Hallo,
eine Bekannte hat sich aus den USA eine LED-Lichterkette mitgebracht. Das Kabel wird in das Netztteil mit einem 2poligen Stecker gesteckt und mit einer Überwurfmutter arretiert.
Nach ca. 2m kommt ein Schalter.
Nach weiteren ca. 30cm geht innerhalb eines Schrumpfschlauches das sehr flexible 2adrige Kabel in ein relativ starres dünnes 3adriges Metallkabel über, wobei eine der 3 Adern nicht in den Stecker geht. Wäre ja auch komisch, wenn an ein 2adriges Kabel ein 3adriges angeschlossen würde...
Die LEDs sind ganz winzig und direkt in das Kabel gelötet.
Angaben auf dem Netzteil:
Golden Power
Model GP-LT120V900-IP44(US)
Input: 120V 60Hz 14W
Output: 12V 0,9A 10,8W
Die LED-Kette wird mit einem 2poligen Stecker in das Netzteil gesteckt und mit einer Überwurfmutter fixiert.
Ohne groß nachzudenken hat sie einen Steckeradapter
vivanco TA US/D
250V 15A 50Hz
vor den US-Stecker gesteckt und die Lichterkette mit dem Stromnetz verbunden.
Nicht weiter überraschend, dass die Lichterkette nicht leuchtete...
Wenn ich jetzt eine 9V Blockbatterie an die Kontakte der Lichterkette halte bleibt alles dunkel.
Meine Frage: Kann (bzw. muss) man davon ausgehen, dass die LEDs kaputt sind, obwohl da nichts durchgebrannt aussieht oder benötigt sie nur einen passenden Adapter, damit die LED-Kette an 230V angeschlossen läuft?
(Also: Input 230V 50Hz 14W mit demselben Output oder ggf. einen Adapter, in den sie den US-Stecker steckt und der aus "unseren"230V dann 120V für den US-Steckertrafo macht.)
Wie üblich: Danke für's Lesen! Und ein noch größeres Danke für die Lösung!
Jürgen