Kollektorstrom der ersten Stufe kassieren. Und thermisch instabil wäre das alles auch noch. Ein einzelner Feldeffekttransistor in Drainbasisschaltung (Sourcefolger) eine Elektronenröhre in Anodenbasisschaltung (Kathodenfolger) würden das Problem mit dem Eingangswiderstand lösen, aber einige andere subtile Probleme verursachen. Vor allem sind auch diese Systeme nicht ohne weiteres temperaturstabil. Ein integrierter Operationsverstärker mit hochohmigem Eingang (CA3140, TL071, ICL7650) würde auf jeden Fall die präziseste und berechenbarste Lösung ergeben... Was ist das überhaupt für eine Sonde? Verdacht: Ein pH-Messgerä... | |||
| 6 - Temperaturmessung mit TYP K sensor. -- Temperaturmessung mit TYP K sensor. | |||
| Du hast völlig recht, das geht mit einem Opamp.
Da das Thermoelement aber nur etwa 50µV/K liefert und oft eine höhere Genauigkeit gefordert wird, benötigst Du einen OpAmp dessen Temperaturdrift der Eingangsfehlspannung sehr gering ist. Chopperverstärker etwa der ICL7650 sind sehr gut geeignet, sie haben eine sehr geringe Drift und auch die Eingangsfehlspannung ist etwa nur 1µV . Es gibt aber auch driftarme bipolare OpAmps, etwa den OP07 oder OP177. Weil das Thermoelement nur auf die Temperaturdiffernz zwischen kalter und warmer Lötstelle reagiert, benötigst Du meist auch eine Kaltlötstellenkompensation. Diese Spannung, die meist der Umgebungstemperatur proportional ist, wird ebenfalls in den Verstärker eingespeist. Sie kann aus einem NTC, einem PTC oder einem Temperatursensor wie etwa LM35 stammen. Für sehr große Temperaturunterschiede arbeitet ein Typ-K-Thermoelement nicht ganz linear. Es empfiehlt sich dann nicht einen gewöhnliche Opamp zu verwenden, sondern für Typ-K linearisierte, etwa den AD595 oder AD597. _________________ Haftungsausschluß: Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung. Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden. Besonders VDE0100; VDE0550/0551... | |||
| 7 - Eingangswiderstand -- Eingangswiderstand | |||
| Ich dachte eigentlich, dass der Schaltplan klar sein sollte...
Hier das Schema, so wie die Gesamt-Schaltung ist: http://www.witz-der-woche.com/G/schaltung.gif (leider sind noch ein paar Fehler drin - nicht nur in der Zeichnung!) Als OpAmps kommen die ICL7650 (nicht wie beschrieben 7662!) dran, mit besagten 10^12Ohm. Wie errechnet sich der Eingangswiderstand eines Instrumentationsverstärkers? ... |
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