Guten Tag,
nach ausführlicher Suche habe ich allerdings nichts in diesem Forum zu meinem Thema gefunden. Es ist rein theoretischer Natur und vllt. Kann mir ja jemand bei meiner Frage helfen.
ich habe ein Elektrik-Praktikum gemacht, zu dem ich einen Bericht abgeben muss. Dieser war allerdings noch mit Fehlern behaftet. Nach der Korrektur sind immernoch Fehler in dem Bericht. Vllt. kann mir jemand von euch bei offenen Fragen noch helfen.
Zur 2ten Frage habe ich einen Ausschnitt aus meinem Bericht beigefügt. Also alles Copyright von mir selber.
Es ging um Schaltvorgänge. Man hat nur ideale Bauteile (Gleichspannungsquelle, Schalter, Spule bzw. Kondensator). Man öffnet einen Schalter an dem NUR ein Kondensator oder eine Spule in Reihe angeschlossen sind (Komplett ohne wirkwiderstände).
Der erste Fehler war, dass ich nicht beschrieben habe, woher das Minuszeichen im Induktionsgesetz kommt.
Also bei den Gleichungen:
U_ind=-dФ/dt
und
U_ind=-N∙dФ/dT
Diesen Fehler hatte ich korrigiert, doch er bemängelte an meiner Korrektur den Satz mit dem Energieerhaltungssatz, den ich in entsprechender Fachliteratur gefunden hatte:
Ich hatte im letzten Abschnitt geschrieben:
Zitat:
Die Aussage des Induktionsgesetzes ist, dass die induzierte Spannung gleich der zeitlichen Änderung des magnetischen Flusses Ф ist. Dabei kommt das Minus in den Gleichungen da-her, dass die induzierte Größe immer ihrem Ursprung entgegen gerichtet ist. Wenn statt dem Minuszeichen ein Pluszeichen im Induktionsgesetz stünde, wäre der Energieerhaltungssatz verletzt.
Dabei bemängelte er die Zeile:
Zitat:
Wenn statt dem Minuszeichen ein Pluszeichen im Induktionsgesetz stünde, wäre der Energieerhaltungssatz verletzt.
Er hat einfach ein Fragezeichen daneben gesetzt. Was genau könnte daran falsch sein? So habe ich es in einem Buch gelesen.
Dann gab es noch folgende Aufgabe, die sich in etwa so las:
2. Beschrieben sie den theoretischen Strom spannungsverlauf beider schaltungen, wenn keine wirk und messwiderstände vorhanden sind.
Also einfach eine Spannungsquelle mit einer idealen Spule bzw. idealen Kondensator in Reihe daran und einen Schalter dazwischen, der geschlossen wird.
siehe meinen ANHANG *.DOCx-File gepackt in Zip
Das R in dem Wort RL-Kombination ist natürlich Unsinn, doch er möchte es so sehen, wieso auch immer.
Dabei bemängelte er bei der RL-Kombination folgenden Satz:
Zitat:
Erläuterung der Verläufe:
Durch den fehlenden Widerstand liegt an der Spule die Quellspannung an. Da ein Magnetfeld aufgebaut wird, wird eine Spannung induziert die gegen ihre Ursache wirkt. Dies mindert die Gesamtspannung und hemmt einen Kurzschluss.
Er hat daneben geschrieben: "Es IST ein Kurzschluss mit I -> unendlich"
Aber wieso ich dachte nur beim kondensator wirkt es erst wie ein Kurzschluss am anfang.
Bei der RC-Kombination bemängelte er die Gleichung :
i(t)=U_C/t*C
und machte einen Pfeil zum Stromverlauf, der ja konstant verläuft. Wie muss dieses Diagramm denn nun aussehen? Es sind doch nicht beide eine lineare funktion oder? Also Strom und spannung.
Und als komplett falsch bemängelte er folgenden satz:
Zitat:
Erläuterung der Verläufe:
Da keine Widerstände in der Schaltung vorhanden sind kann der Strom ohne Verluste seinen Maximalwert einnehmen. Die Spannung hingegen ist von der Zeit abhängig und strebt linear gegen unendlich.
Selbst nach durchstöbern von einem dutzend Büchern habe ich nichts zu diesem Thema finden können.