Grundig Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  2x8 (Video 2000)

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Im Unterforum Reparatur - Video-Geräte - Beschreibung: Videorecorder, Camcorder, DVD-Player und alles was mit Bildaufzeichnung zu tun hat.

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Autor
Videorecorder Grundig 2x8 (Video 2000)

    







BID = 617437

wurstvcr

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Zitat :
Nachdem es ja den Si-Wid im -150-V-Strang im Netzteil erwischt hat, mußt Du nun mal alle Bauteile, die in Frage kommen, prüfen. Angefangen vom C1374 (0,1 µF/250V) über die Transistoren T1366,T1367, T1336, T1334, die Widerstände R1366, R1336.
So viele Teile sinds ja auch nicht, die im -150 V-Strang liegen. :D


Hallo und vielen Dank für die Scans - die bringen mich schon 'n ganzes Stück weiter. Ich warte nun nur noch auf meine Großbestellung Bauteile (wo auch die Elkos mit dabei sind) und dann kann es losgehen.

Die Spannungen habe ich auch noch nicht genau justiert, da die Trimmer komplett mit dickem Schutzlack zugekleistert sind (muss ich dann wohl auch wechseln). Ich bin aber guter Hoffnung, dass ich die alte Möhre noch wiederbeleben kann (und wenn ich dafür komplett alle Bauteile wechseln muss).
Ich melde mich dann vermutlich Mitte der Woche wieder.


Offtopic :
Ich habe übrigens den Technicolor 212E (CVC) bekommen. Der kam mit 'ner eingefädelten Cassette an und wollte diese auch nicht wieder hergeben. Nun habe ich sie manuell ausgefädelt und nochmal Wiedergabe probiert, aber das Teil fädelt nur zur Hälfte ein und bleibt dann hängen (mechanisch ist's aber ok, nur die Riemen sind ziemlich hinüber und die Spannungen stimmen vermutlich nicht). Evtl. hast Du ja auch davon Ahnung ... ich mach dann aber noch einen extra Thread auf, wenn es soweit ist.

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BID = 617465

stego

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Servus, wurstvcr!

Zitat :
da die Trimmer komplett mit dickem Schutzlack zugekleistert sind (muss ich dann wohl auch wechseln)


Nö, warum denn?
Der Lack ist nur für Garantiezwecke draufgekommen, damit bei "Fremdeingriffen in das Gerät" gleich mal die Garantie erlischt.
Wenn Du daran drehst, springt der Lack weg, und gut ists!
Bei einer kompletten Elko-Kur im Netzteil wird es aber zu 99 % nötig sein, die 12 V und die 15 V nachzugleichen, zumindest, wenn der V-2000 wieder soweit ok ist.


Offtopic :
Auch ich habe zwei CVC-Geräte, einen VP-100 von Grundig (baugleich mit Funai, soviel ich weiß, läuft tadellos) und einen CVC-500 von Siemens. Dieser sollte mit Deinem Technicolor (und noch mit einem Uher-Gerät) baugleich sein.
Wie lustig: auch mein Siemens fädelt das Band nur so halb ein und mag dann nicht mehr...
Leider bin ich bislang noch nicht dazu gekommen, diesen Siemens zu inspizieren und wieder in Gang zu bringen. Ich habe dazu sogar noch in einem großen Alu-Koffer a) die passende Farb-Kamera, b) das Ladegerät mitsamt Modulator, c) zwei Reserve-Akkus d) eine Ledertasche für den Recorder mit Umhängegurt, also praktisch die komplette "tragbare Kamera Ausrüstung". Bis auf die Mechanik des CVC-Laufwerkes wäre alles noch top in Schuß!
Vielleicht können wir uns in dieser Sache gegenseitig helfen.....


Gruß
stego

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BID = 617487

wurstvcr

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Zitat :

Der Lack ist nur für Garantiezwecke draufgekommen, damit bei "Fremdeingriffen in das Gerät" gleich mal die Garantie erlischt.
Wenn Du daran drehst, springt der Lack weg, und gut ists!


Achso, dachte damit wäre die übrige Widerstandsschicht nicht mehr zu gebrauchen ... aber wenn's einfach so abplatzt, umso besser!

So, ich habe aber eben mal die Transistoren gecheckt: T1367 ist definitv hin. Im Plan steht ein BF603 (finde ich nirgends bei den Händlern), eingelötet (und defekt) ist ein TFK S625T - zu dem finde ich aber auch keine Infos oder Vergleichstypen. Was nun?


Offtopic :

Lustig, bei meinem 212E war auch 'ne Kamera, 2 Reserve-Akkus und eine Ledertasche mit Umhängegurt dabei.
Neben einigen bespielten Cassetten war sogar noch eine originalverpackte Leercassette dabei.
Ich mache die Tage mal 'nen Thread dazu auf mit hübschen Bildern vom zerlegten Gerät.


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BID = 617744

stego

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Servus, wurstvcr!

Der Ersatzteilshop unseres genialen Admins Baldur Brock www.elektronik-werkstatt.de gibt mir als Ersatztyp für den BF603 den Typ BF421 aus. Den gibt´s dort für 0,63 EUR.

Ich habe allerdings keinerlei Datenblätter gewälzt, ob die beiden Typen 100 % austauschbar sind.
Evtl. kann uns hier noch ein Profi auf dem Gebiet weiterhelfen...
Zumindest habe ich soeben gelesen, daß dieser Transistor für eine E-C-Spannung von 250 V ausgelegt ist...

Die TFK-Bezeichnung wird was eigenes von Telefunken sein, denke ich...

Gruß
stego

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BID = 618787

wurstvcr

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Hallo, da bin ich wieder!


Zitat :
stego hat am 29 Jun 2009 21:58 geschrieben :

Der Ersatzteilshop unseres genialen Admins Baldur Brock http://www.elektronik-werkstatt.de gibt mir als Ersatztyp für den BF603 den Typ BF421 aus. Den gibt´s dort für 0,63 EUR.
Ich habe allerdings keinerlei Datenblätter gewälzt, ob die beiden Typen 100 % austauschbar sind.


Tja, auf die einfachste Idee bin ich nicht gekommen. Ich habe zwar im Shop gesucht, aber den Ersatztyp-Link habe ich nicht angeklickt.

Inzwischen habe ich den BF603 aber gegen einen BF421 ausgetauscht und es läuft immer noch nicht. Mittlerweile weiss ich auch warum.

Ich habe endlich die beiden Spannungen im Netzteil justiert und bei der Gelegenheit habe ich auch nochmal alle anderen Spannungen überprüft. Da ist mir aufgefallen, dass nun die +150V fehlen. Nun weiss ich auch, woher die Rauchwolke letztens kam: R436 ist durchgebrannt! War ja auch klar, denn der neu eingelötete Widerstand für den -150V-Zweig ist ja für 'ne größere Leistung ausgelegt (hab ja nur den 1W-Typ bekommen) und da hat es halt den anderen Widerstand (eben den R436) erwischt, weil der T1367 ja noch defekt war. Der defekte T1367 hat sich übrigens ganz merkwürdig verhalten: Zwischen Basis, Kollektor und Emitter war jeweils ein Widerstand von ca. 500 Ohm messbar, egal in welche Richtung (also ganz anders als T1337, der sich halt wie ein normaler PNP-Transistor verhält). Den R436 werde ich denn gleich noch tauschen, der Transistor ist ja inzwischen schon gegen den BF421 ausgetauscht und scheint auch gut zu funktionieren. Bevor ich nun wieder neue Rauchwolken erzeuge - warum hat es den T1367 denn mal erwischt (T1364 & T1365 sind ok, habe ich aber vorsichtshalber auch noch getauscht)?

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BID = 618850

stego

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Servus wurstvcr!

Zitat :
Nun weiss ich auch, woher die Rauchwolke letztens kam: R436 ist durchgebrannt!

Dann muß aber dieses Wölkchen doch aus dem Netzteil gekommen sein.
Es ist auch keine allzu gute Idee, den Si-Wid durch einen mit höherer Leistung zu ersetzen, denn dadurch ist ja der Sicherungs-Effekt aufgehoben bzw. eingeschränkt.

Zitat :
Ich habe noch nicht wieder auf die Netzteilplatine geschaut - evtl. hat er ja nur etwas gekokelt und daher das Rauchwölkchen (obwohl es von der Position des Wölkchens her eher von der DTF/Servo-Platine zu stammen schien).

Erstens kommt es anders als man zweitens denkt.....

Zitat :
Bevor ich nun wieder neue Rauchwolken erzeuge - warum hat es den T1367 denn mal erwischt

Kann ich mir auf die Schnelle auch nicht erklären. Ich würde mal die umliegenden Bauteile prüfen, z.B. R1367, R1370, R1371, C1372, usw.
Auch durch Vergleichsmessungen mit dem "zweiten" DTF-Strang bestätigen. Vorsichtshalber auch kontrollieren, ob die Schleifer an der Kopfscheibe keine Kurzschlüsse untereinander oder nach Masse verursachen. Gesamte Leitung vom Steckanschluß bis zu den Schleifern überprüfen, besonders den Stecker auf Brüche!
Dann: Probelauf! Viel Glück!

Gruß
stego

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BID = 619513

wurstvcr

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Zitat :
stego hat am  5 Jul 2009 15:17 geschrieben :

Es ist auch keine allzu gute Idee, den Si-Wid durch einen mit höherer Leistung zu ersetzen, denn dadurch ist ja der Sicherungs-Effekt aufgehoben bzw. eingeschränkt.


Deshalb hatte ich hier ja vorher gefragt, ob ich den nehmen kann.
Inzwischen habe ich aber die richtigen Sicherungswiderstände auftreiben können und gewechselt.


Zitat :

Ich würde mal die umliegenden Bauteile prüfen, z.B. R1367, R1370, R1371, C1372, usw.
Auch durch Vergleichsmessungen mit dem "zweiten" DTF-Strang bestätigen. Vorsichtshalber auch kontrollieren, ob die Schleifer an der Kopfscheibe keine Kurzschlüsse untereinander oder nach Masse verursachen. Gesamte Leitung vom Steckanschluß bis zu den Schleifern überprüfen, besonders den Stecker auf Brüche!


Alles gemessen und geprüft, alles soweit gleich und ok.


Zitat :

Dann: Probelauf! Viel Glück!


Probelauf: Hmm, Spannungen -150V und +150V sind noch da, nichts kokelt, keine Rauchwölkchen und Wiedergabebild, tja .... DTF scheint wohl halbwegs zu funktionieren. Also bei meiner Testcassette ist das Bild im SP ohne Störstreifen und in Farbe, aaaaaber dafür "zittert" es vertikal und auch horizontal, d.h. es zittert nicht nur, sondern es sieht aus wie zwei Bilder die verschoben übereinander gelegt werden. Also das erste Halbbild liegt tiefer und weiter rechts, als das folgende Halbbild. Und so wechselt es ständig hin und her (fällt bei Bewegungen im Bild extrem stark auf ... alles ruckelt). Der Ton leiert irgendwie auch noch. Ansonsten sieht das Bild schon gut aus.
Im LP-Modus ist es dafür nun schlechter (Störstreifen, Farb- und Tonaussetzer), Standbild und Bildsuchlauf ist auch noch mit Störungen. Wie geht's nun weiter?

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BID = 619532

stego

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Servus, wurstvcr!

Die "Testcassette" ist schon definitiv in Ordnung, oder?

Mach mal eine Eigenaufnahme, was da los ist.

Hast Du nach dem Riemenwechsel (Capstan) die Mäander-Lagerplatte exakt zentriert montiert?
Kann sein, daß beide Fehler (Bild + Ton) zusammenhängen.
Wenn der Ton leiert, kann es auch mal vorkommen, daß der Capstanmotor einen weg hat.
Prüf mal hier die Spannungsversorgung auf Gleichmäßigkeit. Ohne guten Gleichlauf kommen wir auch beim Bild nicht viel weiter.

Prüf in diesem Zusammenhang auch mal den Kopfrad-Motor, besonders den Kollektor. Evtl. reinigen und/oder die Kollektorschleifer ein wenig zurechtbiegen, nach Reinigung den Kollektor leicht mit Vaselin einreiben. Vor dem Entfernen der unteren Kopfradmotor-Abdeckung die Zusammengehörigkeit der Teile markieren, dann ersparst Du dir nachher die Einstellung der Kommutierung des Motors.

Wie ist Standbild+Bildsuchlauf bei SP?

Mit dem Oszi mal die DTF-Spannungen kontrollieren. 2-Kanal-Oszi direkt an die Schleifer am Kopf anschließen. Der DTF-Spannungsverlauf darf bei normaler Wiedergabe keine großen Sprünge nach oben oder unten machen. Sind die Sprünge (besonders am Auslauf) recht auffallend groß, ist entweder der Bandlauf, die Kopfradhöhe oder die Bandgeschwindigkeit nicht ok. Oder der Kopf ist verschlissen....
Bei Standbild u. BSL vor- u. rückwärts ist naturgemäß die DTF-Spannung unterschiedlicher im Verlauf (große Sprünge), da die DTF ja hier die Spurfehler gegenüber Normal-Wiedergabe ausgleichen soll.

Evtl. muß auch noch die Verstärkung der Actuator-Endstufen neue justiert werden. Das geschieht mit den beiden Trimmern VA1 und VA2. Da muß ich aber erst im Service-Manual nachsehen, wie das geschieht (Irgendwie muß man da im Bildsuchlauf rückwärts das FM-Paket vom Kopf oszilligraphieren und auf irgendein "Pumpen" in der FM achten, bis das verschwindet).

Wenn Du die bisherigen Punkte geprüft hast, geht´s weiter mit der VA1 und VA2-Justierung.

Bis dahin
Gruß
stego

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BID = 620720

wurstvcr

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Hallo!

Aaaalso, ich fang mal ganz vorne an ...

Testcassetten habe ich hier genug rumliegen (alle möglichen Typen in SP und auch LP, auch Kaufcassetten) - ist bei allen das gleiche Bild:

DTF scheint eigentlich zu funktionieren, d.h. es sind keine Störstreifen oder sowas im Bild, sondern es sieht immer so aus, als würde ein Testbild (schwarz mit grauen Balken) das "normale" Bild zum Teil überlagern, weshalb auch oft nicht richtig synchronisiert wird und das "normale Bild" so flackert oder durchläuft (mal laienhaft erklärt). Bei Bildsuchlauf und Standbild das gleiche Spiel (nur ist beim Bildsuchlauf dann dieses "flimmernde Testbild" in 3(?) kleinen Abschnitten eingemischt). Beim Standbild ist es manchmal sogar komplett zu sehen (also einfach ein schwarzes Bild mit mehreren grauen senkrechten Balken oder so ähnlich). Ab und zu ist es kurz weg (nach längerer Abspieldauer ist das Bild oftmals nahezu perfekt, ausser dass es eben, wie schonmal beschrieben, aussieht wie zwei leicht versetzte Halbbilder -> Bild flackert ab und zu). Eventuell kann ich davon mal 'ne Aufnahme machen und hier reinsetzen - ist echt blöd zu beschrieben und wenn man es sieht, ist es bestimmt leichter zu beurteilen.

Ansonsten ... Oszilloskop habe ich keines (nur ein Multimeter), Spannungen habe ich nochmal nachgemessen (falls das überhaupt was nützt ... gleichmäßig und stabil sind sie jedenfalls und solche Sachen wie Aufnahme und Cassettenauswurf funktionieren ja jetzt auch alle wieder):

Pin 1: +12V(D) = +12,47V (laut Manual +12,5V einstellen)
Pin 2: +12V(D) = +12,47V ( " " " " )
Pin 6: +5V(F) = +5,05V
Pin 7: +5V(E) = +5,09V
Pin 8: +9V(E) = +9,16V
Pin 10: +15V(D) = +15,2V (laut Manual +15,2V einstellen)
Pin 11: +9V(D) = +9,22V
Pin 12: +12V(F) = +12,38V
Pin 13: +12V(W) = +12,38V
Pin 15: 0/12V = +11,9V (bei AV-Aufnahme gemessen)
Pin 16: ca.4,5V = +4,33V
Pin 17: 0/12V = +12,19V (bei Wiedergabe gemessen)
Pin 18: +20V(F) = +20,41V (bei Wiedergabe)
Pin 19: +20V(F) = +20,41V (bei Wiedergabe)
Pin 20: +33V(D) = +32,82V
Pin 21: -150V(D)= -147,2V (bei Wiedergabe), sonst -152,3V
Pin 22: +150V(D)= +150,0V (bei Wiedergabe), sonst -157,0V
Pin 23: -7V(D) = -6,83V (-6,6V bei Wiedergabe)

Tja, wie komme ich nun ohne Oszilloskop weiter? Gar nicht, oder?
Wenigstens habe ich mir endlich das Service-Manual bei eBay ersteigern können.



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BID = 620731

Kleinspannung

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Zitat :
wurstvcr hat am 13 Jul 2009 23:43 geschrieben :

Wenigstens habe ich mir endlich das Service-Manual bei eBay ersteigern können.


Offtopic :

Hättest mal gleich einen Oscar mit ersteigert.
Gibt da ab und zu mal ganz brauchbare für kleines Geld,und leisten zuweilen gar nützliche Dienste...


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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

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BID = 621142

stego

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Servus!

Kleinspannung´s Hinweis kann ich nur unterstreichen!
Einen Oskar kann man immer gebrauchen, das Service-Manual wimmelt geradezu von Oszillogrammen.
Schon allein zur Überprüfung des korrekten DTF-Spannungsverlaufes ist ein Oskar gut.

Mit der Bildbeschreibung kann ich leider -aus der Ferne noch dazu- nichts anfangen, sorry!

Die Spannungen sind soweit bestens i.O. - bis auf:

Zitat :
Pin 22: +150V(D)= +150,0V (bei Wiedergabe), sonst -157,0V

Sollte wohl +157,0V heißen, oder???

Ich vermute den Fehler entweder im Video-Modul oder im Kopfverstärker. Auch möglich wäre die DTF, trotz allem....

Sind diese "Geisterbilder" auch da, wenn Du mal probehalber die beiden Schleifer von der Servo/DTF-Platte absteckst (also DTF außer Funktion)? Logischerweise läuft hier dann das Bild dann langsam aus der Spur.

Gruß
stego

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BID = 621832

wurstvcr

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Ok, ein Oszilloskop ist derzeit in Planung, d.h. in ein paar Tagen bekomme ich wohl ein olles Hameg.

Und ja, es sollte + statt - sein ... war wohl wieder spät und ich war geistig nicht mehr ganz auf der Höhe!

Ich warte jetzt erstmal ab, bis ich meinen Oscar habe und dann probier ich auch mal den Tipp mit den Schleifern. Nächste Woche geht es dann wohl weiter (Service-Manual ist auch inzwischen bei mir angekommen) und ich melde mich hier wieder.


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BID = 627370

wurstvcr

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Hello again ... da bin ich nach längerer Zeit wieder!

Inzwischen habe ich mir ein Oszilloskop besorgt (leider war das ersteigerte Stück trotz Nachfrage beim Verkäufer nicht "100% in Ordnung" und musste erstmal repariert werden - Danke nochmal an die Helfer aus dem "Messtechnik"-Bereich).

Also, ich habe einige BF603 Transistoren ergattern können und habe den BF421 (T1367, war ja als Ersatztyp von mir eingebaut) und den anderen T1337 ausgetauscht. Der Fehler ist immer noch da, d.h. ich schalte das Gerät ein, drücke auf Wiedergabe und das Bild flackert und hat noch Störungen. Wenn ich dann etwas mit Standbild oder Bildsuchlauf rumspiele und danach wieder auf Play drücke, ist das Bild meist gut (ohne Störstreifen oder so) und in Farbe, dafür flackert es ein wenig (so wie beschrieben, als wenn zwei versetzte Bilder überlagert werden).
Gelegentlich stoppt das Band nach einigen Minuten mit "F" im Display.

Inwischen ist mir auch aufgefallen, dass direkt nach dem Einschalten am hinteren Netzschalter (der Schalter vorne ist noch aus) an L9.1 der Servoplatine, bzw. an Actuator 2 (DTF) dauerhaft ca. -80V anliegen (bis Play gedrückt wird), an L9.3 (ACT.1) liegen 0V an.

Da scheint immer noch etwas nicht zu stimmen. Ich habe mal ein paar Bildchen mit dem Oszilloskop angefertigt.

Das erste Bild zeigt die Wiedergabe, gemessen an L9.1 (Kanal 1, oben) und L9.3 auf Kanal 2 (unten). "L9.1" war der Zweig, in dem der defekte Transistor saß (Regelspannung für DTF Actuator 2).

Auf dem zweiten Bild ist auch die Wiedergabe zu sehen, aber mit veränderter Zeitbasis (die Bilder sind im Speicherbetrieb aufgenommen, da die Vorgänge relativ langsam sind). Oben ist, wie auf allen Bildern, wieder L9.1 = Actuator 2 (DTF).

Alle paar Sekunden passiert dann das, was auf dem dritten Bild zu sehen ist (Wiedergabe).

Und dann noch das vierte Bild mit dem Spannungsverlauf beim Bildsuchlauf (vorwärts).

Vielleicht helfen die Bilder ja schon ein Stück weiter!






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BID = 627471

stego

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Servus wurstvcr!

Wieder da? Alles ok?

Die DTF-Spannungsverläufe sind so nicht ok.
Irgendwie besteht hier ein Bandlauf-Problem, da die DTF zu heftig nachregelt.
Darauf weist auch das gelegentliche blinkende "F" hin.

Meines Erachtens käme an mech. Problemen in Frage:

- Capstanmotor
- Capstan-Tacho (die Mäannder-Lagerplatte)
- Kopfrad-Motor
- evtl. sogar ein Wickelmotor

Aber auch die -80V am Anfang sind nicht korrekt. Hier mußt Du den DTF-Teil nochmals gem. Service-Manual genau überprüfen. Es könnte sein, daß das IC1360 durch den Schaden an den Actuator-Endstufentransistoren auch einen weg bekommen hat und dadurch die DTF falsch angesteuert wird. An Pin 1 und 7 stehen die Signale für die Ansteuerung der Transistoren für die beiden DTF-Kanäle an. Kannst ja hier mal Vergleichsmessungen durchführen.

Auch möglich, daß schon vom IC1350 ein falsches Ansteuerungssignal kommt...

Wenn man von der "Rentabilität" sprechen würde, hieße es: wirtschaftlicher Totalschaden. Aber einen V-2000 bekommt man halt heute nicht mehr neu zu kaufen...

Ich würde in Deinem Fall ein baugleiches Gerät aus der eBucht ziehen, und die Module dann zumindest für Vergleichsmessungen heranziehen, evtl. die Module probehalber tauschen.

Es könnte auch sein, daß nicht nur im DTF-Teil der Haken ist, sondern auch im Servo-Teil (fehlerhafte Ansteuerung des Kopfrad- und Capstan-Motors).

Gruß
stego

P.S.: Den V-2000 Service kann man leider heute nur noch unter stark eingeschränkten Bedingungen durchführen, da es ja die speziellen Hilfs- und Messmittel nicht mehr gibt, wie z.B. Steckplatten, um die einzelnen Module hochzustecken, die Bandlauf-Kontrollcassette (unerläßlich zur korrekten Laufwerks-Justage), die Zentrierhülse für die Capstan-Lagerplatte, usw. usw.
Somit ist jede Reparatur bzw. Justage ein "Pi-mal-Daumen" Versuch....

_________________


[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 17 Aug 2009 10:37 ]

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BID = 627552

wurstvcr

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Hallo stego!


Zitat :
stego hat am 17 Aug 2009 10:34 geschrieben :


Ich würde in Deinem Fall ein baugleiches Gerät aus der eBucht ziehen, und die Module dann zumindest für Vergleichsmessungen heranziehen, evtl. die Module probehalber tauschen.


Jo, war auch mein Gedanke. Ich werde das Gerät aber wohl erstmal in die Ecke stellen, da ich vor ein paar Tagen einige ältere (vermutlich defekte) Videorekorder geschenkt bekommen habe. Leider war kein Grundig Video 2000 dabei, aber immerhin ein Philips VR2020. Dazu gesellen sich noch ein Grundig VCR 4000, ein paar Sony VHS/SVHS-Teile und den 212E (CVC) habe ich ja auch noch - also genug zu tun!

Kennst Du Dich evtl. mit dem VCR 4000 (VCR) aus? Dann werde ich mir nämlich mal 'ne Cassette dafür besorgen und schauen, was das Gerät so sagt (soll angeblich irgendwas mechanisches sein)!

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