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| bzw. mir ist/war nicht klar, dass sich die Kapazität überhaupt mit der Betriebsspanung ändert |
Ich schrieb doch schon, dass die Kapazität
nicht von der Betriebsspannung abhängt.
Aber die Bauform und damit allerlei andere Parameter hängt von der Nennspannung, also dem was aussen draufgedruckt ist, ab.
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| Wenn eine Impedanz von 4Ohm angegeben ist (wie bsp. im gelinkten Datenblatt), auf welche Frequenz ist das dann bezogen? |
Das muss dabei stehen, sonst ist die Angabe nicht viel wert.
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| Vielleicht liegt aber gerade da irgendwo mein Verständnisproblem |
Das auszuräumen ist mir zuviel Arbeit.
Nur soviel: Eine mit ihrem
Wellenwiderstand abgeschlossene Leitung verhält sich wie ein ohmscher Widerstand, ist also frequenzunabhängig.
Der Wellenwiderstand ergibt sich hauptsächlich aus den Dicken und Abständen der Leiter und der Dielektrizitätskonstante.
Die Dämpfung ist nur ein lästiger Nebeneffekt und wird durch Unvollkommenheiten wie den Widerstand des Kupfers und die dielektrischen Verluste des Isoliermaterials bewirkt.
Die Kapazität spielt dabei keine Rolle.
Wenn die Leitung
nicht mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen ist, d.h. im Extremgfall offen oder kurzgeschlossen ist, wird die Energie, die sonst vom Verbraucher abgenommen, oder auf dem Abschlusswiderstand verheizt wird, reflektiert und kommt nach kurzer Zeit wieder am Generator an.
Dann hängt es von der Laufzeit, also der Länge der Leitung, und der Frequenz ab, ob der Generator eine Kapazität eine Induktivität oder einen ohmschen Widerstand sieht.
Auf diese Art und Weise kann die Leitung sogar als Transformator wirken.
Dieses Verhalten wiederholt sich mit steigender Frequenz oder Länge periodisch.
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