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LED-Reihenschaltung - seltsame Leuchterscheinungen Suche nach: led (32608) |
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BID = 132190
sam2 Urgestein
Beiträge: 35330 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Ganz offensichtlich hast Du es noch nicht durchschaut:
Eine LED "nimmt" sich ihre "naturgegebene" Spannung. Aber sie kann den Strom, der durch sie fließt, nicht begrenzen. Das muß die äußere Beschaltung tun! Wenn das nicht erfolgt, steigt der Strom bis zum Exitus der LED.
Und wegen der stets ausreichend vorhandenen Bauteiletoleranzen funktioniert eine Parallelschaltung "gleicher" Bauelemente mit LEDs nicht wie gewohnt (was die Stromaufteilung angeht).
10V sind für 3 solche LEDs nicht garade üppig. Aber du kannst es mal mit nem 22 Ohm-Widerstand versuchen, besser noch mal probehalber mit 27 Ohm (Du wirst kaum einen Unterschied feststellen, dann nimm den größeren).
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BID = 132898
wulf Schreibmaschine
Beiträge: 2246 Wohnort: Bozen
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sorry, post löschen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: wulf am 26 Nov 2004 20:23 ] |
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BID = 133719
pfiiiiief Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Nürnberg
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Hallo,
also vielen Dank für eure TIPs, haben am Wochenende nochmal gewerkelt, das mit dem 22Ohm-Vorwiderstand klappt echt gut, jetzt leuchten sie fast perfekt. Haben nur noch Probleme mit unseren Transistoren, das gehört aber wahrscheinlich nicht hierher, da es sich dabei aber auch um Halbleiter handelt werden ich trotzdem nicht ganz so schlau aus unserem "Phänomen", werde in einer anderen Kategorie ein neues Thema aufmachen und hoffe auf eure Unterstützung. Danke....
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BID = 133730
pfiiiiief Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Nürnberg
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BID = 134326
djtechno Inventar
Beiträge: 4955 Wohnort: beutelsbach
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Ich glaub' der WIderstand muß midnestesn 33% der Spannung Kompensieren
Wenn du dir sicher bist, daß die LED-sorte die du nutzt hinreichend kleine tolleranzen hat, kannst dus auch mit nur 25% Riskieren, weiter runter würde ich aber nicht gehen, da sich dann die Lebensdauer doch SEHR DRASTISCH verringern würde
das problem ist: WENN dein strang 173 mA zieht, dann überhitzen die Leds und brennen durch., d.h. deien aufga<be ist es zu VERHINDERN, DAß überhaupt 173mA oder mehr durch den Strang fließen KÖNNEN. und das eght halt nur per Vorwiderstand
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BID = 134550
pfiiiiief Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Nürnberg
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33% der Spannung?? Von der Reihenschaltung?? Meine 3 LEDs in Reihe haben zusammen 9,6V, da wären 33% ja 3,2V, also insgesamt dann fast 13V. Bist du dir mit dieser Aussage da sicher?? Ich habe jetzt 22Ohm eingelötet, eigentlich funktioniert das jetzt mit dem gleichmäßig leuchten ganz gut so, ein Umbau wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein erheblicher Aufwand, ich würde das nur ungern tun (alle Lötpunkte und Leitungen mit Heißkleber befestigt...), vor allem wenn es nicht zwingend notwendig ist...
Und noch eine Frage: Ich habe jetzt begriffen dass das bei Halbleitern mit dem Strom so eine Sache ist, dass sie ihn nicht begrenzen können, aber ist das mit den (theoretischen) 173mA in einem Strang nicht trotzdem ein recht utopischer Wert?? Selbst bei LED-Tolleranzen sollte doch in einer Reihenschaltung von LED´s keine so große Abweichung entstehen dass da in einem Strang mehr als 25, vielleicht auch 30mA fließen. Und sogar sowas wäre doch schon totaler LED-Ausschuss, oder irre ich mich da??
(Laut Verkäufer von dem ich die LEDs bezogen habe sollen sie angeblich "high Quality selected" sein)
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BID = 134556
Ltof Inventar
Beiträge: 9347 Wohnort: Hommingberg
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Moin,
so ganz scheinst Du Dich noch nicht von Deiner alten Vorstellung gelöst zu haben.
Das mit den 173mA war ein Gedankenspiel welches Dir die Problematik verdeutlichen sollte. Es sind Extrembetrachtungen. Wenn Du zufällig drei LEDs mit einer zufällig besonders niedrigen Flußspannung in einer Reihe hast und alle anderen zufällig eine wesentlich höhere, dann kann sowas real werden. Das hat nichts mit Schrottbauteilen zu tun sondern spiegelt Bauteiletoleranzen wieder. Sowas gleichen die Widerstände aus.
Wenn es nun mit Deinen 22 Ohm funktioniert, dann sei zufrieden. Lass Deine LEDs mal ein paar Stunden leuchten. Wenn sich dann wieder ein Ungleichgewicht in der Helligkeit einstellt, hast Du wieder das alte Problem - durch die Widerstände etwas entschärft. Wenn nicht, lass es so.
Gruß,
Ltof
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 134592
sam2 Urgestein
Beiträge: 35330 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Wo genau ist jetzt der 22 Ohm-Widerstand drin? In jedem Zweig oder nur ein gemeinsamer?
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BID = 134636
pfiiiiief Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Nürnberg
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@sam2: Also die 22Ohm-Widerstände liegen in jedem der einzelnen Stränge drinnen, also "Widerstand->LED->LED->LED". So hatte ich das jedenfalls verstanden.
@Itof: Das mit dem ein paar Stunden brennen lassen ist ne gute Idee, leider komme ich unter der Woche nicht dazu etwas an der Schaltung zu machen, aber am Wochenende werde ich mal einen Testlauf durchführen.
Auf jeden Fall bin ich für eure Hilfe sehr dankbar, das hilft mir sehr ein Grundverständnis für die Sache aufzubauen, auch wenn es im einzelnen noch einige Verständnisprobleme gibt. Hätte am Anfang des "Projekts" nicht gedacht dass es sich so ausweitet, aber es ist gut mal zu sehen wie viel Zeit und Nerven in so einer "Entwicklung" stecken, da ist der Finanzielle Aufwand fast schon nebensächlich. Zumindest macht das basteln und tüfteln einen riesen Spaß...
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BID = 134641
sam2 Urgestein
Beiträge: 35330 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Dann paßt es zumindest schon vom Prinzip her.
Mach also den Langzeittest (geht ja auch in Abwesenheit).
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BID = 134645
djtechno Inventar
Beiträge: 4955 Wohnort: beutelsbach
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Na,ja,wenns so funzt ists gut. 100000 Betriebstunden wirds so zwar nicht halten, aber 2000-5000 Betriebsstunden dürfte das in etwa halten
ein weitrer umbau lohnt, sofern es funktioniert, vom aufwand her nicht
[ Diese Nachricht wurde geändert von: djtechno am 1 Dec 2004 13:23 ]
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BID = 134647
sam2 Urgestein
Beiträge: 35330 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Miß doch mal den Strom in den einzelnen Zweigen!
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BID = 134654
Ltof Inventar
Beiträge: 9347 Wohnort: Hommingberg
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Ersatzweise die Spannung an jedem einzelnen der 22-Ohm-Widerstände. Dann muss er die Zweige nicht wieder auftrennen.
Über I=U/R kann er die einzelnen Ströme ermitteln. Nicht so genau wie direkt gemessen, doch das reicht hier.
Gruß,
Ltof
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 134689
sam2 Urgestein
Beiträge: 35330 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Guter Hinweis! Danke.
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
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BID = 137521
pfiiiiief Gelegenheitsposter
Beiträge: 52 Wohnort: Nürnberg
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Hallo,
also ich habe am Wochenende mal gemessen, ich habe an den einzellnen Widerständen Spannungen zwischen 0,4 und 0,5 V gemessen, meines Erachtens dürfte das also passen Die Widerstände haben einen 5%-Tolleranzring). Weiterhin habe ich mal die Schaltung komplett aufgebaut und getestet, funktioniert jetzt alles einwandfrei. Wir hatten nur ein paar Probleme mit unserem NE555, es sind uns 2 kaputt gegangen, bei einem vermuten wir dass er schon vom ersten Test wo fast gar nicht ging einen Schaden weg hatte, doch beim 2. ist es uns noch nicht so klar. Der dritte jetzt funktioniert einwandfrei seit dem Wochenende. Wie schaut das denn aus, ich erinnere mich gehört zu haben dass man CMOS-ICs nicht direkt mit der Hand anfassen soll da sie sehr empfindlich auf elektrostatische Aufladung reagieren und ziemlich schnell den Geist aufgeben. TTL-Ics sollen da viel mehr aushalten. Gehört denn der NE555 zu CMOS-Bausteinen?? Ich dachte dass sie auch TTL-Bausteine sind?? Wenn nicht könnte das zumindest ein Grund sein warum der 2. dann nicht mehr ging....
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