Gefunden für drehstrom dreiecksschaltung - Zum Elektronik Forum |
| 1 - drehstrom - 230 oder 400 Volt? -- drehstrom - 230 oder 400 Volt? | |||
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| 2 - Leuchtstofflampen-Armatur , Ballast, Schutzleiter -- Leuchtstofflampen-Armatur , Ballast, Schutzleiter | |||
| Im Haushalt und Kleingewerbe werden die 240V nur für "Großgeräte" wie Herd, Klimakompressor, elektrische Heizung, Warmwasserspeicher etc. benutzt, mittlerweile in (sehr) kleinem Maßstab auch für importierte leistungsstarke Küchen-Handgeräte wie Blitzwasserkocher mit 3000-3500W. Für Beleuchtungszwecke kommen entweder 120V zum Einsatz oder in der Industrie 277V (vom Gewerbenetz 277/480V Drehstrom in Sternschaltung). Neben diesem (aus europäischer Sicht "normalen" Netz gibt es noch einige andere Drehstromsysteme, Dreiecksschaltung mit geerdetem Eckpunkt oder Mittelpunkt einer Windung.
Gleichstromlampen müssen zumindest in Kleinserien bis heute hergestellt werden, einige hundert Straßenbahntrieb- und Beiwagen der Wiener Linien (Baujahre bis 1975) haben Glüh- und Leuchtstofflampen (mit Zündstreifen) in Serienschaltung an 600V Gleichspannung (Fahrdrahtspannung). Glühlampen (ursprünglich glaube ich 120V 40W, derzeit 230V, 100W) fungieren quasi als Vorschaltwiderstände für die Leuchtstofflampen und geben als Nebeneffekt selbst noch Licht. Erst die Lizenzbauten vom Typ Düwag Mannheim (ab 1978) verfügen über statische Umrichter für Bordnetzversorgung mit 220/380V, 50Hz. Die vom Aufbau und Baujahr ähnlichen Wagen der Wiener Lokalbahnen verfügen noch über rotiere... | |||
3 - Drehstrommotor Anschluß -- Drehstrommotor Anschluß | |||
| Es ist also ein normaler Drehstrommotor in Steinmetzschaltung.
Du kannst ihn auf Drehstrom betreiben, wenn du Drehstrom zu Verfügung hast. Ansonsten orientiere dich an meinem Link zu Steinmetzschaltungen auf Wikipedia. Edit: Stern war Schnellschuss. Es sollte eine Dreiecksschaltung sein, wenn er an 230V läuft. [ Diese Nachricht wurde geändert von: wome am 18 Mai 2010 11:44 ]... | |||
| 4 - Wer kennt die Hamburger Schaltung? -- Wer kennt die Hamburger Schaltung? | |||
| Sprich es sind x verschiedene lokal übliche Begriffe für diese Schaltung da und es wird kaum zu eruieren sein wo diese Schaltung wirklich herkommt. Immerhin wurde sie offenbar in ganz Deutschland, möglicherweise in der Schweiz und sicher im frühen 20. Jahrhundert in den gesamten USA eingesetzt.
Bist du sicher, daß die alten 220V-Netze einen isolierten Sternpunkt hatten? In Wien war es AFAIK ein simples 220V_Dreieck mit geerdetem Sternpunkt, aber nach dem zweiten Weltkrieg immer ohne Sternpunktsleiter ausgeführt. Gängige Netzformen waren AFAIK 220/440V Gleichspannung und 110 (vielleicht auch 127 von einem derartigen Drehstromsystem abgegriffen, da habe ich keine zuverlässigen infos) sowie 220V Wechselspannung, letztere sicher von der erwähnten Dreiecksschaltung. Im Jahre 1903 gab es in Wien bezirksweise Gleichstrom und Wechselstrom, die Bezirke mit traditionell viel industrie und Handwerk hatten Drehstrom, die nobleren Wohnbezirke fast alle Gleichstrom. 1955 wurde der letzte Gleichstrom-Hausanschluß auf 127/220 umgestellt, dieses System bleib dann bis Ende der 70erjahre in verwendung. Dann kam 220/380V Stern mit N. Judenschaltung im Zusammenhang mit _dem_ Baujahr legt seeehr nahe, daß diese Bezeichnung politisch sehr inkorrekt ist.... |
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