Zitat :
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| wie aber überhaupt son transistoroszilator schwingt ist mir n rätsel,auch wenn ich weiss wie sowas aussieht... |
also:
Ein Oszillator ist nichts anderes als ein einfacher Verstärker, bei dem das Ausgangssignal wieder phasenrichtig auf den Eingang zurückgekoppelt wird und so eine ungedämpfte Schwingung entfacht.
(d.h. das Ausgangssignal muss die gleiche Phasenlage wie das Einganssignal haben, bei invertierenden Verstärkern(z.B Emitterschaltung) muss es somit wieder um 180° gedreht werden damit die Phasenbedingung erfüllt ist und eine Schwingung entsteht). Im Rückkopplungszweig oder im Ausgangskreis ist nun das frequenzbestimmende Glied (Quarz, RC-Schaltung, LC-Schwingkreis) eingebaut. Dieses ist auf die gewünschte Frequenz abgestimmt, auf der der Oszillator schwingen soll und sorgt so dafür, dass nur diese Frequenz zum Ausgang gelangt, oder rückgekoppelt wird.
In Oszillatorschaltungen macht man sich das Rauschen zu nutze, damit er überhaupt anschwingt.
d.h.: In jeder Schaltung in der Strom fließt gibt es Rauschen. Das ist ein Gemisch aus "allen" Frequenzen.
Wenn nun die Schaltung rauscht, wird diese Rauschen auch verstärkt und nur die Frequenz rausgefiltert auf die das frequenzbestimmende Glied abgestimmt ist. Das geht dann soweit, dass eine ungedämpfte Schwingung entsteht.
Damit sich die Amplitude der Schwingung nicht unkontrolliert hochschaukeln kann, haben Oszillatoren auch immer eine Gegenkopplung die das verhindert.
Ich hoffe ich habe mich so ausgedrückt, dass man es auch einigermaßen versteht
mfg