Grundig Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  2x4 Typ 700

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: Laufwerk ohne Funktion

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Videorecorder Grundig 2x4 Typ 700 --- Laufwerk ohne Funktion
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BID = 1101610

niklasschn

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Die uhr brauche ich sowieso nicht und bevor ich da irgendwas mit dem Lötkolben rumbrate knippse ich die Batterie lieber einfach ab, behebe das Mechanik Problem und dann müsste er ja laufen, vorausgesetzt er hat nicht noch irgendwelche Probleme mit video kopf oder sonstiges.

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BID = 1101612

niklasschn

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Beiträge: 37
Wohnort: Monheim am Rhein

 

  

Auf dem ersten Foto stand 20:40 (mit Doppelpunkt)
Auf dem anderen mit dem Fehlercode stand 20 44 (ohne Doppel-Punkt)
Also läuft die Uhr anscheinend auch weiter.

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BID = 1101613

niklasschn

Neu hier



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Wohnort: Monheim am Rhein

Bezüglich des typ 700 mit dem Laufwerk welches tot ist:

Was heißt bei dir wochende? Samstag oder Sonntag? Oder könntest du mir die service Anleitung schon vor dem wochende schicken?

Wenn netzteil die Fehlerquelle ist, was muss ich dann bei den Elkos und den anderen Bauteilen austauschen? Gibt's dabei was zu beachten?

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BID = 1101617

stego

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Beiträge: 2334

Servus,

ja, das heißt Samstag oder Sonntag. Werktags bin ich -ausser im Urlaub- nie in meiner Werkstatt. Das nennt sich Hobby, mein Beruf ist ein ganz anderer und nimmt mich die ganze Woche ganztags in Anspruch.

Beim Netzteil solltest Du, wenn Spannungen fehlen, gleich alle Elkos ersetzen, vor allem die kleinen. Die trocknen oft aus und haben Kapazitätsverluste, beizeiten auch Kurzschlüsse.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Typ 700 schon ein Schaltnetzteil hat oder noch ein konventionelles. Muss ich erst im SM nachsehen. Zumindest die 2. und 3. Generation haben ein Schaltnetzteil. Tut aber jetzt vorerst nichts zur Sache.

Aja, den Akku kannst Du auch rausknipsen, wenn Du willst. Wenn er ok ist, läuft der 2000 auch ohne Uhr und ohne Akku.

Also bitte Geduld.

Gruß,
stego

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BID = 1101618

niklasschn

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Beiträge: 37
Wohnort: Monheim am Rhein

OK.
Ich habe gehört, dass die erste Generation noch nicht so zuverlässig beim DTF System war. Stimmt das? Oder wird es generell von der Bild und Ton Qualität Unterschiede geben, wenn ich die kassetten mit einem Rekorder der ersten Generation abspiele?

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BID = 1101637

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2334

Servus,

generell gab es bei der ALLER-ersten Generation V-2000 das Problem, dass sich die beiden Entwickler des Systems, Grundig und Philips, nicht einig waren über die Position des Audiokopfes. Daher gab es beim Austausch von Aufnahmen dieser Geräte Probleme mit der sog. "Lippen-Synchronisierung", sprich Bild und Ton waren nicht synchron, da der Abstand Bild-Kopfscheibe zu Tonkopf bei Philips und Grundig Geräten unterschiedlich war.
Und, schlau wie die beiden Firmen ja immer schon waren, einigten sie sich nachher nicht auf den Grundig- oder Philips-Standard - nein, genau dazwischen!!! Also waren alle nachher gebauten Geräte zwar zueinander kompatibel, aber mit den ersten Modellen gab es dadurch immer Ton-Synchronprobleme.

Das DTF (Dynamic Track Following) war von Anfang an sehr kompliziert aufgebaut und bis zuletzt nicht ganz frei von Kinderkrankheiten. Damit das System gut funktioniert, war es eine Grundvoraussetzung, dass die Bänder absolut in Ordnung waren. Bereits kleinere Verschleißerscheinungen, wie ausgedehnte Bandkanten, oder auch Verschmutzung der Köpfe oder der Bandführungen brachten das DTF schnell aus dem Tritt. Wenn es funktioniert, ist es (oder war es damals) der absolute Hit: Sämtliche Sonderfunktonen, wie Bildsuchlauf, Standbild oder Zeitlupe vollkommen ohne Störstreifen, das konnte kein anderes analoges Videosystem bieten. Und -zumindest theoretisch- einwandfreie Kompatibilität von V-2000-Cassetten auf allen Geräten dieses Systems, keine Tracking-Einstellung notwendig, wie bei VHS oder Betamax.
Heute, nach 40 Jahren macht sich außerdem die Alterung der Bauteile bemerkbar, sodass DTF selten so perfekt funktioniert, wie die Werbung damals weismachen wollte.

Auch diese Probleme waren Auslöser, dass V-2000 nach 1984/85 nicht mehr weiter entwickelt und die Produktion vollständig eingestellt wurde, neben den "üblichen" Marketing-Fehlern, die besonders bei Grundig gemacht wurden.
Hätte der olle Max Grundig nicht ausgerechnet in dieser Zeit, wo die Verleih-Videotheken wie Pilze aus den Boden schossen, ein "Pornofilm- und Gewaltfilm-Verbot" für "sein sauberes System V-2000" erlassen, hätte das System durchaus Chancen gehabt, sich zu etablieren. Aber wenn in der Videothek in der Abteilung VHS hunderte Filme zur Auswahl standen und bei V-2000 gerade mal ein paar Dutzend alte Kamellen, die eh jeder schon 10x gesehen hat, und ganz nebenbei die Japaner mit den ersten VHS-Geräten deutlich unter 2000 DM auf den Markt drängten, kann man sich denken, wer das Rennen beim Videorekorder-Verkauf gemacht hat - auch wenn VHS qualitativ das schlechteste der drei Systeme war.
Aussage von Max Grundig auf die Probleme mit dem Verkauf der Geräte: "Ja Allmächt, hab i etwa ahnen können, dass die Leut' so a Porno-Zeugs anschau'n woll'n???" - So naiv war der Patriarch des einst größten und erfolgreichsten Elektronikkonzerns in Europa!

Gruß,
stego

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BID = 1101644

niklasschn

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Beiträge: 37
Wohnort: Monheim am Rhein

OK, also wenn ich mit dem Typ 700 (der ersten Generation) eine Kassette abspiele,die mit der 2. Oder 3. Generation aufgenommen wurde, werde ich synchron Probleme zwischen Bild und Ton bekommen? Kann ich eine 2x8 Aufnahme auf einem 2x4 der ersten Generation abspielen?

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BID = 1101649

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2334

Servus,

ist nicht unbedingt gesagt, dass die Sync-Probleme bei Deinem 700er auftauchen. Es betrifft nur die allerersten Modelle, kurz nach Bekanntwerden der Probleme haben die die Postion des Audiokopfes bereits korrigiert. Ich schätze, dass heute fast keine Geräte mehr in Umlauf sind, die dieses Manko noch haben. Vielleicht wurden die betroffenen Geräte von Grundig und Philips auch nachträglich in den Werkstätten korrigiert bzw. umgetauscht, weiß ich nicht genau.

Eine Aufnahme in Longplay kannst du auf einem 2x4 nicht abspielen. Das ist dasselbe, wie eine LP-Aufnahme bei VHS, die geht auf einem Standard-VHS-Gerät ohne LP auch nicht. Solltest du also LP-Aufnahmen haben, brauchst Du zum Abspielen zwingend einen 2x8 (Modell 2080 oder 2280).

Gruß,
stego

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BID = 1102783

DZ_NRW

Gerade angekommen


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Hallo Stego,

das Gerät von niklasschn (Video2x4 2000) ist jetzt bei mir im Reparaturtreff gelandet.
Das letzte Mal habe ich mich Ende der 90er mit einem Video2000 beschäftigt. Ein kopiertes Manual habe ich noch.
Das Gerät hat ein Schaltnetzteil (Spannungen gemessen: OK),
die Ablaufsteuerung ist die 27504.017.
Einer der Stecker zur Ablaufsteurung war zerstört. Den habe ich ersetzt. (Ein Stück eines alten PC ISA-Slot-Steckers passt und das Kabel muss da angelötet werden)
An allen andern Steckern des Moduls habe ich die Kontakte nachgebogen.
Den Akku habe ich entfernt. Der Schaden der Platine ist minimal Uhr läuft
Der aktuelle Zustand ist:
Nach dem Einschalten blinkt oben links F
Der Cassettenschacht fährt (mit Kassette) runter und das Laufwerk macht die Einmessung. Anzeige C4 und 1:50 oder (Cassette andersrum) 2:11. Die Werte halte ich für plausibel.
Wenn ich jetzt Vorlauf/Rücklauf/Wiedergabe drücke, hört man den Magneten klicken, manchmal findet eine weitere Einmessung statt, aber mehr passiert nicht.
Bei Wiedergabe ruckt der Transportring kurz.
Ganz am Anfang wurde das Band auch mal eingefädelt und niklasschn hat auch ein Bild gesehen. Das kann ich aktuell nicht rekonstruieren.
Hast Du Erfahrungen wo man jetzt weitersuchen kann? Fehlt ein Steuer/Statussignal?
Messgeräte/Oszi sind vorhanden.
Danke schon mal im voraus.

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BID = 1102793

stego

Schreibmaschine

Beiträge: 2334

Servus,

Prüf mal ALLE Schalter (Microswitches) im Laufwerk, also beginnend vom Cassettenladekontakt in der "Lippe", weiter zu den Kontakten am Fädelring (Endlagengeber für den Fädelvorgang) und an der Unterseite den Ladekontakt am hinteren Ende der Zahnstange, weiterhin den Bremslüftmagneten, ob der zuverlässig anzieht und die Bremsbacken löst. Auch hier ist an der hinteren Seite ein Schalter, der von der sog. Anzugsspannung zur sog. Haltespannung für den Magneten umschaltet.

Wenn bereits nach dem Einschalten schon "F" blinkt, erkennt die Elektronik eine nicht reguläre Laufwerksposition (Schalterpositionen passen nicht zueinander).

Auch die beiden Reflektorschranken (Bandsensoren Anfang und Ende) überprüfen.

Wenn die Einmessung der Cassettenlänge und -position klappt, dann laufen zumindest die beiden Wickelmotoren schonmal (es wird kurz vor- und wieder zurück gespult, dann erscheint die Bandlänge und momentane Position im Display).

Mach die selbe Prozedur mal ohne Cassette, Einmessen sollte im Display 05 (für VCC-60/2x30 min.) ergeben, Zeit ist mal ohne Belang, irgendwo zwischen 0.00 und 0.31 ist ok. Was macht er da?

Dreht die Kopfscheibe sofort nach Drücken von PLAY?

Dann sehen wir weiter.

Gruß,
stego

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BID = 1103172

DZ_NRW

Gerade angekommen


Beiträge: 3
Wohnort: Hilden

So, es war mal wieder ein wenig Zeit für das Gerät.

Es scheint aus vielen Wackelkontakten zu bestehen. Ich hatte einige Schalter durchgemessen. Plötzlich war die Meldung F weg und das Band ließ sich starten und lief auch. Ein Bild gab es allerdings nicht. Ich hatte auch den Eindruck, dass das Band sehr schnell läuft. Wenn ich Pause drücke, erscheint nach einigen Sekunden ein Standbbild. Sehr schlecht und verrauscht. Wenn ich das Gerät bewege reagiert das Laufwerk schon mal mit Aktionen.
Daraufhin habe ich den Stecker L7 für die Motoren (er war gebrochen und mit einem Kabelbinder geflickt) ersetzt. Nun geht gar nichts mehr... Hier muss ich noch mal neu suchen.
Vorher konnte ich noch folgendes feststellen:
Die Kunststoffnase für die Lichtschranke auf der Kopftrommel war abgebrochen. Da hatte niklasschn ein kleines Pappstück angeklebt. Ich messe am Optokoppler Impulse mit einem Abstand von 40ms. Passt das? Ich habe keine Referenzangaben gefunden.
Die Pappnase ist aktuell ca 2mm neben der Stelle wo die Kunststoffnase war. Kann diese Differenz die (Phasen-)Regelung schon durcheinander bringen?
Ferner: Die Kopftrommel (ohne Strom) lässt sich unterschiedlich leicht drehen. An einer Stelle ist sie deutlich schwergänging. Ich hätte erwartet, dass man sie anstößt und sie dann ein paar Umdrehungen ausläuft.
Beim schnellen vor/rückspulen scheinen die Motoren auch sehr langsam zu laufen (Am aufwicklnden Motor 12V am abwicklnden ca. 3V) Mit der Zeit läuft es schneller.
Die Bremsen scheinen ordentlich zu lösen (Ehr schlecht zu bremsen, es hat sich wohl auch ein Gummi verabschiedet)
Kannst Du aus den Informatinen aus der kurzen "Funktionszeit" etwas entnehmen, das auf weitere schwerwiegende Fehler hindeutet?
Vielen Dank

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BID = 1103182

stego

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Beiträge: 2334

Servus!

40 ms bei 1.500 UpM = 60.000 ms, also 60 Sekunden = passt also. Jede Kopfscheibe rotiert 25x pro Sekunde, also 1.500x pro Minute. 2 Köpfe sind montiert, mit jeder Umdrehung werden also 2 Halbbilder aufgezeichnet bzw. gelesen.

2 mm neben der ursprünglichen Stellung macht nicht so viel aus, man kann ja den Kopfradlagengeber mit HIlfe der Justierschraube hin- und her schieben zur korrekten Justage. Dazu braucht man die Bandlauf-Kontrollcassette - oder eine intakte Aufnahme, am Besten mit einer 16/9-Aufnahme, dann wird das Bild mittig eingestellt (Balken oben und unten gleich hoch).

Wenn der Kopfscheibenmotor etwas schwer geht, dann zerleg diesen mal: Unterseite die beiden Schrauben am Motor raus, die Kupferscheibe runter, die 6-Kant-Mutter und den schwarzen Mitnehmer rausdrehen, Bodenplatte entnehmen, dann fällt Dir eh schon der restliche Motor (Läufer, evtl. Gehäuse) entgegen. ACHTUNG: Damit man sich die Einstellung der Kommutierung ersparen kann, die einzelnen Gehäuseteile (Gehäuse, Bodendeckel) mit einem Edding-Stift markieren.

Zum Ausbau der Kopfscheibe zusätzlich den Kopfradlagengeber (Oberseite) abmontieren, dabei auf die federnden Kontakte für die DTF-Spannung achten! Außerdem unbedingt die Zwischenscheiben auf der Kopfrad-Achse überprüfen! Sollten bei normaler Justage meist 3 Stück sein (sind für die korrekte Kopfrad-Höhe zuständig). Fehlen diese, kann die Kopfscheibe evtl. auf dem Kopfrad-Unterteil schleifen.
Könnte selten mal vorkommen, dass die Kopfscheibe Lagerschäden hat, das wäre dann ein Totalschaden.
Ansonsten mal reinigen (vor allem den Kollektor des Kopfradmotors mitsamt den Schleifern), neu schmieren und wieder zusammenbauen.

Bezüglich der Wickelmotoren: Sind die beiden kleinen 10 µF-Elkos an den Wickelmotor-Endstufen (ganz in der Nähe der beiden Kupfer-Kühlkörper mit den BD898 bzw. TIP125 schon neu drin? Die haben fast immer Kapazitätsverlust und schwächen die Wickelmotoren.

Wegen der Capstandgeschwindigkeit: Wenn dann kein "F" blinkt, könnte ein Fehler in der Servoregelung, an der Capstan-Mäander-Lagerplatte oder dem zugehörigen Ringmagneten an der Schwungmasse vorliegen. Kann ich aus der Ferne nicht sagen.

Und: ALLE "Wackelkontakte" beseitigen! Vor allem die Flachstecker an der Ablaufsteuerung, sowie die Stecker an dieser Ablaufsteuerung selbst gründlich reinigen und die Stecker auf Brüche überprüfen. Sollte der Akku mal ausgelaufen sein, sind alle möglichen Oxydationen und Korrosionen mit Sicherheit vorhanden!

Viel Spaß & Erfolg! Die V-2000 sind mittlerweile rund 40 Jahre alt, somit ein Garant für dauerhafte Fehlerbeseitigung, wenn man das Gerät nicht einmal gründlich und umfassend generalsaniert. Und, gemäß meiner Erfahrung, ist nicht einmal das eine Garantie für dauerhafte Funktion. Ich selbst hab nur noch den Ehrgeiz, EINEN 2x8 stereo so einigermaßen am Laufen zu halten, alle weiteren Geräte in meiner Werkstatt dienen nur noch als Teileträger für diesen einen Recorder. Alles weitere wäre übertrieben.

Aja, vergessen: Was machen die Spannungen im Netzteil, wenn das Laufwerk läuft (egal, ob Play oder Pause)? Brechen dann irgendwelche Spannungen ein, vor allem die 12V und die 20V? Auch bei Schnell Vor- und Rücklauf mal messen. Wenn das Netzteil noch nicht saniert ist (Elkos!!), dann muss das mit Sicherheit noch sein!

Gruß,
stego

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 14 Okt 2022 11:47 ]

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BID = 1104682

niklasschn

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Hallo Stego,
Der Fädelmotor macht leider immer noch gar nix, wie schon vom Repair Cafe Hilden geschrieben wurde. Hast du noch Ideen, woran das liegen könnte und was ich prüfen sollte?

Grüße,
Niklas

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BID = 1104693

stego

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Servus,

da musst Du systematisch vorgehen:

- Cassette rein, dann muss schonmal der Fädelmotor loslegen, weil dieser auch den Cassettenschacht auf- und abwärts bewegt.
- Wenn dann bei "PLAY" der Fädelring nicht dreht, dann kann entweder einer der Kontakte am Fädelring defekt sein, der Fädelring selbst mechanisch beschädigt sein oder einer der Bandführungsbolzen sich beim Einfädeln verklemmen (vor allem der weiße, der am hinteren rechten Eck ausfahren soll, der ist federnd gelagert).
- Am Fädelmotor bei Betätigung von "PLAY" messen, ob Spannung anliegt, und wenn ja, ob nur ganz kurz oder dauerhaft bis "F" blinkt (kurz = Ansteuerung defekt, dauerhaft bis "F" = mechanische Blockade)
- Cassette raus (!!!), Gerät ausstecken, dann den Einfädelvorgang am dicken Fädelgummiriemen per Hand "simulieren" und dabei aufpassen, ob irgendwo eine Blockade spürbar ist. Wenn das Laufwerk dann vollständig eingefädelt ist (Andruckrolle liegt an der Capstanwelle), dann einstecken. Laufwerk MUSS dann sofort ausfädeln und in "STOP" gehen. Auswurf anschließend testen, Schacht muss hochfahren.

Wenn wir das haben, können wir Rückschlüsse auf die Ursache machen.

Viel Erfolg, Gruß,
stego

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 22 Nov 2022  9:05 ]

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BID = 1104706

niklasschn

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Der Fädelmotor bewegt sich gar nicht, beim einlegen der Kassette bewegt sich auch der kassetten Schacht nicht, wenige Sekunden später kurzes klacken des Bremslüftmagnetens und aufblinken von "F" (Laufwerksblockade). Durchgang vom Stecker zum Motor habe ich geprüft, dieser Kontakt ist vorhanden.

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