Schweißgerät Problem - LS mit C-Charakteristik die Lösung?

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Autor
Schweißgerät Problem - LS mit C-Charakteristik die Lösung?
Suche nach: schweißgerät (441)

    










BID = 504921

Ltof

Inventar



Beiträge: 8863
Wohnort: Hommingberg
 

  


@drhyme

Schon mal daran gedacht, dass das Schweißgerät eine Macke haben könnte?

Bei mir steht ein mittlerweile 23 Jahre altes 220V-MIG/MAG-Schweißgerät rum, dass schon allerlei Einsätze von 40 bis 160 Ampere an verschiedensten Steckdosen absolvieren durfte. Meines Wissens hat das noch nie einen Automaten geschmissen.

Gruß,
Ltof

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 504933

drhyme

Gerade angekommen


Beiträge: 5

 

  

ich hoffe nicht dass das gerät einen "weg hat"...

heute ging es zum glück ohne probleme! jetzt wundert es mich und interessiert mich das aber um so mehr was da neulich los war...?

macht es allgemein sinn die gesammten LS mit L-Charakteristik gegen neuere B auszutauschen? die unterscheiden sich ja schon einwenig:

B 1,13 - 1,45 * Nennstrom
L 1,45 - 1,75 * Nennstrom


@Bartholomew

danke, bei wiki guck ich sowieso immer als erstes.
habe für dich ein bild vom typenschild gemacht und angehängt.

es ist sowieso so einiges im leben wundersam aber eigentlich können wir ganz schön glücklich sein welche wundersamen dinge wir im bereich der technik erklären können (und teilweise auch verstehen )










BID = 504938

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13043
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
drhyme hat am  2 Mär 2008 23:30 geschrieben :

ich hoffe nicht dass das gerät einen "weg hat"...

Ich fürchte doch...
In meiner Ex-Firma hatten wir auch ein älteres Gerät dieses Herstellers,das seinen nahen Tod durch unregelmäßiges werfen von LSS ankündigte.Ging dann noch etwa 6 Wochen
War allerdings ein Drehstromgerät.

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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 505009

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Der Austausch von L LSS gegen B LSS wäre sicherlich sinvoll, aber man muss umbedingt jede Leitung prüfen, ob ein 1:1-Tausch erlaubt ist, denn in vielen Fällen ist nur der Tausch von L16A auf B13A bzw. B/C10A zulässig.
Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass der "Bestandschutz" dann nicht mehr voll zieht und man dann auch für jeden Stromkreis mit Steckdosen einen FI mit 30mA (ausch sehr sinnvoll) eingebaut werden muss. Aber wenn du das wirklich machen willst schau mal in der Suche und mach dann ein eigenes Thema auf.

MFG.
Shark1

BID = 505041

BjörnB

Stammposter

Beiträge: 242
Wohnort: Dortmund

Hallo,

auf dem Typenschild steht doch was von 4,7 kVA, das passt doch nun so gar nicht zu Schuko und 16A.

Gruß,
Björn

BID = 505048

Fentanyl

Fentanyl mit Overkill
Volle Kanne !




Beiträge: 1912

Genau! Da sollte unbedingt ein dreipoliger oder fünfpoliger CEE-Stecker mit 32A Nennstrom installiert und die Zugehörige steckdose mit C20 oder K20 (zur Not auch gL20) abgesichert werden!

Mit Schukostecker und evtl. sogar Verlängerung sollte das KEINESFALLS(!!!!) betrieben werden! Schuko kann maximal 3,7kW und das schon oft mit Mühe - hier wird der Wert nochmal um 1000W(!) überschritten. Auf keinen Fall so weiter betreiben!


MfG; Fenta

BID = 505063

Bartholomew

Inventar



Beiträge: 4681

Erklärung zum Typenschild:
Wirkleistung wird in Watt angegeben, Scheinleistung in Voltampere (VA, http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere ). Der Leistungsfaktor (cos phi, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsfaktor ) gibt an, welchen Anteil die Wirkleistung an der Scheinleistung hat.

Wenn Du das Gerät auf Stufe 6 Statt auf Stufe 4 betreiben würdest, würde der Leitungsschutzschalter garantiert noch häufiger fliegen. Aber ist ja auch sein Job, die Leitung zu schützen

Betreibt man eine Leitung längere Zeit mit mehr Strom, als gut für sie ist, wird sie warm (besonders Kontakte und Klemmstellen). Temperaturen über 70°C mag die Isolierung nicht (steht sogar manchmal drauf) und fängt rapide an zu altern. Und so entstehen dann Leitungs- und Wohnhausbrände

Eine separate CEE-Steckdose alleine für das Schweißgerät als Großverbraucher ist also durchaus sinnvoll, schon aus Selbsterhaltungsgründen. Dann kannst Du auch bedenkenlos auf Stufe 6 aufdrehen
Dass da ein Schukostecker drauf ist, kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass sich der Hersteller gedacht hat, dass er so mehr von den Dingern verkaufen kann...

Wie weit ist der Einsatzort des Schweißgerätes von der nächsten Unterverteilung entfernt? Eventuell müsste auch noch ein FI nachgerüstet werden, denn die Summe der Ströme, die durch die angeschlossenen Sicherungsautomaten fließen können, sollte den maximal zulässigen Strom des FI (meist 40A oder 63A pro Phase) nicht überschreiten, sonst kann der FI wegbrutzeln. Sprich, auf der FI muss vor Überlast geschützt werden, der schützt sich nicht selbst wie die LS.

Ach ja, wenn man erst mal anfängt...


Gruß, Bartho

BID = 505073

Chris11

Stammposter



Beiträge: 465

Nun macht euch mal nicht alle in die Hose. Das Gerät hat höchstens eine ED von 30% bei Vollast. Thermisch ist das weder für die 16A LS noch den FI noch der Zuleitung ein Problem. Für klapperige Schukostecker schon eher. Kurschlußschutz muß die Absicherung liefern. Für einen 32A CEE mit evt. dieser Absicherung ist das Innenleben des Gerätes garantiert nicht geeignet.
MIG-MAG Handschweißen ist nur im Schiff- oder Behälterbau Dauerbetrieb. Ich würde eine blaue Einphasen CEE setzen mit 16A K absichern, wenn es die Netzimpedanz zulässt und gut ist.

Mit freundlichem Gruß
Christian

BID = 505077

Ltof

Inventar



Beiträge: 8863
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
Bartholomew hat am  3 Mär 2008 14:55 geschrieben :

Dass da ein Schukostecker drauf ist, kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass sich der Hersteller gedacht hat, dass er so mehr von den Dingern verkaufen kann...

Unfug!

Dass ein Schutzgas-Schweißgerät durchaus auch an der Schuko-Steckdose betrieben werden kann, hatte ich weiter oben schon erwähnt. Das ist nur kein billiger Baumarkt-Schrott. Wir haben damals mit ein paar Freunden zusammengelegt und uns ganz bewusst für ein Markengerät entschieden und dafür etwa 30% mehr ausgegeben, als etwas näherungsweise Vergleichbares im Baumarkt gekostet hätte. Die Mehrkosten wurden obendrein mit Funktionen belohnt, die die Billigen nicht haben.

Bis Stufe 4 hatte ich das schon an B10-LS betrieben, ohne dass der Automat gefallen wäre. Höhere Stufen hatte ich an der Steckdose nicht ausprobiert, weil ich es nicht brauchte.

Ich denke, dass das Schweißgerät von drhyme einfach nichts taugt oder einen Defekt hat.

Gruß,
Ltof

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am  3 Mär 2008 15:50 ]

BID = 505079

drhyme

Gerade angekommen


Beiträge: 5

Sicherlich ist das Gerät schon ein paar Tage älter, aber es ist von Elektra-Beckum und hat TÜV und GS. Also denke ich nicht, das eine wirklich stark erhöhte Gefahr bestehen dürfte.

@Chris11: Ich denke auch, das das Gerät wirklich nicht für 32A geeignet ist.

Wie gesagt, betreibe ich das Gerät über eine eigens abgesicherte Steckdose direkt neben dem Sicherungskasten. Und dann mit einem Verlängerungskabel in die Garage. Also auch keine Wirkliche Gefahr das unbemerkt in einem Verteiler was verschmorrt.
Desweiteren habe ich bisher maximal auf Stufe 4 geschweißt und kein Dauerschweißen.

Die Zuleitung und das Kabel waren ja etwas marode, habe ich mit ungefähr so einem ersetzt:

Bild eingefügt

Aber eine Einphasen CEE würde durchaus Sinn machen. Würde die dann direkt neben den Sicherungskasten setzten und dann mit Verlängerungskabel benutzen. So wäre ich flexibel wenn man mal im Haus/Garten/Garage so etwas benötigt.

@Bartholomew: Der gesamte Hausstrom ist auf zwei FI's (40A) aufgeteilt.
An der Phase, an dem ich das Schweißgerät betreibe ist sonst noch etwas Wohnzimmerlicht, die Waschmaschine (läuft ja nicht immer ;)) und die Heizung dran. Also sollte der FI ausreichen.

Da hast du vollkommen recht, wenn man erstmal anfängt!
Habe das Gerät nur geholt um mal bisschen Auspuff und so zu schweißen.

Probleme macht man sich halt meistens nur

BID = 505092

Fentanyl

Fentanyl mit Overkill
Volle Kanne !




Beiträge: 1912

Von 32A absicherung hat keiner geredet! Bei einer Last von 4,7kW - die ED spielt hierbei keine Rolle, da die Installation auch bei kurzen Laufzeiten gefährdet ist, ist eine Absicherung von 20A nicht nur opportung, sondern notwendig!

Ein Schukostecker an einem solchen Gerät ist sehrwohl Unfug, weil dieses Steckersystem nämlich schlichtweg nur bis 3,68kW zugelassen ist.

Sollte es weiter an Schuko betrieben werden, ist eine Absicherung von maximal K13A erforderlich, um zu gewährleisten, dass keine Brandgefahr durch eine überlastete Schukosteckdose entstehen kann. Ein Betrieb an Schuko und B16 oder C16 ist fahrlässig und sollte tunlichst unterlassen werden!

Die Idee mit der 16A CEE ist soweit in Ordnung - diese darf je nach örtlichen Bedingungen mit bis zu gL16 abgesichert werden - allerdings würde ich zu maximal D16 raten. Die Leitung zum Schweißgerät sollte aber auf jeden Fall durch eine hochwertige Leitung mit mindestens 2,5mm² ausgetauscht werden, dies kostet auch nicht die Welt (z.B. H07RN-F 3G2,5, H07BQ-F 3G2,5) und hat auch bei 16A noch gut Reserven!
Will man mehr, so muss man die 32A-Steckdose nehmen (evtl. am Gerät einen Hinweis anbringen, dass dieses mit 20A absicherung betrieben werden muss) und mit K20/D20/gL20 absichern - je nachdem,w as örtliche Gegebenheiten und Geräte-Innenleben zulassen!

MfG; Fenta


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