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Ein recht anspruchsvolles Thema nun mit recht wenig Informationen. |
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BID = 71859
Muuu Gelegenheitsposter
  Beiträge: 74 Wohnort: Kärnten
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Hallöchen !
Ich will folgendes versuchen. Ich besitze eine elektronisches Netzteil - es dient als Trafoteil für 3 x 35 Watt Spots.
Grundlegendes was drinnen ist: Das Ding macht mir aus 230 V Wechselspannung einfach nur 12 V - auch Wechselspannung.
Für die Spots eben. Ich hab mir das Gerät nun mal angeschaut, den Print ein bissl angesehen und geschaut was für Bauteile oben sind.
Dabei ist mir als ersters eine Vierschicht Diode (haltn DIAC) aufgefallen. "Schaltspannung" 32 V. Weiters 2 größere Leistungswiderstände, 1 kleiner Transistor mit einem, laut Datenblatt, max. Ic von 650 mA. 2 größere Leistungstransistoren waren auch noch an einem Kühlblech angeschraubt. Ein "Trafo" war dann auch noch vorhanden (Wo bei ich net weiss ob Trafo oder Übersetzter das richtige Wort ist).
Ich hab nun einmal mit dem Oszi gemessen, und das erste was mir aufgefallen war - ein gepulster Sinus hinter der Vierschichtdiode. Schaut ca. so aus wie auf dem Bild unten.
Bild eingefügt
Ich hab dann verzweifelt versucht den Print komplett aufzulösen und rauszuzeichnen, doch bei allen Göttern der Welt - zuviele Bauteile auf zuwenig Platz ... das hab ich einfach net geschafft.
Mach ja auch nix, ich seh ja die Bauteile und kann mir ja denken - zumindest ein bissl halt - wofür was da ist und wie was "entsteht".
Unten ist nun ein Bild angehängt, ich glaube das dies die ev. Schaltung ist wo den gepulsten Sinus erzeugt.
Auf dem Originalprint ist vorder ganzen Sachen noch ne 2 Punkt Gleichrichtung und ein paar Kondensatoren und zwei Induktivitäten. Außerdem sind in der ganzen Schaltung noch nen Haufen Dioden, sehr viele sogar !
Bild eingefügt
Auf dem Print nun deutlich zu sehen, und zu erkennen, ein Kondensator mit dazugehörigem Widerständ und die Vierschichtdiode. Also eine Lade und Entlade Geschichte zwischen Kondensator und Diac.
Was ich mir allerdings NICHT erklären kann ist: Warum ist der Sinus so Pulsartig ?! Und meine Hauptfrage vorallem: Wie kann ich die Periode in die länge ziehen ?!ich will die ganze Sache einfach zu einem Dimmer umbauen. Meiner Ansicht nach war das ja auch nicht schwer, und ich dachte wenn ich bei R1 bzw, R2 ein Poti einbaue und somit die Ladezeit des Kondensators C1 beeinflusse wirds wohl klappen - doch nichts .. bei mir hat sich nichts getan.
Hätte hier einer vielleicht eine Idee ?! Oder kann einer Vorschläge bringen, wie was hier funktioniert ?! ..
Ich werde soo bald als möglich versuchen einen ordentlichen Schaltplan zu bringen, und meine Versuche hier nochmal herschreiben.
Für Tipps usw. wäre ich sehr dankbar !!
Schönen Abend wünsch ich noch !  |
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BID = 71887
chilla Schreibmaschine
    
Beiträge: 1403 Wohnort: von hier zwei mal rechts und dann zwei mal links
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kannste nicht vielleicht ein Foto von der Platine hochladen?
mfg CHillA
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Wenn man erst einmal die Sache verstanden hat, kapiert man auch, wies im Handbuch gemeint war.
Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet wer |
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BID = 71916
Muuu Gelegenheitsposter
  Beiträge: 74 Wohnort: Kärnten
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Zitat :
chilla hat am 30 Mai 2004 10:37 geschrieben :
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kannste nicht vielleicht ein Foto von der Platine hochladen?
mfg CHillA
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Erstmals Danke für deine Antwort. Vor Montag komm ich nicht an meinen Arbeitsplatz, aber ich werd mich sooo schnell wie möglich darum kümmern.
Vielleicht kann ja jemand mit den bestehenden Informationen was anfangen !
Danke euch !
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BID = 71943
alpha-ranger Schreibmaschine
    
Beiträge: 1517 Wohnort: Harz / Heide
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Hallo,
das Bild nr.1 in Deinem ersten Beitrag glaube ich Dir nicht.
Es wird eine mit 100 Hz amplitudenmodulierte HF-Schwingung zu sehen sein.
Diese Art der elektronischen Trafos hat keinen Netzsiebung.
Der Schwinger wird direkt mit der gleichgerichteten Netzspannung betrieben.
mfG.
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BID = 71967
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
alpha-ranger hat am 30 Mai 2004 15:17 geschrieben :
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Hallo,
das Bild nr.1 in Deinem ersten Beitrag glaube ich Dir nicht.
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Doch, daß sieht so aus, wenn er mit dem Oskar nicht gegen Minus sondern N bzw. PE gemessen hat. Welcher normale Sterbliche hat schon einen Differenztastkopf.
@Muu:
Gewöhnlich sind das Gegentaktwandler bei denen die beiden Leistungstransistoren in Reihe geschaltet sind. Der Diac dient dabei nur als Anschwinghilfe. Deshalb ist noch eine Diode drumherum die die Aufladung des zum Diac gehörenden Kondensators verhindert, sobald der Wandler läuft.
_________________
Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 30 Mai 2004 17:51 ]
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BID = 72038
Muuu Gelegenheitsposter
  Beiträge: 74 Wohnort: Kärnten
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Zitat :
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@Muu:
Gewöhnlich sind das Gegentaktwandler bei denen die beiden Leistungstransistoren in Reihe geschaltet sind. Der Diac dient dabei nur als Anschwinghilfe. Deshalb ist noch eine Diode drumherum die die Aufladung des zum Diac gehörenden Kondensators verhindert, sobald der Wandler läuft.
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Also das die Leistungstransistoren in Reihe geschalten sind stimmt. Wie das genau das mit dem Gegentaktwandler hinhaut werd ich mal googeln, ein bissl nachdenken dann auch noch, und wenn ich dann noch Frage hab usw. werd ich mich hier wieder melden.
Jedenfalls mal danke für die Antworten !! 
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BID = 72039
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Tu das, aber ich denke ich weiß auch so, wie du an dein Ziel kommst:
Wie ich ja schon schrieb, ist der Diac als Anschwinghilfe drin.
Wenn du die Aufladung des zum Diac gehörenden Kondensators verhinderst, indem du ihn über einen Optokoppler + Brückengleichricher kurzschließt, startet der Wandler nicht.
Wenn du jetzt noch die Ansteuerung der LED im Optokoppler netzsynchron machst, hast du deinen Dimmer.
_________________
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BID = 72056
Henne02 Stammposter
    Beiträge: 493 Wohnort: Aachen
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Da der Diac zum Anschwingen dient, müsste bei deinem Vorschlag nach jeder Halbwelle die Schwingung abbrechen. Das halte ich angesichts der Gleichrichtung und Siebung des Netzes aber für unwahrscheinlich. Falls ich Recht habe, wird nach dem ersten Schließen des OKs der Trafo einfach auf 100% arbeiten.
Wie wär's mit einer PWM-Modulation einer DC-Spannung. Vielleicht kann man diese noch aus dem SNT rauskitzeln, ansonsten eigenes SNT oder konventionelle Versorgung.
Grüße, Hendrik
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BID = 72057
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Zitat :
Henne02 hat am 31 Mai 2004 10:10 geschrieben :
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Da der Diac zum Anschwingen dient, müsste bei deinem Vorschlag nach jeder Halbwelle die Schwingung abbrechen. Das halte ich angesichts der Gleichrichtung und Siebung des Netzes aber für unwahrscheinlich. |
Nein, es gibt keine Glättung, d.h. das Netzteil läuft mit gleichgerichteter, ungesiebter Netzspannung:
http://www.qrp4u.de/docs/de/tube_smps/index.htm
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BID = 72069
Electronicfox Schreibmaschine
    
Beiträge: 1634 Wohnort: hamburg
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Ich stelle mir vor, dass deine Schaltung dieser ähnlich ist:
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Es ist nicht mein Ziel mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen eine Tür zu finden. Also warum kompliziert, wenn’s einfach geht.
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BID = 72070
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Das lustige an den Schaltungen: Die sind identisch mit der Schaltung in Energiesparlampen...
Um also ein elektronisches Vorschaltgerät für 40W Leuchtstofflampen zu basteln, könnte man aus einem 40W Halogentrafo den Übertrager ausbauen, durch eine Spule (zur Strombegrenzung) ersetzen und da die Leuchtstofflampe in Reihe schalten. Zwischen den anderen beiden Anschlüssen an der Leuchtstofflampe noch ein Kondensator damit die Lampe startet, und fertig ist das EVG... Ob man die Netzspannung hinter dem Gleichrichter siebt oder nicht, ist jedem selber überlassen.
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BID = 72077
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Das lustige an den Schaltungen: Die sind identisch mit der Schaltung in Energiesparlampen... |
Mit einem Unterschied: In den Energiesparlampen die ich bisher zerpflückt habe, waren stets Siebelkos drin.
Außerdem hätte ich Bedenken eine 40W oder gar noch größere LS-Lampe auf diese Art anzutreiben.
Irgendwann wird diese riesige Leiterschleife doch anfangen unzulässig viel HF abzustrahlen.
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BID = 72081
alpha-ranger Schreibmaschine
    
Beiträge: 1517 Wohnort: Harz / Heide
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Hallo,
Zitat :
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Außerdem hätte ich Bedenken eine 40W oder gar noch größere LS-Lampe auf diese Art anzutreiben.
Irgendwann wird diese riesige Leiterschleife doch anfangen unzulässig viel HF abzustrahlen.
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So, und bei einem Halogen-Seilsystem mit mehreren Metern Leitung und Strömen über 10 Amperè kann keine Abstrahlung stattfinden ?
Früher hatte ich im KW-Bereich einen QRM unter S1. Heute kann man an der Antenne S9 erreichen. Freunde des Elektro-Smogs, kauft euch viele Geräte mit SNT`s , und zieht dann in die Wüste. 99!
mfG.
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BID = 72084
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Es gibt fertige EVGs für Leuchtstofflampe mit 40W. Die sind auch so aufgebaut. Aufdruck: Max 2m Leitungslänge. Meistens sitzen diese aber sowiso in der Lampenfassung und die ist aus Metall...
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BID = 72091
Muuu Gelegenheitsposter
  Beiträge: 74 Wohnort: Kärnten
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Erstmals danke !
Ich werd nun mal die ganzen Informationen verarbeiten versuchen.
@ Electronicfox ... Meine Schaltung sieht tatsächlicher deiner recht ähnlich. Ich muss nochmal genau nachschauen, aber die dürfte ca. sogar ziemlich ganz gleich sein.
@ Perl
Du sagst: "Wenn ich die Aufladung des zum Diac gehörenden Kondensators verhindern kann .."
Würde es nicht reichen wenn ich die Aufladezeit des Kondensator mit einem Poti verstellbar machen würde ?!
Bei deiner Variante weiss ich nämlich nicht (liegt wohl an Fachlich fehlender Kompetenz) wie ich die Diode des Optokopplers Netzsynchron mache.
Und wie das mit dem Brückengleichrichter genau gemein ist, ist mit auch noch ein Rätsel ..
Danke für eure Tipps bisher !
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