Lebensstil

Im Unterforum Off-Topic - Beschreibung: Alles andere was nirgendwo reinpasst

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Autor
Lebensstil

    







BID = 547002

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9556
Wohnort: Alpenrepublik
 

  


Auf Zeugnisse, Alter, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Neigungen, Essgewohnheiten, etc lege ich KEINEN Wert.

Ein Mitarbeiter MUSS:
1.) ...mitarbeiten WOLLEN und nicht gegenarbeíten (Gegenarbeiter hatte ich auch schon einige)
2.) ...sich mit der Arbeit identifizieren können und auch eine gewisse Liebe zum Job haben
3.) ...eine gewisse Verantwortung tragen können
4.) ...lernbereit sein, da durch die raschen technischen Veränderungen man ganz schnell vom Mitbewerb überholt wird.
5. ...die Muttersprache so beherrschen, das ich mich bei einen ausgefüllten Lieferschein etc. nicht bis auf die Knochen blamiere. Auch Englischkenntnisse sind erforderlich!
6.) ...planen aber auch improvisieren können
7.) ...zu dem Rest der Mannschaft passen.

Sind diese "Mindestanforderungen" erfüllt - kein Problem!
Solche Leute zu finden gleicht aber der Nadel im Heuhaufen zu suchen.
Die die ich bisher hatte wollten nur viel Geld für viel Freizeit und das geht wirtschaflich nicht. Wenn ich sage wieviel Zeit für welches Geld ich arbeite kommt nur ein ungläubiger Blick retour.

Für arbeitsunwillige die vom Staat Geld wollen, gäbe es eine Menge Parks Straßen und anderes aufzuräumen. Alle anderen bekämen von mir NICHTS. Ich sehe es absolut nicht ein mit meiner Arbeit die faulen zu unterstützen und Punkt.


_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am  7 Sep 2008 16:43 ]

BID = 547010

DMfaF

Inventar



Beiträge: 6664
Wohnort: 26817 Rhauderfehn

 

  

nabruxas, du könntest glatt mein Chef werden. Leider liegen zuviele Kilometer dazwischen.

Gute Arbeit = guter Lohn und alles ist ok. was interessieren einem die Zeugnisse die schon 20 und noch mehr Jahre her sind. Jeder der was dazulernen will, kommt auch weiter.

BID = 547013

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7909
Wohnort: Nürnberg

Hmmm, kurzer Kommentar:

1. ich sagte ja extra weniger Flausen... Ich für meinen Teil war nach dem Abi deutlich reifer, als nach der 10ten Klasse. Mag aber durchaus auch an anderen umständen liegen.
2. Was sollte der Azubi denn unterdrücken..? Wer lernen will, kommt einfach mit selbständiger Aufnahme von Wissen schneller weiter, als wenn alles mühsam zum xten Male vorgekaut werden muss (Berufschule).
3. Mit Jugendschutz meine ich das ganze Brimborium, welches bei eben nicht volljährigen Azubis zu beachten ist, wie z.B. Nicht samstags arbeiten, nicht zu später Stunde arbeiten, Erziehungsberechtigte müssen bei jeder Kleinigkeit zustimmen etc.
Das mit dem Führerschein war merh darauf bezogen, dass man dem Azubi einfach die Schlüssel für den Firmenwagen in die Hand drücken und sagen kann: Fahr den Wagen mal eben in die X-strasse, dort müssen wir Material abholen... Vielleicht von mir unglücklich ausgedrückt. Ich meine mit vorhandenem KFZ-Führerschein einfach eine grössere Flexibilität. Und Selbige wird immer wichtiger - und das finde ich gut so.
4. Ja, das Niveau der Abiturienten ist ebenso gesunken. Das habe ich auch so ausgeführt. Allerdings ist das heutige Niveau der Abiturienten imho schon so niedrig, dass viele Realschulabsolventen von 1980 einen heutigen Abiturienten locker in die Tasche stecken können.
Daraus folgt in meiner Logik, dass man für einen Beruf, der 1980 von einem Realschulabsolventen erlernt wurde, heute einen Abiturienten braucht...
Was man mit den schlechten(!)Real- und Hauptschulabsolventen heutzutage machen soll..?
Dem entgegen steht jedoch das Anspruchsdenken vieler dieser jungen Menschen, welches speziell vom Elternhaus und dem sozialen Umfeld geprägt wird.
Gehe doch heute mal auf den Schulhof einer x-beliebigen Hauptschule und frage danach, was die Jugendlichen denn gerne werden wollen und was sie dabei zu verdienen gedenken...
Und nebendran steht eine Horde jugendlicher, die sagt. Meine Alden bekommen scho Geld vom Staat und leben korrekt, des mach' isch auch nach dieser Scheiss-Schule... warum soll isch misch anstrengen - bekomme ja eh' keinen Job - klar, mit dieser Einstellung sicherlich nicht (bei mir jedenfalls)!

Sarkasmus:
Und dann kommt ein Herr Pissbogen, äh, meinte LaFontaine und verspricht diesem arbeitscheuen Gesindel den Garten Eden und verteufelt Leute wie mich, die es durch harte Arbeit zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben..? Wer sowen wählt, der hat den Schuss wohl nicht gehört!
Den reichen nehmen und den armen geben - pah, dass ich nicht lache! Was passiert denn in einem Land, in dem die Leute, die was bewegen können und wollen auch noch dafür bestraft werden..? Genau, diese Leute ruinieren sich nicht mehr die Freizeit und die Gesundheit, sondern machen eben auch nichts mehr bzw. wandern wohin, wo sich Leistung lohnt.

Bravo, was bleibt..? Ein Land voller Transferleistungsempfänger, was auf kurz oder lang bankrott geht. Dieses Schicksal hatten wir in der deutchen Geschichte vor nicht alzuvielen Jahren schonmal. Leider vergessen die heutigen Gutmenschen diese jüngere Geschichte allzugerne, um vielmehr auf die Jahre vor 1945 zu zeigen...
Am ende muss man das Volk mit Mauern und Schiessbefehlen gefügig halten und daranhindern, das heruntergewirtschaftete Land (aka sozial gerechtes Paradies) zu verlassen.
Und solche Verbrecher geben Ihrer Organisation einen neuen Namen und werden unter dem Deckmantel der "sozialen Gerechtigkeit" wieder gewählt..? Selbst in Saus und Braus zu leben (wie früher in der Ostzone halt auch) udn das Volk ausnutzen, PRIMA!

/Sarkasmus

Mein Fazit: Steuern 'runter und zwar für alle, Bildungsniveau heben statt senken und Tugenden wie Fleiss, Pünktlichkeit etc. fördern.
Was in der letzten Generation verbockt wurde, wird sich nur schwer korrigieren lassen, aber für die Zukunft muss sich etwas tun, und zwar schnell!

Und nein, ich bin absoluter Gegener von Nationalsozialistischem Gedankengut! Aber wenn ich mir unseren Staat heute so ansehe und weiterhin vorstelle, wie das so in 20 Jahren aussehen wird, dann wünsche ich mir so manchen Politiker der Jahre 1974 bis 1998 zurück.

edit: @Nabruxas: Volle Zustimmung!

_________________
Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lightyear am  7 Sep 2008 17:00 ]

BID = 547015

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6424
Wohnort: Ugobangowangohousen

Wenn ich die Geschichte mit der Rentensteuer sehe....

Am Ende lohnt es sich eher, das Geld aufs Sparbuch zu tun.
Das ist doch nicht normal, dass man einen Teil seines Einkommens, von dem der Fiskus mal locker 20-40% geklaut hat, in die Rentenkasse einzahlt, um dann Jahre später, wenn eh alles zu spät ist, sogar noch mal nen Teil von der Rente geklaut zu kriegen.
So ist meine Sicht der Dinge, Einwände sind willkommen.

_________________

BID = 547018

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7909
Wohnort: Nürnberg

@elektronicki:
Da gehören noch ein paar ganz andere Steuern auf den Prüfstand, ich sage nur Erbschaftssteuer.
Mit welchem Recht nimmt sich ein Staat einen weiteren Anteil von einem Betrag X, der bereits ordnungsmäss versteuert worden ist..?

_________________
Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 547023

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Offtopic :

Zitat :
ich bin absoluter Gegener von Nationalsozialistischem Gedankengut! Aber wenn ich mir unseren Staat heute so ansehe und weiterhin vorstelle, wie das so in 20 Jahren aussehen wird, dann wünsche ich mir so manchen Politiker der Jahre 1974 bis 1998 zurück.
Helmut Schmidt und Helmut Kohl waren Nazis ?
Ist mir garnicht aufgefallen.

BID = 547025

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

ich frag mich wo sam2 mit Kommentaren wie "wie FDP will all das seit Jahren..." bleibt.

Aber mal ernsthaft, an alle (Zwangs)Bayern:

BALD IST WAHL!!!!

Gäbe es diesen Thread nicht hätte ich eh bald nen neuen aufgemacht zu dem Thema.

HINGEHEN!!!

Egal wo ihr das Kreuz hin macht: Jede Stimme gegen links- und rechtsrandige Vollpfosten zählt! Die gehen nämlich mit Sicherheit wählen!


_________________
Druff un D'widd!!!

BID = 547028

schattenlieger

Schriftsteller



Beiträge: 993
Wohnort: Nordkreis Celle

(Achtung, lang)

Oha,
das ist ein Thema, welches natürlich extrem polarisiert - logisch.

Also, ich bin der Meinung, dass man als Bezieher von Sozialleistungen weder Alkohol noch Zigaretten kaufen muss. Wer das will, soll sich eben einen Job suchen, es gibt davon durchaus genug. Warum soll die Solidargemeinschaft (WIR ALLE!) für Luxusartikel bezahlen?

Wer natürlich meint, mit einem abgebrochenem Hauptschulabschluss, 10 Jahre Arbeitslosigkeit und ohne jegliche Ausbildung vom Gehalt her eine Meisterstelle besetzen zu können, der ist da irgendwo dezent auf dem Holzweg. Sicherlich gibt es solche Leute, aber diejenigen, die sich bei uns beworben haben, gehörten da definitiv nicht dazu.

Und die Bewerber werden jedes Jahr schlimmer, wobei die vom Arbeitsamt vermittelten "Bewerbungsschulungen" übrigens absolut nicht zu gebrauchen sind.
Rechtschreibfehler in Bewerbungen überlese ich mittlerweile, ausser, der Text ist gar nicht zu verstehen - kommt leider oft vor. Wenn man dann einen Bewerber einlädt, dann fragt man sich gelegentlich, wofür die Leute lange Jahre zur Schule gehen, selbst wenn man einen Migrationshintergrund hat, sollte man seinen Namen unfallfrei schreiben können.
Wird übrigens an deutschen Schulen inzwischen kein Dreisatz, Mathe allgemein, Deutsch, Benehmen (nicht als Hauptfach natürlich) und selbstständig denken mehr gelehrt? Ich habe langsam den Eindruck.

Inzwischen hat es sich ja deutlich verschoben, Hauptschule und Sonderschule kann man vom Abschluss her zusammenlegen, der Realschulabschluss ist nicht mehr wert als ein Hauptschulabschluss und Abiturienten haben sich hier noch nie beworben - unsere Firma passt auch nicht in diese Zielgruppe.

Bei Bewerbungsgesprächen interessiert mich übrigens überhaupt nicht wie jemand gekleidet ist oder welche Geographie- und Geschichtskenntnisse derjenige hat. Wer an einem Stahlträger rumschweisst, hat nichts davon, den letzten Präsidenten irgendwelcher Entwicklungsländer wie Afrika, USA oder der Türkei zu wissen.
Ich möchte einfach nur Leute, die zum Ende der Ausbildung selbstständig Zeichnung lesen, Schweissgerät einstellen, Unfallfrei ein rundes Loch bohren oder die Entscheidung "Plasmaschneider oder Flex" zum Trennen selbstständig durchführen könnten. Ist das zuviel verlangt als Ausbildungsbetrieb?
Zumal wir die ehemaligen Azubis durchaus übernehmen, wenn die Leistung und die anderen Faktoren stimmen. Aber manche können wir leider nur in den Geschäftsbereich der Arbeitsvermittler überführen, auch wenn man denjenigen durch die Prüfung gemogelt hat...

Im übrigen bewerben sich hier auch "normale" Leute, keine Azubis. Manches ist nicht als Bewerbung zu erkennen, oder was soll man von einem Lebenslauf ohne weiteren Beipack halten? Dieses Schriftstück habe ich erstmal ans Arbeitsamt weitergeleitet, damit die demjenigen wenigstens mal erklären, dass eine Bewerbung i.d.R aus
- Anschreiben mit aufgedrucktem oder beigefügtem Foto,
- einem Lebenslauf, beginnend mit dem ersten Schulbesuch und dann altersmässig aufsteigend (nicht andersrum! Kommt gerade an Mode) und,
- wenn vorhanden Zeugnisse, Leistungsnachweise oder
- sonstiges, was denjenigen interessant macht

besteht. Meine Zeit ist etwas zu kostbar, um als Quotenaffe für erzwungene Bewerbungen vom Arbeitsamt zu dienen.

Ach so, vik.fro,

Die Mehrwertsteuer ist noch viel zu niedrig. Sollte mindestens 30% sein, denn wer viel kauft, wird dann viel belastet, wer wenig kauft wird wenig belastet. So einfach ist das.

Wenn das mit dem Essenkaufen für HIV-Empfänger nicht klappt, dann gibt es eben Essensmarken, gern auch wöchentlich pauschal a la "5 kg Öbste und Gemüsen". So sollte es möglich sein, sich auch hochwertige Lebensmittel zu leisten, schliesslich geht es dabei um die Erhaltung der Gesundheit.

Und was du gegen Senkung der Spitzensteuersätze hast, weiss ich nicht, warum soll sich Leistung denn nicht lohnen? Warum soll ich nach einer Gehaltserhöhung weniger Geld auf dem Konto haben? Es wird Zeit, dass die Steuern FÜR ALLE GLEICH werden, ohne Staffelung. Irgendwo bei 40%, wer viel verdient, zahlt viel Steuern, wer wenig verdient, zahlt wenig Steuern. Das ist das sozialste Prinzip. Richtig verursachergerecht... Dafür darf man bitte mal langsam mal alle anderen Lohnnebenkosten abschaffen.
Ist doch schön einfach dann: Brutto minus 40% = Netto. Für jeden Einfach nachzuvollziehen.

Übrigens, bei den Leuten U30 und 40 Jahre Erfahrung: Es gibt solche und solche Ü40er, die einen sagen sich "Das haben wir schon immer so gemacht". Die sind für mich uninteressant.
Und es gibt Leute, die haben sich weitergebildet, zur Not sogar nach Feierabend! Aber die finden auch innerhalb von 2 Wochen einen neuen Job.

Das waren just meine 2 centen... Ich hoffe, es nimmt mir niemand krumm, dass ich hier meine offene und ehrliche Meinung kundgetan habe. Dies ist leider ein Thema ohne schwarz/weiss, sondern viele Graustufen dazwischen...

Viele Grüße vom Schattenlieger

BID = 547029

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7909
Wohnort: Nürnberg

@Perl: Nein, Schmidt und Kohl waren keine Nazis, da habe ich mich (gelinde gesagt) blöd ausgedrückt...
Was ich sagen wollte ist, dass ich einige Entscheidungen und Entscheider vergangener Zeiten durchaus gut finde, auch wenn das heutzutage nicht mehr "politisch korrekt" ist und viele Leute auf den Leistungen dieser Menschen herumhacken. Der Satz davor sollte eine gewisse zeitliche und gedankliche Abgrenzung darstellen.

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 547031

hannoban

Schreibmaschine



Beiträge: 1722
Wohnort: Hinter Düsseldorf die 4. Mülltonne links
ICQ Status  

Schon irgendwie bedauerlich! Die Arbeitgeber in diesem Forum scheinen alle Musterarbeitgeber aus irgendeinem tollen Märchen zu sein, denen ich sofort eine Bewerbung schicken würde. Wenn ich doch nur einen Elektroberuf gelernt hätte. Meine Erfahrungen mit Arbeitgebern sehen dagegen ehr dunkelbraun aus!

MfG hanno...

BID = 547032

vik.fro

Gelegenheitsposter



Beiträge: 90
Wohnort: Berlin


Zitat :
Lightyear hat am  7 Sep 2008 17:02 geschrieben :

@elektronicki:
Da gehören noch ein paar ganz andere Steuern auf den Prüfstand, ich sage nur Erbschaftssteuer.
Mit welchem Recht nimmt sich ein Staat einen weiteren Anteil von einem Betrag X, der bereits ordnungsmäss versteuert worden ist..?



Mit welcher Arbeit wurde eine Erbschaft bitte erarbeitet? Zumindest nicht mit dessen, der erbt.

Und bezüglich Jugendarbeitsschutzgesetz und Führerschein um mal irgendwo Material zu holen: Ich denke eine Ausbildung ist dazu da, dass man den Job erlernt. Da ist es kein zwingendes Erforderniss Samstags zu arbeiten oder Material irgendwo mit dem Firmenwagen abzuholen - letzteres ist für mich sogar noch eher mit dem Ausbildungszweck vereinbar, aber trotzdem nicht so wichtig, als das es meiner Meinung nach gerechtfertigt wäre danach für eine Ausbildung auszusuchen. Wenn solche Kriterien bei der Einstellung von Azubis eine Rolle spielen, dann doch viel eher dadurch, dass man die Azubis gleich in die Produktion schickt.
Mag sein, dass es für einen Kleinbetrieb anders nicht möglich ist auszubilden, aber bei Großbetrieben kann mir keiner erzählen, dass es nicht anders möglich ist... Und trotzdem wollen diese oftmals auch nur Abiturienten.

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Lieber kein Schaltplan als überhaupt kein Plan

BID = 547036

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7909
Wohnort: Nürnberg

Hmmm, ich schon wieder:

@hannoban:
Nein, ich bin bestimmt kein perfekter Arbeitgeber, auch ich mache Fehler, die im schlimmsten Fall auch bis zu meinen Mitarbeitern durchschlagen.
Allerdings habe ich inzwischen eine Truppe um mich herum, die schon viele Höhen und ein paar Tiefen erlebt hat. wenn es der Firma und damit natürlich auch mir finanziell schlechter geht, dann ist es für mich absolut natürlich, dass ich auch an meinem Einkommen spare.

Aber auch ich kenne jee Menge Leute, die quasi konkurs sind, aber sich noch einen neuen Mercedes kaufen (frag' besser nicht, wo das Geld dafür herkommt...)
Das ist in meinen Augen unklug und auch unsozial.
Ich wäre nicht dort, wo ich bin, wenn ich nicht eine zuverlässige Mannschaft hätte. Allerdings wäre diese Mannschaft ohne mich auch deutlich weniger wert.
So erkenne ich die Leistungen der Mitarbeiter deutlich übertariflich finanziell an, und wenn es mal mit den Aufträgen hapert, dann sind die Leute auch für mich da.

Wovon ich gar nichts halte, sind diese furchtbar starren Regelungen, dei ein Unternehmen eben auch ruinieren können. Ich bezahle ein reltiv niedriges Grundgehalt kombiniert mit einer sehr attraktiven Leistungszulage. So weiss jeder, dass er aktiv Einfluss auf sein Einkommen nehmen kann.
Dieses System hat sich bewährt, und keiner meiner Leute hat daran auch nur zu rütteln versucht - und das nicht nur deswegen, weil ich so ein fürchterlicher, machthungriger und sklaventreiberischer Chef bin...

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 547037

schattenlieger

Schriftsteller



Beiträge: 993
Wohnort: Nordkreis Celle


Zitat :
vik.fro hat am  7 Sep 2008 17:17 geschrieben :


Zitat :
Lightyear hat am  7 Sep 2008 17:02 geschrieben :

@elektronicki:
Da gehören noch ein paar ganz andere Steuern auf den Prüfstand, ich sage nur Erbschaftssteuer.
Mit welchem Recht nimmt sich ein Staat einen weiteren Anteil von einem Betrag X, der bereits ordnungsmäss versteuert worden ist..?



Mit welcher Arbeit wurde eine Erbschaft bitte erarbeitet? Zumindest nicht mit dessen, der erbt.



Stimmt, dann doch bitte eher die Ökosteuer und Mineralölsteuer mal prüfen


Zitat :

Wenn solche Kriterien bei der Einstellung von Azubis eine Rolle spielen, dann doch viel eher dadurch, dass man die Azubis gleich in die Produktion schickt.
Mag sein, dass es für einen Kleinbetrieb anders nicht möglich ist auszubilden, aber bei Großbetrieben kann mir keiner erzählen, dass es nicht anders möglich ist... Und trotzdem wollen diese oftmals auch nur Abiturienten.


Ist kein Kriterium, aber ganz praktisch
(Wir sind ein kleiner Metallbetrieb, nur 55 Mitarbeiter, davon 8 Auszubildende):
Stell dir vor, du hast im Nachbardorf ein Tor montieren lassen, und der Kunde ruft an und sagt, das quietscht noch oder irgendwas anderes banales, was der Kunde aber nicht alleine hinbekommt - aus welchen Gründen auch immer.
Dann ist es schon praktisch, zum Azubi im 3. Lehrjahr sagen zu können:"He, du wohnst doch da in der Nähe, fahr da bitte hin, stell das Tor ein, und bleib dann gleich da und mach Feierabend, wenn du fertig bist. Wenns Probleme gibt, melde dich. Fahrtkostenabrechnung machst bitte bis Freitag fertig. Bis morgen dann."

Wenn der Azubi nun keinen Führerschein oder Auto hat, musst du im dümmsten Fall eine Gesellen losschicken, der das Tor ölt und dann am besten noch in die entgegengesetzte Richtung nach Hause fährt... Verstehst du mich da soweit?

BID = 547041

Clementine-35

Stammposter

Beiträge: 327
Wohnort: Hamburg

Hallo,

ich traue mich einfach mal, hier auch meinen Senf dazu zu geben:
Wenn man an die (älteren) Arbeitslosen denkt, die jahrzehntelang zehntausende von Euros an ,Arbeitslosen-Versicherung' gezahlt haben, dann im Zuge von Gewinnmaximierung und ,Shareholder Value' ,eingespart' wurden und plötzlich von 132 Euro im Monat leben dürfen (inkl. 2 Euro ,Kommunikationskosten', exklusive Bewerbungsporto o.ä.), ist das eine Ultra-Fechheit!

Aber ich glaube, wir können uns beruhigt zurücklegen: Wenn die Boulevardpresse so funktioniert, wie sie das seit langem tut, und da bin ich ganz zuversichtlich, dann lesen wir in den nächsten Tagen, mit welcher Limousine der Professor zur Arbeit fährt, ob er lieber Boss oder Armani lieber trägt, wie hoch seine Bezüge und seine Altersvorsorge sind und wie lange sein letzter Malediven-Urlaub zurückliegt.
Und dann dürfte sich das Thema schnell wieder erledigt haben.

Beste Grüße!

BID = 547044

Lightyear

Inventar



Beiträge: 7909
Wohnort: Nürnberg


Zitat :
vik.fro hat am  7 Sep 2008 17:17 geschrieben :


Mit welcher Arbeit wurde eine Erbschaft bitte erarbeitet? Zumindest nicht mit dessen, der erbt.

richtig, der Erblasser hat das Geld erwirtschaftet und versteuert, warum darf er dann nicht auch entscheiden, was er mit seinem Geld nach dem Tode macht..? Und zwar mit der kompletten Summe..?

Und was das Thema Jugendarbeitsschutz/Führerschein etc. betrifft:

Wenn ich die Wahl habe, einen Azubi einzustellen, der bereits seinen Führerschein hat und einen der mit 15 noch keinen Schein hat, dann nehme ich bei gleicher sonstiger Eignung und Erscheinung natürlich den Führerscheininhaber. Und zwar nicht nur deswegen, weil ich einen Sklaven haben will, der nur malochen soll anstelle zu lernen, sondern weil derjenige bereits bewiesen hat, dass er etwas kann und motiviert dazu ist und ausserdem vermutlich regelmässig pünktlich mit dem Auto in die Firma kommt und nicht ständige Verspätungen mit dem Ausbleiben der S-Bahn entschuldigt.

Das waren jetzt nur ein paar wahllose Beispiele, ich hatte auch schon Azubis von der Hauptschule, die schulische Nieten waren, aber fleissig und engagiert arbeiten - und das seit Jahren.

Daher liegt mir an Verallgemeinerungen nicht allzuviel, aber ich suche mir meine Bewerber (egal ob Azubis oder Fachkräfte) eben selbst aus und bevor es einen Vertrag gibt, erwarte ich von jedem Bewerber, dass er erstmal zwei Wochen mitarbeitet um herauszufinden, ob wir zusammenpassen und ob das Aufgabenfeld den Erwartungen entspricht...
Das ist meine Art von Einstellungstest - von vorgedruckten Fragebögen halte ich nämlich nichts!

So, und nun gehe ich alte Kapitalistensau lecker mit meiner Familie Essen und haue mir meinen fetten Bauch voll - alles von armen unterdrückten Arbeitssklaven abgepresstes Geld, was ich da mit vollen Händen ausgebe...

_________________
Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lightyear am  7 Sep 2008 17:42 ]


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