Vorgehensweise bei Schaltungsaufbau und Grundlagenfragen Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst
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Vorgehensweise bei Schaltungsaufbau und Grundlagenfragen |
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BID = 392591
Jay- Gerade angekommen
Beiträge: 14
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Hallo,
nachdem ich das Forum hier und das Web bezgl. XR 2206 durchforstet habe, und mich für das beigefügte Schaltbild entschieden habe, hätte ich da auch noch paar Fragen.
Ich möchte gleich sagen, dass ich absolut null praktische Erfahrung habe (außer Löten und diverse Versuche in der FH) und mich zur zeit im 3. Sem. Elektrotechnik befinde.
Als erstes stellt sich für mich die Frage, welche Widerstände ich nehmen soll? Kohleschicht-, Draht- oder Metallschichtwiderstände, und welche Leistung sollen die haben? Leider steht dazu nichts auf der Seite von redpiramide.
Genauso bei den Kondensatoren, woher weiss ich ob ich da jetzt einen Elektrolyt-, Keramik- oder Folienkondensator nehmen soll, oder nicht doch vielleicht einen ganz anderen.
Dann noch zum Aufbau: Ich habe von Conrad so eine Steckplatine, kann ich da den Funktionsgenerator aufbauen, oder gibt es da im Vorhinein irgendwelche Hürden?
Oder sollte ich mir gleich eine Lochrasterplatte holen, wo ich das ganze gleich fest löten kann?
Wie gehe ich beim Aufbau vor? Gibt es da irgendwelche Regeln? Wo fange ich an?
Ihr seht, viele Fragezeichen und wenig Durchblick, deswegen schon mal riesen Dank für die eine oder andere Antwort.
Danke Gruß
Jay |
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BID = 392611
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Hi,
für die Widerstände würde ich Kohleschichtwidersstände nehmen; da reichen 1/10 Watt. Metallschichtwiderstände sind natürlich auch möglich, aber teurer. Metallschichtwiderstände sind Temperaturstabiler und deshalb genauer, aber in diesem Fall nicht nötig. An Kondensatoren brauchst Du 100µF, 10µF und 470µF Elektrolyt. Für den 2,2µF kannst Du auch einen Tantal nehmen. Die 100nF und 1nF Kondensatoren sind Keramik.
Für ein Steckbrett ist die Schaltung für einen Anfänger doch zu komplex und ich würde davon abraten. So auf blauen Dunst die Schaltung auf einer Lochrasterplatte aufzubauen ist auch nicht zu empfehlen. Wenn man das noch nie gemacht hat, dann wird mit 99% nachher nichts funktionieren, weil Du bei der Verschaltung Fehler eingebaut hast.
Man macht sich zuerst eine Skizze, wie die Bauteile positioniert werden und wie die Verdrahtung am Besten ohne Kreuzungen vorgenommen werden kann. Sehr hilfreich sind dabei spezielle Computerprogramme.
Gruß
Peter |
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BID = 392752
Jay- Gerade angekommen
Beiträge: 14
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Hallo, danke für deine Antworten, aber wo kann ich denn jetzt die Schaltung am besten aufbauen?
Du sagst die Schaltung ist zu komplex für einen Anfänger, könntest du mir sonst irgend ein ähnliches Projekt empfehlen, das ich realisieren könnte. Den Funktionsgenerator werde ich aber trotzdem aufbauen.
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BID = 392766
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9569 Wohnort: Alpenrepublik
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Zitat :
| | Den Funktionsgenerator werde ich aber trotzdem aufbauen. |
Genau so ist es!
Denn wenn Fehler gemacht werden, dann wird durch die Suche derselben, vieles gelernt.
Außerdem raucht es manchmal auch recht spaßig.
Beim Steckbrettaufbau sollte allerdings auf einen möglichst übersichtlichen Aufbau geachtet werden. Also nicht kreuz und quer bestücken! Das hat auch den Vorteil, wenn ein Bauelement getauscht werden muß, daß nicht gleich 77 Leitungen über diesen verlaufen, Leitungen abgesteckt werden müssen und dann (versehentlich) wo anders eingesteckt werden.
Damit beginnt ja die Fehlersuche von vorne...
Wenn Du eine Lachrasterplatte verwendest, verwende ich recht gerne eine mit Lötpunkte. Mit Fädeldraht (einfacher Kupferlackdraht) kannst Du Dann recht schön die Bauteile verbinden. Bei komplexeren Aufbauten (bei diesem Projekt nicht nötig) gibt es auch noch sogenannte Fädelkämme.
Allerdings wird eine Fehlersuche hier zum Spießrutenlauf, da viele Leitungen gemeinsam geführt werden.
Bei falschen Aufbauten kann uU. die Applikation aufgrund Leitungskapazitäten nicht funktionieren.
Wenn Du eine Leiterplatte anfertigen möchtest eignet sich die Software Eagle recht gut.
Doch ist hierbei zu beachten das man sich gründlich einarbeitet, den die SW kann recht viel und ist am Anfang ziemlich verwirrend.
Mehr fällt mir zur Zeit nicht ein...
Ah! Doch!
Gutes Gelingen und viel Spaß beim Lötkolbenschwingen.
Meine Mitarbeiter versuche ich auch seit Ewigkeiten dazu zu motiverien das sie basteln. Leider sind alle einfach zu faul. Hier lernt man die Theorie umzusetzen und es macht nebenbei Spaß - besonders beim Erfolg!
Solltest Du in Salzburg (oder in der Nähe) wohnen, kannst Du bei mir im Betrieb vorbeischauen und (ABENDS) einen Arbeitsplatz benutzen. Gemeinsames Basteln macht mehr Freude und ich kann Dich mit meinen Mathematikfragen bombardieren!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 14 Dez 2006 23:42 ]
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BID = 392785
TAB Schriftsteller
    
Beiträge: 571 Wohnort: rot-grünes Irrenhaus an der Weser
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Moin,
man merkt, wir schreiben 2006, Eagle, Fädelstift, Wire wrap, kann doch wohl nicht Euer Ernst sein für die drei Bauteile.
Meister Röhricht hätte jetzt gesagt, da nimmste so'n Stück Schwießdroat un denn tüterst Du da das so rum, ich sag, nimm Dir ein Blatt kariertes Papier und dann malst Du in die Mitte an den Kreuzungspunkten der Karos die beiden Beinchenreihen vom IC mit Kugelschreiber als Punkte hin und dann schreibst Du an die Eckbeinchen 1, 8, 9, 16 in der Ansicht VON UNTEN.
Jetzt wechseln wir auf Bleistift und probieren mal, den Schaltplan auf Lochraster umzusetzen; Widerstände und son Zeug brauchen 3 oder 4 "Löcher zwischen den Beinen *ooo*, Transistoren sind drei Löcher über Eck o:, Potis so ähnlich, nur mit einer freien Lochreihe dazwischen und die zwei Anschlüsse mit zwei freien Löchern, bei den Kondensatoren muß man halt gucken, ob stehend oder liegend, am besten, alle Teile kaufen, dann kann man schon mal "anhalten" für's Rastermaß. Masse möglichst dicht zusammenhalten und wenns irgend möglich ist einmal in der Mitte unterm IC durch, wenn man selbiges sockelt, kann man unterm Sockel auch noch ein paar Brücken ziehen. Nochmals kontrollieren und aufbauen.
Für die Verbindungen nimmt man z.B. Klingeldraht, 20 cm abisolieren und zwischen zwei Telefonzange oä. strammziehen, so daß das Drahtstück schön gerade ist. Ich bevorzuge Silberdraht, leitet besser, ist dünner und läßt sich besser verarbeiten. Und dann gehts los: Teile einstecken und entweder Beinchen leicht umbiegen zum Festhalten oder gleich ein paar schnelle "Heftlötungen" machen, dann Beinchen auf richtige Länge abkneifen und alles ordentlich verlöten. Für die Leiterbahnen den entsprechenden Anschluß nochmal kurz anwärmen, den Draht flach schräg seitlich reichalten (Kupfer vorverzinnt) und gut. Plattdrücken und dann alle drei Löcher oder wenn es um die Ecke gehen soll, einen weiteren Lötpunkt setzen. Sauber und ordentlich arbeiten, dann sieht das Ergebnis insbesondere bei Silberdraht auch nach was aus.
Beste Grüße
Thomas
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BID = 392787
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9569 Wohnort: Alpenrepublik
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Ja, klar TAB.
Doch warum nicht gleich von Anfang an mit Techniken arbeiten, die man später sicherlich noch gut gebrauchen kann?
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
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BID = 392820
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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TAB,
ich erinnere daran, daß er Anfänger ist.
Für einen Profi ist das natürlich kein Problem.
Man muß auch die Mentalität der Menschen berücksichtigen.
Es gibt solche, die sich von einem Fehlschlag nicht entmutigen lassen und solche die wenn etwas nicht gleich funktioniert, die Flinte ins Korn werfen. Deshalb war ich der Meinung, man sollte erst mal mit einfacheren Schaltungen beginnen, die auch eine Chance auf Erfolg haben, oder etwas Zeit in eine vernünftige Vorarbeit investieren. Eagle ist zwar sehr gut für Profis, aber für einen Anfänger mit viel Lernintensivem Zeitaufwandt verbunden. Ich arbeite mit "Sprint-Layout" weil es schnell zu erlernen und für den Hobbybereich völlig ausreichend ist.
Gruß
Peter
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BID = 393023
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9569 Wohnort: Alpenrepublik
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Ich habe am 27 März 2006 im Platinenforum eine Umfrage gestartet.
Ziel war es zu erfahren welches Programm am meisten verwendet wird.
Daher habe ich mich entschlossen mich an der Mehrheit "dranzuhängen" und bin bei Eagle gelandet.
Die anderen Programme kenne ich nicht, kann daher auch nichts drüber sagen.
Die Einarbeitungszeit ist zugegebenermaßen nicht gering, doch wenn man "drinnen" ist finde ich persönlich Eagle nicht schlecht. Ich bin von einem DOS Layoutprogramm umgestiegen und das war nicht gerade einfach.
Letztendlich bleibt es vermutlich reine Geschmackssache.
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
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BID = 393024
TAB Schriftsteller
    
Beiträge: 571 Wohnort: rot-grünes Irrenhaus an der Weser
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Hi,
@Ottifanny: Danke für die Blumen mit dem Profi und so, aber ich habe mit meiner Beschreibung eigentlich versucht, mich an den Anfänger zu wenden. Als ich vor 28 Jahren mal gelernt habe, da hatten wir weder Eagle noch sonst welche Krücken, nur Karopapier, Bleistift und Ratzefummel - und im ersten Lehrjahr haben wir genau so wie beschrieben Schaltungen aufgebaut, a- und bistabile Kippstufen, Verstärker, Netzteile auf Eurokarte für 19" mit selbstgefeilten Frontplatten, Ja,- Nein-, Manchmal- und Nie-und-Nimmer-Schaltungen mit 74-Schießmichtot und all son'n Gedöns, da finde ich diese Schaltung mit dem einen 14-Beiner und den paar Bauteilen aussenrum nicht besonders schwierig, sofern man beim IC nicht dauernd oben und unten durcheinanderbringt. Und ansonsten - Versuch macht kluch - und wer gleich die Flinte ins Korn schmeißt, hat seinen Berufswunsch E-Technik noch nicht ganz mit sich selber ausklambüstert, das bleibt nämlich für das ganze weitere Leben so: prüfen, in Betrieb nehmen, nachdenken, messen, Fehler finden und beseitigen...
Und wenn man die ersten einfachen Sachen allein hinbekommen hat, weiß man zum einen, wie es geht und lernt bei den komplexeren Dingen die Annehmlichkeiten von Eagle und Konsorten zu schätzen. Aber erst noch ein Layout-Programm bedienen lernen, wenn man noch nicht mal genau weiß, was ein Raster und ein Rastermaß ist? Mich würde aber mal die persönliche Einschätzung von Jay hierzu interessieren, vielleicht grinst der sich einen, weil er inzwischen schon fertig ist?
Beste Grüße
Thomas
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BID = 393119
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9569 Wohnort: Alpenrepublik
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@ TAB:
Für einfache Schaltungen, besonders wenn wenig Erfahrung vorhanden ist, haben sich "Brettschaltungen" (Aufbauten auf Presspanplatten) recht gut bewährt.
Zugegeben einiges an Arbeit und IC´s lassen sich hierbei nur mit viel Feingefühl verwirklichen.
Ich habe damals (Ende der 70´er) auch mit Karopapier, Transparentpapier, Edding und Abreibesymbole für die Leiterplattenherstellung gearbeitet da gar nichts anderes zur Verfügung stand.
Dies hat aber einen gravierenden Nachteil. Wenn einem ein Fehler unterläuft, dann zurück zum Anfang.
Frage besser nicht wieviel Zeit ich in solche Projekte gesteckt habe die dann nicht funktionierten, auch der Frust war entsprechend, allerdings wenn dann ein "DTL-TTL-IC Grab" funktionierte war die Freude darüber umso größer.
Später mit meinem ersten PC-XT habe ich dann Layouts mit "Smartwork" erstellt.
Solche Techniken sind meines Erachtens ein klein wenig überholt.
Daher auch der Vorschlag sich gleich von Anfang an mit etwas vertraut machen, was später einmal ohnehin geübt werden sollte weil es stark verbreitet ist.
Kurzum: Weg mit überflüssigen Ballast.
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 16 Dez 2006 16:11 ]
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BID = 393192
Jay- Gerade angekommen
Beiträge: 14
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Hallo Leute, also erstmal sorry, dass ich erst jetzt schreibe aber bin zur Zeit auf Besuch bei meinen Eltern. Ich bin auch noch nicht fertig mit der Schaltung, viel schlimmer hab noch nicht mal angefangen, da mir noch das nötige Equipment fehlt (Messkabel und Bauelemente, mir ist aufgefallen, dass Reichelt billiger ist als Conrad, gibt es noch andere Shops, wo man so Sachen kaufen kann?)
Naja jedenfalls seid ihr mir alle echt sympathisch.
Ich werde den FG trotz einiger anderer Empfehlungen erstmal auf der Steckplatine aufbauen, da ich sie mir jetzt schon geholt habe.
@nabruxas: Danke an dein Angebot bei dir vorbeizuschauen, aber leider wohne ich ne ganze Ecke weit enfernt von Salzburg, aber was ist das für ein Betrieb, wo du arbeitest. Suche schon seit längerem nach einer Möglichkeit in irgendeinem Labor zu arbeiten. Werde mal bei den Profs in der FH nachfragen und wenns nur so Arbeiten wie Löten oder sonstwas ist..
Wegen Software habe ich mir mal die Demo von Sprint-Layout gezogen und gleich mal die Layout-Datei des FG von der redpiramide-Site geöffnet. Ist schon ne feine Sache, aber die "Auf-dem-Kopf-Problematik" entfällt ja beim Steckplatinenaufbau.
Eagle werd ich auch mal ausprobieren, wenn es da ne Demo gibt. Wir in der FH benutzen ausschließlich Pspice, aber das geht ja mehr in die Simulationsrichtung. Und noch LogIC.
Wegen meiner Mentalität braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, ich will mich durchbeißen. Und bin echt froh dass ich zur Etechnik gekommen bin.
Nochmals zu den Bauteilen, konnte bei Reichelt irgendwie den Transistor BC 307 nicht finden, ist sicher nur ne Bezeichnungssache, wär net wenn mich da jemand aufklären könnte.
Habe mir bei eBay eine Lötstation geholt, leider kein Zinn dabei, welchen Durchmesser sollte man für die Zwecke verwenden?
Wegen den zwei Buchsen, welche nehm ich da am klügsten? Einfach ganz normale oder solche mit Flanschbefestigung? Ist wohl eher ne Gehäusefrage.
Gruß
Jay
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BID = 393219
nabruxas Monitorspezialist
    
Beiträge: 9569 Wohnort: Alpenrepublik
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BC307 = BC 557
Als Buchse würde ich eine BNC Buchse verwenden.
Lötzinn 0,8mm oder 1,0mm. (SMD Bauteile lassen sich auch damit verarbeiten)
Zur Lötstation: Besorge Dir verschiedene Spitzen.
Zum Entlöten: Eine Pumpe hat zumeist einen heftigen Rückstoß, mit dem Du Dir bei feinen Leitungen gleich die PCB ruinierst. Schonender ist Lötsauglitze.
Am besten eine Entlötstation (Ich könnte ohne dieser gar nicht mehr leben)
Achtung!
Im SMD Lötzinn, falls Du mal ein dünneres benötigst, ist meistens kein Flussmittel enthalten. Dann mußt Du letzteres vorher aufsprühen und nachher am besten in einem Ultraschallbad entfernen und mit deionisierten Wasser spülen.
Doch das ist vermutlich Zukunftsmusik.
Eagle (kostenlose Version) gibt es bei cadsoft. (1/2 Europlattenversion)
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 17 Dez 2006 0:58 ]
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BID = 398835
Jay- Gerade angekommen
Beiträge: 14
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Hallo, hab jetzt das Material zusammen, aber frage mich, wie ich jetzt den IC auf der Steckplatine aufbringe???
Was gibts da für Optionen?
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BID = 399199
Rahmenantenne Schriftsteller
    
Beiträge: 552 Wohnort: Kiel
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Hallo,
Ich diese Schaltung auch versucht aufzubauen! Das aber auf einer geäzten Platine. Das Layout habe ich von der Homepage des Erstellers dieser Schaltung bekommen. Da es mir zu groß war, hat er mir freundlicherweise ein kleineres Layout auf Postkartengröße gemacht. Leider funktionierte diese Schaltung nicht richtig! Der Sinus hatte oben und unten hohe Spannungsspitzen:
Das Problem habe ich nie herausbekommen. Der Ersteller der Schaltung wußte auch keinen Rat, bei ihm waren diese Spitzen aber nicht vorhanden. Allerdings hat er auch die große Version der Platine benutzt. Ich vermute das es daran lag (ungünstige Leiterbahnführung auf der kleineren Platine).
Was habe ich gemacht? Ich wollte auch einen Generator haben! Also habe ich die Schaltung aus dem Datenblatt des XR2206 auf einer Lochrasterplatine aufgebaut und siehe da, die Spannungsspitzen beim Sinus waren weg! Dann habe ich diese Grundschaltung leicht geändert. Hier ist der Schaltplan:
Der Plan ist recht einfach überschaubar - hier ist wirklich nur das drin, was wirklich gebraucht wird! Die wichtigste Änderung sind drei umschaltbare Frequenzbereiche, was mit den drei Kondensatoren links oben gemacht wird. Einer davon wird jeweils per Umschalter zwischen die Pins 5 und 6 des IC's geschaltet.
Eigentlich würde ich empfehlen, erstmal diese Schaltung auf einer großen Lochrasterplatine aufzubauen! Natürlich mit einer IC-Fassung!!
Wenn Du aber noch keine Erfahrung mit Löten usw. hast, würde ich erstmal zu noch einfacheren Projekten greifen! Wie wärs mit einer kleinen Konstantstromquelle?
Sie hat nur wenige Bauteile und ich würde es ruhig gleich auf einer kleinen Lochrasterplatine probieren. Die Bauteile sind einfach zu bekommen weil es Standardbauteile sind. Zuerst kanns aus dem Elektronikerladen sein, aber den Transistor BC 546 oder auch BC 548 bekommt man bei Reichelt z. B. für nur 4 Cent! Er wird oft in vielen einfachen Schaltungen verwendet. Wenn man auch in Zukunft etwas Basteln will, sollte sich am besten gleich 100 Stück für 4 Euro bestellen! Im Elektronikerladen sind die viel teuerer - ich bekomme hier z. B. für ein Euro nichtmal 10 dieser Transistoren! Daher werde ich bei der nächsten Bestellung bei Reichelt gleich 200 Stück bestellen.
Zum Lötzinn: Auch bei Reichelt bestellen! Ne 1 kg Rolle gibts da für nur 15 Euro - kostet bei Conrad z. B. das doppelte! Ich würde auch das alte bleihaltige Lötzinn nehmen - das neue bleifreie soll nich viel taugen was ich so gehört habe (matte Oberflächen usw.).
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rahmenantenne am 14 Jan 2007 21:48 ]
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BID = 399271
faustian.spirit Schreibmaschine
    
Beiträge: 1388 Wohnort: Dortmund
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Schlechte Masseführung irgendwo, da reagiert der XR2206 sehr allergisch drauf.
Ausserdem empfehle ich den MAX038, zwar abgekündigt, aber durchaus noch zu bekommen denke ich. Kann SEHR viel mehr.
Ich persönlich stehe auf Streifenraster. Fädeldraht auf Bestückungsseite, Leiterbahnen zwischen zwei Löchern mit Cuttermesser trennen (zwei Schnitte, heissmachen, abhebeln). Drahtreste U-förmig biegen, und strategisch als Drahtführung benutzen (evtl vorher umschrumpfen).
Hier steht ein fast fertiger 70MHz-Frequenzzähler (sechs 160x50 voll TTL) in dieser Technik, der Digitalteil funzt perfekt. Nur um den Trigger und das Gehäuse muss ich mich noch kümmern..... zum Thema erreichbare Packungsdichte: siehe Bild.
Bild eingefügt
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