MOSFET Klase A Verstärker, die Zweite Im Unterforum Projekte im Selbstbau - Beschreibung: Selbstbau von Elektronik und Elektro
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MOSFET Klase A Verstärker, die Zweite Suche nach: mosfet (3489) verstärker (9055) |
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BID = 615598
Racingsascha Schreibmaschine
    
Beiträge: 2247 Wohnort: Gundelsheim
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Perl hat mir in diesem Thread den Tipp gegeben, eine Brückenschaltung aus zwei einzelnen Verstärkern zu bauen und mich vor aus Asymmetrien entstehenden Gleichspannung am Lautsprecher gewarnt. Kann man das grundsätzlich so lösen, dass man einen OP damit beauftragt, die durchschnittliche Spannung am Verbindungspunkt zwischen FET und Lastwiderstand auf 6V (Vdd/2) zu halten? Natürlich darf er das nur sehr langsam tun, da zum einen die Spannung nur sehr langsam wegläuft und zum anderen soll er ja nicht dem Musiksignal entgegenwirken.
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Fnord ist die Quelle aller Nullbits in deinem Computer.
Fnord ist die Angst, die Erleichterung, und ist die Angst.
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BID = 615603
Onra Schreibmaschine
    
Beiträge: 2520
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BID = 615643
Racingsascha Schreibmaschine
    
Beiträge: 2247 Wohnort: Gundelsheim
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Ich hab doch garnix gegen Kondensatoren im Signalweg  Ich will nur dass der Arbeitspunkt nicht wegläuft.
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BID = 615709
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Ein paar mV Differenz tun ja noch nicht weh, aber sehr viel mehr sollten es wegen dem niedrigen Lautsprecherwiderstand nicht werden.
Du solltest einen über einen Tiefpass mit sehr niedriger Grenzfrequenz einen Differenzverstärker an die Ausgänge hängen, der eine Korrekturspannung in die Endstufe einspeist.
Evtl. braucht man noch etwas um den Spannungsausgleich beim Einschalten des Verstärkers zu beschleunigen.
Das übliche Relais wäre eine praktikable, wenngleich nicht elegante, Lösung.
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BID = 615843
Racingsascha Schreibmaschine
    
Beiträge: 2247 Wohnort: Gundelsheim
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Ein einzelner Diff-OP pro Brückenschaltung reicht doch nicht, da er nur einen Einzelverstärker korrigieren kann und dieser dann dem Temperatur- und Alterungsdrift des anderen folgt? Dann wäre zwar die Gleichspannung am Ausgang beseitigt, allerdings befindet sich das Gesamtsystem abseits des (optimalen) Arbeitspunkt von 6V.
Hab hier mal was zusammengebastelt:
Pin 1 und 5 sind die Signaleingänge, einer wird extern invertiert.
2 und 4 sind +-12V für den TL082, 3 ist die Referenzspannung, die auch extern erzeugt wird. FET1/2 haben folgende Belegung: 1=Gate, 2=Drain, 3=Source. Die Lastwiderstände sind an X1-1/2 angeschlossen.
Dazu hätte ich folgende Fragen:
0: Funktioniert das überhaupt?
1: Sollte man am Ausgang des OP auch noch einen Tiefpass anbringen? Nicht dass er beim Einschalten überreagiert und ewig braucht um sich einzupendeln.
2: Sollte man die maximale Verstärkung der OPs begrenzen?
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Racingsascha am 20 Jun 2009 20:37 ]
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BID = 615919
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | 0: Funktioniert das überhaupt? |
Natürlich nicht.
Die beiden Transistoren werden ja gleichphasig angesteuert, die Differenz ist also idealerweise 0.
Ausserdem: Wo soll in dieser Schaltung eigentlich der Drainstrom herkommen?
Zitat :
| | Sollte man am Ausgang des OP auch noch einen Tiefpass anbringen? |
Nein, aber den Phasenverlauf über die Frequenz muss man sich unter Einbezug der Gegenkopplung ansehen, weil das bei bestimmten Frequenzen zu Schwingungen führen kann.
Für die Opamps könnte man das aus dem Datenblatt entnehmen, aber die MOSFETs sind hochkapazitiv und komplizieren alles. Deshalb testet man das am besten zuerst auf einem Simulator (Unter Verwendung der korrekten Modelle!!!).
Ausserdem führt der 100k Widerstand in der Gateleitung mit Sicherheit zu einem völlig verkorksten Frequenzgang und die Phasendrehung wird so hoch sein, dass die Schaltung schon bei tiefen Frequenzen schwingt.
Du hast es bei MOSFETs mit Elektrodenkapazitäten in der Größenordnung nF zu tun und das verträgt sich nicht mit hochohmigen Widerständen.
Besonders die Millerkapazität Cgd wird dir hier einen Streich spielen.
Zitat :
| | Sollte man die maximale Verstärkung der OPs begrenzen? |
Erst mal nicht. Manche Typen neigen allerdings bei sehr hohen Eingangspegeln zu einer Phasenumkehr und das muss natürlich auf jeden Fall vermieden werden.
Du hast aber erstmal andere Probleme: Zwei Stromquellen für den Drainstrom und eine Phasenumkehrstufe.
Dafür nimmt man am einfachsten das klassische Long-Tailed-Pair aus zwei bis drei Transistoren, wie es in der Eingangsstufe vieler Opamps (z.B. 709) verwendet wird.
Da kannst du Symmetrie und Spannungslage leicht separat justieren.
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BID = 615949
Racingsascha Schreibmaschine
    
Beiträge: 2247 Wohnort: Gundelsheim
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Zitat :
| | Die beiden Transistoren werden ja gleichphasig angesteuert, die Differenz ist also idealerweise 0. |
Ich habe doch gesagt, dass das Eingangssignal für einen Brückenteil invertiert wird.
Zitat :
| | Pin 1 und 5 sind die Signaleingänge, einer wird extern invertiert. |
Zitat :
| | Ausserdem: Wo soll in dieser Schaltung eigentlich der Drainstrom herkommen? |
Der kommt über die Lastwiderstände an X1-1 bzw. X1-2 rein, diese sind an 12V angeschlossen. Sie sind nicht eingezeichnet, da sie nicht auf der Platine montiert werden. FET und Lastwiderstand sind genauso verbunden wie in der angehängten Schaltung.
Zitat :
| | Ausserdem führt der 100k Widerstand in der Gateleitung mit Sicherheit zu einem völlig verkorksten Frequenzgang |
Ich habe die ursprüngliche Schaltung als Grundlage genommen. Der Großteil (C1, R2, D1, P1 und R4) ist für die Vorspannungserzeugung zuständig, diese hab ich durch die OP-Schaltung ersetzt.
Zitat :
| | Ausserdem führt der 100k Widerstand in der Gateleitung mit Sicherheit zu einem völlig verkorksten Frequenzgang und die Phasendrehung wird so hoch sein, dass die Schaltung schon bei tiefen Frequenzen schwingt. |
Wenn ich ihn weglasse hat das Eingangssignal keine Chance gegen die Vorspannung vom OP  Wäre es dann besser, das Eingangssignal auf den invertierenden Eingang aufzumodulieren und den OP den FET direkt treiben zu lassen?
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