R und L in Reihe an AC mit 2 Frequenzen und Eisenkern Im Unterforum Alle anderen elektronischen Probleme - Beschreibung: Was sonst nirgendwo hinpasst
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R und L in Reihe an AC mit 2 Frequenzen und Eisenkern Suche nach: frequenzen (2487) eisenkern (325) |
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BID = 887868
albi1a Gesprächig
  
Beiträge: 118
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Und aber so Recht ist mir noch nicht klar, was die Selbstinduktion Li mit der Induktivität L zu tun hat ... ?
Die Selbstinduktion ist doch die Eigenschaft, dass ein stromdurchflossene Leiter (die Spule) in einem stromdurchflossenen Leiter oder des Bauteils (Eisenkern) eine Gegenspannung induziert.
Und am Ende verhält sich eine Spule beim ausschalten so, wie eine Stromquelle. Sie liefert nämlich eine sehr hohe kurze Selbstinduktionsspannung.
Danke |
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BID = 888229
Brizz Stammposter
   
Beiträge: 386 Wohnort: Rheine
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Der magnetische Widerstand Rm ist etwas anderes als der elektrische Wierstand R.
für die Einheit des elektrischen Widerstand gilt folgendes:
[R] = (kg * m * m) / (A * A * s * s *s) = Ω
für die Einheit des magnetischen Widerstand gilt:
[Rm] = (s * s * A *A) / kg = 1/Henry ≠ Ω
Man kann nicht eine Spannung U ([U] = V) an einen magnetischen Widerstand Rm anlegen und einen elektrischen Strom I ([I] = A) fließen lassen.
Rm ist etwas anderes als R, und Um ist etwas anders als U.
Das Hopkinsonsche Gesetz lautet: Φ = Um/Rm
Das Ohmsche Gesetzt lautet: I = U / R
Die beiden Gesetze sind ähnlich, aber man kann nicht Werte der einen Gleichung als Werte für die andere Gleichung übernehmen.
Eine Spule hat eine Induktion L ([L] = H = Henry).
Li kenne ich nicht.
Dabei gilt U = -L * ΔI / Δt (für die Herren aus Korinth U = -L * dI/dt).
Daraus wird ersichtlich, dass die Änderung eines Stromes durch eine Spule an ihren Klemmen eine Spannung erzeugt, welche dieser Änderung entgegen wirkt.
Vergrößerte man den Strom durch eine ideale Spule mit der Induktivität L=2H pro Sekunde um 0,7A, dann würde sie eine Spannung U = -1,4 Volt erzeugen, die der Vergrößerung entgegen wirkt.
Legt man an eine ideale Spule eine Spannung an, so fließt im Moment des Einschaltens kein Strom. Die Spule erzeugt durch Selbstinduktion eine Spannung, die genauso groß ist wie die angelegte Spannung, weswegen auch kein Strom fließt. Der Strom nimmt dann pro Sekunde um denselben Betrag zu.
Legte man an die Spannung U = 3 Volt an die Klemmen einer Spule L = 0,8 Henry, dann würde sich durch Selbstinduktion nach dem Einschalten der Strom (angefangen bei 0 A) in jeder Sekunde um 3,75 A erhöhen.
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