Heute hatte ich ein heiteres Erlebnis. Unsere gebrauchte Mischmaschine wurde geliefert, ein aufgearbeitetes älteres Exemplar mit Drehstromanschluß (frisch lackiert, neuer Riemen, neue Leitung und neuer Stecker).
Neugieriger Mensch der ich bin habe ich den 5-poligen CEE-Stecker doch mal geöffnet, um das zu finden: 4-adrige Leitung mit sw, bl, br, ge/gn, angeschlossen: sw L2, bn L3, bl N, ge/gn PE. *kopfkratz*
Anstelle eines Motorklemmbretts gibt es einen Nockenschalter, also den mal geöffnet. Die Wicklungsenden sind wie zu erwarten mit R, S, T sowie U, V, W beschriftet und im Stern verschaltet.
Sprich der Motor lief beim Vorbesitzer vermutlich auf 2 Außenleitern... es sei denn seine Steckdose wäre genauso fehlerhaft verklemmt. Die Leitung ist übrigens eigentlich 5-adrig und der eine Schwarze ist bündig mit dem Mantel abgeschnitten...
Außerdem konnte man schön beobachten, daß Klemmen ganz ohne AEHs besser sein kann, als mit schrottigen AEHs. Der Stecker war ganz ohne verklemmt, problemlos. Am Schalter gab es schrottreife, mit der Kombizange verpreßte isolierte AEHs mit massiven Schmorspuren.
Habe jetzt alles korrekt neu verklemmt. Oder habe ich irgendeinen legitimen Grund für die ursprüngliche Anschlußweise übersehen?
Motortypenschild ist leider keines mehr vorhanden bzw. zu finden.
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"