Hallo zusammen
Ja, das Problem kenne ich auch noch aus Opas und meiner Modellbahnzeit!
Es ist und war keine gute Idee die Modellbahntrafos auf der Wechselspannungsseite (Ist ein Fleischmann/Roco System mit Wechselspannung für die Magnetartikel und Beleuchtung sowie Gleichcpannung für die Schienen/Loks) "zusammen" zu schalten.
Das ist am Ausgang des internen Trafos nur eine Art Thermosicherung als Trafoschutz und dann geht es direkt auf die Ausgangsklemmen. Deshalb liegt auch am Eingang bei gezogenen Netzstecker Netzspannung an wenn mehrere Trafos parallel geschaltet werden.
Lösung:
Die Magnetartikel und das Licht auf alle Trafoausgänge aufteilen, also die Stromkreise aufteilen und nicht mehr alles parallel schalten.
Ich hatte das damals so gelöst:
1.) Einen kräftigeren 12V~ Trafo besorgt und mit ausreichend Querschnitt und mehreren Feinsicherungen alle Lichtstromkreise darüber versorgt.
2.) Die Wechselspannungsausgänge der "Fahrtransformatoren" nur noch benutzt um die Magnetartikel wie Weichen, Signale und die Entkuppler zu versorgen.
Vorteil:
Wenn man nun einen Entkuppler einschaltete (für die Wagen zu entkuppeln für alle nicht Modellbahner) gab es keine "Lichtsperrstunde" mehr (Licht wurde immer drastisch dunkler) in allen Ortschaften!
Die entkuppler waren einfache Elektromagnete die rel. viel Strom aufnahmen, durch die anfangs geringen Leiterquerschnitte brach sichtbar die Spannung zusammen und die kpl. Beleuchtung auf der Anlage wurde dunkler.
Seit ich mir damals (~1990) diese Mühe gemacht hatte gab es nie wieder einen "Fahrtrafo" der den Wechselspannungsausgang wegen Überhitzung ausschaltete. Das kam durch ungleichmäßige Belastung, parallel Schalterei und die Anfang viel zu geringen Leiterquerschnitte.
Gruß
Roland