Auch mal ne Uraltinstallation, ehmalige Schreinerei

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Auch mal ne Uraltinstallation, ehmalige Schreinerei

    










BID = 248039

crazydomi

Gesprächig



Beiträge: 178
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Moin, ich hab auch mal was zu präsentieren:

Früher war das mal eine Schreinerei, jetzt ist es ein Getränkemarkt.

Sogleich vorne weg: Die Beleuchtung wird über klassische Leuchtstoffröhren realisiert, meistens sind es noch die schönen dicken T12 brummer, ein paar T8 sind auch dazwischen. Durchschnittlich dauert es schon mal so eine Minute bis dann endlich alle Leuchten brennen...

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An allen Ecken und Enden sind noch Perilex Steckdosen installiert, sogar draußen vor der Türe, wozu auch immer.

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Auch so richtig schöne Metall-Drehstromsteckdosen sind noch allerlei vorhanden.

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Hier noch ein Maschinenschalter, was der mal geschaltet hat, keine Ahnung. Aber wozu zum Teufel wurden 500V 16A verwendet??

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Es hängen auch einfach mal so Kabel aus der Wand. Hoffentlich ist da kein Saft mehr drauf.

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Hier mal ein Bild vom Sicherungskasten. Ich will lieber nicht wissen, ob die Sicherungen bei überlast auch wirklich auslösen.

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Und hier sieht man nochmal eine schöne Metalldrehstromsteckdose. Zur orientierung: Der Sicherungskasten auf dem Foto ist der ganz rechte auf dem oberen Foto. Die Steckdose hat, wenn die Beschriftung auf dem Sicherungskasten stimmt, auch noch Strom drauf. Die rechten 6 Sicherungen sind mit Starkstrom und Pfeil nach unten gekennzeichnet, damit sind wohl die beiden Steckdosen gemeint. Die obere ist eine Perilex.

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Ob die ganzen Perilex und Metalldrehstromdosen noch unter Strom stehen kann ich nicht sagen, aber ich denke ein großteil wird es wohl noch tun. Leckere Installation finde ich.

Gruß, crazydomi

BID = 248060

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
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Leuchten, Schuko und Perilex sind in Ordnung.

Aber die Kragensteckdosen (noch dazu mit Metallgehäuse) dürfen auch in Bestandsanlagen schon seit Jahrzehnten nicht mehr sein.
Da hat offenbar die Gewerbeaufsicht massiv geschlafen!

Ähnliches gilt für die offenen Leitungsenden.

Und die 500V sind nur die max. zulässige Nennspannung des Schalters. Aber dort hat der bestimmt nicht mehr als 380V (400V) zu sehen bekommen...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 21 Sep 2005 23:02 ]

 

  








BID = 248063

Gilb

Moderator



Beiträge: 16259
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... standen wohl gestapelte Getränkekästen davor.

BID = 248233

Gilb

Moderator



Beiträge: 16259
Wohnort: Gardine (Gardinenhof)
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Das sind sowohl Walzen-, als auch Nockenschalter.
Wobei ein Walzenschalter sich meist komplett drehen lässt,
wie in einem Programmschaltwerk einer Waschmaschine.

Grüßt
der Gilb

BID = 248243

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7291
Wohnort: Wien


Was mich wundert ist die Beschriftung der Kragensteckdose! Da steht N25A, was bedeutet das? Zu Zeiten dieser Steckdose stand das sicher nicht für Neutralleiter!
Schöner Gag am Rande... in DE war diese Größe Steckdosen für max. 25A zugelassen, in AT für 63A... habe eine gesehen wo wirklich draufsteht VDE 25A, ÖVE 63A!
Der Rest... schon antikeres gesehen! Die Sicherungen brennen bei Überlast ziemlich sicher durch wenn sie nicht geflickt sind. Die LS... hab eigentlich bis jetzt nur von Fehlauslösungen als Alterserscheinung gehört. Wenn der rote Auslösetaster nicht mehr funktioniert sollte man sie vielleicht doch mal tauschen (1x erlebt).

BID = 248246

Gilb

Moderator



Beiträge: 16259
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Hallo Trumbaschl,

es gab diese Kragensteckvorrichtungen aber auch in verschiedenen Größen.

Grüßt der Gilb

BID = 248429

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7291
Wohnort: Wien


ja sichergab es verschiedene Baugrößen! Aber ein und dieselbe Baugröße (sogar die gleiche Steckdose) war definitiv nach VDE für 25A und nach ÖVE für 40A zugelassen! AFAIK gab es bei uns 15A, 40A und 63A. Die 63er sind riesig!

(Hab mich geirrt, es war 25/40A, 63A war noch eine Nummer größer)

BID = 248458

Gilb

Moderator



Beiträge: 16259
Wohnort: Gardine (Gardinenhof)
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Hallo Trumbaschl,

gab es denn überhaupt 40-Ampere-Sicherungen bei Euch?
In D gibt oder gab es ja nur 32 / 35 Ampere-Sicherungen.

So glaubts
der Gilb

BID = 248472

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


In D gab es früher nur 35A Schmelzeinsätze.
Aber nun gibt es hier auch 32er und 40er...

BID = 248486

Gilb

Moderator



Beiträge: 16259
Wohnort: Gardine (Gardinenhof)
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... also ich finde keine 40A-Sicherungseinsätze / -Schmelzeinsätze,
nur welche für die Kfz-Elektrik.

Die 40A kenne ich auch nur als Nennstrom / Bemessungsstrom bei FI-Schaltern.

Bei Schmelzsicherungen kommt nach 25A 32(35)A, dann 50A und dann 63A ( ...80A ...100A ... usw.)

Aber das wird hier langsam OT

Freundliche Grüße
der Gilb

BID = 248488

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7291
Wohnort: Wien


Nö, nur 35er. Warum die Steckdosen fr 40A zugelassen waren ist mir unbekannt. Aber hat schon jemals wer DII-Schmelzeinsätze mit 13A, Kennfarbe schwarz gesehen?? Stehen in der Tabelle der "Fachkunde Elektrotechnik" aus dem Europa-Verlag, gesehen habe ich sie noch nie!

BID = 248498

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


@ Gilb

Das hatten wir doch erst neulich:
Diazed D III gibt es u.a. in 32A und 35A, Neozed D 02 außerdem in 40A.

Also ganz ohne KFZ...

BID = 248522

psiefke

Schreibmaschine

Beiträge: 2635
ICQ Status  


es gibt sogar C40 LS..

ich habe vor kurzem erst eine Dimmerstromverteilung in den händen gehabt bei der die CEE32 Abgänge mit C40 Abgesichert waren...

_________________
phil

PS:

Ein Millimeter ist so klein, daß tausend übereinandergestapelt nur einen Meter hoch wären.

BID = 248547

Benedikt

Inventar

Beiträge: 6241


Die Bilder sind ja alle langweilig.
Da sieht jedes um 1900-1940 gebaute Haus in ländlicher Gegend (am besten mit Scheune wo früher Landwirtschaft betrieben wurde) viel schlimmer aus.

Was soll z.B. an der Leuchtstofflampe schlimm sein ? Sowas wird erst lustig wenn Hochwasser im Keller war und man danach das Licht einschaltet

BID = 248589

selfman

Schreibmaschine



Beiträge: 1681
Wohnort: Seekirchen a. W.


Genau Benedikt,
die glauben wohl alle, daß alles immeauf neuesten Stand ist. Ich war auch beinahe 10 Jahre als Elektriker tätig. Und das in einer Ecke von Österreich die ein bißchen am Rande des wirtschaftlichen Aufschwungs stand. Da sieht jedes Haus und jeder Bauernhof sowieso genauso und noch ich sg jetzt mal antiker aus. Wer sagt den, daß eine alte Feuchtraumleuchte mit einer TL40W/33 nicht Stand der Technik ist. Die neuen TLD36W/33 ist ja auch nichts anderes, nur mit dem Nachteil, daß sie bei tiefen Temperaturen schlechter starten und weiniger Licht abgeben.
Metallsteckdosen wurden zwar verboten, aber wenn sie in Ordnung waren haben sie genauso ihren Dienst getan und waren wesentlich robuster in puncto Beschädigung und Überlastung. Wir haben auch einen Bauernhof und teilweise, wo immer das selbe Gerät angesteckt wird haben wir sie immer noch, funktionieren besser als die Plastikscheiße. Genauso wie Schmelzsicherungen noch immer der sicherste Auslöser sind, eine richtige Dimensionierung vorausgesetzt, LS-Automaten sind halt praktischer.
Gruß Selfman.

_________________
Traue keinem Ding, das du nicht selber vermurkst hast.


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