Gefunden für frequenz magnetron - Zum Elektronik Forum





1 - Mikrowelle brummt -- Backofen Siemens HE 8704 /Typ HET870




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Zitat : Unten an der Metallspitze des HF-Ausgangs ist eine verkokelte Stelle zur Isolierung.
(siehe Bilder)

Vermutlich das Problem? Ja, da hat ein Lichtbogen gebrannt und der wird die dort befindliche hochvakuumdichte Metall-Keramik Verbindung beschädigt haben.
Wenn das nicht durch eine zu hohe Reflexion vom Anwender oder durch einen technischen Fehler verursacht wurde, ist da vielleicht eine Spinne herumgekrabbelt, die nun verdampft ist.

Im Innerern des Keramikzylinders verläuft noch ein recht starkes Kupferband welches das Metallhütchen mit einem der Resonatoren des Magnetrons verbindet.


Zitat : Beim Ausbau habe ich nur flüchtig in den Hohleiter gese...
2 - Magnetron defekt - Fehler F14 -- Mikrowelle   Panasonic    NE-1840
Hallo perl,
Danke für die rasche Antwort.

Ja, abgesteckt. 70 Ohm gegen Gnd ergäbe für mich aber einen sehr hohen Kriechstrom wo keine Hochspannung mehr aufgebaut werden kann und damit eindeutig kaputt.
Die MW ist vom Vorbesitzer auf Grund der Spuren und defekter Thermo Sicherungen deutlich überlastet (Leerlauf) worden. Bei mir ist generell eine Wasserlast in der Kammer.

Das mit nur einem Magnetron am Trafo (-> Überlast) hab ich mir auch gedacht das sich der Arbeitspunkt verschieben könnte. Kennlinien habe ich keine brauchbaren gefunden. Daher habe ich den Trafo von 220 auf 240 Volt umgesteckt.
Frequenz Messung in diesem Bereich kann ich leider keine machen, höchstens indirekt.
Panasonic lässt original aber den defekten Kreis fertig laufen und erst bei Taktwechsel kommt die Fehlermeldung F14 und schaltet ab. Wäre da eine Gefahr des Frequenzsprunges hätten die doch sofort abgeschaltet, denk ich. Außerdem haben diese Stromüberwachung auch nicht alle diese Geräte.


Es läuft derzeit aber so mit einem Megnetron auf einer Seite bei minimal höherer Leistungsaufnahme (zurückgerechnet).
Wäre es auf eine Oberwelle gesprungen wäre wahrscheinlich auch die Leistungsaufnahme deutlich anders. Der Trafo kann ja auch das doppelte.








3 - Luft ionisieren ohne Hochspannung? -- Luft ionisieren ohne Hochspannung?

Zitat : Wie gesagt: Würde es einfach gehen eine Kathode aus einem alten Magnetron zu nehmen, oder darf die auch nicht kurzzeitig der Luft ausgesetzt werden? Auch thorierte W-Kathoden, wie sie z.B. in Magnetrons verwendet werden, bestehten zum grössten Teil aus Wolfram. Wenn du sie an der Luft anheizt verbrennen sie, wie du es leicht mit jeder Glühlampe ausprobieren kannst.
Darüber hinaus liegt der Emissionsstrom der Magnetronkathoden aus Mikrowellenherden in der Gegend von 0,6A.
Du könntest aber versuchen die Kathoden z.B. in einer Argonatmosphäre zu betreiben.
Argon ist bekanntlich ein Edelgas (einatomig!) mit einer entsprechend hohen Ionisierungsenergie, es ist etwas schwerer als Luft, was das Experimentieren erleichtert und außerdem ist es billig.


Zitat :
4 - Mindestlast Mikrowelle -- Mindestlast Mikrowelle

Zitat : Das hat scheinbar wenig Einfluss. Das sag ich doch.
Die Leistungsaufnahme wird i.W. durch das Netzteil und das Magnetron bestimmt.
Das Netzteil ist relativ weich, ähnelt einer Konstantstromquelle und die "Zenerspannung" des Magnetrons ist durch dessen Durchmesser und die Stärke des Magnetfeldes vorgegeben.
Dadurch ist die Leistungsaufnahme relativ konstant.

Die erzeugte Hochfrequenzenergie wird entweder von der Last aufgenommen oder auf den Wänden des Garraums und des Hohleiters, aber teilweise auch im Magnetron selbst verbraten.
Garraum und Hohlleiter bestehen i.d.R. aus Stahl, sind also HF-mäßig schlecht und verursachen relativ hohe Verluste.
Deshalb muß das Magnetron im Lerlauf nicht die gesamte HF-Leistung absorbieren.

Es ist sogar so, daß die Magnetrons durch entsprechenden Einbau von vornherein mit einer festen Vorreflexion geeigneter Phase betrieben werden, also nicht in Leistungsanpassung.
Man macht dies um...
5 - Mikrowelle TRISA Micro mit Heißluft + Grill -- Mikrowelle TRISA Micro mit Heißluft + Grill
Bedampfte Austrittsfenster habe ich noch nicht gesehen.
Für eine Einwegleitung, wie Gunslinger sie vermutet, braucht es auch etwas mehr Aufwand, und eine definierte Festreflexion, die das Magnetron evtl. braucht, kann man durch richtige Wahl des Einbauortes besser erreichen.

Gewöhnlich bestehen diese Austrittsfenster aus Micanit, einem Material, das aus Glimmerabfällen zusammengepresst wird und entsprechend auch etwas glitzert.
Offensichtlich hat es dein Backofenreiniger geschafft, das Bindemittel aufzulösen.

Wenn du kein originales Ersatzteil oder eine passende Glimmerplatte bekommst, kannst du auch Teflon verwenden.
Das Fenster soll aber nicht zu dicker als 1..2mm sein, sonst ändert sich die Wellenauasbreitung. Allerdings ist das nicht allzu kritisch, da das Gargut ja auch für ständig wechselnde Lastbedingungen sorgt.

Platinenmaterial hat bei dieser Frequenz schon erhebliche Verluste, aber wenn es dünnes (0,5mm) gut gekühltes Material ist, könnte es gerade noch funktionieren. Wegen der darin enthaltenen Flammschutzmittel, die evtl. ausgasen, würde ich es im Lebensmittelberich aber keinesfalls einsetzen. ...
6 - Magnetron -- Magnetron
Ich denke du meinst ein Dauerstrich-Magnetron, wie es im Mikrowellenofen verwendet wird. Daneben gibts ja noch die Impulsmagnetrons der Radargeräte und Plasmaentladungen im Magnetfeld zum Sputtern dünner Schichten, die ebenfalls als Magnetrons bezeichnet werden.

Die in den Datenblättern enthaltenen Einbaumaße und Kühlungsvorschriften werden dich vermutlich nicht sehr interessieren.

Was die CW-Magnetrons angeht, so gibts an DC-Kennlinien nicht viel zu sehen. Das Teil verhält sich fast wie eine 4kV-Zenerdiode und muß deshalb vorzugsweise mit konstantem Strom betrieben werden.
Die Betriebsspannung ist in gewissen Umfang von der Stärke des Magnetfelds abhängig, und es gibt CW-Magnetrons bei denen mit einer Hilfsspule auf diese Art eine Leistungsregelung z.B. zwischen 10..300W realisiert wird.

Diese statischen Daten findest du im unteren Teil der beiligenden Zeichnung.
Interessanter und wichtiger, aber auch schwerer zu messen, ist das obere Diagramm.
Dort ist angegeben, wie sich die Ausgangsleistung und Frequenz unter bestimmten Reflexionsbedingungen verändert.
Nach oben, jenseits des 500W-Kreises ist das Magnetron thermisch begrenzt, und unten, wo die Kreise offen sind, führen Laständerungen zu starken Frequenzänderungen, die Frequenz kann u...

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