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| Ist das elektrische Verhalten, also "ausgangsseitig", wirklich wie ein echter Poti, |
Nein, das ist einen Hintereinanderschaltung von 255 Widerständen, und an jeder Verbindung sitzt ein MOSFET, der, -von einem Decoder gesteuert-, bei Bedarf die Verbindung zum Ausgang herstellt.
Wie bei einem normalen Poti auch, gibt es einen Übergangswiderstand zwischen "Schleifer" und "Widerstandsbahn", und der ist mit typisch 75 Ohm, maximal 160 Ohm angegeben.
Als Ergebnis haben diese Digitalpotis ein schlechtes Verhalten bei hohen Frequenzen, weil die 255 ausgeschalteten MOSFETs ja nicht verschwinden, sondern der Ausgang immer noch über deren Drain-Source Kapazität mit der Widerstandsleiter verbunden ist.
Die daraus resultierende mäßige Bandbreite findest du unten in der Tabelle auf Seite 6.
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| wie sieht das aus mit der Versorgungsspannung? Die liegt hier bei max. 5,5V. Kann die Spannung an den Poti-Anschlüssen auch höher sein, so bis 15V? |
Das steht im Datenblatt unter "Absolute Maximum Ratings".
Demnach darf keiner der analogen Anschlüsse die durch die Versorgung vorgegebenen Grenzen um mehr als 0,3V verlassen.
Praktisch heisst das nicht positiver als Vdd und nicht negativer als Vss werden.