Zitat :
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| Gemessen hatte ich am Mittelabgang von VR401 und eine Spannung gemssen auf Stellung min von -1901V. |
Das gibt nicht allzu viel her, weil die Hochspannungen oft mit größeren Toleranzen behaftet sind.
An den CRT werden alle Spannungen auf die Kathode bezogen (Pin2).
Der Wehnelt-Zylinder (G1, Pin3) ist stets negativ gegenüber der Kathode.
Hohe negative Spannungen (-30..-50V) dort sperren die Röhre, 0V entsprechen maximaler Helligkeit.
Zu normalen Helligkeiten dürften Spannungen um -10..-20V gehören.
Bei der vorliegenden Schaltung liegt G1 auf einer festen Spannung von etwas mehr als -1900V, die durch die beiden Trimmer VR501 und VR502 sowie das Helligkeitspoti VR401 festgelegt wird.
Überprüf mal mit dem DMM, ob du zwischen Pin5 und Pin1 des CRT-Board vielleicht 5..30V findest, die sich mit dem Helligkeitspoti einstellen lassen.
Falls das wesentlich mehr ist, überprüfe die Einstellungen der VR501 und VR502.
Denke daran, dass dort fast 2kV sind und sei entsprechend vorsichtig: Bei ausgeschaltetem Scope DMM anklemmen und richtigen Meßbereich einstellen, dann Finger weg von dem DMM und Scope einschalten.
Vor dem Berühren des DMM oder dem Lösen der Verbindungen Scope ausschalten!
Das wäre also die statische Helligkeitssteuerung.
Die dynamische Helligkeitssteuerung geht über die Treiberstufe T501, T502.
Wenn der Strahl hell sein soll (z.B. X-Y-Betrieb), leitet T501 und an Pin4 des CRT-Bord liegt nur eine geringe positive Spannung gegenüber dem -1900V Anschluß Pin1 des CRT-Bords.
Wenn der Strahl dunkel sein soll (ungetriggert, Y-t-Betrieb), sollte diese Spannung auf etwa +20V hoch gehen.
Die Steuerung dieser Z-Endstufe erfolgt über den Optokoppler IC501, der aber relativ langsam ist.
Deshalb wird die steile Flanke des Steuersignals über C511 direkt auf die Basis des T511 gegeben.