Labornetzteil Rückspeisefest?

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Autor
Labornetzteil Rückspeisefest?
Suche nach: labornetzteil (958)

    







BID = 536264

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach
 

  



Zitat :
so eine Rücktromdiode nützt meiner Meinung nach erst wenn die Spannung am Ausgang höher wird als die Spannung an den Siebelkos.
Das reicht ja auch.
Die Längstransistoren geraten erst in Bedrängnis, wenn die Ausgangsspannung etwa 6..7V höher wird, als die Eingangsspannung. Dann beginnt nämlich die B-E-Zenerdiode zu leiten und der Inverstranstor wird darüber angesteuert.
Der kleine Emitter muss dann die ganze Verlustleistung aufnehmen.

Dass bei deinem Ladegerät eine solche Diode, entweder parallel zum Leistungstransistor oder mit dem Kollektro hintereinander, eingebaut ist, hatte ich eigentlich auch erwartet, denn es sollte ja das Anschliessen einer Autobatterie überleben können, auch wenn es nicht eingeschaltet ist.

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Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 536301

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

 

  

Was diese Diode und andere Vorschläge betrifft,
wird nicht ausreichend berücksichtigt,
daß von Labornetzteilen und im speziellen
von Photonics Labornetzteil mit 0 - 40 Volt
Einstellbereich die Rede ist.
Am Siebelko dürften mindestens 45 Volt anlegen,
und wenn die Ausgangsspannung auf z. B. 24 Volt
eingestellt ist, könnte es eng werden.
Eine Amplified Diode am Ausgang zusätzlich
müßte jedesmal beim Verstellen der Ausgangsspannung
erst "weggeräumt", dann knapp oberhelb eingestellt werden,
finde ich keine praktisch gute Lösung, einmal falsch bedient: Rauch.
Den geringsten Aufwand macht ein Leistungswiderstand
am Ausgang, der das Netzteil "vorbelastet".
Den könnte man auch fest in der Rückspeisenden Schaltung
einbauen, solange man noch experimentiert.
Gruß
Georg






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Dimmen ist für die Dummen

BID = 536311

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GeorgS hat am 22 Jul 2008 19:08 geschrieben :

Am Siebelko dürften mindestens 45 Volt anlegen,

50! - das hat er schon geschrieben.

Da photonic das vorher mit einem PC-Netzteil gemacht hat, liegt nahe, dass das mit einer fixen Spannung betrieben wurde und weiterhin vielleicht auch wird. Das von Dir postulierte Problem existiert höchstwahrscheinlich nicht.

Gruß,
Ltof

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 536324

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6440

Na ja, man kann eine Diskussion natürlich
mit Zusatzannahmen ad libitum führen.
Ich ging von dem oben nachzulesenden Thema
aus.
Was man grundsätzlich so kann, ist ein Thema ohne Ende.
Ich habe Anfang der 90er mehrere Comparex-Drucker
(vom Großrechner) ausgeschlachtet, da wurde der
Vorwärtsstrom der Nadelköpfe in den Elko eines
anderen Schaltungsteils verwertet.
Gruß
Georg



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Dimmen ist für die Dummen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 22 Jul 2008 20:05 ]

BID = 536328

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
GeorgS hat am 22 Jul 2008 19:59 geschrieben :

Na ja, man kann eine Diskussion natürlich
mit Zusatzannahmen ad libitum führen.


Was Du auch fast überzeugend gemacht hast!



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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am 22 Jul 2008 20:10 ]

BID = 536389

berufsbastler

Schriftsteller



Beiträge: 615

Ist ja schön dass ihr euch zu schön ausdrücken könnt, aber normales Deutsch reicht auch.....



Was spricht denn dagegen eine Diode im Ausgang in Reihe vor die Last zu schalten und eine Diode mit Flussrichtung zum Siebelko hin.

Dann kommt nix zurück in den geregelten Ausgang und der "Zwischenkreis" wird ein wenig stärker aufgeladen. Da vorher ein PC-Netzteil gereicht hat und das Labornetzteil doch deutlich stärker scheint, würde ich vermuten, dass die Elkos genug "Platz" haben unm den Rückstrom aufzunehmen. Wenn die Energie zu groß ist, könnte man immernoch Elkos mit höherer Spannungsfestigkeit verbauen

BID = 536402

photonic

Schreibmaschine



Beiträge: 1301
Wohnort: Zürich, Schweiz

Also, um nochmals etwas Licht ins Dunkel zu Bringen:

Ich benutze das Netzteil in einem Spannungsbereich von etwa 6 V bis etwa 24 V, mit Strömen dis zum Maximum was das Netzteil liefert. Meist aber etwa 12V. Eine "Rückstromsicherung" muss zwei Aufgaben erfüllen, einerseits das Netzteil vor Schaden bewahren, was aber offenbar schon intern im Netzteil mit einer Diode zum Zwischenkreis gelöst ist, solange ich keine riesigen Energiemengen zurückspeise. Zusätzlich muss verhindert werden dass die Spannung am Netzeilausgang Werte überschreitet die meiner Schaltung Schaden zufügen, das "absolute maximum rating" liegt bei etwa 35 V.

Im ersten Gedanken, ohne die Netzteilarchitektur genauer durchgedacht zu haben habe ich an die Möglichkeit gedacht, dass das Netzteil bei einer Spannung am Ausgang die höher ist als die eingestellte, anfängt rückwärts Strom zu führen wie es ein Akku tut. Das ist allerdings bei einem Längsgeregelten Netzteil nicht möglich solange es nicht besonders dafür ausgelegt ist oder eben per Rückstromdiode wenn die Spannung einen grösseren Wert annimmt wie die Zwischenkreisspannung. Dies wäre aber der sofortige Tod meiner Schaltung, also brauche ich externe Schutzmassnahmen.

So eine "Power Z Diode" würde ich so dimensionieren, dass sie etwas unterhalb der für meine Schaltung zulässigen Spannung anfängt zu leiten. So erfüllt sie ihren Zweck und muss nicht ständig an die aktuelle Betriebsspannung angepasst werden.

Einfach ein Widerstand parallel an den Ausgang kann ich nicht gebrauchen, da ich diesen so dimensionieren müsste dass er eine üble Elektroheizung abgibt.


Fazit:
******
Eine der maximalen erlaubten Betriebsspannung meiner Motorsteuerung angepasste Schutzschaltung erfüllt also vollumfänglich seinen Zweck und ist einfach aufzubauen.

BID = 536407

berufsbastler

Schriftsteller



Beiträge: 615

Jau, meins geht ja dann auch garnicht, die SPannung an deiner Schaltung würde damit ja trotzdem hoch....


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