Gefunden für philips plattenspieler jahren - Zum Elektronik Forum |
| 1 - Sicherung im Netzteil fliegt -- Plattenspieler Dual Dual CS 701 | |||
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| 2 - Kein Bild, Ton eiert -- Videorecorder Philips VR 900 | |||
| Servus,
hast Du überhaupt den Videokopf (und auch alle anderen) vor Inbetriebnahme gründlich gereinigt? Könnte am VCR liegen, dass kein Videosignal -oder ein gestörtes- vorliegt und dadurch auch der Ton stumm geschaltet wird, aber auch am TV. Der könnte auch stumm schalten, wenn kein Bildsignel da ist. Sobald Du nun das OSD aktivierst, erkennt der TV ein Bildsignal und schaltet den Ton auch dazu. Das wird aber mit Sicherheit der Mono-Längsspurton sein, nicht der Schrägspur-Hifi-Stereo-Ton. Köpfe reinigen, ebenso alle Bandführungen, anschließend den Bandlauf genauestens inspizieren. Wenn die Andruckrolle bereits so fertig war, dass das Band durchrutscht: Hast Du die Rolle getauscht? Alles andere ist Unfug, dann würde es mich nicht wundern, wenn das Band an der A-Rolle auf und ab gezogen wird und das Sync-Signal daher nicht vom Sync-Kopf erfasst wird. Meines Erachtens hat der VCR das berühmt-berüchtigte Turbo-Drive Laufwerk, eine Philips-Konstruktion, anfangs belächelt, mittlerweile jedoch als recht standfest etabliert. Ein paar Kinderkrankheiten waren dank Service-freundlichkeit des LW leicht reparierbar: Andruckrolle schnell verschlissen (vor allem die ganz frühen, später wurde die Gummischicht offenbar deutlich verbessert), Schneckenwelle gebro... | |||
3 - Hartnäckigen Kleber ablösen -- Hartnäckigen Kleber ablösen | |||
| Servus!
Diese Tage hatte ich einen Dynacord Eminent Musiker-Verstärker von 1963 in Arbeit, der vom Vorbesitzer mit allerlei Gewebeband "markiert" wurde, damit er die Schalterstellungen auf einen Blick parat hatte. Beim Entfernen blieb auch sehr hartnäckiger Kleber auf dem Gehäuse, was nach etlichen Jahrzehnten auch nicht verwunderlich ist. Ich habs in der Reihenfolge probiert: Isopropyl-Alkohol - wenig Erfolg. Dann Aceton, sehr vorsichtig probiert, ob nicht das Blechgehäuse und die Alu-Frontplatte angegriffen werden - ging hervorragend! Ich musste nur aufpassen auf die Lackierung der Randleisten, die wurde mit Aceton etwas matt. Die alten DUAL-Plattenspieler kannst Du mit Sicherheit auch so behandeln, ist ja auch lackiertes Stahlblech. Mich wundert, dass der Gummibelag des Gerätes hinüber gewesen sein sollte. Das ist mir eigentlich bei den Dual Geräten der 50-er und 60-er Jahren noch nie passiert, ich hab in meiner Sammlung einen 1003, einen 1007, einen 1008 und einen Party 300. Bei allen ist die Gummiauflage eigentlich noch recht elastisch und gut brauchbar. Bei einem Philips von 1963 passierte es mir mal vor Jahren, dass die Gummimatte aushärtete und bei der kleinsten Biegung brach. Meines Erachtens hat das viel mit der Lagerung in den letzten Ja... | |||
| 4 - Motor dreht nicht -- Lentz choco King FD 2 PS | |||
| Hallo miteinander,
es ist vollbracht. Detailinfos: Es ist definitiv keine Thermosicherung eingebaut gewesen, in keinem der beiden Schrumpfschläuche! Die Zuleitungen zum Wickelkörper sind direkt mit den beiden dickeren Kabel verlötet anschließend mit Schrumpfschlauch gesichert. Die Aufgabe der Thermosicherung haben die beiden dünnen Zuleitungen zum Wickelkörper übernommen gehabt. Es war nicht die Verlötung lose, die beiden dünnen Drähte sind schlichtweg verdampft! Musste beide wieder an den Enden abisolieren und anlöten. Der Grund warum diese verdampft sind habe ich auch lokalisiert und behoben. Das Rohr in dem sich das Schneckenrad dreht um die Schokolade nach oben zu befördern, hatte eine Beule (mir ein Rätsel wie es entstehen konnte womöglich beim Reinigen mit einem spitzen Gegenstand daran gekommen?)
Die Schnecke blieb ab und an daran hängen, so wurde der Motor blockiert und der Stromzufluss stieg unaufhaltsam in die Höhe, so dass irgendwann die feinen Drähte der Wicklung an der schwächsten Stelle soweit sich erhitzt haben bis diese verdampften. Auch eine Art Thermosicherung
Jetzt ist alles Gut | |||
| 5 - Plattenspieler kaputt -- Graetz Moderato 5916 | |||
| Servus!
Zitat : Nach 60 Jahren ist da einiges zu machen. Aber sowas von!!!
Ein Röhrengerät mit Mono-Empfang und Stereo-Endstufe, also von Ende der 50-er/Anfang der 60-er Jahre, als im Rundfunk noch keine Stereo-Sendungen ausgestrahlt wurde (erst ab 1964), aber die ersten Stereo-Schallplatten im Handel waren (ab 1958). Teilweise konnte man in den Geräten einen UKW-Stereo-Decoder nachrüsten. Auch bei GRAETZ wurden massenweise WIMA und ERO-Folienkondensatoren verbaut, also das Gelumpe, das schon damals vor 50-60 Jahren den Werkstätten ein gutes Einkommen sicherte. Heute, nach rund 60 Jahren sind diese Kondis generell ein Fall für den Schrott, das habe ich vor ca. 2 Wochen bei der Restauration meines "Tefifon" M-541 erlebt. Bei dem darin verbauten Radiochassis habe ich ausnahmslos alle ERO-Kondis (WIMA waren nicht drin) durch Neuteile ersetzen müssen, der Iso-Widerstand war z.T. weit unter 1 ... | |||
| 6 - Grundig 2033W 3D - Restauration Lohnenswert? -- Grundig 2033W 3D - Restauration Lohnenswert? | |||
| Servus!
Solche "Gebiß-Super" sind im Prinzip nicht mehr wert, als die Einzelteile, die in Ordnung und brauchbar sind (Röhren, Lautsprecher, etc.). Wertvoll sind aus dieser Epoche höchstens besondere Gebißsuper, wie z.B. die SABA's mit Kabelfernbedienung (z.B. "Freiburg") oder die Siemens Schatullen mit ihren Schiebetüren, auch "Radio-Giganten" wie der Grundig 5050 haben einen höheren Wert, wie auch die Körting "Syntektor"-Geräte wegen der technisch aufwendigen Signalverarbeitung. Besonderheiten, wie die Geräte mit eingebautem "Philips Mignon" Single-Plattenspieler (z.B. Loewe-Opta "Luna-Box") werden gut gehandelt, auch Geräte mit Schaltuhr (z.B. Telefunken Jubilate) aus den 50-ern erzielen gute Preise. Und seltsamerweise steigen seit vielen Jahren die Preise für die ganze "Philetta"-Serie von Philips (Röhrengeräte von 1941 bis 1966), obwohl es die gab, wie Sand am Meer. Glücklicherweise habe ich die schon nahezu alle beisammen.
Ich habe von meinen 50-er und 60-er Radios einige wenige als Vorführgeräte restauriert, der Rest steht so rum, technischer Zustand (jetzt) unbekannt. Andererseits: Gründlich restauriert kann solch ein sc... | |||
| 7 - Siemens Phono Tango 58 -- Siemens Phono Tango 58 | |||
| Servus!
Erstmal heißt der nicht 598W, sondern 589W.
Das eingebaute Philips Plattenspieler-Chassis ist eigentlich von robuster Bauweise. Den Schaden am Tonarmlager kann man bestimmt reparieren (wird die Aufnahme der horizontalen Lagerachse gebrochen sein, evtl. auch nur ausgeklinkt). Auch die Gummiräder sind gemäß meiner Beobachtung auch heute noch brauchbar. Bei dem Chassis ist der Motor unter dem Tonarm, die Gummischeibe drückt an den Außenrand des Plattentellers. Meiner Meinung nach sollte (1.) gründliches Reinigen der Lagerstellen und Schmieren derselben und (2.) Reinigen der Gummischeibe, der Motorwelle mit den 4 Abstufungen und des Plattenteller-Außenrandes, evtl. mit Aceton (ist für Gummi recht gut), reichen, um den Plattenspieler wieder zum einwandfreien Arbeiten zu bewegen. Ich habe einige Plattenspieler dieser Bauart in meiner Sammlung, alle laufen einwandfrei.
Dem Kondi würde ich nicht trauen! Kann auch ein vergossener Elko sein, Aufklärung bringt Nachschauen, evtl. Ausbauen und Messen. Im Zweifel prophylaktisch tauschen, nach ca. 55 Jahren sind die Di... | |||
| 8 - kofferplattenspieler philips. fehlersuche, wer hilft? -- kofferplattenspieler philips. fehlersuche, wer hilft? | |||
| Servus!
Daß die Gummiteile verhärtet oder schmierig geworden sind, muß nicht unbedingt der Fall sein! Ich selbst besitze z.B. mehrere Philips Plattenspieler aus dieser Zeit in meiner Sammlung (1955/1957/1963, usw.) - alle laufen noch tadellos, mit den original Gummirädern! Ein Problem sind die Lagerstellen, das Öl darin ist nach den vielen Jahren zäh und verharzt. Da hilft nur zerlegen, die Lager reinigen und neu schmieren. Ich vermute, daß bei Deinem Gerät die Sicherung geflogen ist, weil der Motor wegen schwergängiger/fester Lager blockiert ist. Die Gummizwischenräder und Antriebswellen müssen gründlich gereinigt werden, ich verwende für Gummiräder gerne Aceton. Grünspan bekommst Du am Besten mit einer feinen Stahl- oder Messingbürste weg. Die Sicherung unbedingt durch eine neue des GLEICHEN Wertes und Charakteristik ersetzen, niemals durch eine stärkere! Die Philips Kristalltonabnehmer funktionieren nach den vielen Jahrzehnten nur noch zufriedenstellend, wenn diese WIRKLICH trocken gelagert wurden! Bei meinen vielen Philips Plattenspielern sind die meisten Tonabnehmer tatsächlich noch original und spielen einwandfrei. Bei zwei Geräten, die lange feucht gelagert waren, sind diese jedoch hinüber. Die Saphirnadel ... | |||
| 9 - Plattenspieler dreht sich (plötzlich) zu schnell ? -- Plattenspieler dreht sich (plötzlich) zu schnell ? | |||
| Will man ein wenig mehr investieren, ist auch ein alter THORENS als eine gute Wahl anzusehen. Die TD-160 Serie z.B. ist für erschwingliches Geld zu haben, besonders gut sind die Ur-Version und die Mk-II Version.
Auch gut, aber schon teurer sind die älteren Serien, wie z.B. TD-150, TD-124 usw. - aber gut! Dagegen würde ich von dem, was heute unter dem Namen "Thorens" verkauft wird, die Finger lassen! Ich selbst nutze seit ein paar Jahren einen TD-160 Mk.II von ca. 1978/79 mit einem ELAC ESG-896 (v.d.Hul-I-Nadel) zum täglichen Gebrauch. Der Plattendreher wird stets dem CD-Spieler klanglich vorgezogen!
Diese Billigheimer ohne Auflagekraft- und Antiskating-Einstellmöglichkeit sind die reinsten Plattenkiller, denn um die Nadel in der Rille zu halten, wird meist die Auflagekraft recht hoch eingestellt (2,5-3 g), zusätzlich drückt die Nadelspitze dann an die innere Rillenflanke wegen der fehlenden Antiskating-Einrichtung. Bei verwellten Platten kann es passieren, daß der Billigdreher die Platte nicht ohne zu springen abspielen kann. Für 78 U/min habe ich einige richtig alte Plattenspieler, z.B. Dual 1008 aus 1961, Philips von 1955, Perpetuum-Ebner von 1958 - alle mit 4 Geschwindigkeiten u... |
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