Hoi,
Hab' da mal eine Frage zur Hauptverteilung eines älteren Bauernhofes, genauer zu einem LAR, welches da drin steckt.
Aaalso:
Netzform TT, Leitung zwischen HAK im Keller und HV im OG geschätzt 35mm². Installiert sind zwei Zweitarifzähler (Nachtspeicherheizung vorhanden); der eine ist mit 3*50A abgesichert, der andere mit 3*63A (das Rundsteuergerät hat eine eigene 10A-Sicherung auf dem Schienensystem). Hinter den Zählern jeweils 3-Polige Ausschalter.
Das Nachtspeichergelumpe läuft alles über einen 63A-300mA-FI. Sind insgesamt 7 Öfen und 4 Schütze, die vom Steuergerät freigeschaltet werden, wenn ich das richtig zurückverfolgt habe.
Der andere Drehstrom geht über einen armen alten 40A-500mA-FI. Dahinter hängen ein 21kW-DLE, die Drehstrom-UV im EG mit einem weiteren 21kW-DLE und diversen Kraftsteckdosen in der Scheune sowie die sieben Haushaltssicherungen (alles L16).
Der alte FI soll nun endlich durch drei neuere Kollegen abgelöst werden (ist mir ein Rätsel, warum der beim Neubau der HV vor 10-15 Jahren drin geblieben ist).
Nun zum LAR: Das Ding klemmt ist eine einzelne Phase des elektronisch geregelten DLEs im 1. OG eingeschliffen; eine einzelne 1,5mm²-Ader scheint gen Rundsteuergerät zu verschwinden. Die Aufschrift des guten Stücks lautet:
Zitat :
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Eberle LAR 465 30
UI AC 400V
IAn AC <= 15A
IN AC 18-55A
AC 250V/1A
VDE 0660 T 200 |
Wozu dient das Teil? Sagt das dem Rundsteuergerät Bescheid, wenn der DLE läuft? Kann die eine Ader da überhaupt hingehen? Dann würde ja Strom vom Haushaltskreis zum Nachtspeicherkreis fließen können...
Und warum ist das gerade in diese eine Phase eingeschliffen? Irgendwie riecht das für mich stark nach Murks (wie schon der FI)...
Habe im Netz keine Daten zum LAR gefunden, deswegen frage ich hier.
Und warum zwei Zweitarifzähler? Die Öfen wurden mal von 3 auf 7 ergänzt, dabei wurde auch die HV erneuert. Jeder Ofen wird mit 5*1,5mm² und 3*1,5mm² angefahren (Last- und Steuerleitung, nehme ich an).
Gruß, Bartho