Halogen-Ringkerntrafo defekt - Kondensator?

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Autor
Halogen-Ringkerntrafo defekt - Kondensator?
Suche nach: halogen (962) ringkerntrafo (425) kondensator (17249)

    



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BID = 638330

Jörchl

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: lauf an der pegnitz
 

  


Hallo liebes Fachforum.

Ich bin 41 Jahre alt, Kfz-Meister aus der Nähe von Nürnberg und habe folgendes Problem:

Im Wohnzimmer haben wir ein Halogensystem, daß und 10 Jahre Gute Dienste geleistet hat. Bei diesem System ist ein Ringkerntransformator verbaut. Nun hat gestern Abend das System den Geist aufgegeben. Heute habe ich den Trafo abgebaut und da ist mir aufgefallen, daß in der 230 Volt Zuleitung, also in der Phase, ein Bauteil - ich würde als Laie sagen, vielleicht ein scheibenförmiger Kondensator - in Reihe geschaltet ist und dieser verschmort war. Wenn ich das Teil mit dem Ohmmeter messe, habe ich keinen Druchgang. Wenn ich hinter dem Teil die Primärwicklung (230 Volt Seite) messe, habe ich 3,6 Ohm. Die Sekundärwicklung hat 0,3 Ohm. Zwischen Primär und Sekundär kein Durchgang.

Könnt ihr mir bitte sagen, was das Bauteil sein könnte, und welches ich benötige?

Es handelt sich um folgenden Trafo: Eigang 230 Volt/50Hz
Ausgang 12 Volt 230 Watt.

Zur Verdeutlichung habe ich ein Bild des Bauteils angehängt

Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Danke ünd Grüße aus Mittelfranken
Jörchl



BID = 638335

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13749
Wohnort: 37081 Göttingen

 

  

Es dürfte sich bei den Bauteil vermutlich um einen NTC-Widerstand handeln, der den Einschaltstrom so begrenzt, daß die Sicherung nicht fliegt. Welchen Wert der haben muß kann ich allerdings nicht sagen.
Gruß
Peter

BID = 638337

Jörchl

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: lauf an der pegnitz

Hallo Peter,

danke für Deine schnelle Antwort.

Vor diesem Bauteil hängt noch eine 2A Glassicherung, welche aber Durchgang hat.

Für weitere Antworten Vielen Dank.

Gruß Jörchl

BID = 638338

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4075

Halo Jörchl,

erkennen kann man zwar nicht viel, ist das Teil aber tatsächlich in der Zuleitung der Primärseite eingebaut gewesen, so dürfte es ein Heissleiter zur Einschaltstrombegrenzung sein.
Ein Ringkerntransformator mit 230VA könnte, ohne Begrenzung, im Moment des Einschaltens immer wieder die Leitungsschutzschalter zum Auslösen bringen.

Gruß, rafikus

BID = 638342

Jörchl

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: lauf an der pegnitz

Hallo Rafikus,

auch Dir Vielen Dank für Deine Antwort.

Kann man den erforderlichen NTC berechnen? Oder, anders gefragt, welchen NTC könnte ich verwenden, damit ich auf der sichern Seite bin?

Gruß Jörchl

BID = 638354

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Halt!
Oft ist an Halogentrafos ein PTC als
automatische Sicherung verbaut!
Ob NTC oder PTC solltest du erst mal klären.
Gibt es irgendwelche Reste der Beschriftung?
Poste doch mal ein deutlichers Bild!
Georg


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Dimmen ist für die Dummen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am  4 Okt 2009 14:58 ]

BID = 638374

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13749
Wohnort: 37081 Göttingen

Wie soll der PTC denn funktionieren?
Vielleicht bringt uns das ja weiter?
Gruß
Peter

http://www.epcos.com/inf/50/db/icl_09/ICL__B57153__S153.pdf



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  4 Okt 2009 16:07 ]

BID = 638431

Jörchl

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: lauf an der pegnitz

Hallo Georg,

anbei noch zwei Bilder, je eines von der Vorder- und Rückseite. Man kann aber nicht wirklich etwas erkennen. Um das Teil war ein Schrumpfschlauch und der ist jetzt richtiggehend "draufgebacken". Ich habe versucht, ihn mit einem scharfen Messerchen abzuschälen, aber auch dann kann ich nichts erkennen.

Im Durchmesser ist das Teil 13 mm, in der Dicke 5 mm.

Vielleicht könnt Ihr mit diesen Informationen etwas anfangen.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Viele Grüße aus Mittelfranken

Jörchl




BID = 638453

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Jöich,
aus den Bildern ist nichts positives mehr zu entnehmen.
Nimm halt an, es handelt sich um einen NTC, da der
leichter zu beschaffen ist.

@Otiffany:
http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstr%C3%BCckstellende_Sicherung
Die gibt/gab es auch auf Basis TiO2-PTC, die scheinen
aber ausgestorben zu sein.
Georg


_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 638510

Murray

Inventar



Beiträge: 4647

Mal davon abgesehen was das mal war - um das so zu verbrennen müssen ja doch Ströme geflossen sein.
Nur was war die Ursache dafür?

BID = 638576

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13749
Wohnort: 37081 Göttingen

Eine Ursache für die Zerstörung könnte ein Alterungsprozess sein. Ich kann mich erinnern, daß ich mehrmals in Platinen, die zur Steuerung von Zentrifugen dienten, NTCs austauschen mußte, weil sie, ohne ersichtlichen Grund, regelrecht zerfallen und verbrannt waren. Man kann wohl davon ausgehen, daß die ständige Aufheizung und wieder Abkühlung das Material spröde macht und zum Schluß die Belastbarkeit so gering wird, daß sie einfach aufbrennen.
Gruß
Peter

BID = 638577

Makersting

Schriftsteller



Beiträge: 612
Wohnort: Ostfriesland

Die Logik sagt auch mir, dass es ein NTC sein sollte. Wenn ich mein Seilsystem noch hätte, würde ich ja den Wert nachgucken...habe es aber leider vor 3 Monaten entsorgt.

_________________
Gruß
Martin

BID = 638583

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Mal davon abgesehen was das mal war - um das so zu verbrennen müssen ja doch Ströme geflossen sein.
Nur was war die Ursache dafür?


Du meinst wohl zu hohe Ströme?
Das kann erstens an einer knappen Dimensionierung
und dem Zahn der Zeit liegen, oder, was bei
Seilsystemen leicht vorkommt, zu viele bzw.
zu starke Lampen an dem Trafo. Oder aber
beides zusammen.


Zitat :
...regelrecht zerfallen und verbrannt waren. Man kann wohl davon ausgehen, daß die ständige Aufheizung und wieder Abkühlung das Material spröde macht und zum Schluß die Belastbarkeit so gering wird, daß sie einfach aufbrennen.


Daran ist nur eins richtig:
"ständige Aufheizung und wieder Abkühlung".
Temperaturwechsel zermürben spröde Materialien
(machen sie nicht spröde!) und zwar von außen mach innen,
der verbleibende Querschnitt wird dadurch noch
höher belastet, der Prozeß dadurch am Ende immer schneller.
"aufbrennen, bzw verbrennen" ist wenig wahrscheinlich,
da diese Spinelle aus Oxiden besthen, weiteres Verbrennen
ist daher im Allgemeinen nicht möglich.


Zitat :
Die Logik sagt auch mir, dass es ein NTC sein sollte.


Aha, meinst du damit die Logik als solche?
Oder was oder welche?

Georg

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BID = 638602

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13749
Wohnort: 37081 Göttingen

Vielleicht habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt, aber Jemand der sich mit der Materie auskennt sollte das trotzdem verstehen.
Also:
Natürlich sind diese Bauteile gesintert, also von Natur aus spröde! Das schließt aber nicht aus, daß sie durch den Alterungsprozess noch spröder werden, d.h. die Sinterung sich langsam in Wohlgefallen auflöst. Dadurch wird zwangsläufig der Widerstand verändert und
eine erhöhte Wärmeentwicklung hervorgerufen, was wiederum zum Verbrennen des Lackes führt, was rein äußerlich auf ein verbranntes Bauteil schließen läßt.
Auch kann es bei diesen erhöhten Temperaturen zum Ablöten der Anschlußdrähte (je nach Bauform) kommen. Dabei muß nicht zwangsläufig eine andere Ursache für das Sterben von NTCs/PTCs verantwortlich sein.
Gruß
Peter

BID = 638619

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Otiffany,
nein das versteht jemand, der weiß,
wie Temperaturwechslbelastung (manche)
Materialien zermürbt, nicht.
Georg

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