Unterverteiler in Garage

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Unterverteiler in Garage

    










BID = 1055445

abracadabra

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Beiträge: 347
 

  


Hallo,

es gibt zwar Themen wie dieses aber ich würde gerne aus meiner Perspektive fragen und bezogen auf meine Situation:

Hauptverteiler befindet sich im Haus. Von hier führt ein Kabel ca. 15 m (im Rohr in der Erde) zur Garage.

Kabeltyp: NYY-J 5*2,5 mm² (Verlegeart B -> max 21 A richtig?)

In der Garage möchte ich:

1) L1, L2, L3: 3 phasig max. 16A
2) L1: 1 phasig Licht
3) L2: 1 phasig Steckdosen
4) L3: 1 phasig Steckdosen

Folgende Fragen stellen sich mir:

1) Kann ich die drei Phasen des Erdkabels zum einen für Drehstrom verwenden und gleichzeitig jeweils eine Phase für Licht und Steckdosen?

2) Ergibt folgendes Sinn?
Die drei Phasen über einen dreiphasigen FI anschließend splitten auf einen dreiphasigen LS und parallel dazu drei einphasige LS?

Irgendwie denke ich, dass man den max. Strom addieren sollte und damit nicht die Spezifikation des Kabels verletzen sollte.
Also 21A Kabelspeck - 16 A Dreiphasensystem = 5 A bleiben für Steckdosen und Licht.. (erscheint mir wenig aber daran kann man wohl nichts drehen)

Was denkt Ihr?

Grüße
abracadabra

BID = 1055448

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 16757
Zur Homepage von der mit den kurzen Armen

 

  

Wozu einen 3 phasigen LS und 3 einphasige LS?
Da gehört erstens eine Vorsicherung vor die UV in die Hauptverteilung.
Und es reicht wenn in der UV der FI (4 polig) und ein 3 poliger LS sich befindet. Mehr als 16 A Nennstrom kannst du dann nicht entnehmen.

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!








BID = 1055449

abracadabra

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Beiträge: 347

Wozu 3 phasig und 3 x einphasig?
Ich dachte so könnten die einphasigen Stromkreise noch angeschlossen bleiben, falls im 3 phasigen Kreis ein Fehler auftritt.

FI und dreiphasiger LS sagst Du?
Darf ich an diesen LS einphasige Verbraucher anschließen?
Rein sicherheitstechnisch sollte es doch gehen..

An welche Vorsicherung denkst Du?
Was sichert diese ab? Das Kabel?

BID = 1055454

ego

Inventar



Beiträge: 3091
Wohnort: Köln

Wo möchtest du denn sonst das Kabel im Haus anschließen?
Es muß im Hausverteiler gegen Überlast und Kurzschluß geschützt werden. Das erfolgt sinnvollerweise mit einem 3poligen LS-Schalter C16+ FI.
In der Garage reicht eine Abzweigdose.

BID = 1055460

fuchsi

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Beiträge: 1704

Da Du das 5x2.5mm² in der HV schon entsprechend niedrig absichern musst, kannst Du Dir sämtliche Sicherungen in der UV sparen. Das wird nicht mehr selektiv.

Sichere die Leitung mit einem RCD (30mA) und einem 3poligen LS C16 in der HV ab, und teile die Drehstromleitung nur noch in die entsprechenden Stromkreise ind er Garage auf.

Alles andere ergibt mit einer 5x2.5mm² keinen Sinn.
Da hättest schon eine 6mm² oder 10mm² legen sollen, um da einen UV selektiv hinzubekommen.


BID = 1055461

abracadabra

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Beiträge: 347

Vorsicherung in der HV ist mir klar, danke.
Habe mir zuvor zu wenige Gedanken gemacht über die Selektivität.
Wie Du sagst sollte ich ein Kabel wählen welches für höhere Ströme gemacht ist.

Vielen Dank an alle für die Auskunft.

BID = 1055463

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :

Wie Du sagst sollte ich ein Kabel wählen welches für höhere Ströme gemacht ist.


Z.B.: ein 5x10mm² in der HV mit Neozed Lasttrenner 35A abgesichert. (was hast für eine Absicherung im HAK und beim SLS?)

In der UV kannst Du dann für die 5pol CEE Steckdose und für Licht- und Steckdosenkreise eigene LS setzen.


BID = 1055480

Elektro Freak

Inventar



Beiträge: 3120
Wohnort: Mainfranken

Nabend,

Verlegung im Rohr, in der Erde, ist nicht Verlegeart B, sondern Verlegeart D1. Maximale Belastung bei 3 belasteten Adern 24A.

http://de.electrical-installation.o.....geart

Vorschlag:

3x 25A Neozed GL als Vorsicherung in der Hauptverteilung. In der Garage dann 2x C10 LS für Steckdosen, 1x C6A für Licht und 3x C13A für die CEE.

Alternativ kombinierter C16 LS-Schalter für CEE + Steckdosen und B6A für Licht zusätzlich.

Bei beiden Varianten die FI-Schalter nicht vergessen. Idealerweise Licht und Steckdosen auf separate Fehlerstromschutzschalter legen.

Mit Augenzukneifen kannst du auch getrennte 16A Sicherungen verbauen...

Die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig 3x 25A gezogen werden, ist doch sehr gering. Bei nur Ein- oder Zweiphasiger Belastung ist das Kabel höher belastbar...

Wenn die Möglichkeit besteht, eine neue Leitung mit 5x 4mm² Kupfer oder 5x 6mm² Alu legen. Absicherung ebenfalls mit Neozed 25A GL.

Gruß Micha

_________________


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Elektro Freak am 10 Sep 2019 21:49 ]

BID = 1055482

ego

Inventar



Beiträge: 3091
Wohnort: Köln

Sorry, aber 5x2,5mm² mit 25A abzusichern, noch dazu ohne zu wissen wie es im Keller verlegt ist, halte ich für mehr als fahrlässig!

BID = 1055485

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704

Außerdem habe ich eine Aussage des TE so verstanden, dass er durchaus ein 'dickeres' Kabel verlegen kann/möchte.

BID = 1055486

abracadabra

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Beiträge: 347

@fuchsi
Der HAK ist mit 63 A angegeben (Weiss nicht was drin ist, denn er ist verplombt:)
Danach folgt ein SLS 50 E gefolgt von FI's und Automaten (16 A).

Ich werde ein neues Kabel legen welches mir erlaubt in der Garage abzusichern und dort auch Selektivität zu gewährleisten. Das Kabel schließe ich im Hauptverteiler direkt an den SLS an, wenn er denn nach dem Zähler sitzt (das habe ich noch nicht geprüft)

@Elektro Freak
Deinen praktischen/realistischen Ansatz finde ich sehr gut
Wann wird denn die volle Leistung auf ein mal gezogen?
Werde jedoch das Kabel stärker auslegen.
Ich würde gerne Selektivität haben und ungern Schmelzsicherungen verwenden.
Danke nochmal für den Hinweis zur Art der Verlegung.

@ego
Siehe oben


[ Diese Nachricht wurde geändert von: abracadabra am 11 Sep 2019 11:05 ]

BID = 1055487

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11408
Wohnort: Cottbus


Zitat :
direkt an den SLS an, wenn er denn nach dem Zähler sitzt
Macht er i.d.R. nicht.
Davon abgesehen ist das eine denkbar schlechte Idee. Ein separater Sicherungsabgang und ein FI sollten in der Hauptverteilung schon vorgesehen werden. Sonst hast du nämlich keine Möglichkeit, das Kabel spannungsfrei zu schalten.

Legst du das Kabel direkt auf die "50A-Schiene" auf, erfordert dies einen 63A FI und einen entsprechend großen Querschnitt.



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am 11 Sep 2019 12:51 ]

BID = 1055495

ego

Inventar



Beiträge: 3091
Wohnort: Köln

Man kann ja einen Schalter dazwischen schalten....

BID = 1055498

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7359
Wohnort: Wien

Ich persönlich würde ein 5x6 legen und im Hauptverteiler mit 25 A Schmelzsicherung vorsichern. Aber gut, Hauptschalter plus 5x10 ist natürlich flexibler. Andererseits, wenn hierzulande ein Neubau-Einfamilienhaus mit 3x25 A auskommt...

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 1055515

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :
Trumbaschl hat am 11 Sep 2019 18:01 geschrieben :
Andererseits, wenn hierzulande ein Neubau-Einfamilienhaus mit 3x25 A auskommt...


Echt?
Also ich kenne eigentlich nur 3x63A Hausanschluss. Ganz selten 35A.


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