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Herdplatte an 0,75mm²-Zuleitung mit Konturenstecker Suche nach: zuleitung (6059) |
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BID = 510594
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Beim Aufräumen im Keller gefunden, stammt aus der Studienzeit meiner Mutter.
Man beachte den fehlenden Schutzleiter sowie die angeschmorten Konturenstecker. Die Platte hat eine Maximalleistung von 2000 Watt.
Original wird da mal eine Textilleitung (H03RT-F oder sowas) verbaut gewesen sein.
Sind Textilleitungen eigentlich auch Temperaturbeständiger als z.B. PVC- oder PA-Leitungen? Oder bloß biegsamer?
Gruß, Bartho
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Bartholomew am 25 Mär 2008 16:50 ] |
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BID = 510605
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo Barthel,
heißt das Ding "Konturenstecker?
Ich kenne das als "Bügeleisenstecker" oder
etwas systematischer "Heißgerätekupplung".
Die "Bügeleisenschnur" hatte gummiisolierte Adern und
außen das Gewebe. Besonders flexibel war sie nicht.
Ich vermute, das Textil sollte verhindern, daß das
Gummi bei evtl. Berührung mit heißen Teilen durchschmort.
Gruß
Georg
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BID = 510609
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7909 Wohnort: Nürnberg
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Konturenstecker ist das Teil am anderen Ende der Leitung (Male).
Die Armatur aus Porzellan ist mir als Heissgerätekupplung älterer Bauart bekannt... (female)
_________________
Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
Alles unter 1000°C ist HANDWARM!
Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lightyear am 25 Mär 2008 17:09 ]
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BID = 510610
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo Lightyear,
danke für die Nachhilfe....
Zum "Heißgerätestecker älterer Bauart",
heißt das, daß es eine neuere Bauart gibt?
Da heutige Heißgeräte immer fest angeslossene
Kabel haben, bin ich davon ausgegengen, daß es
Heißgerätekupplungen nicht mehr gibt.
Gruß
Georg
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BID = 510613
Onra Schreibmaschine
    
Beiträge: 2520
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BID = 510626
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo Onra,
tatsächlich, sogar drei Typen : kalt, warm, heiß!
Aber nach den Bilden zu urteilen, kein Porzellan mehr
dran.
In der Anlage übrigens ein Meßgerät aus Postbeständen,
von Anfang der 60er Jahre. Die Heißgerätekupplung
diente dazu, einen 100 mAh 12 Volt NiCd Akku zu laden!
Ich vermute, die Post verfolgte da eine "Ein Werkzeug"-
Politik, man wollte kein neues Verbindungskabel im
Versorgungsbestand aufnehmen.
Gruß
Georg
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BID = 510651
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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BID = 510945
Dr.Z. Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 62 Wohnort: m
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Mit wieviel ist eigentlich die Belastbarkeit dieser "alten" Heißgeräteverbindungen angegeben?
Eigentlich wäre bei dem System ja ein Schutzkontakt vorgesehen...müßte halt nur der richtige Netzstecker dran sein...
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BID = 511004
Kabelkasper Stammposter
   
Beiträge: 497 Wohnort: Niedersachsen
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Ist doch praktisch, Konturenstecker an Heißgerätekupplung! Nie wieder Probleme mit Ableitströmen  Kann man sich das patentieren lassen?
KK
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BID = 511005
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Habe zur fixen Funkionsprüfung mal versucht, eine 3*1,5mm²-Zuleitung an den Stecker anzuschließen (PVC oder PA, bin mir beim Mantel nicht ganz sicher). Die war zu dick. Mit einer 0,75mm²-Zuleitung (kann auch 1mm² sein) schließt der Stecker gerade so. Das Problem ist die Zugentlastung, die für runde Zuleitungen zu hoch liegt. Die ist anscheinend nur für flexiblere Textilleitungen gedacht, mit dem runden PVC-Mantel sitzt die Leitung nicht mehr mittig, sondern zu hoch im Stecker, und der Deckel schließt nicht mehr richtig ab (0,5mm Spaltmaß am hinteren Ende, wird durch die Tülle offen gehalten).
Also besorg' ich mir mal eine 0,75mm²-Textil-Zuleitung, montiere die schön fachgerecht und Motte das Ding dann bis zum 3. Weltkrieg oder so wieder im Keller ein
Obwohl mir eine kräftigere Zuleitung schon lieber wäre, aber der Stecker nimmt halt keine größere auf. Und die vollen 2kW braucht man ja eh nur zum Anheizen.
Der verschmorte Stecker samt Leitung wird wohl von einer Bohrmaschine o.ä. gespendet worden sein, nachdem die original zur Heißgerätekupplung gehörende Zueitung beschädigt wurde.
Gruß, Bartho
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BID = 511071
Trumbaschl Inventar
     
Beiträge: 7692 Wohnort: Wien
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Bohrmaschinen haben alle etwas massivere runde Leitungen... wenn das Flachleitung ist, war der Spender vermutlich ein Fön.
1mm2 muß dieser Stecker aber mindestens verkraften, das kanns nicht sein!
0,75mm2 sind echt zu wenig, auch wenn sie vielleicht in freier Luft zur Not 10A aushalten würden.
Im Übrigen war hier vermutlich nicht der Stecker die Schmorursache sondern entweder die zu schwache Leitung oder die Steckdose - Konturenstecker sind prinzipiell für 16A ausgelegt. Mag aber sein, daß das hier eine Sparversion war
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"
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BID = 511088
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Hast Du vielleicht versucht, die Knickschutztülle mit unter die Zugentlastung zu klemmen???
Solche alten Heißgerätekupplungen nehmen üblicherweise sogar 3x1,5er-(Kunststoffschlauch-)Leitungen problemlos auf!
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BID = 511090
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo,
auf der Heißgerätekupplung, die ich verfügbar habe,
steht leider keine Stromangabe.
Nach dem Stiftdurchmesser und der aufwendigen Konstruktion
der Tüllen mit zusätzlichen Spannfedern zu urteilen,
verträgt die Kuppung mehr als eine Schukokupplung.
Gruß
Georg
@Barthel:
"(PVC oder PA, bin mir beim Mantel nicht ganz sicher"
was meinst du mit PA?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 27 Mär 2008 11:35 ]
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BID = 511147
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Mit PA meine ich Polyamid oder auch Nylon. Dübel sind z.B. auch häufig aus dem Zeug. Die Zuleitung stammt wohl von einem alten Linde-Gefrierschrank und verformt sich nicht bzw. "federt" nicht so wie die heutigen Standard-China-Kaltgerätezuleitungen.
@Sam: Verschraubung siehe Fotos. Die Tülle sitzt etwas erhöht und drückt gegen den Deckel. Weil die Schraube so weit vorne sitzt, tun die Hebelkräfte das übrige.
Um die 1,5er-Leitung (sieht man auf dem dritten Bild) durch die Tülle zu bekommen, musste ich mit Waschbenzin schmieren  Da war der Spalt noch größer.
Gruß, Bartho
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BID = 511157
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo Barthel,
ich hab auf meiner Kupplung noch mal nachgesehen,
nach wegschaben einer angetrockneten Waffelteigkruste :=)
fand ich 250/10, was ich als 250 Volt / 10 A max lese.
Das ist recht wenig, aber das ist wohl für die Temperatur
"gederated" auf neudeutsch.
Polyamid als Kabelmantel bei einer flexiblen Leitung
ist recht unwahrscheinlich. Es ist nicht nur zu steif,
es ist auch teuer und reagiert auf Biegung mit Rißbildung.
Auf dem Sektor soll man zwar nie nie sagen, aber das
glaube ich vorerst nicht.
Deine Tülle dürfte durch das Waschbenzin etwas gequollen sein.
"Profis" früher verwendeten zum Schmieren in solchen Fällen
Talkum. Das brauchte man auch, um in die Reitstiefel oder
Glacehandschuhe hineinzukommen, war somit im besseren
Haushalt immer vorrätig. :=)
Gruß
Georg
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