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Elektronik verstehen
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BID = 1081361

peter1980

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Hallo,

ich versuche mir seit einiger Zeit etwas Elektronikwissen beizubringen. Ich habe dazu verschiedenste Youtube-Videos angesehen und auch einiges andere.

Ich habe also mehr oder weniger auswendig gelernt, dass Kondensartoren so etwas wie Bufferspeicher sind, Wiederstände bilden einen Flaschenhals um den Stomfluss zu begrenzen und Mosfets und Transistoren wären mehr oder weniger Schalter. Usw.

Das ist alles schön und gut nur fange ich damit praktisch nichts an denn was mit fehlt und was ich absolut nicht verstehe ist die Denkweise wie ich daraus etwas sinnvolles mache.

Ich hab zB in einem Video gehört, dass eine Spule, ein paar Kondensatoren und zwei Mosfets die Spannungsversorgung darstellen aber wozu das ganze?! Wie kann man mit 2 Schaltern, Bufferspeichern und einer Spule die quasi für ein langsames Ansteigen der Leistung sorgt was sinnvolles bauen? Wozu die 2 Schalter? Warum nicht einer?

Kurz um mir ist mehr oder weniger klar was die einzelnen Teile tun aber das große ganze bekomme ich nicht zusammen. Ich glaube, dass mein Problem die Denkweise ist und wenn ich mit Schaltungen ansehe bekomme ich absolut keine Idee wie was zusammen spielt.

Gibt es Bücher, Videos oder andere Quellen die sich weniger mit den theoretischen Grundlagen und Details beschäftigen und erklären wie Teile zusammenspielen und warum bestimmte Schaltungen wie ausgebaut werden bzw. was da genau passiert?

Danke!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: peter1980 am 28 Apr 2021 10:40 ]

BID = 1081370

der mit den kurzen Armen

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Ohne Grundlagen geht es nicht ich empfehle dir folgende Seite
https://www.elektronik-kompendium.de/
Da geht es verständlich von den Grundlagen bis hin zu fertigen Schaltungen.
Youtube vergiss mal ganz schnell da wird viel Müll gezeigt.

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!








BID = 1081373

peter1980

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Zitat :
Ohne Grundlagen geht es nicht ich empfehle dir folgende Seite

... Danke die Seite kannte ich schon und Grundlagen hab ich mir in Büchern angesehen und in zig Videos (bezahlt und kostenlos).

Nehmen wir ein einfaches Beispiel zB 3 x 220 Ohm Widerstände:

Parallel sind das gesamt ca. 70 Ohm und in Reihe dann eben 660 Ohm. Toll was mache ich dann mit dem Wissen?!

  • Warum nehmen ich nicht 2 x 330 Ohm um in Reihe auf die 660 Ohm zu kommen?
  • Ist das aufaddieren denn überhaupt das worum es hierbei geht?
  • Habe ich keinen passenden Widerstand zu Hand dann bastel ich mir einfach einen Widerstand aus mehreren zusammen?


Bei der Reihenschaltung fällt ja auch der Strom ab...

  • Ist das dann der Weg mir aus 1 x 5V vom Arduino dann 3 x 1,7V zu machen um dann 3 Chips die 1,8V brauchen zu versorgen?
  • Wenn ja, wie schalte ich dann einen Kondensator da rein um Spitzen auszufiltern wenn der doch in eine Richtung lädt und dann anders rum wieder entlädt?
  • Und gibt es andere Einsatzwecke?


Dieses und diverse andere Beispiele kann ich schon auswendig weil ich die so oft wo gefunden habe aber praktisch kann ich damit nichts anfangen.

Ich würde sagen, dass ich grob verstehe was die einzelnen Bauteile machen aber das praktische Zusammenspiel in Schaltungen bekomme ich nicht in mein Hirn rein wenn es keine Test- oder Beispielschaltung ist. Sobald ich vor eine realen Platine stehe und versuche daraus schlau zu werden sehe da keine Muster oder irgendwelche Logik sondern nur einen wirren Haufen von Bauteilen ohne irgendwelchen Sinn.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: peter1980 am 28 Apr 2021 13:30 ]

BID = 1081375

der mit den kurzen Armen

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Warum sage ich Wohl Grundlagen lernen ! Du verwendest doch auch keinen Hammer als Zange !

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BID = 1081376

peter1980

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Das versuche ich seit 3 Jahren. Ich komme so nicht weiter und ich kann nichts lernen was ich nicht praktisch verstehe.

Ich kann so nicht lernen. Das war in der Schule schon nichts und ist jetzt noch immer nichts. Formeln, Gesetze und dergleichen kann ich immer googeln wenn ich es brauche aber damit lerne ich nichts.

Bleiben wir doch bei den 3 Widerständen - das hab ich schön brav auswendig gelernt und kann das rechnen und vorbeten aber verstanden habe ich Null und anwenden kann ich es erst recht nicht weil ich denn Sinn dahinter nicht kenne.


BID = 1081377

peter1980

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Zitat :
Du verwendest doch auch keinen Hammer als Zange !


Warum nicht?!

Erstens kenne ich den Sinn eines Hammers da ich verstehe wozu dieser benutzt wird und das ohne die Formenln zu kennen mit denen ich Kraft, Beschleunigung, Aufprallwucht, etc. berechnen kann.

Zweitens kann ich einen Hammer als Zange verwenden da ich auch verstehe was eine Zange macht und auch wieder ohne jegliche Ahnung davon zu haben was für eine Kraft aufgrund von zB Hebelwirkung vorne ausgeübt wird wenn man hinten zusammendrückt.

Damit kann ich dann auch gut mit einer Drahtschlaufe oder einem anderen stabilen Teil einen Hammer als Zange missbrauchen wenn gerade keine Zange zur Hand wäre.

Das Wissen wozu etwas dient ist m.M.n. viel wichtiger als die physikalischen Grundlagen. Es reicht mir zu wissen, dass wenn ich mit etwas harten zB auf einen Nagel einschlage ich diesen irgendwo hinein treiben kann. Damit verstehe ich genug um einen Hammer zu benutzen und kann dann mit dem Wissen auch eine Zange, einen Schraubenzieher oder sogar eine Brechstange als Hammer zweckentfremden.

Mit den Formeln und physikalischen Grundlagen kann ich praktisch nichts anfangen. Wenn du mir erklärst wie Beschleunigung, Aufprallwucht und "Erhalt der Energie (oder wie das auch heißt)" funktionieren dann verstehe ich damit noch lange nicht, dass ich mit dem Ding einfach nur auf den Nagel einschlagen muss um diesem in eine Wand oder ein Stück Holz zu treiben.

Eventuell wird damit mein Problem oder meine Denkweise klarer. Ich hab einige Fachbücher gelesen und all das erinnert mich mit schrecken an den Physikunterricht in der Schule. Ich hab da Null verstanden weil ich einfach keinen praktischen Bezug und Nutzen gesehen habe.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: peter1980 am 28 Apr 2021 14:33 ]

BID = 1081378

BlackLight

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Zitat : der mit den kurzen Armen hat am 28 Apr 2021 12:41 geschrieben :
Youtube vergiss mal ganz schnell da wird viel Müll gezeigt.
Da bin ich anderer Meinung. (Reicht das oder soll ich direkter werden was ich von so vergeallgemeinerten Schmarrn halte?

@peter1980: Sind englische Videos auch in Ordnung?



Zitat : peter1980 hat am 28 Apr 2021 10:33 geschrieben :
Ich habe also mehr oder weniger auswendig gelernt, dass Kondensartoren so etwas wie Bufferspeicher sind, Wiederstände bilden einen Flaschenhals um den Stomfluss zu begrenzen und Mosfets und Transistoren wären mehr oder weniger Schalter. Usw.
Ja und nein. Die Bauteile können zig Funktionen einnehmen. Da kann es falsch sein in Schubladen zu denken.
Die Kunst besteht darin Hühnerfutter und die entscheidenden Teile zu trennen.



Zitat : Das ist alles schön und gut nur fange ich damit praktisch nichts an denn was mit fehlt und was ich absolut nicht verstehe ist die Denkweise wie ich daraus etwas sinnvolles mache.
Geht jedem so, ist Übungssache.


Ich hab zB in einem Video gehört, dass eine Spule, ein paar Kondensatoren und zwei Mosfets die Spannungsversorgung darstellen aber wozu das ganze?! Wie kann man mit 2 Schaltern, Bufferspeichern und einer Spule die quasi für ein langsames Ansteigen der Leistung sorgt was sinnvolles bauen? Wozu die 2 Schalter? Warum nicht einer?
Link? Von der Beschreibung kann das ein Linearregler, Schaltregler (Boost/Buck) oder sonst etwas sein.

Kurz um mir ist mehr oder weniger klar was die einzelnen Teile tun aber das große ganze bekomme ich nicht zusammen. Ich glaube, dass mein Problem die Denkweise ist und wenn ich mit Schaltungen ansehe bekomme ich absolut keine Idee wie was zusammen spielt.
Wie gesagt, Übung macht den Meister:
Schritt 0: Alles Hühnerfutter ignorieren.
Schritt 1: Datenblätter zu den "zentralen" Bauteilen studieren
Schritt 2: Baugruppen zu Black-Boxen zusammenfassen.
Schritt 3: "Fertig".

Gibt es Bücher, Videos oder andere Quellen die sich weniger mit den theoretischen Grundlagen und Details beschäftigen und erklären wie Teile zusammenspielen und warum bestimmte Schaltungen wie ausgebaut werden bzw. was da genau passiert?
Ja, aber ein konkretes Projekt wäre sinnvoller. Das übliche: DC/DC-Netzteil (z.B. LM317 + LM7805+LM7812) bauen, oder AC/DC wenn man es kann. Damit hatte ich auch angefangen. Anfangs via Bausätzen, später Lochraster und jetzt eigene Platinen.



peter1980 hat am 28 Apr 2021 13:24 geschrieben :
Nehmen wir ein einfaches Beispiel zB 3 x 220 Ohm Widerstände:
Woher stammt das Beispiel?


Zitat :
  • Warum nehmen ich nicht 2 x 330 Ohm um in Reihe auf die 660 Ohm zu kommen?
  • Ist das aufaddieren denn überhaupt das worum es hierbei geht?
  • Habe ich keinen passenden Widerstand zu Hand dann bastel ich mir einfach einen Widerstand aus mehreren zusammen?
Kann verschiedene Gründe haben:
- Passender Wiederstand nicht vorhanden bzw. um Varianten zu reduzieren einen Wert für vieles verwenden.
- Spannungsfestigkeit erhöhen bzw. Leistungsfähigkeit (Abwärme/Verlustleistung) steigern.
- uvm.
(D.h. bitte Schaltplan nachliefern.)


Zitat :
Bei der Reihenschaltung fällt ja auch der Strom ab...

  • Ist das dann der Weg mir aus 1 x 5V vom Arduino dann 3 x 1,7V zu machen um dann 3 Chips die 1,8V brauchen zu versorgen?
Wenn das nicht gerade ein paar Shuntregler-Werte sind ist das der falsche Weg. Bitte auch an die (Signal-)Masse denken.


Zitat :
  • Wenn ja, wie schalte ich dann einen Kondensator da rein um Spitzen auszufiltern wenn der doch in eine Richtung lädt und dann anders rum wieder entlädt?
  • Und gibt es andere Einsatzwecke?
  • Parallel und Ja.



    Zitat :
    Ich würde sagen, dass ich grob verstehe was die einzelnen Bauteile machen aber das praktische Zusammenspiel in Schaltungen bekomme ich nicht in mein Hirn rein wenn es keine Test- oder Beispielschaltung ist. Sobald ich vor eine realen Platine stehe und versuche daraus schlau zu werden sehe da keine Muster oder irgendwelche Logik sondern nur einen wirren Haufen von Bauteilen ohne irgendwelchen Sinn.
    Beispiel?




    [ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am 28 Apr 2021 14:30 ]

    BID = 1081380

    peter1980

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    Zitat : Sind englische Videos auch in Ordnung?

    ... ja klar. Kein problem.

    Die Bauteile können zig Funktionen einnehmen. Da kann es falsch sein in Schubladen zu denken.

    OK aber wenn ich die gängigsten Funktionen / Einsatzgebiete kenne dann kann ich wahrscheinlich auch mehr mit den Grundlagen anfangen. Mit fehlt einfach der Bezug zu einer sinnvollen Anwendung.

    Von der Beschreibung kann das ein Linearregler, Schaltregler (Boost/Buck) oder sonst etwas sein.

    Hab gerade den Link nicht aber egal - war nur ein Beispiel wie jemand sich eine Schaltung ansieht und solche Muster erkennt in dem ganzen Haufen Bauteilen.

    Schritt 0: Alles Hühnerfutter ignorieren.
    Schritt 1: Datenblätter zu den "zentralen" Bauteilen studieren
    Schritt 2: Baugruppen zu Black-Boxen zusammenfassen.

    Da fängt es an - Gruppen zu erkennen bedingt aber auch, dass man eine Vorstellung hat was man damit machen kann.

    Ja, aber ein konkretes Projekt wäre sinnvoller. Das übliche: DC/DC-Netzteil (z.B. LM317 + LM7805+LM7812) bauen

    Werde ich mal versuchen. Danke für den Tip.


    peter1980 hat am 28 Apr 2021 13:24 geschrieben :
    Nehmen wir ein einfaches Beispiel zB 3 x 220 Ohm Widerstände:
    Woher stammt das Beispiel?


    Zitat :
    Kann verschiedene Gründe haben:
    (D.h. bitte Schaltplan nachliefern.)

    https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0110191.htm

    Das kommt abgesehen von der Seite auf jedem Kurs vor den ich gesehen habe und in jedem Buch vor das ich gelesen habe. Ich barauche nicht mal mehr die Formeln - für die paar gängigen Beispiel-Werte kenne ich schon die Rechnenergebnisse auswendig aber den Sinn verstanden habe ich noch immer nicht.


    Zitat :
    Wenn das nicht gerade ein paar Shuntregler-Werte sind ist das der falsche Weg. Bitte auch an die (Signal-)Masse denken.

    ... Sorry keine Ahnung was du damit meinst. Ich denke wenn ich von sinnvollen und praktischen Schaltungen zurück zu den Grundlagen arbeiten würde verstünde ich mehr. Ich habe fast alles auf diese Weise gelernt. Leider sind die meisten Bücher und Tutorials genau anders herum aufgebaut.


    Zitat :
    Parallel und Ja. :D

    ... Gut zu wissen hat nämlich nur geraten.


    BID = 1081383

    der mit den kurzen Armen

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    Es hat schon seinen Grund warum du zuerst addieren und subtrahieren lernst und erst danach das Multiplizieren und Dividieren. Nur wenn du zb das ohmsche Gesetz und die Grundlagen einer Reihen oder Parallelschaltung verstanden hast kannst du weitergehen . Du willst aus einer komplexen Schaltung ohne die Grundlagen zu beherrschen deren Funktion verstehen . Das geht zu 100 % in die Hose.
    So um auf dein Beispiel mit den 660 Ohm zurück zu kommen . Da spielt es eben für die Funktion keine Rolle ob der Widerstand aus einem oder aus 2 oder aus 3 Bauteilen besteht .
    Das trifft zb auch auf den Unterschied zwischen einer Reihenschaltung und einer Parallelschaltung zu . Den bei der Reihenschaltung ist der Strom überall gleich und bei der Parallelschaltung eben die Spannung . So und der Unterschied zwischen Gleichspannung und Wechselspannung hat erheblichen Einfluss auf das Verhalten eines Kondensators in einem Stromkreis.
    Gehen wir mal weiter mit 2 Widerständen in Reihe kann ich auch einen Spannungsteiler aufbauen . Eine weitere Funktion die sehr oft benötigt wird aber eben nicht für den Zweck wie du denkst .
    Ich geb dir nicht umsonst den Tipp die die verlinkte Seite genauer anzuschauen da lernst du mehr als dir Youtupe liefern kann .
    Also lern erst mal zählen, ehe du Wurzeln oder Integrale anwenden willst.

    _________________
    Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
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    [ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 28 Apr 2021 16:06 ]

    BID = 1081384

    BlackLight

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    Zitat :
    > Sind englische Videos auch in Ordnung?
    ... ja klar. Kein problem.

    Dann man schauen ob bei meinen aktuellen "Lieblingen" interesannte Themen dabei sind:
    Dave von EEVblog - Verrücker, machetenschwingender Australier, zerlegt prarktisch alles und macht YouTube schon seit zig Jahren.

    BigClive Noch ein Inselaffe, diesmal von der Isle of Man. Zerlegt überwiegend LED-Leuchten, jeweils mit Reverse-Engineering-Schaltplan, alles was Pink ist und sonst auch interessante Dinge. Teils arger britischer Humor.

    JerryWalker Restauriert alte Geräte und macht sonst auch interessante Projekte, die die wenisten so machen würden.
    Habe den wegen meinem RD6006-DC/DC-Netzteil gefunden. Er hat nämlich eine Serie "RD6006 Linear PSU" wo er für den AC/DC-Teil selbst gewickelte Trafos verwendet.

    DiodeGoneWild Wie der Name schon sagt, alles mit Dioden.
    Habe ich die Tage gefunden. Ist ein seltsamer Mix aus Tschechisch-Italienischen-Akzent(?) aber mit interessanten Dingen. Zerlegt auch regelmäßig kleine 5V-USB-Schaltnetzteile inklusive Übertrager-Zerlegung und Analyse.

    Wenn wir schon bei Akzenten sind:
    Andreas Spiess Ich denke ein Schwizerdütscher Tüftler der über alles redet was mit IoT (Sensoren, ESP8266, Arduino, Raspberry Pi und ESP32) zu tun hat.


    Zitat :
    OK aber wenn ich die gängigsten Funktionen / Einsatzgebiete kenne dann kann ich wahrscheinlich auch mehr mit den Grundlagen anfangen.
    Ich glaube ich verstehe jetzt das Verständnisproblem.
    Bitte bei einer unbekannten Schaltung erst einmal alle Kondensatoren und praktisch alle Widerstände ignorieren. Auf die Bauteile mit IC/Q/... im Namen schauen und da das Datenblatt lesen. 90-99% vom Hühnerfutter (Widerstände, Kondensatoren, etc.) tragen nur sekundär zur Funktion bei.


    Zitat :
    Hab gerade den Link nicht aber egal - war nur ein Beispiel wie jemand sich eine Schaltung ansieht und solche Muster erkennt in dem ganzen Haufen Bauteilen.
    Hier noch eine Seite die ich in einigen Punkten (MOSFET, ....) mag:
    sprut.de Schaltregler-Grundlagen
    Ist da zufällig die richtige Schaltung dabei?


    Zitat :
    Da fängt es an - Gruppen zu erkennen bedingt aber auch, dass man eine Vorstellung hat was man damit machen kann.
    Wie oben gesagt, Rechtecke um die "Tausendfüßler" ziehen und die Funktion dabei schreiben.


    Zitat :
    El-Ko: Reihenschaltung von Widerständen
    Das ist leider kein Schaltplan. Da wird einem das 1+1* erklärt. Braucht man für alles und nichts.

    Zu *: Kann man Kontinuitätsgleichung der Elektrik, Ladungserhaltung, Ohmsche Gesetz oder wie man es sonst mag nennen. Naturgesetzt in Gleichungsform halt.


    Zitat :
    Das kommt abgesehen von der Seite auf jedem Kurs vor den ich gesehen habe und in jedem Buch vor das ich gelesen habe. Ich barauche nicht mal mehr die Formeln - für die paar gängigen Beispiel-Werte kenne ich schon die Rechnenergebnisse auswendig aber den Sinn verstanden habe ich noch immer nicht.
    Ist hilfreich zur Berechnung von Spannungsteilern, Vorwiderständen, Pull-Up-/-Down-Widerständen, usw. Wenn man es auf komplexe Widerstände (Impedanzen) erweitert kann man auch frequenzabhängig mit Kondensatoren und Induktivitäten rechnen. Geht aber nur wenn man das 1+1 schon weiß.


    Zitat :
    > Shuntregler
    ... Sorry keine Ahnung was du damit meinst.

    Dann mal hier lesen und verstehen:
    https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap3/Kapitel3.html#3.1
    Ich erwarte bis zum Wochenende eine Erklärung für meinem Scherz.

    BID = 1081385

    der mit den kurzen Armen

    Urgestein



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    Noch ein Hinweis ehe du überhaupt versuchst die Funktion eines Schaltreglers zu verstehen solltest du dir erst mal die Grundlagen zu Gleichrichtung , Siebung und Stabilisierung der Ausgangsspannung aneignen ! Dazu kommt noch das eben neben stabilen Ausgangsspannungen auch Schaltungen gibt die einen stabilen konstanten Strom liefern .

    _________________
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    BID = 1081388

    BlackLight

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    Offtopic :

    Zitat : der mit den kurzen Armen hat am 28 Apr 2021 16:17 geschrieben :
    Noch ein Hinweis ehe du überhaupt versuchst die Funktion eines Schaltreglers zu verstehen solltest du dir erst mal die Grundlagen zu Gleichrichtung , Siebung [...]
    Das hättest Du mal meinem jüngeren ich von 2005/2006 erzählen sollen. Der hat ohne große Ahnung mit einer nicht wirklich geeigneten Funkentstördrossel vom kleinen r und einem LM2575-ADJ ein sekundär getaktete Schaltnetzteile (mit 1,23 V bis ~30 VDC) zusammengepfuscht. Hat mich schon etwas Hirnschmalz gekostet das Dadenblatt von National Semi durchzugehen. Ich meine die Funktion der Freilaufdiode habe ich erst letztens (wieder) verstanden.

    Aber das Netzteil hat mir lange Jahre gute Dienste geleistet. Müsste das mal an ein Oszi anschließen, irgendwo liegt es noch rum. Was ein Brückengleichrichter ist wusste ich aber.

    BID = 1081389

    peter1980

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    Zitat :
    Nur wenn du zb das ohmsche Gesetz und die Grundlagen einer Reihen oder Parallelschaltung verstanden hast kannst du weitergehen.


    Ich kann die Formeln, ich kann die einzelnen Werte berechnen. Nur hab ich keine Ahnung wozu ich das nutzen soll und was ich dann damit machen kann.

    Wie ich sagte - der Strom teilt sich und ich wollte damit eben 3 Bauteile versorgen oder 5V in 1,7 und 3.3 V teilen aber ihr sagtet ja das ist nicht wirklich sinnvoll.

    Ich kann also die Teil-Ströme, Leistungsaufnahme, Spannungsabfall und was weiß ich noch alles rechnen - das kann ich seit Jahren schon und kann damit genau gar nichts anfangen.

    Weil ich so genau jedes einzelne Bauteil als einzelnes isoliertes Bauteil betrachte und keine Ahnung habe wie ich diese sinnvoll zu einem Großen ganzen verbinde.

    Ich kann den Vorwiderstand berechnen für eine LED, weiß das man Transistoren als Schalter einsetzen kann und das Kondensatoren eine Ladung aufbauen, dann sperren und sich in die andere Richtung entladen. Aber ich scheitere daran diese paar Teile selber in eine Schaltung zu bauen.


    Zitat :
    Du willst aus einer komplexen Schaltung ohne die Grundlagen zu beherrschen deren Funktion verstehen . Das geht zu 100 % in die Hose.


    Ich will verstehen wie Teile zusammenarbeiten und wie man die Eigenschaften einsetzt...


    Zitat :
    So um auf dein Beispiel mit den 660 Ohm zurück zu kommen. Da spielt es eben für die Funktion keine Rolle ob der Widerstand aus einem oder aus 2 oder aus 3 Bauteilen besteht.


    Warum ist dann ein Spannungsabfall bzw. die Teilung der Spannung wichtig in den Grundlagen wenn es eh egal ist ob ich 1, 2 oder 10 Wiederstände zusammenschalte?!


    Zitat :
    Den bei der Reihenschaltung ist der Strom überall gleich und bei der Parallelschaltung eben die Spannung.


    Ja das hab ich auch auswendig gelernt - was kann ich dann damit machen? Ich wüsste nicht ein Beispiel was ich damit machen sollte und wann ich das einsetzen sollte.

    Ich hab sicher auch den ein- oder anderen Bausatz wo es so etwas gibt nur verstehe ich dann nicht warum es da so gemacht wurde und wie überhaupt das ganze funktioniert.


    Zitat :
    Gehen wir mal weiter mit 2 Widerständen in Reihe kann ich auch einen Spannungsteiler aufbauen. Eine weitere Funktion die sehr oft benötigt wird aber eben nicht für den Zweck wie du denkst.


    Toll und genau das fehlt mir. Ich weiß das ich den die Spannung teilen kann aber mein offensichtlicher Ansatz diese in 1,7 und 3,3V für zwei unterschiedliche Bauteilgruppen zu teilen ist ja mal Mist.

    Nur wo finde ich sinnvolle Einsatzgebiete?

    Ich kann so viel errechnen und was ich im Moment nicht weiß kann ich googeln aber nicht anwenden.


    Zitat :
    Ich geb dir nicht umsonst den Tipp die die verlinkte Seite genauer anzuschauen da lernst du mehr als dir Youtupe liefern kann.
    Also lern erst mal zählen, ehe du Wurzeln oder Integrale anwenden willst.


    Schau, ich habe die zwei Seiten gelesen und ja ich wusste das schon bzw. hab ich das schon mehr fach gehört, gelesen und gesehen:

    https://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0205301.htm
    https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0205141.htm

    Dennoch weiß ich nicht was ich mit einem Kondensator sinnvoll anfangen soll weil ich keine Ahnung habe wie ich diesen sinnvoll mit anderen Bauteilen verbinden soll.

    Wenn ich dir einen Haufen LEDs, Kondensatoren, Spulen, Dioden, Widerstände und Transistoren hinlege kannst du damit sicher zig Dinge basteln. Ich leider nicht da ich einfach nicht dahinter steige wie ich die Eigenschaften dieser Dinger sinnvoll mit einander kombinieren soll.

    Ich hätte Anhand der oben verlinkten Erklärungen nicht mal verstanden, dass man einen Kondensator als Bufferspeicher nutzen kann.

    Ich hab das Gefühl ich lerne seit Ewigkeiten Vokabeln, schaffe es aber nicht einen Satz zu bilden geschweige denn einen sinnvollen Text zu schreiben weil ich nicht raffe wie ich die Wörter an einander reihen soll. (Ja das Beispiel hinkt ein wenig)


    Zitat :
    Pull-Up-/-Down-Widerständen


    Ja auch das hab ich mal gehört und schaltpläne gesehen aber es ist mir völlig schleierhaft warum die so geschalten werden und wie die funktionieren. Einfach unbegreiflich. Aber ich kann mit dem Ohmschen Gesetz in dem Schaltplan rumrechnen.


    Zitat :
    Dann mal hier lesen und verstehen


    Danke, du meinst das gut aber ich lerne so rein gar nichts. Wenn die den Text über "Step-Down-Wandler (Buck Power Stage)" durchlese dann verstehe ich nicht mal was das Ding tut geschweige denn wie.

    Leute die solche Texte schreiben müssen sich wahrscheinlich allabendlich einen auf Ihr Fachwörterbuch runterh***n.

    Dabei ist das mit einfachen Erklärungen die ich vorab gefunden habe schon recht einfach. Wenn ich das Ding recht verstehe liegt da eine Rechteckspannung an mit 50% Duty Cycle damit wir auf 24 dann 12V machen.

    Die Spule wirkt wie ein Schaufelrad und ist etwas träge - braucht also bis die anläuft und läuft etwas nach.

    Der Kondensator ist quasi der Buffer und die Spule schiebt noch etwas Strom nach in der Off-Zeit während der auf dem 12V Ende aus dem Kondensator verbraucht wird.

    Das wenn das ganze irgendwie in einem Plan animierbar wäre (zB mit Software) oder wenn ich mit einem günstigen Oszilloskop da reinschauen könnte würde mir das glaube ich mehr helfen.

    Ich lerne so viel mehr als mit solchen Texten. Ich habe beim Prograqmmieren auch 10x mehr gelernt beim untersuchen der Programme mit einem Debugger als durch seitenlange hochtrabende Texte.

    Wieviel MHZ ond Samples sollte das Oszi denn haben damit ich da auch gut was sehen kann?

    Ich bin zufällig gerade auf eine Erklärung mit dem Wassermodell gestoßen und die Visualisierung was die Spule macht hat mir mehr erklärt als alles andere bevor.

    Eventuell kennt ihr auch Programme mit denen man simulieren kann was der Strom in der Schaltung macht...


    Zitat :
    Bitte bei einer unbekannten Schaltung erst einmal alle Kondensatoren und praktisch alle Widerstände ignorieren. Auf die Bauteile mit IC/Q/... im Namen schauen und da das Datenblatt lesen. 90-99% vom Hühnerfutter


    Stimmt, hilft aber nichts wenn du zB wissen willst warum eine Teil tot ist oder du einen Kurzschluss suchst oder wenn du einen guten Punkt suchst um ein Signal abzufangen. Dann wär es wahrscheinlich besser den Logic-Analyzer am bereinigten Signal nach dem smoothing anzuschließen.

    Ich muss einfach sehen wie es läuft und irgendwie visualisieren was wann und wie passiert. Auf die theoretischen Beschreibungen komme ich einfach nicht klar.

    Wenn ich mal nicht verstehe warum der strom etwas tut dann kann ich ja erst mal in der Theorie suchen aber ich muss von was zum warum arbeiten und nicht anders rum - dann verstehe ich es auch.[/center]

    BID = 1081390

    Onra

    Schreibmaschine



    Beiträge: 2385

    Als Einstieg Schaltnetzteile zu empfehlen ist ja wohl etwas daneben.
    Für jemanden mit deinem Wissensstand erscheint mir ein einfacher Simulator wie https://falstad.com/circuit/ sinnvoller.
    Kauf dir ein Steckbrett und experimentiere.
    Wenn du bestimmte Anwendungen im Sinn hast, poste das Problem und nicht deinen angedachten Lösungsweg.

    Onra

    BID = 1081394

    der mit den kurzen Armen

    Urgestein



    Beiträge: 17184

    Na gut fangen wir mit einer Spielerei an :
    https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Blinker.html
    Und nehmen uns da die Erste Schaltung den Gegentaktblinker vor . Diese Schaltung besteht nur aus Transistoren , 2 Elkos 2 Leuchtdioden und ein paar Widerständen . So und nun Denk mal nach welche Aufgabe die 470 Ohm Widerstände vor den LED haben. Danach kannst du überlegen Warum da 100µF Elkos verwendet werden und welche Aufgabe die 470 k Widerstände haben . Und die Königsdisziplin warum Leuchten die beiden LED immer im Wechsel und nie gleichzeitig?
    Nachtrag was würde passieren wenn ich die 470 k durch 220 k ersetzen würde .

    _________________
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