Leitungsverlegung in Schutzrohr unter Bodenplatte

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Autor
Leitungsverlegung in Schutzrohr unter Bodenplatte
Suche nach: leitungsverlegung (168)

    







BID = 925775

Stifmaster

Schriftsteller



Beiträge: 731
Wohnort: Mainfranken
 

  


Hallo Forumskolleginnen und -kollegen,

ich habe folgende Situation: Bei einer Sanierung wird in einem bestehenden Anbau eine neue Bodenplatte betoniert. Ich möchte Leitungen unter die Bodenplatte verlegen, da es im Fußbodenaufbau recht voll wird (Warmwasser, Kaltwasser, Zirkulation, VL FBH, RL FBH, usw.).
Unter der Bodenplatte liegt Sand, in dem auch Kanal verlegt ist.
Jetzt die Frage:
Ist eine Verlegung von Panzerrohr und eingezogenem NYM zulässig?
Das Rohr liegt nicht außerhalb des Gebäudes, insofern dürfte es keine Temperaturunterschiede und Kodenswasserbildung geben. Defacto sehe ich keinen Unterschied zwischen NYM in Panzerrohr auf der Bodenplatte, was ja zulässig ist und NYM in Panzerrohr unter der Bodenplatte. Temperaturtechnisch sind beide Zonen anders als die Raumtemperatur und der mechanische Schutz sollte durch die Verwendung von Panzerrohr gewährleistet sein.

NYY wäre natürlich die Musterlösung, allerdings möchte ich aus Platzgründen über der Verteilung und auf Grund der Steifigkeit darauf verzichten.

Bitte um Info wie ihr dazu steht.
Danke.
Gruß Stefan

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Für meine Beiträge schließe ich jegliche Haftung aus. VDE-Vorschriften sind immer zu beachten. SICHERHEIT GEHT VOR!

BID = 925879

Surfer

Inventar



Beiträge: 3094

 

  

Wenns auswechselbar bleibt , könntest du das so machen - jedoch sehe ich keinen Grund kein NYY zu verwenden . Ist unwesentlich steifer und eigentlich auch dünner ab einem gewissen Querschnitt . Wenn angebaut wird , hast du keine Möglichkeit durch die Decke zu gehen ? Dann hättest du ein paar Sorgen weniger .

Gruß Surf

BID = 925892

Stifmaster

Schriftsteller



Beiträge: 731
Wohnort: Mainfranken

Moin Surf,

Problem ist, der Anbau ist ein bestehender Anbau und war mal ein Stall mit Gewölbe als Decke. Dieses soll erhalten bleiben, insofern scheidet Decke aus. Es wird keine Hauptleitung gelegt sondern Endstromkreise, also 3x2,5 für die Waschmaschine, 3x2,5 für Trockner, 3x1,5 für Heizung, 3x1,5 für Licht und Steckdosen I, 3x1,5 für Licht und Steckdosen II, Sprechanlage, Türöffner usw., da die UV im Haus sitzt, das direkt angebaut ist. Von dort kommen die Leitungen von der UV über die Decke, gehen dann in den Anbau an einer Stelle in einem Schacht von der Gewölbedecke in den Boden und dort unterirdisch zu den Steckdosen, Leuhcten usw.


Gruß Stefan



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BID = 925897

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7560
Wohnort: Wien

Wäre E-YY (österreichisch) eine Option? Ist für Erdverlegung zugelassen, hat aber einen dünneren Mantel als NYY, ist vom Außendurchmesser eher bei NYM. 3x1,5 und 2,5 ebenso wie 5x1,5 und 2,5 kriegt man problemlos im Baumarkt, da könnte ich einen Ring rüberschicken.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 925908

Rhodosmaris

Schreibmaschine



Beiträge: 2352
Wohnort: Lindau/Bodensee

Bei so vielen Endstromkreisen und einem mehr oder weniger eigenständigen Gebäudeabschnitt (Anbau), sehe ich aber Vorteile in einer eigenen UVT und damit Steigleitung im Bereich von 5x6 - 5x10mm².
Wie weiter oben schon geschrieben wurde - wenn die Leitung auswechselbar bleibt, ist NYM verwendbar.
Praktischerweise ist als Lerrohr ein M32 oder besser M40 zu verlegen und außerdem noch ein weiteres Leerrohr in gleicher Nennweite für TK/EDV uä.
Auch wenn das alles zunächst mehr Aufwand und Kosten bedeutet,ist es "zukunftssicherer" und besser, als nachträglich etwas AP verlegen zu müssen.

ciao Maris

BID = 926330

Stifmaster

Schriftsteller



Beiträge: 731
Wohnort: Mainfranken

Hallo,

eine eigene Verteilung scheidet insofern aus, da es sich nur um fünf Wechselstromkreise handelt, da wäre es etwas übertrieben. Der Anbau war mal ein Stall und wird jetzt zum Eingangsbereich mit kleinem WC, Heizraum, Waschmaschine und Trocker genutzt. Des Weiteren bleibt auch dann mein Problem bestehen, da die Leitungen von der Verteilung ja auch zu den einzelnen Steckdosen verzogen werden müssen.

Sollten die Leitungen ja mal ausgetauscht werden müssen, muss sowiso neu geschlitzt werden, da die Leitungen ab OK FFB Unterputz verlegt werden. Komplett bis in die Gerätedose zu Verroheren scheidet aus, da es sich um ein Bruchsteinmauerwerk handelt. Durch die Rohrverbidnungen kann man auch nach aufschlitzen der Wände wieder was ziehen, da die Leitungen erst nach dem einbetonieren deer Rohre eingezogen werden und was reingeht geht auch wieder raus.

Trumbaschl, danke für das Angebot, weiß ich sehr zu schätzen . Wegen den paar Meter Kabeln würde allerdings der Aufwand in keinem Verhältnis stehen, extra Kabel zu "importieren "

Danke an alle für die Tipps

Gruß Stefan

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stifmaster am 15 Mai 2014 19:53 ]


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