Hallo,
ich habe mir einen Generator gebaut und damit folgende Probleme.
Erst einmal möchte ich euch erzählen was verbaut wurde und zu welchem Zweck.
Komponenten
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Briggs & Stratton 5HP 198ccm 4Takt Benzinmotor aus einem alten Generator
Bosch Lichtmaschine 28V 80A von Mercedes Actros mit MFR
LiFePo4 Pack mit A123 Zellen 8S2P 5Ah 25,6-28,8V
Ein wenig vierkant Profil
Kabel in ausreichender Dimension
Den Motor und die Lima habe ich bei Ebay Kleinanzeigen erstanden.
Lima war fast neu, zumindest sagen mir das die Kohlen am Regler und die wenig abgenutzten Schleifkontakte am Rotor.
Zweck
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Den Generator hab ich mir für die Mobile Stromerzeugung für mein Junsi 308 gebaut um schnell und effizient LiPo Akkus aufzuladen.
Das Problem
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Ich habe alles wie auf dem Bild zu sehen angeschlossen, beim Anschließen der Batterie an die Lichtmaschine hörte ich leise knackgeräusche kurz darauf ist der Kondensator im Deckel aufgegangen.
Batterie abgezogen und nach Diagnose festgestellt das bei 3 von 6 Dioden die Stege durchgebrannt sind. Am Multimeter ergab dann das alle 6 Dioden durchgebrannt sind. Also hab ich mich auf zum Schrott gemacht um eine Diodenplatte zu besorgen.
Diese kam aus einer 14V 90A Lima, bis hierhin hatte ich nur angenommen das es nur ein paar Diodentypen gibt und diese sich lediglich in der Ampere Belastung sowie der maximalen Spannung von 200-300V unterscheiden.
Diese habe ich dann verbaut und beim anschließen des Akkupacks ist auch erstmal nichts passiert, Beim Einschalten der Erregerspannung leuchtete die Ladekontrolllampe und alles schien zu funktionieren.
Beim Testlauf lies ich an dem Balancer Anschluss des Lifepos ein Pieper dran damit ich sehen kann welche Spannung die einzelnen Zellen erhalten und das gesamte Pack, eingestellt auf 3,0V pro Zelle zum piepen. Akkupack hatte zu der Zeit knappe 26,8V.
Ich schaltete den Erregerstrom ein und startete den Motor, der Motor lief und als ich den Shock raus nahm und er auf Drehzahl kam Piepte der Pieper und im selben Moment ging der Motor aus.
Ich schaute auf das Pack und der Pieper zeigte immer noch 26,8V an.
Also startet ich den Motor erneut und diesmal lief er auch weiter, nur das die Spannung immer weiter abfiel bis auf knappe 26V dort hielt sie sich, dazu muss man wissen das das Pack sehr lange auf dieser Spannung bleibt bei gleichmäßiger Entladung.
Die Ladelampe war aus, nach ca 2min schaltet ich den Generator aus und zog das Pack ab.
Und stellte fest das die Lima verdammt heiß war, geschätzte 60-80° Celius. Also lies ich diese abkühlen.
Nach 30 Min. steckte ich den Akku nochmal dran und musste feststellen das die Lima Wieder sehr schnell erhitzte im Stand. Diese Hitze kam von der Diodenplatte an der ich mir fast die Finger verbrannt hätte. Also Diodenplatte raus und nachgemessen, die Werte vom Multimeter stimmten nicht mehr mit den überein als ich Sie vom Schrott geholt hab und eine Diode hatte auch vollen Durchgang.
Der Bosch Service meinte ich hätte die Lima wahrscheinlich verpolt angeschlossen das kann ich aber verneinen. Auch das Akkupack ist richtig gepolt, sonst hätte das Junsi rumgemault beim laden und man hätte es am Multimeter auch gesehen.
Die Frage ist nun gibt es noch andere Möglichkeiten die ich checken sollte bevor ich eine neue Diodenplatte reinbaue und das Problem vielleicht woanders liegt?
Geprüft habe ich mit dem Multimeter folgendes
- auf Kurzschluss der Phasen aufs Gehäuse negativ
- auf Kurzschluss Rotorwicklung auf den Rotor selber negativ
- Widerstand der einzelnen Stator Wicklungen ca 0,2-0,3 Ohm
Vielleicht habt ihr noch Ideen was falsch sein könnte.
gruß jr