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BID = 616568
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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Hallo zusammen, dies ist mein erster forumeintrag. bin dabei ein pedalboard für gitarreneffkte zu entwickeln mit 8 schaltbaren true bypass relays und 8 speicherbaren zuständen (kombinationen von effekten). die speicherung erfolgt mit 8 achtfach dipswitches, für jede kombination von effekten einen. unter jedem dipswitch soll ein schalter sein der die obige kombination einschaltet. ausserdem möchte ich gerne noch 8 weitere schalter mit denen man die effekte live ein und auschalten kann. und genau hier beginnt mein problem. gibt es irgendein ic mit dem ich per flankensteurung ein eingang negieren kann und das man mit einem reset wieder auf unnegiert "zwingen" kann?
die angehängte schaltung zeigt übrigens einen entwurf mit 4fach dip switches und 2 speicherbaren zuständen. die ausgänge der latch ic müssten wie gesagt auf knopfdruck negiert werden können und bei betätigung der switches sw-spst1 und 2 wieder auf unnegiert zurückspringen.
würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte... |
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BID = 616574
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Willkommen im Forum
Bitte Großbuchstaben verwenden, liest sich besser.
Zitat :
| | gibt es irgendein ic mit dem ich per flankensteurung ein eingang negieren kann und das man mit einem reset wieder auf unnegiert "zwingen" kann? |
Mir fällt da spontan ein XOR mit Flipflop an einem Eingang ein. |
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BID = 616580
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Herzlich willkommen im Forum.
Bartolomew hat es schon angedeutet, hier wird im allgemeinen sehr stark auf ordentliche Schreibweise wert gelegt. Das hier ist ein Forum, nicht der Tokiohotel Fanchat. Daher solltest du dir angewöhnen mit Groß- und Kleinschreibung und auf deutsch statt auf pseudoenglisch zu schreiben, zumal letzteres eher komisch wirkt wenn man es falsch benutzt. Dieses Geschreibsel wird sich hier kaum jemand durchlesen und damit sinkt die Chance auf eine Antwort sehr stark.
Dinge wie ein "true bybass relay" klingen zwar supertoll, unterm Strich ist das aber ein simples Relais das etwas überbrückt, in diesem Fall also deine Tretmine aus dem Signalweg schaltet.
Deine "single pole single throw switches" sind simple einpolige Einschalter.
Statt aus dem ganzen ein Schalter und TTL-Baustein Massengrab zu machen solltest du evtl. über den Einsatz eines Microcontrollers nachdenken, wobei dieser natürlich entsprechend programmiert werden muß.
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-=MR.ED=-
Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.
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BID = 616749
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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Ersmals vielen Dank für die schnellen Antworten.
Zitat :
| | Mir fällt da spontan ein XOR mit Flipflop an einem Eingang ein. |
Wie würde das denn aussehen, ein FlipFlop hat ja zwei Eingänge was müsste denn an welchem Eingang anliegen?
Zitat :
| | Statt aus dem ganzen ein Schalter und TTL-Baustein Massengrab zu machen solltest du evtl. über den Einsatz eines Microcontrollers nachdenken, wobei dieser natürlich entsprechend programmiert werden muß. |
Von Mikrokonrollern verstehe ich leider überhaupt nichts, weshalb ich mich für die Variante mit den Dip-Schaltern als Speicher entschieden habe. So viele Teile braucht es gar nicht und es wäre halt kinderleicht zu bedienen. Wie würde denn bei einem Mikrokontroller die Speicherung der Zustände erfolgen?
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BID = 616755
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Zitat :
| | Wie würde das denn aussehen, ein FlipFlop hat ja zwei Eingänge was müsste denn an welchem Eingang anliegen? |
Na, an den Set-Eingang des FF kommt Deine Einschaltflanke, und an den Reset-Eingang der Reset-Schalter. Ist das FF high, negiert das XOR das andere Eingangssignal; sonst negiert es nicht.
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BID = 616762
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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Genial! Vielen Dank! Der einzige Schönheitsfehler ist noch dass ich zwei Switch brauche, einer zum negieren und einer zum zurücksetzen. Genial wäre ein Schalter, beim erstenmal betätigen negiert er und beim zweitenmal setzt er zurück plus ein eingang für ein Reset das immer auf unnegiert schaltet.
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BID = 616764
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Klemm den Kippschalter direkt an einen Eingang des XOR (Pullup- bzw. Pulldown-Widerstand nicht vergessen).
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BID = 616841
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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konnte das Problem mitlerweile selbst lösen, habe die fertige Schaltung angehängt. Funktioniert jetzt alles, in der Theorie
Nochmals vielen Dank für die schnelle Hilfe.
Hochgeladene Datei ist grösser als 300 KB . Deswegen nicht hochgeladen
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BID = 616844
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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BID = 616871
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Zu klein und unscharf...
Lad' sich doch mal als GIF hoch. Oder gleich/zusätzlich das Eaglefile.
Gruß, Bartho
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BID = 617418
Lupin III. Schriftsteller
     Beiträge: 616 Wohnort: Salzburg
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Da ist wirklich nicht viel zu erkennen, außer einem: das schreit nach einem µC! Willst du wirklich 64 Dioden verlöten? Was ist, wenn du einen 9ten gespeicherten Effekt möchtest?
Zwei Dinge fallen mir noch auf: du treibst mit einem IC-Ausgang 8 Eingänge (über eine Diode) und eine LED (ohne Vorwiderstand?). Da würde ich Mal im Datenblatt nachsehen, ob sich das ausgeht. Bei manchen Logik-Baureihen geht sich das sogar sicher nicht aus.
Das andere: Schalter prellen! Wenn du die Taster als Umschalter verwendest (im Bild ist da nicht wirklich was zu erkennen), geht das End-Ergebnis Richtung Zufall. Das hängt von den verwendeten ICs und noch viel mehr von den Tastern ab (es gibt keine, die nicht prellen). Nochdazu kann sich das mit der Zeit ändern, wenn die Kontakte der Taster sich abnutzen oder sonst wie verschmutzen.
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BID = 618169
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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Zitat :
| | Da ist wirklich nicht viel zu erkennen, außer einem: das schreit nach einem µC! Willst du wirklich 64 Dioden verlöten? Was ist, wenn du einen 9ten gespeicherten Effekt möchtest? |
Habe keine Ahnung von µPs. Welcher wäre denn für sowas geeignet? Der neunte gespeicherte Effekt müsste ich dann halt noch einbauen, die Schaltung ist eigentlich recht modular.
Zitat :
| | Zwei Dinge fallen mir noch auf: du treibst mit einem IC-Ausgang 8 Eingänge (über eine Diode) und eine LED (ohne Vorwiderstand?). Da würde ich Mal im Datenblatt nachsehen, ob sich das ausgeht. Bei manchen Logik-Baureihen geht sich das sogar sicher nicht aus. |
Meinst du ich muss das Signal nochmals schmitt-triggern?
Und klar brauchen die LEDs noch einen Vorwiderstand habs einfach noch nicht eingezeichnet.
Zitat :
| | Das andere: Schalter prellen! |
Kennst du eine gute Schaltung um die Schalter zu entprellen?
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BID = 618171
freakatronic Gerade angekommen
Beiträge: 7 Wohnort: luzern
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Sorry irgendwie ist die Qualität immer schlechter nach dem Upload als vorher. Hier nochmals ein Versuch mit einem GIF.
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BID = 618178
Lupin III. Schriftsteller
     Beiträge: 616 Wohnort: Salzburg
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Wenn man wirklich keine Ahnung von µC-ern hat, ist der Einstieg natürlich nicht grade leicht. Obwohl genau so ein Projekt ein guter Anfang wäre, da das Ding nur ein paar Pins einlesen, etwas speichern, und wieder ausgeben muss. Es ist weder etwas zeitkritisches dabei, noch muss man auf bestimmte Protokolle oder sonstwas achten. Man sollte auch ein paar Programmierkenntnisse haben. Wenn du dir die noch aneignen musst, wird das ganze schon zu einem Hobby. Ob sich das auszahlt, hängt davon ab, was du noch vorhast. Wenn man's mal kann, tun sich gleich riesige Möglichkeiten auf, was alles realisiert werden kann, was sonst zu einem Teile- und IC-Grab werde würde bzw. schlicht nicht machbar ist.
Ich persönlich verwende Atmel AVRs. Eine andere Linie sind die PICs von Microchip. Darüber welche besser/einfacher/usw sind, wird viel gestritten. Mir waren die AVRs einfach sympatischer  .
In dem Fall reicht so ziemlich jeder µC, der mehr als 16 IO-Pins hat (mit viel weniger geht's zwar auch; dann muss man aber mit externen Bauteilen herumtricksen), also z.B. ein ATtiny2313 oder ATmega8 aufwärts und neuer.
Zitat :
| | Meinst du ich muss das Signal nochmals schmitt-triggern? |
Das eher nicht. Es ist nur so, dass die Beinchen von ICs je nach Logic-Familie und Verwendungszweck nur einen bestimmten Strom abgeben können. Eingänge ziehen Strom, LEDs sowieso, wenn das in Summe zuviel ist, gibt's Probleme weil die Spannung einbricht und die notwendigen Spannungspegel für 0 und 1 nicht mehr richtig erreicht werden. Da hilft nur Datenblatt lesen und nachkontrollieren.
Zitat :
| | Kennst du eine gute Schaltung um die Schalter zu entprellen? |
Gut? Man kann's fast beliebig kompliziert machen. Aber ein einfaches R-C-Glied wirkt schon Wunder. Google mal nach "Taster entprellen". Das ist ein bekanntes Problem und es gibt viele Lösungen mit guten Erklärungen. Viele Logik-ICs gibt's sowohl mit als auch ohne Schmitttrigger-Eingänge (anderer Teile-Code aber mit sonst gleicher Funktion). In dem Fall sollte man auf alle Fälle die Schmitttrigger-Version nehmen.
Mit einem µC kann man sich das übrigens alles sparen (sogar auch noch die sonst nötigen Pull-ups/downs; die hat der µC nämlich auch schon eingebaut). Dort macht man das in Software.
Beim linken Teil deiner Schaltung ist Prellen egal. Wenn's einmal geschalten hat, bleibt der Zustand ja. Aber rechts schaltet das FF während des Prellens eine unvorhersehbare Anzahl an Malen hinundher. Ob's nachher an ist oder nicht, ist Zufall. Du könntest das umgehen, indem du die Taster durch Schalter ersetzt (dann kannst du auch die Flipflops weglassen). Du verlierst dadurch zwar die automatische Reset-Möglichkeit, aber du könntest den ganzen rechten Zweig über einen 9ten Schalter zuschaltbar machen.
Ein Problem sehe ich jetzt noch im linken Teil. Sowohl der Daten als auch der Enable Eingang der FFs wir über den gleichen Taster geschalten. Es gibt bei taktgesteuerten Eingängen normalerweise eine Vorlaufzeit der Daten vor dem Enable, die eingehalten werden muss. Durch die Diode ist Enable zwar wahrscheinlich ein ganz kleines bisschen später dran, was den Übergang von low nach high betrifft. Aber ob das ausreicht, hängt wieder vom FF-IC ab.
Wie du siehst, gibt's hier lauter kleine Dinge, die wegfallen, wenn man einen µC verwendet. Deswegen der "Schrei" nach einem µC  .
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